Ursula Haverbeck | Kommentar zum Hooton Plan

  last edited: Mon, 22 Aug 2016 22:52:25 +0200  
Das maurische Spanien: Ein erfolgreiches multikulturelles Paradies? (Teil 2 von 2)

  last edited: Mon, 08 Aug 2016 10:33:36 +0200  
von F. Roger Devlin (2016)

Es ist schwieriger, verallgemeinernde Aussagen über die Situation der Juden im maurischen Spanien zu machen. Das westgotische Gesetz hinsichtlich der jüdischen Gemeinschaft war streng und darauf angelegt, sie mit der Zeit zum Verschwinden zu bringen. Dementsprechend bildeten die Juden, wie oben erwähnt, eine Zweckallianz mit den moslemischen Invasoren. Jedoch war die Position der Juden im frühen maurischen Spanien selbst nach der Herabsetzung auf einen Dhimmi-Status (vor der Invasion der Almoraviden von 1085) günstiger, als sie es unter den christlichen Westgoten gewesen war.

Manche moslemischen Herrscher fanden es praktisch, jüdische Beamte anzustellen, nachdem sie anders als wohlgeborene Moslems gänzlich von der königlichen Gunst abhängig blieben und somit leicht zu kontrollieren waren. Daher wurde z. B. ein jüdischer Gelehrter namens Hasdai (gest. ca. 970) zum de-facto-Außenminister von Kalif Abd-al-Rahman III und war ein aktiver Wohltäter und Beschützer der jüdischen Gemeinschaft. Rabbi Samuel Ibn Naghrela (993 – 1056) wurde als Wesir des Herrschers von Granada zum mächtigsten Juden in der Geschichte des maurischen Spanien und erwarb sich den hebräischen Titel HaNagid („Der Fürst“).

Aber solche begünstigten Juden waren auch dem Groll der moslemischen Bevölkerung ausgesetzt. Es ist dokumentiert, dass Samuel Ibn Naghrela regelmäßig von einem moslemischen Kaufmann beleidigt wurde, wann immer er durch die Tore von Granada ritt. Sein Dienstgeber wurde zum Gegenstand eines satirischen Gedichtes:

Er hat einen Ungläubigen als seinen Sekretär ausgewählt,
als er, hätte er es gewollt, einen Gläubigen hätte wählen können.
Durch ihn sind die Juden groß und stolz geworden
und arrogant – sie, die zu den Elendsten gehörten.
Und wie viele würdige Moslems gehorchen demütig
dem abscheulichsten Affen unter diesen Schurken?

Naghrelas Sohn Joseph, ebenfalls ein hochrangiger Beamter, wurde bei den antijüdischen Unruhen getötet, die 1066 in Granada ausbrachen.

Rabbi Isaac Ibn Albalia entkam selbigen Ausschreitungen und wurde Hofastrologe des moslemischen Herrschers von Sevilla, al-Mutamid. Aber derselbe al-Mutamid kreuzigte einen jüdischen Gesandten, der von Alfons VI. von Kastilien geschickt worden war, weil ihm die Forderungen nicht gefielen, die der Mann überbrachte. Ganz eindeutig hat die gelegentliche aus eigennützigen Gründen erfolgte Anstellung jüdischer Beamter durch moslemische Herrscher nichts mit dem modernen Ideal der „religiösen Toleranz“ zu tun.

Moderne jüdische Historiker heben gerne die Karrieren mächtiger jüdischer Beamter im maurischen Spanien hervor, aber derselbe Zeitraum erlebte auch zahlreiche antijüdische Krawalle, Vertreibungen und Ermordungen. Wie der jüdische Historiker Bernard Lewis geschrieben hat: „Das Goldene Zeitalter der gleichen Rechte ist ein Mythos, und der Glaube daran war eher ein Ergebnis als eine Ursache der jüdischen Sympathie für den Islam.“ (Nota bene: Fernandez-Morera erwähnt in einer Fußnote, daß jüdische Arabisten eine wichtige Rolle bei der „Verbreitung eines enthusiastischen Bildes vom islamischen Spanien“ gespielt haben.)

Anders als Christen und Moslems genossen Juden dieses Zeitraums nie die Macht, andere Religionen zu verfolgen, aber dies sollte uns nicht zur Fehlvorstellung führen, daß sie „toleranter“ als die Moslems oder Christen der Zeit gewesen wären. Es gab jüdische – wenngleich nicht durchsetzbare – Gesetze, die es Nichtjuden verboten, in einem hypothetischen jüdischen Königreich öffentliche Ämter zu besetzen, sowie auch Nichtjuden verboten, jüdische Sklaven zu besitzen. Jüdische Schriften aus dem maurischen Spanien enthalten nicht nur wütende Anprangerungen sowohl des Christentums als auch des Islams, sondern auch von häretischen jüdischen Sekten wie die Karäer (die die Autorität des Talmud nicht anerkannten).

Die Almoraviden, die Andalusien im Jahr 1085 eroberten, setzten dem Zeitalter der jüdischen Wesire ein Ende. In späteren Jahren suchten viele andalusische Juden Zuflucht in den christlichen Königreichen des nördlichen Spanien.

Aber wenn wir einräumen, daß die moslemische Toleranz gegenüber anderen Religionen ein Mythos ist, was ist dann mit dem Leben innerhalb der spanischen Moslemgemeinschaft selbst? Die Realitäten des täglichen Lebens im maurischen Spanien werden am besten von Gesetzestexten der Zeit widerspiegelt, Texten, die von Enthusiasten der romantischen Vision vom andalusischen Paradies weitgehend ignoriert worden sind. Die spanischen Moslems folgten der malikitischen Schule der Rechtsprechung, einer der strengeren der sunnitischen Rechtsschulen. Vertreter anderer Schulen wurden manchmal zwangsweise aus Spanien vertrieben, und Anhängern der malikitischen Schule war es verboten, mit ihnen zu verkehren oder sie auch nur zu grüßen.

m islamischen Denken gibt es keine Unterscheidung zwischen den Sphären der Religion, der Rechtsprechung und der Moral. Fernandez-Morera beschreibt die vormodernen islamischen Gesellschaften als „Hierokratien“, in denen sowohl die religiöse als auch die zivile Autorität von einer Priesterklasse ausgeübt wird. „An keinem anderen Ort innerhalb des islamischen Imperiums“, schreibt er, war der Einfluß islamischer Kleriker auf das tägliche Leben so stark wie in al-Andalus.“

Zu den Funktionen der islamischen Kleriker gehörte ausdrücklich auch die Sicherstellung, daß Moslems sich in religiös angemessener Weise verhielten… immer in Übereinstimmung mit islamischen Lehren und in Ausübung täglicher ritualistischer Details, wie sie von den Klerikern interpretiert wurden. Zum Beispiel müssen die Gläubigen vor jedem der fünf täglichen Gebete detaillierte Reinigungen der Hände, der Nase (innen und außen durch Einatmen und Ausatmen), des Gesichts, der Arme bis zu den Ellbogen und der beiden Füße bis zu den Knöcheln ausführen.

Ähnlich detaillierte Vorschriften regelten das Essen und den Beischlaf.

Musik war durch das malikitische Gesetz verboten. Moslemische Kleriker waren ermächtigt, jedes Haus zu betreten, wo Musik zu hören war, um die Instrumente zu beschlagnahmen und zu zerstören. Bis zum heutigen Tag, merkt der Autor an, „ist Musik, wann immer man sie in malikitischen Moscheen hört, auf den Klang des Tamburins beschränkt – eines Instruments, das nicht zum Schreiben großartiger Musikpartituren verführt.“ Schach, Backgammon und Würfelspiele waren ebenfalls verboten.

In den öffentlichen Räumen der Städte dieses Goldenen Zeitalters des Islam patrouillierten religiöse Funktionäre, die „muhtasib”, die die Befugnis hatten, die Scharia im persönlichen, sozialen und kommerziellen Verhalten der Menschen durchzusetzen.

So detailliert und ausführlich waren die Regeln, denen Moslems unterworfen waren, daß es zweifelhaft ist, ob sie in ihrem Alltagsleben größere Freiheit genossen als Christen oder Juden (obwohl sie gewiß einen höheren Status genossen). „In Gesetz und Praxis des mittelalterlichen malikitischen Islam“, schreibt Fernandez-Morera, „verleiht höherer sozioökonomischer Status in Wirklichkeit weniger Autonomie und Macht in der öffentlichen Arena (was westliche Wissenschaftler allgemein als ‚Freiheit’ betrachten).“ Die spanische moslemische Obrigkeit machte sich nicht die Mühe, bestimmte Vorschriften gegen nichtmoslemische Sklaven durchzusetzen: Christliche Sklavenmädchen z. B. durften singen und Musikinstrumente spielen, und ein arabischer Chronist erwähnt, daß Mädchen mit solchen Talenten einen hohen Preis einbrachten.

Vielleicht veranschaulicht nichts besser die Fremdheit des islamischen Denkens gegenüber westlichen Vorstellungen von Freiheit als genau dieser Umstand: daß die einzige Klasse von Menschen, die ein gewisses Maß an Freiheit von der unterdrückerischen und detaillierten Anwendung des islamischen Gesetzes in Spanien genossen, Sklaven waren, und sie genossen solche Freiheit genau deshalb, weil sie die verachtetsten Mitglieder der Gesellschaft waren. Die moslemischen Männer, die den Gesang christlicher Sklavenmädchen genossen, hätten ihren moslemischen Ehefrauen niemals ein solches Verhalten erlaubt. Freiheit ist niemals ein positiver Wert im Islam, der Unterwerfung bedeutet.

Moslemische Frauen in Andalusien waren genauso aus der öffentlichen Sphäre verbannt und der Beschneidung und Verschleierung unterworfen wie Frauen anderswo in der moslemischen Welt. Sie durften nicht für sich sprechen; ein männlicher Agent vertrat sie in allen Rechtstransaktionen. Die Zeugenaussage einer Frau wurde bei Gerichtsverfahren, in denen es um Blutvergießen ging, nicht akzeptiert, und bei anderen Gerichtsverfahren zählte sie halb so viel wie die Zeugenaussage eines Mannes. Wie Dhimmis mußten Frauen in Anwesenheit von Männern stehen. Auspeitschung war die normale Bestrafung für unehelichen Geschlechtsverkehr, während Ehebrecherinnen gesteinigt wurden. Sexuelle Sklaverei war üblich. Und doch hat nichts davon westliche Wissenschaftler daran gehindert, vom „überraschenden Ausmaß der Freiheit“ zu schwärmen, das Frauen in Andalusien genossen.

Andere Enthusiasten der romantischen Vision vom mittelalterlichen islamischen Feminismus haben Erwähnungen in den arabischen Quellen von Frauen, die in diesem oder jenem Fach gelehrt waren, aufgegriffen. Ein gewisser John G. Jackson hat geschrieben:

Im christlichen Europa waren neunundneunzig Prozent der Menschen Analphabeten, und selbst Könige konnten weder lesen noch schreiben, während es im islamischen Spanien maurische Frauen gab, die Ärzte und Anwältinnen und Professorinnen waren.

Solche Frauen waren entweder Sklavinnen, die ihre Studien als Teil der Ausbildung betrieben, der sie unterzogen wurden, statt aus ihrem eigenen freien Willen, oder sie waren die Töchter gelehrter moslemischer Männer, die ihr Wissen zu Hause aufschnappten. Die spanische Arabistin María Luisa Ávila relativiert solche Erwähnungen:

Hinter diesen gebildeten Frauen finden wir immer einen Vater, der intellektuelles Prestige hatte: die „fuqaha” [Expertinnen für religiöses Recht] waren Töchter von „qadis” [moslemischen Richtern] oder von berühmten Juristen; die Traditionistinnen [die die „Hadithen” auswendig lernten, die Mohammed zugeschriebenen Aussprüche] waren Töchter irgendeines Hadith-Experten; die einzige Medizinerin, von der wir wissen, gehörte zur gefeierten Familie der Avenzoar.

Wir müssen es vermeiden, uns von diesen einhundertsechzehn „gelehrten“ Frauen beeindrucken zu lassen… Viele werden nur wegen der familiären Verbindungen erwähnt; andere dafür, daß sie irgendwelche klugen Verse geschrieben haben; es gibt eine Anzahl von Kopistinnen; andere werden erwähnt, weil sie Teil irgendeiner Anekdote über männliche Persönlichkeiten waren.

Es ist deplaziert, so zu tun, als hätten hispano-arabische Frauen Freiheit genossen. Im Gegenteil, es ist logisch, aus den Beweisen zu folgern, daß im sozialen Bereich, in dem sich diese „gelehrten“ Frauen bewegten, abgesehen von Sklavenmädchen, ihr Leben ausschließlich innerhalb des Familienkreises verbracht wurde, und daß ihre Beziehungen auf ihre Eltern und auf andere Frauen begrenzt waren.

Aber hat der Islam nicht wenigstens eine wichtige Rolle bei der Bewahrung des klassischen Wissens und dessen Weitergabe an Westeuropa gespielt? Nein, sagt Fernandez-Morera:

Die antiken griechischen Texte waren nie „verloren“, um irgendwie von islamischen Gelehrten „gerettet“ und „weitergegeben“ zu werden, wie so viele akademische Historiker und Journalisten weiterhin schreiben; diese Texte waren immer da und wurden von den Mönchen und Laienwissenschaftlern des griechisch-römischen [oder „byzantinischen“] Imperiums bewahrt und studiert zu werden.


Manche Werke von Aristoteles wurden in der Spätantike ins Lateinische übersetzt, und um das Ende des zwölften Jahrhunderts waren all seine Schriften zur Logik in Westeuropa wohlbekannt. Der französische Historiker Sylvain Gouguenheim (Aristote au mont Saint-Michel, 2008) hat vor kurzem die Bedeutung von Mont Saint-Michel als Übersetzungszentrum hervorgehoben – und wurde als „Islamophober“ verdammt.

Arabische Wissenschaftler hatten im Gegensatz dazu keine Griechischkenntnisse; die Versionen, die sie von antiken wissenschaftlichen und philosophischen Werken lasen, waren „arabische Übersetzungen, die von christlichen Gelehrten aus syrischen Übersetzungen angefertigt wurden, welche ebenfalls von christlichen Gelehrten aus klassischen griechischen Texten erstellt wurden, die von den griechischen Gelehrten des christlichen griechisch-römischen Imperiums bewahrt wurden.“

Viele arabische Herrscher mißbilligten überhaupt das Studium solcher Werke. Motiviert von religiösem Eifer, befahl der berühmte maurische Herrscher al-Mansur (938 – 1002) „die öffentliche Verbrennung aller Philosophie- und Logikbücher in Cordoba.“ Ein Chronist dokumentiert:

Wer immer diese Wissenschaften [Philosophie] studiert hatte, wurde als einer betrachtet, der zu Heterodoxie neigt, und der Häresie verdächtigt. Die meisten jener, die bis dahin Philosophie studiert hatten… bekamen Angst und hielten die Tatsache geheim, daß sie in dem Fach Bescheid wußten.

Die Hauptwirkung der islamischen Expansion auf die Weitergabe griechischer Texte war, daß sie die Kommunikation zwischen dem lateinischen Westen und dem griechisch-römischen Imperium weit schwieriger machte. Wie Fernandez-Morera anmerkt:

Natürlich fand weiterhin kultureller und besonders kommerzieller Austausch zwischen Ost und West statt, und nun weitgehend über das islamische Imperium, aber das geschah nicht wegen der zivilisatorischen Eigenschaften des mittelalterlichen Islam, sondern weil der mittelalterliche Islam die direkte Kommunikation überhaupt erst unterbrochen hatte.

Sogar die großartige maurische Architektur, die von modernen Spanientouristen bewundert wird, verbirgt einen Ursprung, der für ihre Erbauer nicht schmeichelhaft ist. Der Islam hat nur wenig einheimische Architekturtradition: er begann als eine Religion der Nomaden der arabischen Wüste, die wenige dauerhafte Bauwerke irgendwelcher Art hatten. Als sich die Religion jedoch ausbreitete, wandelte sie christliche Gotteshäuser in Moscheen um und begann allmählich die römisch-christliche Architektur in ihren eigenen Bauten zu imitieren. Ibn Khaldun weist darauf hin, daß in Nordafrika die von den Arabern selbst gebauten Konstruktionen wegen der Schlampigkeit der Araber, schlechter Materialien und Mangel an bautechnischen Kenntnissen nicht sehr lang hielten.

In Spanien bauten moslemische Herrscher, indem sie Säulen und andere Baumaterialien von römischen und westgotischen Kirchen kannibalisierten. Arabischen Quellen zufolge war z. B. vieles an der Großen Moschee von Cordoba „mit den Materialien abgerissener Kirchen gebaut, die auf den Köpfen der christlichen Gefangenen nach Cordoba gebracht wurden.“ Sogar die Technik des Abwechselns von rotem Ziegel und weißem Stein, die beim Bau der Bögen dieses gefeierten Juwels maurischer Architektur angewandt wurde, ist von einer römischen Technik namens opus vittatum mixtum übernommen, die immer noch an überlebenden römischen Aquädukten in Spanien zu sehen ist. Die Mosaiken der Moschee sind von Griechen gemacht.

Popularisierer des Mythos vom andalusischen Paradies heben gern all die Dinge hervor, die wir aus der Geschichte des maurischen Spanien „lernen“ können, aber bei näherer Untersuchung stellen diese sich als nichts weiter als die Prinzipien heraus, an die solche Autoren bereits ohne irgendwelche historischen Studien glauben möchten: Toleranz, Feminismus und Multikulturalismus. Warum sollte irgend jemand sich die Mühe machen, Arabisch zu lernen und die Aufzeichnungen des mittelalterlichen Spanien zu studieren, um herauszufinden, daß Frauen unabhängig, Religionen tolerant und unterschiedliche Kulturen in der Lage sein sollten, in Harmonie nebeneinander zu leben, wenn man all diese Dinge leicht durch Lesen der New York Times erfahren kann? Solch eine Geisteshaltung bietet keine „Lektionen aus der Vergangenheit“; sie garantiert, daß wir nie in der Lage sein werden, irgend etwas aus dem Studium der Vergangenheit zu lernen.

Schlimmer noch: manche Wissenschaftler erhöhen diesen gegenwartszentrierten historischen Narzissmus zu einer Sache des Prinzips. Nach Ansicht einer einflußreichen Denkschule sollten Wissenschaftler beim Herangehen an die Vergangenheit heutige Anliegen fest im Kopf haben, statt zu versuchen, die Vergangenheit aus sich selbst heraus zu verstehen. Manche akademische Verfechter des „andalusischen Paradieses“ äußern sich völlig freimütig zu ihrem Wunsch, Geschichtswissenschaft im Dienst des zeitgenössischen multikulturellen Projekts einzusetzen.

Ein fester Bestandteil dieses akademischen Trends ist ein bewußter Versuch, den Westen abzuwerten, was, wie Fernandez-Morera sagt, „oft in einer Verleugnung von dessen bloßer Existenz gipfelt.“ Nach dieser Sichtweise ist der „Westen“ (der immer in Anführungszeichen gesetzt wird), eine bloße essentialistische Konstruktion: die von Moslems im achten Jahrhundert unterworfene christliche spanische Bevölkerung hatte nicht genug mit christlichen Populationen jenseits der Pyrenäen oder anderswo gemeinsam, daß gerechtfertigt wäre, sie alle als Teile einer einzigen zivilisatorischen Einheit zu betrachten, die man „den Westen“ oder „Christenheit“ nennen könnte. Der Islam entgeht unerklärlicherweise sowohl dem Setzen zwischen Anführungszeichen als auch dem Vorwurf, eine essentialistische Konstruktion zu sein.

Die zeitgenössische Geschichtsschreibung betreffend das moslemische Andalusien ist daher nur noch eine Front im großen Kampf unserer Zeit: jenes unserer im Niedergang befindlichen weißen europäischen Zivilisation gegen eine Vielzahl von Feinden, sowohl inneren wie äußeren.

Quelle: www.theoccidentalobserver.net/2016/03/moorish-spain-a-successful-multicultural-paradise-part-2/

https://morgenwacht.wordpress.com/2016/04/02/das-maurische-spanien-ein-erfolgreiches-multikulturelles-paradies-teil-2/
Das maurische Spanien: Ein erfolgreiches multikulturelles Paradies? (Teil 1 von 2)

  last edited: Mon, 08 Aug 2016 10:10:15 +0200  
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von F. Roger Devlin (2016)

Der aus Kuba stammende Dario Fernandez-Morera ist Privatdozent für Spanisch und Portugiesisch an der Northwestern University. Er hat zuvor American Academia and the Survival of Marxist Ideas (1996) veröffentlicht, sowie zahlreiche Texte über die Literatur von Spaniens Goldenem Zeitalter.

In diesem neuen Buch greift er eine der meistgeschätzten Illusionen der antieuropäischen Linken an, nämlich, daß al-Andalus, oder das maurische Spanien (711 – 1492 n. Chr.) eine erfolgreiche multikulturelle Gesellschaft war, in der Christen, Juden und Moslems gemeinsam unter dem toleranten Auge aufgeklärter islamischer Herrscher eine Blütezeit erlebten. Diese angeblichen glücklichen Zeiten werden sowohl dem westgotischen Königreich, das ihnen voranging, als auch dem darauffolgenden Spanien der Inquisition positiv gegenübergestellt.

So populär ist das romantische Bild vom aufgeklärten moslemischen Spanien geworden, daß es von solch angesehenen Geschichtswissenschaftlern wie Barack Obama und Tony Blair öffentlich unterstützt worden ist. Tatsächlich haben die Europäer laut Prof. David Levering-Lewis eine goldene Gelegenheit verpaßt, indem sie bei der Schlacht von Tours im Jahr 732 n. Chr. nicht verloren. Wenn nur Karl Martell unterlegen wäre, schreibt er,

wäre der nachrömische Okzident wahrscheinlich einem kosmopolitischen moslemischen „regnum” einverleibt worden, das unbehindert von Grenzen gewesen wäre… ohne eine Priesterkaste, beseelt vom Dogma der Gleichheit der Gläubigen, und respektvoll gegenüber allen religiösen Glaubensrichtungen.

In einer zweihundertvierzigseitigen Darstellung, untermauert durch sechsundneunzig eng bedruckten Seiten mit Fußnoten, zerstört Fernandez-Morera methodisch dieses optimistische multikulturelle Lehrbeispiel mittels zahlreicher Verweise auf die Primärdokumente: Schriften von Moslems, Christen und Juden, die tatsächlich unter der islamischen Herrschaft in Spanien lebten. Die Gesamtwirkung der Beweise, die er anführt, sollte genügen, um jedem unvoreingenommenen Beobachter zu beweisen, daß das maurische Spanien, wenn auch nicht schlimmer als andere moslemisch kontrollierte Gesellschaften seiner Zeit, auch nicht besser war.

Das erste, was man begreifen muß, ist, daß die moslemische Invasion von 711 n. Chr. nicht einem kulturellen Ödland die Aufklärung brachte:

Spanien stand länger unter römischer Kontrolle und römischem Einfluß als jedes westliche Land außerhalb Italiens und brachte mehr lateinische Schriftsteller und Kaiser hervor als jede andere römische Provinz. Die Westgoten waren das romanisierteste all der Völker, die das lateinische römische Reich übernahmen. Westgotische Führer sprachen Latein und hatten Generationen im militärischen und politischen Dienst an Rom verbracht.

Tatsächlich kamen westgotische Streitkräfte im Jahr 415 n. Chr. erstmals nach Spanien, um den Römern militärisch gegen weniger zivilisierte germanische Stämme wie die Sueben, Alanen und Wandalen zu helfen. Die drei folgenden Jahrhunderte sahen die allmähliche Vermischung der römischen und germanischen Elemente zu einer neuen christlichen, hispano-westgotischen Zivilisation. Zu den wichtigen Schritten in diesem Prozess gehörten die Zulassung von Mischehen zwischen Westgoten und Hispano-Römern durch die Gesetze von König Leovigild (Herrschaft 568 – 586) und die Bekehrung seines Sohnes und Nachfolgers Rekkared vom Arianismus zum katholischen Christentum, der Religion der einheimischen Mehrheit, im Jahr 589.

Die neue Zivilisation wies eine Fülle von sakraler Kunst und Musik auf, sowie

gelehrte Männer wie St. Leander (der eine Anzahl von Jahren lang im griechisch-römischen Reich lebte und das Dritte Konzil von Toledo leitete), Bischof Eugen von Toledo (Experte für Mathematik und Astronomie), Conantius von Palencia (Experte für Musik) und der Dichterkönig Sisebut (der ein astronomisches Gedicht auf Latein schrieb). St. Isidor [Bischof von Sevilla] (560 – 636) schrieb linguistische Studien, Abhandlungen über Naturwissenschaft und Kosmologie, Biographien biblischer Persönlichkeiten, Geschichtswerke und Kompendien der griechisch-römischen Zivilisation und wurde zum meistzitierten Autor des europäischen Hochmittelalters.

Das westgotische Recht zeigte auch eine typisch europäische Sorge um die Begrenzung der Macht des Herrschers. Abschnitte des Gesetzbuches trugen z. B. Titel wie „Die königliche Macht, wie auch die Gesamtheit des Volkes, sollten der Majestät des Gesetzes untertan sein“ und „Wie die Habgier des Königs beschränkt werden sollte.“

Während sich in Spanien eine vielversprechende spanisch-westgotische Zivilisation entwickelte, wurde der Islam inmitten der Zelte weitgehend analphabetischer beduinischer Nomaden auf der Arabischen Halbinsel geboren. In der zweiten Hälfte des siebten Jahrhunderts überrannten moslemische Krieger die Nordküste Afrikas und zerstörten die christlichen Königreiche, die es dort zuvor gegeben hatte. Im Jahr 711 setzte eine großteils berberische moslemische Armee unter dem Befehl von Musa bin Nusayr nach Spanien über und eroberte innerhalb von zehn Jahren fast die gesamte Halbinsel.

Arabische Chroniken dokumentieren das Erstaunen der unkultivierten moslemischen Invasoren über die Pracht der spanischen Städte und befassen sich liebevoll mit den „unvorstellbaren“ Schätzen von Gold und Juwelen, die die Eroberer wegschleppen konnten. Ein arabischer Chronist hält z. B. fest, daß der Eroberer Musa, als er Damaskus besuchte, um dem Kalifen zu huldigen,

all die Beute mitführte… die aus dreißig Häuten voller Gold- und Silbermünzen bestand, aus Halsbändern von unschätzbarem Wert, Perlen, Rubine, Topase und Smaragde, nebst kostbaren Roben aller Art; im folgten elfhundert Gefangene, Männer, Frauen und Kinder, von denen vierhundert Prinzen von königlichem Blut waren.

Als Reaktion auf die Plünderei vergruben viele Christen wertvolle religiöse Kunstwerke vor den Invasoren, und Archäologen graben gelegentlich immer noch solche Zeugnisse der fortgeschrittenen materiellen Kultur des westgotischen Spanien aus.

Die moslemischen Invasoren von 711 waren den Einheimischen zahlenmäßig weit unterlegen, und viele Historiker haben ihre Überraschung über ihren schnellen Erfolg ausgedrückt. Zu den Faktoren, die ihnen in die Hände spielten, gehörte die Unfähigkeit der Westgoten, sich schnell zu sammeln, und die Existenz einer unzufriedenen königlichen Fraktion, die bereit war, mit den Invasoren gemeinsame Sache gegen König Roderich zu machen.

Spanische Juden, die von den christlichen westgotischen Herrschern bedeutenden rechtlichen Einschränkungen unterworfen worden waren, verbündeten sich ebenfalls mit der Invasionsarmee in der Hoffnung, ihre Lage zu verbessern. Eine Zeitlang hatten sie Erfolg damit: Juden wurden für die Bewachung eingenommener Städte eingesetzt, während die Moslems zu neuen Eroberungen weiterzogen, was die Eroberer der Sorge um den Schutz ihres Hinterlandes enthob und es ihnen ermöglichte, unerwartet an strategischen Schlüsselstellen zu erscheinen. Sobald die Moslems jedoch fest die Kontrolle innehatten, wurden die Juden auf eine Stellung ähnlich jener der Christen verwiesen.

Moslemische Befehlshaber boten christlichen Herren, die einwilligten, keinen Widerstand gegen die Invasion zu leisten, „Pakte“ an, und erlaubten ihnen, ihre Länder, Diener und Religion zu behalten – für eine Weile. Wie bei den Juden brachen die moslemischen Herrscher diese Abkommen, sobald das für sie zweckmäßig wurde. Der einzige Grund, warum sie überhaupt angeboten wurden, war die zahlenmäßige Schwäche der Invasoren; sie sind kein Anzeichen für moslemische „Toleranz“.

Andalusische Gesetzestexte geben uns eine Vorstellung davon, wie die Eroberung gewesen sein mußte, indem sie klarstellen, daß sowohl das Niederbrennen als auch das Überfluten von Ortschaften der Ungläubigen als Teil des Dschihad zulässig waren. Genauso das „Fällen ihrer Bäume und das Abschneiden ihrer Früchte, das Töten ihrer Tiere und die Zerstörung ihrer Gebäude und von allem, das abgerissen werden kann.“ Ob man die Besiegten am Leben ließ oder massakrierte, lag gänzlich beim siegreichen moslemischen Befehlshaber; es gibt eine Anzahl aufgezeichneter Fälle von ausgesprochener Vernichtung.

Eine christliche Chronik beschrieb die Eroberung wie folgt:

Die Feinde verwüsteten das Land, sie verbrannten die Häuser, sie töteten, die Männer, sie verbrannten die Städte; die Bäume, die Weingärten und alles Grüne das sie fanden, schnitten sie nieder. So sehr wuchs diese Plage, daß in Spanien kein gutes Dorf und keine gute Stadt verblieb … die von den Mauren nicht niedergebrannt oder zu Fall gebracht oder eingenommen wurde; und die Städte, die sie nicht erobern konnten, überlisteten sie und nahmen sie mit falschen Verträgen ein.

Viele modernen Historiker bemühen sich zu bestreiten, daß die moslemische Invasion Spaniens (die sie eine bloße „Espansion“ zu nennen vorziehen) religiös motiviert war. Dieser Sichtweise widersprechen alle mittelalterlichen Quellen. Aber die zeitgenössische akademische Welt hängt stark einer materialistischen Geschichtsinterpretation an, die vom Marxismus herstammt, und Wissenschaftler mit dieser Tendenz ziehen es vor, wirtschaftliche Faktoren wie das Streben nach Beute hervorzuheben.

Aber es ist schwierig, im Rahmen des islamischen Denkens wirtschaftliche von spirituellen Motivationen zu trennen: der moslemische Soldat gewinnt Beute, falls er erfolgreich heimkehrt, und ihm wird ein Paradies voller sinnlicher Genüsse versprochen, falls er getötet wird. Märtyrertum für die Sache des Islam wird von andalusischen Autoren sehr gepriesen; laut einem von ihnen sagte Mohammed selbst: „Ich würde gerne auf dem Weg Allahs kämpfen… und getötet werden, und dann wieder zum Leben erweckt werden, so daß ich wieder getötet werden könnte, dann zum Leben erweckt, so daß ich getötet werden könnte.“

Die vielen Apologeten des Islam im Westen haben sehr viel interpretative Findigkeit aufgewandt, um einen Fall auszumachen, wo das Wort Dschihad sich auf etwas anderes bezieht als auf „Heiliger Krieg gegen Ungläubige“, wie „spirituelle Anstrengung“ oder „innerer Kampf um Selbstvervollkommnung“. Solche Vorstellungen findet man in Sufi-Texten späteren Datums, scheinen aber im mittelalterlichen Andalusien völlig gefehlt zu haben: der Autor zählt über ein Dutzend Schlüsseltexte aus dem maurischen Spanien auf, die den Dschihad ausschließlich im Sinne des Heiligen Krieges behandeln.

Ein weiterer Schachzug der Islamapologeten ist die Gleichsetzung des moslemischen Heiligen Krieges mit den christlichen Kreuzzügen; aber Fernandez-Morera erläutert, warum dies der Analyse nicht standhält:

Für fromme Christen war der heilige Krieg eines Kreuzzuges „ein einmaliges Ereignis, das nur ein Papst proklamieren konnte”. Für fromme Moslems war der heilige Krieg des Dschihad „ein vom islamischen Recht verfügter Dauerzustand”, etwas, das der Kalif mindestens einmal im Jahr führen muß.

Vier Jahrzehnte lang nach der Eroberung führten die siegreichen Berber weiterhin ein primitives Nomadenleben und beförderten ihre Besitztümer und Ehefrauen von Ort zu Ort. Erst im Jahr 755 befahl ihnen der Emir von Cordoba, Dörfer zu bauen und seßhaft zu werden.

Der folgende Zeitraum wird als Umayyadendynastie bezeichnet (756 – 1031), die für gewöhnlich als der Höhepunkt der andalusischen Zivilisation angeführt wird. In Wirklichkeit „erhoben die Umayyaden religiöse und politische Verfolgungen, Inquisitionen, Enthauptungen, Pfählungen und Kreuzigungen zu Höhen, die von keiner anderen Herrschergruppe davor oder danach in Spanien erreicht wurden.“

Der arabische Historiker Ibn Khaldun aus dem vierzehnten Jahrhundert hat dies über jene frühen arabischen Herrscher zu sagen:

Die Araber waren ungehobelt, ohne Bildung, und nicht sehr geschickt in den Künsten des Schreibens und der Mathematik. Besonders ihre Adeligen konnten sehr wenig, weil unter ihnen ein Mangel an Wissen ihre hervorstechende Eigenschaft war. Daher setzten sie Juden, Christen und befreite Ausländer ein, um ihre Verwaltungsangelegenheiten zu regeln.

Diese von praktischer Notwendigkeit motivierte Verwendung von Christen und Juden als Administratoren ist einer der Punkte, den moderne Historiker sich schnappen, im ihre Sicht auf die moslemischen Herrscher in Spanien als „tolerant“ zu rechtfertigen. Aber die alltägliche Realität für die meisten spanischen Christen und Juden unter islamischer Herrschaft war etwas ganz anderes.

Nach der Eroberung von 711 erhielten Nichtmoslems die Wahlmöglichkeit zwischen der Konvertierung, dem Getötetwerden oder der Annahme des Status als Dhimmis, einer „geschützten“ Klasse, die eine besonders Steuer namens jizya zahlen mußte. Das Gesetz dieser Zeit macht klar, daß ein Zweck der jizya die Erniedrigung der „Menschen des Buches“ war. So wurde sie bezahlt:

Der stehende „Dhimmi” pflegte das Geld dem moslemischen Eintreiber vorzulegen, der erhöht auf einer Art Thron saß; dieser moslemische Bürokrat hielt den „Dhimmi” an der Kehle und sagte ihm: „Oh ‚Dhimmi’, Feind Allahs, zahle die ‚jizya’, die du uns für den Schutz und die Toleranz schuldest, die wir dir gewähren“; die anderen anwesenden Moslems pflegten den Eintreiber nachzuahmen und stießen den „Dhimmi” herum. Zu diesem amüsanten Schauspiel sollte jeder Moslem zugelassen sein, der es genießen wollte.

Fernandez-Morera kommentiert: „Das System der Dhimma war also eine gangsterartische ‚Schutzgeldmasche’, die für die moslemischen Herrscher recht profitabel war.“ Diese Profitabilität ist der Hauptgrund, warum spanische Moslems es vorzogen, keine richtiggehenden Sklaven aus Christen und Juden zu machen. Alle Arten anderer Steuern konnten ebenfalls noch auf die jizya draufgehäuft werden, um den protzigen Lebensstil der moslemischen Herrscher zu erhalten und Dichter, Intellektuelle, Sklaven, Paläste, Harems und Stadtverschönerungsprogramme zu subventionieren.

Viel vom islamischen Gesetz dreht sich um die Konzepte der Reinheit und Unreinheit, und Nichtmoslems werden als Hauptquelle der Unreinheit betrachtet. Die malikitische Rechtsschule, die den Großteil des Zeitraums der maurischen Herrschaft in Spanien in Kraft war, widmet viel Aufmerksamkeit den Problemen von Wasser, Kleidungsstücken und Nahrungsmitteln, die von Christen berührt wurden. Es war z. B. verboten, Wasser zu verwenden, das von einem Christen übriggelassen worden war, oder für Waschungen irgend etwas zu verwenden, das ein Christ berührt hatte, oder Nahrung zu essen, die von einem Christen übriggelassen worden war. Es wurde als nicht ratsam betrachtet, auch nur ein Tier zu essen, das ein Christ erjagt hatte.

Die moslemischen Reinheitsanforderungen bedeuteten, daß in der Praxis Christen und Juden den Großteil der Zeit physisch auf ihre eigenen Viertel beschränkt bleiben mußten, und Schriften aus dem maurischen Spanien enthalten zahlreiche Verweise auf solche separaten Viertel. Interaktionen scheinen weitgehend auf Wirtschaftstransaktionen beschränkt gewesen zu sein.

Den Vorschriften zufolge, die von einem moslemischen Kleriker in Sevilla erlassen wurden (ca. 1100), mußten Juden und Christen

verabscheut und gemieden werden und sollten nicht mit der Formel „Friede sei mit dir“ gegrüßt werden, denn der Teufel hat Herrschaft über sie gewonnen und hat sie den Namen Gottes vergessen lassen. Sie gehören zur Partei des Teufels. Sie müssen ein Unterscheidungszeichen haben, durch das sie zu ihrer Schande erkannt werden.

Christen mußten in Anwesenheit von Moslems als Zeichen des Respekts stehen. Es war ihnen  verboten, Waffen zu tragen oder Pferde zu reiten. Es war ihnen normalerweise verboten, neue Kirchen zu bauen, und sie brauchten eine Erlaubnis, um auch nur bestehende Kirchen zu reparieren. Sie durften keine Moscheen in Kirchen umwandeln, aber Kirchen konnten in Moscheen umgewandelt werden und wurden es oft. Der Muezzin rief die Moslems laut zum Gebet, aber Kirchen war verboten, ihre Glocken zu läuten. Christen durften Kreuze weder an ihrem Körper noch an der Außenseite ihrer Kirchen zu zeigen. Moslems durften missionieren, aber Christen nicht. Ein Moslem durfte nicht nur bis zu vier Frauen heiraten, sondern auch so viele Sex-Sklavinnen halten, wie er erhalten konnte. Letztere mußten nicht moslemisch sein, aber jegliche von ihnen geborenen Kinder mußten moslemisch erzogen werden. Christlichen Männern andererseits war es verboten, sich moslemische Ehefrauen oder Konkubinen zu nehmen. All diese Vorschriften galten auch entsprechend für Juden.

Es gab gelegentlich Ausbrüche des Widerstands seitens der unterworfenen Bevölkerung, die immer mit rücksichtsloser Gewalt unterdrückt wurden. Die berühmteste derartige Episode war jene der Märtyrer von Cordoba. Im Jahr 850 n. Chr. wurde ein Mönch namens Perfectus von einige Moslems zu erläutern ersucht, was das Christentum über Mohammed lehrte. Er antwortete, daß ihnen die Antwort vielleicht nicht gefallen könnte. Als sie darauf beharrten, ließ er sich von ihnen versprechen, daß sie niemandem etwas sagen würden. Er zitierte dann die Passage aus dem Evangelium, in der Christus warnt: „Viele falsche Propheten werden in meinem Namen kommen“, und erklärte, daß Christen Mohammed als solch einen falschen Propheten betrachten. Einige Tage später erblickten dieselben Moslems Perfectus in der Stadt und machten eine Menge von Moslems auf ihn aufmerksam, wobei sie sagten, er hätte den Propheten beleidigt. Er wurde ins Gefängnis geworfen, verhört und schließlich enthauptet.

Im folgenden Jahr ging ein Mönch namens Isaak nach Cordoba und erklärte in Anwesenheit eines moslemischen Richters, daß Mohammed ein falscher Prophet und der Islam eine falsche Religion sei. Er wurde öffentlich enthauptet und seine Leiche an einem der Stadttore verkehrt herum aufgehängt.

Diese Ereignisse ließen eine Bewegung entstehen. Innerhalb von ein paar Jahren erklärten etwa fünfzig Christen öffentlich ihren Glauben an Christus, und daß Mohammeds angeblich göttliche Mission ein Schwindel sei. Einige wurden geköpft, andere gepfählt, andere zu Tode gegeißelt, andere lebendig gekocht. Unter diesen Märtyrern befand sich eine Anzahl, die öffentlich zum Islam konvertiert war, während sie privat weiter das Christentum praktizierte – nach islamischem Gesetz die schlimmste Form der Apostasie.

Der Herrscher Abd al-Rahman II reagierte, indem er christliches Eigentum beschlagnahmte und Schritte unternahm, um das Leben für alle Christen schwierig zu machen. Auf Anraten moslemischer Kleriker berief er ein Kirchenkonzil in Cordoba ein, das unter Druck den Christen befahl, nicht nach Märtyrertum zu streben. Schließlich lief die Bewegung sich tot.

Die Märtyrer von Cordoba haben von modernen Historikern wenig Sympathie erhalten, die sie „Unruhestifter“ und „Selbstopferer“ nannten:

Schon Reinhard Dozy im neunzehnten Jahrhundert und [Evariste] Lévi- Provençal  im frühen zwanzigsten und Wissenschaftler bis zur Gegenwart haben typischerweise die Handlungen der Märtyrer als die törichten Entscheidungen religiöser Fanatiker bezeichnet, von widerspenstigen und ignoranten Mönchen und ihren gedankenlosen Anhängern. In einer repräsentativen Aussage nannte ein Wissenschaftler den christlichen Widerstand das Werk „einer unnachgiebigen Minderheit, die überhaupt nicht gewillt war, in friedlicher convivencia und in Respekt gegenüber dem Islam zu leben.“ […] Die Andeutung ist klar: diese Leute hätten gegenüber der toleranten moslemischen Obrigkeit dankbar sein sollen.

Diese Haltung würde man „dem Opfer die Schuld geben“ nennen, wären die Opfer irgend jemand außer europäischen Christen.

Viele Christen flohen in die christlichen Königreiche des Nordens (obwohl moderne Historiker es vorziehen, von einer „Migration“ statt einer „Flucht“ zu sprechen). Um 1200 waren wenige Christen in Andalusien übrig.

Quelle: http://www.theoccidentalobserver.net/2016/03/moorish-spain-a-successful-multicultural-paradise/

https://morgenwacht.wordpress.com/2016/03/29/das-maurische-spanien-ein-erfolgreiches-multikulturelles-paradies-teil-1/
Der Mythos des Feminismus der ersten Welle

  last edited: Tue, 02 Aug 2016 09:52:45 +0200  
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von Aedon Cassiel (2016)

War es unterdrückerisch, Frauen das Wahlrecht zu verweigern? Lassen Sie es mich von vornherein klarstellen: das Thema dieses Essay ist nicht, ob Frauen jetzt das Wahlrecht haben sollten. Mein Argument ist eines, das hypothetisch dazu in der Lage sein sollte, einen reinen Egalitären zu überzeugen, der glaubt, daß die „menschliche Natur“ in ihrem Kern, unter ihren äußeren Ausdrucksformen, die durch äußere Umstände eingeschränkt werden, eine Art von austauschbarem, einheitlichem „Stoff“ ist. Ich kann die Meinung von jemandem ändern, der glaubt, daß Männer und Frauen nicht einmal psychologisch verschieden sind und der völlig zufrieden mit der Gleichstellung ist, die wir heute erreichen konnten.

Im feministischen Narrativ wird die Verweigerung des Wahlrechts für Frauen durch das Patriarchat oft als die „Ursünde“ dargestellt – als der offenkundigste Akt von Frauenfeindlichkeit, dessen Existenz eine Bewegung von Frauen erforderte, die sich als Frauen organisierten, um ihm ein Ende zu setzen, was das Bewußtsein über eine ganze Reihe anderer Formen patriarchaler Unterdrückung in Bewegung setzte, die es ebenfalls erforderten, daß Frauen sich als Frauen organisierten. Es ist wichtig, im Auge zu behalten, daß es drei völlig getrennte Fragen sind, ob man denkt, daß es gut ist, daß Frauen jetzt das Wahlrecht haben, ob man denkt, daß es gut ist, daß Frauen das Wahlrecht erlangten, als sie es taten, und ob man denkt, daß es zu der Zeit falsch war, daß Frauen das Wahlrecht verweigert wurde. Die Frage, auf die ich mich hier konzentrieren möchte, ist weder die erste noch die zweite, sondern die dritte. Frauen wurde nicht im 21. Jahrhundert das Wahlrecht verweigert, sondern im 19. Und 20. Und es gibt bemerkenswerte Unterschiede zwischen diesen Zeiten.

Der erste relevante Unterschied ist die Art von Arbeit, die getan werden mußte. Der zweite relevante Unterschied liegt in den verfügbaren Informationsquellen und Arten von Informationen. Der dritte ist der Fortschritt der Wissenschaft. Um es schlichter auszudrücken: der amerikanischen Gesellschaft des 19. und frühen 20. Jahrhunderts fehlten drei Dinge, die wir heute für selbstverständlich halten: Jobs, die Frauen mit ihrer körperlichen Ausstattung genauso leicht bewältigen konnten wie Männer; Fernsehen, Internet und Radio; und die Geburtenkontrolle.

Im Alltagsleben gab es für verheiratete Paare einfach keine Möglichkeit, die Geburt von Kindern aufzuschieben. Sofern Paare nicht gänzlich auf Sex verzichteten, würden Kinder unterwegs sein. Und die meisten Frauen wollten damals wie heute Kinder. Bei weitem der Hauptgrund dafür, daß Menschen auf Kinder verzichten, ist Geld. Währenddessen war die Arbeit, die erforderlich war, um in den Fabriken Geld zu verdienen, körperlich intensiv fordernd. Arbeiter pflegten 12 oder 14 Stunden pro Tag zu arbeiten, 6 Tage pro Woche, mit wenig Ruhezeiten. Laufende Maschinerie erzeugte enorme Hitze, freiliegende und bewegliche Teile und das Fehlen von Sicherheitsvorschriften bedeuteten schwere Verletzungen. Noch in den Anfang des 20. Jahrhunderts hinein hatten die Vereinigten Staaten eine der höchsten arbeitsbezogenen Todesraten der Welt.

Um es klarzustellen, viel von unserem Bild über die angeblichen Grausamkeiten der industriellen Revolution kommt buchstäblich von der marxistischen Propaganda – die ihrerseits unkritisch von den Propagandakampagnen ländlicher Landbesitzer übernommen wurde, die unzufrieden darüber waren, daß sie Arbeiter verloren, als Menschen freiwillig das noch härtere Landleben zugunsten von Industrien in der Stadt verließen. So hart das Leben in den Fabriken im Vergleich zu heute war, so sahen es zahllosen Menschen dieser Zeit offenkundig als den Alternativen vorzuziehen, die für sie tatsächlich verfügbar waren. Capitalism and the Historians enthält fünf Essays von fünf verschiedenen Wirtschaftshistorikern, von denen jeder das Leben von Arbeitern auf dem Land detailliert schildert, um ein realistischeres Bild davon zu geben, was die industrielle Revolution tatsächlich für die Menschen bedeutete, die zu der Zeit lebten. In Wirklichkeit strebten manche Frauen ebenfalls eine Arbeit in den Fabriken an, weil ein besserer Weg zur Erhaltung ihrer Familien war als das Land. Dennoch ist in dem Ausmaß, wie die Arbeitsteilung Männer an diese Arbeitsplätze brachte, während sie Frauen zu Hause ließ, dies an und für sich kaum eine Unterdrückung von Frauen. Um es so auszudrücken: das Patriarchat in England erließ im Jahr 1842 nicht Gesetze, die Frauen und Kindern das Arbeiten unter Tage in den Kohlenbergwerken verboten, nur weil Männer egoistischerweise diese Luxusjobs für sich behalten wollten.

Es war eine völlig natürliche Arbeitsteilung – der effizienteste Weg zur Verwirklichung der tatsächlichen Präferenzen echter lebender Individuen unter den Umständen dieser Zeit -, daß die meisten Männer sich hauptsächlich auf körperliche Arbeit konzentrierten, während die meisten Frauen sich hauptsächlich darauf konzentrierten, Kinder zu gebären und aufzuziehen. Das Leben im 19. Jahrhundert war für Frauen nicht immer luxuriös, aber es war auch für Männer nicht wirklich luxuriös. Damals waren wie heute die große Mehrheit der Menschen, die am Arbeitsplatz verletzt oder getötet wurden, Männer [http://www.bls.gov/news.release/cfoi.nr0.htm]. Und wenn es das ist, was „Patriarchat“ ist, dann war das „Patriarchat“ wohl ein besserer Deal für Frauen als für Männer. Wie viele heute lebende Menschen würden sich dafür entscheiden, 14 Stunden pro Tag 6 Tage die Woche in einem Kohlenbergwerk zu arbeiten, statt zu Hause Kinder aufzuziehen, wenn sie die Wahl hätten?

Nun bedenken Sie: was betraf die Regierungspolitik während des 19. und frühen 20. Jahrhunderts?

Im Wesentlichen „regelte“ die Regierungspolitik zwei Dinge: die Wirtschaft und den Krieg.

Fabriken, in denen vorwiegend Männer schufteten, und den Krieg, an dem ausschließlich Männer beteiligt waren.

Und ohne Internet oder Fernsehen oder auch nur Radiostationen (die erste Radionachrichtensendung wurde tatsächlich nur ein paar Wochen nachdem die Frauen 1920 das Wahlrecht erlangten, gesendet) hatte eine Frau, die keine direkte Erfahrung mit Fabrikarbeit oder Krieg hatte, außer den Zeitungen keine Informationsquellen, die ihr Wahlverhalten leiteten. Diese Bedingungen haben sich offensichtlich geändert – die meisten von uns würden sagen, zum Besseren. Aber hat es angesichts dieser Bedingungen irgendeinen Sinn, daß Frauen in einer Politik etwas zu sagen haben, die Industrien regelt, in denen die meisten nicht arbeiteten, und Kriege, in denen allein Männer kämpften und starben? Ich glaube, die richtige Antwort lautet „nein.“

Wenn es also nicht „unterdrückerisch“ ist, daß die Arbeitsteilung die meisten Frauen zu Hause hielt, während sie fast nur Männer in die Fabriken schickte, weil dies großteils eine natürliche Folge der körperlichen Unterschiede zwischen den Geschlechtern war (hauptsächlich weil Frauen schwanger werden und es keine Geburtenkontrolle gab); und wenn es nicht „unterdrückerisch“ war, Männer, aber nicht Frauen, in den Krieg zu schicken; und wenn es nicht „unterdrückerisch“ ist, das Wahlrecht auf Menschen zu beschränken, die am direktesten von der Politik betroffen sind, über die abgestimmt wird… dann war gar nichts Unterdrückerisches daran, Frauen das Wahlrecht zu verweigern.

• • •

Natürlich ist diese Geschichte übermäßig vereinfacht. Gab es manche Frauen, die in den Fabriken arbeiteten und daher ein direktes Interesse an der Politik hatten, die über sie beschlossen wurde, und die keine Mitsprache durch Wählen hatten? Sicher.

Aber das Bild einer Welt, in der den Frauen einfach flächendeckend das Wahlrecht verweigert wurde, bis 1920 der 19. Verfassungszusatz beschlossen wurde, ist ebenfalls kraß übersimplifiziert.

Wyoming hatte den Frauen bereits volle drei Jahrzehnte früher das Wahlrecht gewährt, und Colorado war diesem Beispiel nur drei Jahre danach gefolgt. Tatsächlich hatten die Frauen zu der Zeit, als der 19. Verfassungszusatz beschlossen wurde, bereits in fast allen Bundesstaaten westlich des Mississippi das volle Wahlrecht, und in einigen anderen: Washington, Oregon, Montana, Idaho, Kalifornien, Nevada, Utah, Arizona, Wyoming, Colorado, South Dakota, Kansas, Oklahoma, Michigan und New York. Arkansas and Texas gaben Frauen das Wahlrecht in Vorwahlen; Nebraska, North Dakota, Illinois und Vermont gewährten Frauen das Wahlrecht bei Präsidentenwahlen. Und die erste weibliche Präsidentschaftskandidatin bewarb sich tatsächlich noch früher – im Jahr 1872.

Und gleichzeitig scheinen wir vergessen zu haben, daß vielen Männern bis ins späte 19. Jahrhundert und ins frühe 20. Jahrhundert ebenfalls das Wahlrecht verweigert wurde. Vor 1918 waren zum Beispiel in Großbritannien annähernd 40 % aller Männer nicht stimmberechtigt. Und diese Männer waren großteils dieselben Männer, die in Kriegen zu töten und zu sterben gezwungen wurden, bei denen sie nichts zu sagen hatten. Wenn es eine Form von Unterdrückung war, daß ein paar Frauen in Fabriken arbeiteten, ohne das Recht, über die Wirtschaft abzustimmen, dann war es eine noch größere Unterdrückung, großen Zahlen potentieller Soldaten das Wahlrecht zu verweigern. Wenigstens hat niemand jemals Frauen unter Androhung von Gefängnis zur Arbeit in den Fabriken eingezogen, ob sie es wollten oder nicht.

Aber wissen Sie was? Genau zur selben Zeit, in der große Zahlen von Männern tatsächlich gezwungen wurden, in Kriegen zu töten und zu sterben, bei denen sie nicht das geringste zu sagen hatten, führten die Suffragetten Kampagnen dafür, daß das Wahlrecht ausschließlich auf Frauen ausgedehnt wurde. Ich fordere jede Feministin heraus, oder jeden, der gern den Feminismus mit den Worten kritisiert: „Nun, es war einmal eine gute, notwendige Sache, aber jetzt hat es sich in etwas ganz anderes verwandelt“, eine Aussage von irgendeiner Suffragette zu finden, die echt darüber verärgert war, daß Männer in Kriegen starben, über die abzustimmen sie keine Möglichkeit hatten, und die die Umstrukturierung des gesamten Wahlrechtssystems forderte statt einfach die Ausdehnung des Wahlrechts auf Frauen.

Sie werden sie nicht finden. Damals wie heute verlangten Feministinnen nie dieselben Rechte und Pflichten wie Männer. Sie wollten „gleiche“ Rechte erlangen. Aber sie wollten nie Bergleuten und Soldaten gleichgestellt sein. Sie wollten nur einer ausgewählten Untergruppe privilegierter Männer „gleich“ sein. Und während sie nach Rechten schrien, verlangten sie nie die entsprechenden Pflichten. Genausowenig verlangten sie, daß Männer um jene Pflichten erleichtert würden.

Quelle: http://www.counter-currents.com/2016/08/the-myth-of-first-wave-feminism/

https://cernunninsel.wordpress.com/2016/08/01/der-mythos-des-feminismus-der-ersten-welle/
Die Herabkunft des Islam

  last edited: Wed, 27 Jul 2016 10:26:43 +0200  
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von Professor Revilo P. Oliver (1981)

WIE DAS CHRISTENTUM, IST DER ISLAM im Grunde ein jüdischer Kult für Gojim. Der Koran leitet sich jedoch nicht vom Babylonischen Talmud ab. Der Großteil des Korans (Qur’án, “die Verkündigungen” [d.h. Gottes an Mohammed]) wurde wahrscheinlich von Mohammed nach seiner Hidschra verfaßt, die im Jahr 622 stattfand. Der Babylonische Talmud wurde wahrscheinlich erstmals im sechsten Jahrhundert gesammelt, und vieles von diesem Kothaufen ist viel späteren Datums, wenn auch natürlich mit gefälschtem Anspruch großen Alters. Er entsprang natürlich der eitrigen Mentalität der Juden, und während es höchst unwahrscheinlich ist, daß irgendein Teil des Talmud als solcher den Juden in Arabien bekannt gewesen sein konnte, die Mohammed beeinflußten, hatten sie natürlich die Mentalität ihrer Rasse, daher ist es nicht bemerkenswert, daß es zwei oder drei Passagen im Koran gibt, die mehr oder weniger genau Passagen im Talmud entsprechen.

Es wäre angemessener, den Islam als christliche Sekte oder Gruppe von Sekten einzuordnen, nachdem das Wort „christlich“ ordnungsgemäß all die unzähligen Sekten bezeichnet, die dem Jesus Göttlichkeit zuschreiben, der der Protagonist des „Neuen Testaments“ ist, obwohl es natürlich große Feindseligkeit zwischen konkurrierenden Sekten gibt, von denen jede behauptet, die „wahre Religion“ zu repräsentieren und sogar versucht, all ihren Konkurrenten im Erlösungsgeschäft den Begriff „christlich“ zu verweigern. Es stimmt, daß Mohammed behauptete, der Nachfolger des jüdischen Jesus zu sein, den er – wie die Christen – nicht als Christus im strengen Sinne des Wortes betrachtete (d. h. als von Gott eingesetzten König, der die Juden zur Herrschaft über die ganze Welt führen soll), sondern als Erlöser, der wie Zarathustra jedermann ungeachtet der Rasse eine angenehme Unsterblichkeit gewähren konnte, der an die richtigen Dogmen glaubte, während er seine Vernunft ruhen ließ.

Direkter Einfluß des Talmud auf den Koran ist ausgeschlossen, weil der Talmud durchgehend eine Feindseligkeit gegenüber dem Jesus des „Neuen Testaments“ und seinen Nachfolgern einschließlich Bar-Kochbas aufweist, weil jene Christusse kein wirksames Abschlachten von Ariern zuwege brachten. Hätte es effektiven Einfluß des Talmud auf Mohammed gegeben, dann hätte er sicherlich darauf verzichtet, die Göttlichkeit des fraglichen Jesus anzuerkennen und sich selbst als dessen Nachfolger zu präsentieren. Der Islam ist zweifellos vergleichbar mit den vielen christlichen Sekten, z. B. den Huggletoniern, den Shakern, den Mormonen, den Leidener Wiedertäufern, den Elect of Shiloh (den Anhängern von Joanna Southcott) et al., die ihrem Jesus einen von Gott eingesetzten Nachfolger oder Gehilfen gaben. Die Geschichte Mohammeds wurde nach der christlichen Legende modelliert: eine jungfräuliche Geburt ist natürlich unerläßlich für alle Erlöser, aber viel weniger üblich ist eine Behauptung, daß die Mutter des Erlösers nach der Entbindung eine Jungfrau blieb, wie es von Maria im Jakobsevangelium und anderen christlichen Evangelien behauptet wird, und wie es in der moslemischen Tradition von Fatimah (Mohammeds Mutter) behauptet wird.

Es ist höchst wahrscheinlich (siehe z. B. H. W. F. Saggs, Babylonian Civilisation, London, 1962; nachgedruckt als The Greatness that was Babylon, New York, 1968), daß die Juden im ersten Teil des sechsten vorchristlichen Jahrhunderts vom letzten König von Babylon, Nabonius, in den Besitz der strategischen Oasen gebracht wurden, die die Handelsrouten auf der arabischen Halbinsel kontrollierten; was sie Nabonius entsprechend ihrer rassischen Instinkte vergalten, indem sie ihm in den Rücken stachen, zur Subversion in seinem Königreich anstifteten und schließlich Babylon an die Armeen von Kyros dem Großen verrieten. Kyros war der einzige Goj, den sie zu ködern versuchten, indem sie ihn als ihren Christus begrüßten, und es lag wahrscheinlich genauso an solcher Schmeichelei wie an ihrem Handel, den sie zweifellos mit Kyros abschlossen, bevor sie die Babylonier an ihn verrieten, daß sie im Persischen Reich privilegierten Status erhielten. Die Bibel und Joseph erzählen uns, wie eine Karawane reicher Juden, deren Wagen mit Gold und Silber beladen waren, während ihre Hunderten von Gojim-Sklaven dahinter hertrotteten, von Babylon aufbrach, um Besitz von Jerusalem zu ergreifen und zu beginnen, die Einheimischen auszubeuten und herumzustoßen, während die Mehrheit der „Auserwählten“ in Babylon blieb, um weiterhin an den Babyloniern zu nagen, die sie verraten hatten. Als die Perser Ägypten einnahmen, wurde ihr Schutz auf die Horden von Juden ausgedehnt, die Parasiten der einheimischen Ägypter waren.

Auf der arabischen Halbinsel gab es in der Zeit Mohammeds reichlich Juden; sie förderten seine neue Religion zunächst, genauso wie sie das Christentum im verfallenden Römischen Reich gefördert hatten, und sie machten zweifellos Vorschläge, die Mohammed übernahm, aber sie konspirierten gegen ihn, als sie herausfanden, daß es weniger als fügsam war. Es gibt eine prägnante Darstellung in Sir Richard Burtons Narrative of a Pilgrimage to Al-Medinah & Meccah, das nun als Nachdruck von Dover erhältlich ist. Wie manche christliche Sekten waren die Moslems in der Theorie mehr oder weniger feindselig gegen die Juden, wenn auch nicht in der Praxis, und es gab fast keine bekennenden Juden mehr in den Heiligen Städten, als Burton sie besuchte (obwohl es zweifellos Juden gab, die arabische Namen angenommen hatten und sich zum Islam bekannten, um sich zu tarnen, genauso wie sie unter uns arische Namen annehmen und in der Öffentlichkeit unsere Kultur simulieren), aber im Allgemeinen garantierte der Islam den Juden wie das Christentum Immunität im Gegenzug für kleine Beiträge als Steuern.

Die Doktrinen des Islam sind im wesentlichen christlich in dem Sinne, daß es kein wichtiges Dogma gibt, das nicht in einer oder mehreren der unzähligen christlichen Sekten der Vergangenheit und Gegenwart eine Parallele findet, und der Islam selbst spaltete sich natürlich in viele abweichende Sekten auf, die sich über theologische Fantasien stritten. Die meisten christlichen Sekten sind jedoch offen proletarisch und „friedliebend“ und mißbilligen Gewalt, außer wenn sie in einem Heiligen Krieg Amok laufen und sich daran ergötzen, „Häretiker“ zum Profit der Juden abzuschlachten. Der Islam jedoch war weniger scheinheilig, und ein Heiliger Krieg (Dschihad) ist einer der Hauptartikel seines Glaubens (außer in ein paar kleineren und „häretischen“ Sekten, die lang nach der Zeit Mohammeds entstanden). Das war das Geheimnis seines Erfolges. Die neue Religion war ein Mittel, um die untereinander verfeindeten Stämme Arabiens zu vereinen und sie zu einem Welteroberungsprogramm auszuschicken, das phänomenal erfolgreich war, solange die Araber ihre rassische Vitalität beibehielten. Zum Beispiel besaßen sie nach 1000 n. Chr. und bis zur britischen Eroberung fast ganz Indien, und sie eroberten Spanien und den südlichen Teil Frankreichs, obwohl sie allmählich aus Europa vertrieben wurden, nachdem unsere Rasse zu dieser Zeit weniger degeneriert war und ihren Lebenswillen nicht verloren hatte.

Wie das Christentum diente der Islam den Zwecken der Juden, indem er Aberglauben über die Gleichheit der Rassen einimpfte, lehrte, daß alle Anthropoiden, die an ein religiöses Brimborium als Glaubensartikel glaubten und rationales Denken vermieden, untereinander gleich waren und weit überlegen gegenüber Personen gleich welcher Rasse, die andere Aberglauben hegten oder, was viel schlimmer war, keine Wahnvorstellungen über die reale Welt hatten. Die armen Araber nahmen diesen Unsinn ernst (Gott hatte es gesagt, nicht wahr, in einem Schwätzchen mit Mohammed?) und wurden so gründlich bastardisiert, daß man heute die einzigen echten Araber, in der Tat die einzigen echten Semiten, in Saudi-Arabien findet, wo manche der Stämme zu Hause blieben und somit dem Großteil der Hybridisierung entgingen, die die Araber in den Ländern zerstörte, die sie eroberten. Es ist natürlich möglich, daß man hier und dort einen Araber in den arabischen Ländern findet, die die Presse „arabisch“ nennt, weil der eine oder andere Dialekt des Arabischen dort gesprochen wird (Ägypten, Irak, Syrien etc.), aber die Bevölkerung jener Länder ist eine Masse von Mischlingen.

Es gibt einen auffälligen Unterschied zwischen dem Islam und dem Christentum in ihren dysgenischen Effekten, die für die Juden gleichermaßen erfreulich sind. Mit der Ausnahme einiger früher christlicher Sekten, die ausgelöscht wurden, als die Väter der Kirche sich an die Macht geschlängelt hatten und anfangen konnten, ihre Konkurrenten zu töten, setzte das Christentum während des Großteils seiner Geschichte gegenüber einem recht großen Teil unserer Rasse einschließlich einiger von deren intelligentesten Mitgliedern Zölibat und Homosexualität mittels Priesterschaft und Mönchstum durch und zerriß Familien und Familienbesitz, indem es Ehen sogar zwischen recht entfernten Verwandten verbot. Der Islam andererseits verordnete die Polygynie und ermutigte die Moslems dazu, ihre Harems zu füllen und mit Frauen aller Rassen Kinder zu zeugen; deshalb wurde der arabische Volksstamm so viel schneller als unser eigener verdünnt und aufgelöst.

Viele christliche Sekten sind in der Vergangenheit theoretisch mehr oder weniger anti-jüdisch gewesen, und manche geben das immer noch vor, aber heilige Männer können der unzweifelhaftesten Offenbarung des Willens Gottes nicht widerstehen, dem Bargeld, und jetzt, wo die Juden die buchstäbliche Kontrolle über die Finanzen der Länder haben, die einst unserer Rasse gehörten, verhalten sich die verschiedenen christlichen Sekten so, wie es Rabbi Schindler vor einem Jahrhundert vorhersagte: sie sind irrende Töchter, die zu ihrer netten jiddischen Mama nach Hause strömen.

Quelle: http://www.revilo-oliver.com/news/2010/09/the-descent-of-islam/

https://morgenwacht.wordpress.com/2016/04/07/die-herabkunft-des-islam/
Judentum erklärt Deutschland den Heiligen Krieg 1933 !

  
Leonora Geier

  
Leonora Geier, geb. Cavoa, (* 22. Oktober 1925 in Sao Paolo, Brasilien) ist eine Zeugin von Verbrechen der Roten Armee. Die deutsch-brasilianische Staatsbürgerin Leonora Geier war zu der fraglichen Zeit als Schreibhilfe im Lager Vilmsee des weiblichen Arbeitsdienstes tätig.

Auszug aus ihrem Augenzeugenbericht

Am Morgen des 16. Februar (1945) besetzte eine russische Abteilung das RAD-Lager Vilmsee bei Neustettin.

Der Kommissar bedeutete mir in gutem Deutsch, daß das Lager aufgelöst sei und daß wir als uniformierte Einheit sofort in ein Sammellager transportiert würden. Da ich als Brasilianerin Angehörige einer verbündeten Nation der Alliierten war, betreute er mich mit der Führung des Transportes, der nach Neustettin in den Hof einer ehemaligen Eisengießerei ging. Wir waren etwa 500 Maiden des weiblichen RAD.

Der Kommissar behandelte uns sehr höflich und wies uns die Fremdarbeiter-Baracken des Werkes zu. Der angewiesene Platz war jedoch für alle zu eng, weshalb ich bei dem Kommissar vorstellig wurde. Er sagte, daß es ja nur vorübergehend sei, und daß ich in die Schreibstube kommen könnte, wenn es für mich zu eng wäre, was ich gerne annahm. Sofort bedeutete er mir, keinen Kontakt mehr mit den anderen aufzunehmen, da diese Angehörige einer illegalen Armee wären. Meine Vorhaltung, daß dies nicht den Tatsachen entspräche, schnitt er mit der Bemerkung ab, daß ich erschossen würde, wenn ich in irgendeiner Form nochmals etwas ähnliches wiederhole.

Ich hörte plötzlich lautes Geschrei und schon brachten zwei Rotarmisten fünf Mädchen herein. Der Kommissar befahl ihnen, die Kleider abzulegen. Als diese sich aus Scham widersetzten, hieß er mich, es ihnen zu tun, und mit ihnen ihm zu folgen. Wir schritten über den Hof zur ehemaligen Werksküche, die man völlig ausgeräumt hatte, bis auf ein paar Tische an der Fensterseite. Es war entsetzlich kalt und die Bedauernswerten zitterten. In dem großen, gekachelten Raume erwarteten uns einige Russen, die anscheinend sehr obszöne Bemerkungen machten; denn jedes Wort wurde mit lautem Lachen quittiert. Der Kommissar bedeutete mir, hinzusehen, wie man aus Herrenmenschen Jammerlappen mache. Nun kamen zwei Polen, nur mit einer Hose bekleidet herein, bei deren Anblick die Mädchen aufschrien. Rasch hatten sie die erste ergriffen und mit dem Rücken über die Tischkate gebogen, bis ihre Gelenke knackten. Ich war fast einer Ohnmacht nahe, als der eine das Messer zog und ihr die rechte Brust vor den Augen der anderen herunterschnitt. Dann hielt er einen Augenblick inne und schnitt die andere Seite ab. Ich habe noch nie einen Menschen so verzweifelt schreien hören wie dieses Mädchen. Nach dieser Operation stach er mehrmals das Messer in den Unterleib, was wiederum vom Johlen der Russen begleitet war.

Die Nächste schrie um Gnade, doch vergebens, da sie besonders hübsch war, hatte ich den Eindruck, man tat das schaurige Werk sehr langsam. Die anderen drei waren ganz zusammengebrochen, sie schrien nach ihrer Mutter und bettelten um einen raschen Tod, doch auch sie ereilte das Schicksal. Die Letzte war noch ein halbes Kind mit einer kaum entwickelten Brust, ihr riß man buchstäblich das Fleisch von den Rippen, bis der weiße Knochen zum Vorschein kam.

Wieder brachte man fünf Mädchen herein, diesmal hatte man genaue Auslese getroffen, alle waren gut entwickelt und hübsch. Als sie die Leiber der Vorgängerinnen sahen, begannen sie zu weinen und zu schreien. Mit schwacher Kraft versuchten sie verzweifelt sich zu wehren. Doch es half ihnen nichts, die Polen wurden immer grausamer. Der einen schnitten sie den Leib der Länge nach auf und gossen eine Dose Maschinenöl hinein, das sie zu entzünden versuchten. Die andere schoß ein Russe in das Geschlechtsteil, bevor sie ihr die Brüste abschnitten.

Ein großes Gejohle begann, als aus einer Werkzeugkiste eine Säge gebracht wurde. Jetzt zerriß man den übrigen Mädchen die Brüste damit, was in kurzem den Boden in Blut schwimmen ließ. Ein Blutrausch packte die Russen. Laufend brachte man Mädchen.

Wie in einem roten Nebel sah ich das schreckliche Geschehen, immer wieder vernahm ich den unmenschlichen Aufschrei beim Martern der Brüste und das laute Aufstöhnen beim Verstümmeln der Schamteile. Als mir die Knie versagten, zwang man mich auf einen Stuhl, der Kommissar achtete stets darauf, daß ich hinblickte, ja, als ich mich erbrechen mußte, hielten sie sogar inne bei der Marterung. Ein Mädchen hatte sich nicht ganz entkleidet, es mochte auch etwas älter als die übrigen sein, deren Alter um siebzehn Jahren lag. Man tränkte ihren Büstenhalter mit Öl und entzündete dies, was gelang, und während sie aufschrie, trieb man ihr einen dünnen Eisenstab in die Scheide, bis dieser am Nabel heraustrat.

Auf dem Hofe liquidierte man mit Knüppeln ganze Gruppen von Mädchen, nachdem man die hübschesten für diesen Marterraum ausgesondert hatte. Die Luft war erfüllt vom Todesgeschrei vieler hundert Mädchen. Doch angesichts dessen, was sich hier abspielte, war der Totschlag draußen geradezu human. Es war eine furchtbare Tatsache, daß keines der hier verstümmelten Mädchen die Besinnung verlor. Jede erlitt die Verstümmelung bei vollem Bewußtsein.

Im Entsetzen waren alle gleich in ihren Äußerungen, stets war es das Gleiche, das Betteln um Gnade, der hohe Schrei beim Schneiden der Brust und das Stöhnen beim Verletzen der Geschlechtsteile. Mehrmals unterbrach man das morden, um das Blut herauszukehren und die Leichen wegzuschaffen. Am Abend fiel ich in ein starkes Nervenfieber. Von da an fehlt mir jede Erinnerung bis zu dem Zeitpunkt, in dem ich in einem Lazarett erwachte. Deutsche Truppen hatten vorübergehend Neustettin zurückerobert und somit uns befreit. Wie ich später erfuhr, wurden in den drei Tagen der ersten russischen Besetzung etwa 2000 Mädchen ermordet, die sich in der Umgegend in RAD-, BDM- und sonstigen Lagern befanden.[1]


Anmerkung

Die Berichte der deutsch-brasilianischen Staatsbürgerin Leonore Geier, geb. Cavoa, geb. am 22. 10. 1925, als Tatzeugin wurden auch von Bernhard Wassermann und Manfred Haer, Angehörigen der Inf.-Geschütz- und Ausbildungskomp. I G 81 bestätigt, die nachträglich mit den Bergungsarbeiten in den Lagern betraut waren, als nach einem vorübergehenden Rückzug der 1. weißrussischen Armee die deutsche Wehrmacht nach einem Gegenstoß Neustettin wieder befreit hatte.“

Die Zeugin war zu dieser Zeit als Schreibhilfe im Lager „Vilmsee“ des weiblichen Arbeitsdienstes tätig. Als Brasilianerin galt sie vor der russischen Armee als Verbündete im Zwangseinsatz des NS-Staates. Die Darlegung dieser Vorrechte weist ein Schriftstück aus, welches vorlag und den Stempel der weißrussischen Armee trägt. Der Bericht wurde am 6. Oktober 1956 verfaßt und gibt die Ereignisse vom 16., 17. und 18. Februar 1945 wieder.

Dr. F.K., 04179 Leipzig

Fußnoten
  • "Deutsche National-Zeitung" Nr. 17/65, Seite 7


Quelle: http://de.metapedia.org/wiki/Leonora_Geier
Der Hintergrund des Verrats (5 von 5): Wachsende zionistische Macht in der Nachkriegszeit

  last edited: Sun, 17 Jul 2016 21:21:25 +0200  
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von Dr. William Pierce (1984)

Wenn der Zweite Weltkrieg eine Wasserscheide des Aufstiegs und Falls der westlichen Zivilisation und der Rasse, die diese Zivilisation geschaffen hatte, war, dann war er noch viel mehr ein einschneidendes Ereignis in der Geschichte der Rasse, die ihr Bestens gegeben hat, diese Zivilisation zu vergiften und zu deformieren, während sie ihren eigenen Lebensunterhalt aus ihr sog.

Für die westlichen Völker war der Krieg ein spiritueller Todeskrampf. Für die Juden hingegen bedeutete er den endgültigen Ausbruch aus dem Ghetto. Die Französische Revolution und die Napoleonischen Kriege hatten die Mauern, innerhalb derer sie während des Aufstiegs des Westens eingekapselt waren, brüchig gemacht. Der Erste Weltkrieg und die bolschewistische Revolution hatten ihnen bedeutsame weitere Mauerbrüche verschafft und gleichzeitig die meisten noch verbliebenen Barrieren entfernt, die sie daran hinderten, ihre Toxine im Körper ihres Wirts zu verbreiten. Der Zweite Weltkrieg sah die Zerstörung der letzten Verteidigungslinie gegen sie und wurde gefolgt von jüdischer Metastasenbildung.

In den Nachkriegsjahren feierten die Juden einen Triumph nach dem anderen. Ihre Gegner waren getötet, öffentlich diskreditiert oder zum Schweigen eingeschüchtert; die Ideen und Werte aus ihrem ideologischen und spirituellen Arsenal waren an die Stelle der einheimischen Ideen und Werte ihrer Wirtsvölker gerückt; keine Tür blieb ihnen mehr verschlossen.

Sie erlitten allerdings einen bedeutenden Rückschlag: Ihr mühevoll erarbeitetes Arrangement in Rußland geriet fast vollkommen durcheinander und sie verloren dort viele der Gewinne, die sie früher gemacht hatten. Stalin, der mehr als vier Jahrzehnte lang eng mit ihnen zusammengearbeitet hatte – zuerst beim Umsturz der alten Ordnung in Rußland und der Auslöschung der Millionen, die sich der Bolschewisierung widersetzten, und dann im Kampf gegen Deutschland – war irgendwann vor Ende des Krieges geworden wie der Pharao, „der Josef nicht kannte”. [2. Mose 1, 8]

Tatsächlich hatte Stalin die Juden besser kennengelernt als gut für sie war. Er hatte bereits vor Kriegsbeginn den vollkommenen Mangel an Respekt gesehen, den sogenannte “russische” Juden Rußland, “deutsche” Juden Deutschland usw. entgegenbrachten. Er erkannte schließlich, daß die Juden als organisierte, tatkräftige und selbstbewußte Minderheit voller Verachtung für jeden, der ihr nicht angehört, und immer bereit, alles daran zu setzen, ihr eigenes Wohl auf Kosten ihres Wirtsvolks voranzutreiben, eine potentielle fünfte Kolonne innerhalb jedes Landes waren, das ihre Anwesenheit duldete.

Das war ganz prima, wenn die Komintern sich auf sie verlassen konnte, die etablierte Ordnung im ganzen Westen zu unterhöhlen, und wo auch immer außerhalb Rußlands sie lebten als Agenten des Marxismus zu dienen; es war weniger prima, eine solche Truppe auf freiem Fuß im sowjetischen Mutterland und insbesondere in Machtpositionen zu haben – und vor dem Krieg waren Juden in der sowjetischen Machtstruktur einschließlich der Geheimpolizei enorm überrepräsentiert. Wie der Pharao hielt Stalin es für klug, sich mit ihnen zu befassen, bevor „sich ein Krieg erhöbe” und „sie sich auch zu unseren Feinden schlagen und wider uns streiten mögen”. [2]

Er begann sich nach der Niederlage Deutschlands im Jahr 1945 ernsthaft mit ihnen zu befassen und er beschleunigte sein Programm der Entjudaisierung der sowjetischen Staatsbürokratie und der kommunistischen Parteihierarchie massiv, als sie 1948 ihren Zug in Palästina machten und den ausdrücklichen Anspruch auf die Loyalität aller Juden erhoben, wo auch immer sie zufällig lebten. Wenn Stalin 1953 am Vorabend einer gerüchteweise geplanten radikalen Säuberungsaktion von allen Juden in einflußreichen Positionen in der Sowjetunion nicht gestorben wäre, hätte er möglicherweise ein Erbe hinterlassen, für das alle nachfolgenden Generationen von Russen ihm dankbar gewesen wären. Doch auch so erreichte er in dieser Hinsicht noch vor seinem Tode sehr viel.

Die Juden erkannten selbstverständlich die Gefahr, die dem Zionismus innewohnte und die Scharfsinnigeren aus ihren nichtjüdischen Wirtsvölkern alarmieren und eine Reaktion bei ihnen hervorrufen würde. Aber 1948 wurden die mahnenden Stimmen von denjenigen Juden übertönt, die durchaus zutreffend eine nichtjüdische Welt sahen, die (zumindest außerhalb der Sowjetunion) so durch und durch beschwindelt und demoralisiert war, daß sie ihren ersten großen Griff im Nahen Osten nach der Einrichtung des Palästinamandats fast drei Jahrzehnte zuvor ohne nennenswerte Beeinträchtigung machen konnten.

Obwohl ein destabilisierter Naher Osten offensichtlich im Gegensatz zu den Interessen der Vereinigten Staaten, Großbritanniens, Frankreichs und anderer westlicher Nationen stand, deren Volkswirtschaften vom Import nahöstlichen Erdöls abhängig waren, hatten die Juden 1948 ihren Klammergriff um den demokratischen politischen Prozeß in diesen Ländern so gefestigt, daß sie nicht nur in der Lage waren, jede nennenswerte Opposition gegenüber ihren Plänen schon im Vorfeld am Aufzukommen zu hindern, sondern es auch schafften, genau den westlichen Regierungen, die von diesen Plänen am meisten bedroht waren, sowohl unter als auch auf dem Tisch Unterstützung dafür abzunötigen.

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Illegale jüdische Einwanderer aus Europa waten 1946 in Palästina an Land. Möglicherweise wurden viele davon als Holocaustopfer gezählt.


Und selbstverständlich konnten sie kaum eine Opposition von den Sowjets erwarten, da diese als die Hauptprofiteure von Aufruhr und Instabilität im Nahen Osten feststanden. Es ist daher nicht überraschend, daß die Sowjetunion das zweite Land war, das dem Vorhaben der Juden seinen offiziellen Segen gab, indem sie der Gruppe von Zionistenführern, die sich am 14. Mai 1948 selbst zur provisorischen Regierung des neuen Staates Israel ausriefen, den sie sich aus Palästina herauszutrotzen gedachten, de jure die Anerkennung aussprach.

Was hingegen einer Erklärung bedarf, ist die Tatsache, daß die Vereinigten Staaten, die davon nichts zu gewinnen aber alles zu verlieren hatten, das erste Land waren, das die Zionisten diplomatisch anerkannte: Während die Sowjetunion wenigstens eine Anstandsfrist von drei Tagen verstreichen ließ, verkündete US-Präsident Harry Truman mit Führungsjuden, die ihm in den Nacken atmeten, die Anerkennung Israels durch die USA in Washington nur 11 Minuten, nachdem dessen Existenz in Tel Aviv ausgerufen worden war.

Der jüdische politische Einfluß in Amerika war natürlich schon vor dem Krieg stark gewesen, aber er war nach 1945 noch viel stärker. Teilweise war die Zunahme die vorhersehbare Folge der enormen Anstrengungen, die Juden während des Krieges auf die Vergrößerung und Verfeinerung ihrer Propagandamaschinerie verwendet hatten. Die Welt hatte noch nie zuvor eine Propagandakampagne gesehen wie die, die Juden in ihrem Krieg gegen Hitler eingefädelt hatten: Nicht alleine, daß Presse, Kino[3] und Radio – die auch schon vor dem Krieg weitgehend unter ihrer Kontrolle waren – bei der Schaffung eines Niagarafalls aus Haß und Fehldarstellung koordiniert im Gleichschritt marschierten, wurden darüber hinaus auch Tausende von geschäftlichen, beruflichen, religiösen, Bildungs-, Bürger- und Regierungsorganisationen und -behörden zum gleichen Zweck mobilisiert.

All die Juden, welche die Bemühungen des Office of War Information (die bedeutendste Propagandabehörde der Regierung) oder des Songwriters War Committees gelenkt hatten, die als Mitglieder des Arts Council des Office of Civilian Defense Gehälter bezogen hatten, die für das Writers’ War Board am Fließband antideutsche Schundliteratur produziert hatten, die ideologisch eingefärbte Leitfäden für Lehrer und Unterrichtsmaterialien herausgegeben hatten, die Hunderte von Meinungsumfragen durchgeführt hatten, um zu sehen, wie die ganze Propagandakampagne verläuft, gingen nach dem Krieg nicht zurück in ihre Großhandlungen und Warenhäuser.


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Am Fließband produzierte antideutsche Schuldliteratur


Dieser gigantisch aufgeblähte Apparat zur Kontrolle der öffentlichen Meinung ist jedoch nur ein Teil der Erklärung für den gestiegenen politischen Einfluß, den Juden ausübten. Ihr As im Ärmel der Nachkriegszeit war der Holocaust: die berichtete Vernichtung von 6.000.000 ihrer Brüder in “Gasöfen” (um ihre schauderbar suggestive aber vorsätzlich irreführende Terminologie zu gebrauchen) durch Hitlers judenhassende Lakaien. Alles, was die Juden vor und während dem Krieg über Propaganda gelernt hatten, und der ganze Apparat, den sie zur ihrer Schaffung aufgebaut hatten, floß in eine neue Kampagne ein: Die Propagierung der Holocaust-Geschichte. Hier ist nicht der geeignete Ort, die Einzelheiten dieser Geschichte zu überprüfen; hier sind wir nur mit der Art und Weise befaßt, wie sie benutzt wurde und welche Wirkungen sie auf die offizielle Regierungspolitik hatte. [5]

Vor dem Krieg hatten Juden Macht, die sich hauptsächlich aus ihrem Reichtum und ihrer Kontrolle über einen großen Teil der Nachrichten- und Unterhaltungsmedien speiste. Sie waren in der Lage, Politiker und andere Verbündete mit ihrem Geld zu kaufen, und sie waren in der Lage, ihre Medienmacht dazu zu nutzen, ihre Verbündeten zu propagieren und ihre Feinde einzuschüchtern – und auch dazu, die öffentliche Meinung zu verschiedenen Themen in eine Richtung zu lenken, die jüdischen Interessen genehm war. Aber sie genossen im großen und ganzen keine Sympathie. Nur sehr wenige Amerikaner mochten sie, und viele waren bereit, öffentlich gegen sie aufzustehen.

Der Autohersteller Henry Ford war in den 1920ern gegen sie aufgestanden, bis seine Furcht vor ihrer Geldmacht zu groß geworden war. Der unabhängige Verleger und Rundfunkmoderator Father Charles Coughlin war sogar noch 1942 gegen sie aufgestanden. Jeder Politiker in einem Bezirk mit einer unabhängigen Zeitung und angemessenen nichtjüdischen Quellen für die Finanzierung seiner Wahlkampagne konnte es sich leisten, gegen sie aufzustehen, und viele taten das auch. Während die Juden und ihre Verbündeten im Kongreß und im Weißen Haus die Vereinigten Staaten 1940 und 1941 in den Krieg gegen Hitler hineinmanövrierten, prangerten Dutzende Senatoren und Mitglieder des Repräsentantenhauses ihre Pläne öffentlich an. Millionen normaler nicht ideologisierter Amerikaner sahen Juden ganz allgemein als unheilvoll und widerwärtig an und betrachteten besorgt ihre zunehmende Macht. Juden konnten von vollkommen respektablen konventionellen Bürgern – als Juden – kritisiert werden, und wurden das auch oft.

Nach dem Krieg und ein paar Jahre nach der unablässigen Holocaust-Propaganda hatten die Juden nicht nur Macht, sondern genossen auch Mitgefühl. Respektable, konventionelle Bürger hatten – ganz unabhängig von ihren tatsächlichen Gefühlen gegenüber Juden – Angst, sie zu kritisieren, weil sie besorgt waren, als kaltschnäuzig und herzlos gegenüber einer Rasse zu erscheinen, die schon so viel erlitten hatte.

Das war sogar noch ausgeprägter bei Politikern der Fall. Sich dem organisierten Judentum bei einem beliebigen Thema entgegenzustellen zog das Risiko nach sich, als “Antisemit” etikettiert zu werden. Das mag vielen Politikern noch vor den Krieg egal gewesen sein, aber ab den späten 1940er Jahren wurde es als politischer Todeskuß angesehen.

Und was hätte “antisemitischer” sein können, als den armen, verfolgten Juden das Recht auf ein eigenes Land zu verwehren, in dem sie um ihre Brüder, die in den Gaskammern verschwunden waren, weinen konnten, in dem sie beten konnten, wie es ihnen gefiel, und wo sie niemanden stören würden? So zumindest präsentierten die kontrollierten Medien die Frage der amerikanischen Öffentlichkeit, und das hatte auch die erwünschte Wirkung. Ein weit verbreitet gelesener Holocaust-Publizist brachte es mit bescheidener Untertreibung auf den Punkt:

Die Zionisten schafften es, unter Gesetzgebern, kirchlichen Würdenträgern und der Öffentlichkeit ganz allgemein ein Klima des Wohlwollens gegenüber dem Zionismus zu schaffen. Das Schicksal der europäischen Judenheit rief Mitgefühl unter Nichtjuden hervor; die Anstrengungen einer Gemeinschaft von Pionieren in Palästina fanden bei vielen Amerikanern positiven Anklang. [6]

Amerika war nicht das einzige Land, dessen Politiker in den ersten Nachkriegsjahren von der Unfähigkeit befallen waren, im Einklang mit nationalen Interessen zu handeln, wann immer jüdische Interessen anders geartet waren. Großbritannien, welches das Palästina-Mandat von dessen Anfang an verwaltet hatte, erfuhr das jüdische Joch auf eine besonders demütigende Art und Weise.

Die jüdischen Siedler in Palästina hatten sich immer darüber beschwert, wie die britischen Behörden ihre Aufgaben ausführten. Gleichgültig wie sehr die Briten die Juden auf Kosten der einheimischen Palästinenser bevorzugten, es war nie genug; die Juden forderten immer mehr und kreischten, die Briten wären “antisemitisch”, wenn den Forderungen nicht umgehend nachgekommen wurde.

Eine Hauptquelle für Spannungen war die Weigerung der Juden, die von den Briten festgelegten Einwanderungsquoten einzuhalten. Die Briten waren bestrebt, die Unruhe unter den Palästinensern über den wachsenden jüdischen Einfluss in ihrem Land auf ein Minimum zu begrenzen, aber die Juden waren fest entschlossen, so schnell wie möglich eine zahlenmäßige Mehrheit in Palästina zu erreichen.

Die Irgun, die ursprünglich ihre terroristische Aktivität gegen die palästinensiche Bevölkerung gerichtet hatte, begann, britische Polizeiposten in die Luft zu jagen und britische Soldaten, die alleine unterwegs waren, in den Rücken zu schießen, als die britische Regierung Maßnahmen ergriff, die illegale jüdische Einwanderung einzudämmen. Nach Ausbruch des Krieges verschrieb sich eine besonders gewalttätige Fraktion der Irgun, die Stern-Gang vorwiegend antibritischen Aktivitäten. Während britische Soldaten in Europa starben, um Deutschland sicher für die Juden zu machen, ermordeten Juden in Palästina britische Soldaten.

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Jüdischer Bombenterror auf das King David Hotel in Jerusalem, bei dem 101 Briten und Araber getötet wurden. Hier suchen britische Soldaten im Schutt nach ihren Toten.


Als der Krieg in Europa zu Ende war, drückten die Juden ihre Dankbarkeit gegenüber den Briten dadurch aus, daß sie ihren antibritischen Terrorismus verstärkten. Einer ihrer stolzesten Augenblicke kam am 22. Juli 1946, als Irgun-Terroristen das King David Hotel in Jerusalem, das Sitz britischer Verwaltungsbehörden war, in die Luft jagten und dabei 101 Briten und Araber töteten. Auf diese Heldentat folgend entführten sie britische Soldaten, erdrosselten sie und versetzten die Leichen mit Sprengfallen.

Die britische Armee wurde angewiesen, ihren Kampf gegen die Irgun mit auf dem Rücken gefesselten Händen zu führen. Jedes Mal, wenn das britische Militär einen Vorstoß unternahm, ernsthaft gegen jüdische Terroristen in Palästina durchzugreifen, übten Juden in London Druck auf die Politiker aus und die Armee wurde zurückgepfiffen. Diese Aktivität war ein Vorgeschmack auf die lähmenden Restriktionen, die Politiker in Washington während der Kissinger-Ära den kämpfenden US-Truppen in Vietnam auferlegten. Großbritannien war in einer Situation, in der es keine Möglichkeit zu gewinnen gab.

Es trug nicht gerade zum britischen Stolz bei, zu wissen, daß die Waffen, die in Palästina gegen britische Soldaten eingesetzt wurden, großteils von Großbritanniens Verbündetem, den Vereinigten Staaten, geliefert wurden. Noch vor Ende des Krieges wurden Schiffsladungen voller US-Waffen aus Militärdepots in Europa nach Palästina verlagert. Das U.S. Office of Strategic Services (O.S.S.), der Vorläufer der CIA während der Kriegszeit – und gespickt mit Juden – koordinierte diese Aktivität mit Genehmigung aus Washington.

Während Hunderttausende von Juden aus dem kriegserschütterten Europa unter der Nase der britischen Behörden und zusammen mit Tausenden von Tonnen von Waffen und anderer Militärausrüstung nach Palästina geschmuggelt wurden, waren andere Juden eifrig dabei, in den neu gegründeten Vereinten Nationen Vorbereitungen für den nächsten großen Schritt im zionistischen Programm zu treffen: Die Umwandlung ihrer von den Briten verwalteten “Heimstätte” in Palästina, die sie immer noch mit den einheimischen Palästinensern teilen mußten, in eine unabhängige ausschließlich jüdische Nation.

Die UN-Delegation der Vereinigten Staaten setzte den Trend, der sich seither nicht geändert hat, und agierte praktisch so, als ob sie die Jewish Agency (die Koordinierungsorganisation für die Übernahme Palästinas) vertreten würde und nicht das amerikanische Volk. Mit dem vereinten Rückhalt der Vereinigten Staaten und der Sowjetunion mit ihren Satellitenstaaten wurde am 29. November 1947 über den heftigen Protest aller islamischen Mitglieder hinweg eine Resolution durch die Generalversammlung geboxt, die zu der Teilung Palästinas in je einen getrennten jüdischen und arabischen Staat aufrief.

Zu dieser Zeit stellten Juden ungefähr ein Viertel der Bevölkerung Palästinas, besaßen aber nur 5,67 Prozent des Landes.[7] Die UN-Teilungsresolution hingegen forderte einen jüdischen Staat, der aus 56,47 Prozent der gesamten Landfläche Palästinas bestehen sollte. Der Rest sollte zwischen einem arabischen Staat und einer internationalen Zone, die Jerusalem und Umgebung umfassen sollte, aufgeteilt werden.

Dieser empörend ungerechte Akt der Vereinten Nationen, einer Organisation, die gerade mal zwei Jahre zuvor vordergründig zu dem Zweck gegründet worden war,

internationalen Frieden und Sicherheit aufrechtzuerhalten (…) effektive vereinte Maßnahmen zur Vermeidung und Beseitigung von Bedrohungen für den Frieden und (…) freundliche Beziehungen basierend auf dem Respekt für gleiche Rechte und dem Selbstbestimmungsrecht der Völker zwischen den Nationen zu entwickeln,[8]

legte die Grundlage für fünf größere Kriege und einen nicht enden wollenden Zustand der Feindseligkeit im Nahen Osten für die darauffolgenden 35 Jahre. [Anm.d. Ü.: Der Artikel ist vom Januar 1984]

Überall jubelten Juden über diesen Coup, und sie tanzten in der Nacht vom 29. November in den Straßen von New York City. Die islamischen Nationen der Welt waren vorübergehend gelähmt vor Entsetzen, doch dann begann sich ihr Zorn über den Verrat durch die Vereinigten Staaten in antiamerikanischen Unruhen in Damaskus, Bagdad, Kairo und anderswo Ausdruck zu verschaffen. Zwischen Juden und Palästinensern brachen in einer Reihe von Orten in Palästina Kämpfe aus und die Briten saßen einmal wieder zwischen zwei Stühlen.

Die Juden verstärkten den Schmuggel illegaler Einwanderer und Waffen nach Palästina massiv. Obwohl sie mit der Teilungserklärung, die ein großer Schritt in Richtung ihres Zieles war, zufrieden waren, hatten sie keinerlei Absicht, über 40 Prozent von Palästina den Palästinensern zu überlassen, wie es von den Vereinten Nationen vorgesehen war. Ihr Endziel war ein Staat, der nicht nur das gesamte Palästina, sondern auch große Teile des Libanon, Syriens, Jordaniens und auch Ägyptens umfassen sollte. Diese Gebietsforderungen waren 1919 auf der Pariser Friedenskonferenz von der jüdischen Delegation ausgesprochen worden.

Aber die Juden wußten, daß sie für jeden zusätzlichen Morgen Land, den sie einnehmen wollten, würden kämpfen müssen. Die Sowjetunion und ihre Satelliten – insbesondere die kommunistische Tschechoslowakei – wurden 1947 ihre Hauptquelle für Waffenlieferungen, aber Juden in den Vereinigten Staaten fuhren auch damit fort, zum Schmuggel illegaler Waffen für ihre Brüder in Palästina beizutragen, wissend, daß, wenn sie vom FBI dabei erwischt werden würden, ein bißchen organisiertes Jammern über den Holocaust wahrscheinlich ausreichen würde, um freizukommen -wie es tatsächlich in vielen Fällen auch geschehen war. [9]

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Bild oben: Zionistenführer trafen sich am 14. Mai 1948, um sich selbst zur Regierung des neuen Staates Israel auszurufen, in dem jeder Jude auf der Welt automatisch das Recht auf Staatsbürgerschaft hat – und dem jeder Jude auf der Welt, gleichgültig welche andere Staatsbürgerschaft er noch haben mag, vorrangige Loyalität schuldet. Nahum Goldmann, der Präsident der Weltzionistenorganisation drückte es so aus:

Die Diasporajudenheit muß den Mut haben, ihre Beziehung der Partnerschaft und Verantwortung gegenüber Israel offen auszusprechen und zu verteidigen. Sie muß die bewußte oder unbewußte Furcht vor der sogenannten doppelten Loyalität überwinden. Sie muß überzeugt werden, daß es vollkommen gerechtfertigt ist, ihr Schicksal mit dem Israels zu verknüpfen. Sie muß den Mut haben, die Vorstellung zu verwerfen, daß jüdische Gemeinschaften nur den Staaten, in denen sie leben, Loyalität schulden.

So war das Bühnenbild für den britischen Rückzug aus Palästina im Mai 1948, die jüdische Erklärung der Existenz Israels und die Reihe von Kriegen um territoriale Ausdehnung, die bis zum heutigen Tag andauern. Mehr als andere Nationen sind die Vereinigten Staaten das Werkzeug der Juden dabei gewesen, dem Nahen Osten ihren Willen aufzuzwingen. Die USA haben diplomatischen Rückhalt geboten und andere Nationen zur Willfährigkeit gegenüber israelischen Zielen – oder zumindest zur Nichteinmischung – schikaniert oder bestochen; sie haben ihnen Waffen geliefert und in diesem Prozeß oft die amerikanischen Verteidigungsarsenale auf gefährliche Weise entleert[10]; sie haben ihre Kriege finanziert, die seit 1948 [Anm.d.Ü.: bis 1983] 25 Milliarden Dollar an direkter Hilfe und ein Vielfaches davon an indirekter Hilfe gekostet haben.

Es ist daher angemessen, daß die Vereinigten Staaten den Preis dafür zahlen sollten, dazu auserwählt zu sein, dem auserwählten Volk auf derart verschwenderische Weise zu Diensten zu sein, und dieser Preis ist in der Tat sehr folgenschwer gewesen. Auf der materiellen Ebene ist das zum Beispiel der Preis des Ölembargos von 1973 bis 1974 gewesen, das den Vereinigten Staaten als Antwort auf die Waffen-Luftbrücke für Israel im Krieg von 1973 von den arabischen Staaten auferlegt wurde. Dieser erste Einsatz der arabischen “Ölwaffe” führte zu einer dauerhaften Verzehnfachung der Kosten für das von Amerika eingeführte Erdöl. Die darauffolgende Schädigung der US-Wirtschaft während des vergangenen Jahrzehnts durch Außenhandelsdefizite, Inflation und Arbeitslosigkeit war schwindelerregend und sie steigt mit jedem Jahr weiter.

Auf der moralischen Seite war der Preis jedoch sogar noch höher. Man erwartet selbstverständlich von jeder demokratischen Regierung Heuchelei, denn kann es eine größere Heuchelei geben als die, daß die Massen die Weisheit hätten, sich selber klug zu regieren? Aber zu dieser Heuchelei kommt noch die Heuchelei hinzu, vorzugeben, man achte die Menschenrechte, während man eine Regierung unterstützt, die Splitterbomben auf Flüchtlingslager abwirft, demonstrierende Schulkinder mit Maschinengewehren niederschießt und routinemäßig die Häuser der Familien von Personen sprengt, die unter dem Verdacht von Antiregierungsaktivitäten stehen?

Der US-Kongreß hält Unterstützung an freundlich gesinnte lateinamerikanische Regierungen zurück,wenn sie unter den Verdacht geraten, rechtsgerichtete “Todesschwadronen” zu billigen, und zwar sogar bis dahin, daß diese Regierungen kommunistischen Guerillatruppen zum Opfer fallen; doch sie bewilligt ohne zu zögern jede Nachfrage nach finanzieller oder militärischer Unterstützung an ein Regime, welches die weltweit am meisten gefürchtete, effizienteste und umfassendste Todesschwadron – den berüchtigten Mossad – steuert, der Attentate auf Palästinenser und Palästinensersympathisanten bis hin in weit entfernten Gebieten wie zum Beispiel Norwegen ausführt.

Die Regierung der Vereinigten Staaten verfolgt seit 1945 eine Politik, alle “Kriegsverbrecher” von amerikanischen Küsten fernzuhalten. Der ehemalige Präsident Jimmy Carter stellte bei dem bloßen Gedanken, daß ein paar gealterte Deutsche, Polen, Ukrainer, Letten oder Litauer, die beschuldigt werden, Juden während des Zweiten Weltkriegs mißhandelt oder getötet zu haben, ein Leben als friedliche US-Bürger führen könnten, ein solches Entsetzen zur Schau, daß er eine spezielle Behörde, das Office of Special Investigations, ins Leben rief, um sie aufzuspüren und aus dem Land zu jagen. Präsident Reagan hat das gleiche Entsetzen zur Schau gestellt und die Hexenjäger des O.S.I auf seiner Gehaltsliste belassen. Und doch haben beide Präsidenten wiederholt Israels Führer in Amerika willkommen geheißen, und Männer, die professionelle Terroristen gewesen sind und nach jeder vernünftigen Definition des Wortes mehr als irgend jemand auf den Listen der potentiellen Opfer der O.S.I. aktive Kriegsverbrecher waren, umarmt und ihre Hände geschüttelt. Insbesondere war der aktuelle israelische Premierminister Jitzchak Shamir, der bei mehr als einer Gelegenheit Mr. Reagans Gast war, sowohl ein Führer der Stern-Gang-Terroristen, die am 9. April 1948 das Massaker an palästinensischen Frauen und Kindern in Deir Yassin verübten, als auch einer des Mossad-Todesschwadrons, das ein bis heute andauerndes terroristisches Programm hat.[11]

Doch selbst der moralische Schaden, der sich in dieser Heuchelei äußert, erscheint klein im Vergleich zu dem Ehrverlust, hervorgerufen durch das durch und durch beschämende Verhalten der amerikanischen Führung angesichts Israels Versuch, 1967 die USS Liberty zu versenken.

Schon lange vor 1967 hatte sich Israel bei seinen Beziehungen zu anderen Nationen fest auf eine einzigartig jüdische Form der Diplomatie verlegt, auf eine Diplomatie der “schmutzigen Tricks”. Typisch für Israels schmutzige Tricks ist die “Lavon-Affäre” (benannt nach Pinchas Lavon, der zu der Zeit israelischer Verteidigungsminister war). Als Gamal Abdel Nasser 1952 der Führer Ägyptens wurde, arbeitete er hart daran, gute Beziehungen zwischen Ägypten und den Vereinigten Staaten aufzubauen, und trotz der extrem feindseligen kontrollierten US-Medien war er damit bis zu einem gewissen Grad erfolgreich. Israel wollte natürlich jegliche amerikanische Freundschaft mit irgendeiner arabischen Nation zermalmen.

Um amerikanische Feindseligkeit gegenüber Ägypten zu schaffen, rekrutierten die Israelis Juden mit ägyptischer Staatsbürgerschaft, trainierten sie in Sabotage- und Attentatstechniken und wiesen sie an, Amerikaner und amerikanische Einrichtungen in Ägypten anzugreifen. Die Attacken würden dann von den kontrollierten Medien in den Vereinigten Staaten ägyptischen Nationalisten angehängt werden. Das Vorhaben lief wie geplant, wobei eine Reihe von US-Institutionen und in amerikanischem Besitz befindlichen Geschäften in Kairo von terroristischen Bomben zerstört wurden, bis die ägyptische Polizei im Dezember das Nest jüdischer Saboteure aushob und viele davon verhaftete. Über die Verhaftungen und die darauffolgenden Geständnisse der Juden wurde in den Vereinigten Staaten praktisch nichts berichtet. Unnötig zu erwähnen, daß die Israelis von der US-Regierung nicht einmal gerügt wurden; und anstatt der Forderung nach Wiedergutmachungszahlungen für die angerichteten Schäden bezogen sie ohne Unterbrechung weiterhin finanzielle Unterstützung von den USA.

1967 versuchten die Juden denselben Trick nochmal, dieses Mal mit einem neuen Dreh. Am 5. Juni 1967 trat Israel seinen sogenannten Sechstagekrieg gegen Ägypten, Syrien und Jordanien mit dem Ziel los, sich mehr Land von allen drei arabischen Nationen zu krallen. Der Konflikt wurde der US-Regierung, die den Israelis die meisten der ihrer Waffen geliefert hatte, offiziell als “Verteidigungskrieg” präsentiert.

Das Aufklärungsschiff der US Navy, die USS Liberty, patroullierte jedoch während der Kampfhandlungen in internationalen Gewässern vor der ägyptischen Halbinsel Sinai, und den Israelis gefiel die Vorstellung nicht, daß die Amerikaner ihre Kommunikation aus dem Gefechtsgebiet abhören könnten; sie wußten, daß bald jedem Mithörer klar werden würde, daß ihre Absichten alles andere als Verteidigungsabsichten waren. Das Schiff zu versenken und es dann den Ägyptern in die Schuhe zu schieben, kam Juden als ganz natürliche Idee. Folgerichtig haben die Israelis dann auch, nachdem sie sorgfältig ausgekundschaftet hatten, daß das Schiff nur mit zwei 50-kalibrigen Maschinengewehren ausgestattet war, am Nachmittag das 8. Juni mit zwei Kampfjets und Torpedobooten einen Überraschungsangriff gestartet.

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USS Liberty nach dem israelischen Angriff. Die Überlebenden zählten 821 Löcher in der Schiffshülle und den Aufbauten des durchsiebten Schiffes.


Einem Bomben-, Raketen- und Torpedoangriff auf die Liberty folgten Napalm und ein Maschinengewehrbeschuß der Rettungsboote des Schiffs. Die Juden wollten keine amerikanischen Überlebenden hinterlassen. Dem Funker der Liberty gelang es jedoch, einen Notruf um Hilfe an die Sechste US-Flotte abzusetzen, bevor die Kommunikationseinrichtungen des Schiffes zerstört wurden, und die Israelis waren gezwungen, den Angriff abzubrechen, als zwei US-Navy-Jets zur Rettung aufstiegen – doch nicht bevor 34 Amerikaner tot und weitere 171 verwundet waren.

Einmal wieder kollaborierten die US-Regierung und die kontrollierten US-Medien in einer massiven Vertuschungsaktion über Israels Verrat, und das Geld der amerikanischen Steuerzahler floß weiter in Israels Kriegskasse. Präsident Lyndon Johnson stand unter so immensem Druck seitens der Juden in den Vereinigten Staaten, die Decke über dem Vorfall mit der USS Liberty zu halten, daß die überlebenden Besatzungsmitglieder der Liberty den Befehl erhielten, striktes Stillschweigen darüber zu bewahren, was ihnen widerfahren war. Glücklicherweise waren einige von ihnen von einem Patriotismus motiviert, der über den Gehorsam gegenüber einer durch und durch verdorbenen Regierung hinausging, und die Geschichte von der Liberty wurde erzählt. Die große Masse der amerikanischen Wählerschaft, die für ihre Informationsgewinnung über die Welt um sie herum vollkommen vom Fernsehen und den Tageszeitungen abhängig ist, bleibt jedoch über diese perfide Aktion genauso unwissend wie über die Lavon-Affäre.

Und der Verrat geht weiter…

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Fußnoten

Quelle: https://williamlutherpierce.blogspot.de/2014/07/background-to-treason-part-v.html

https://morgenwacht.wordpress.com/2016/05/24/der-hintergrund-des-verrats-5-wachsende-zionistische-macht-in-der-nachkriegszeit/
Der Hintergrund des Verrats (4 von 5): Amerikaner werden gelehrt, die Feinde der Juden zu hassen und zu töten

  last edited: Sun, 24 Jul 2016 20:43:16 +0200  
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von Dr. William Pierce (1983)

Amerikaner, die während des Zweiten Weltkriegs noch nicht gelebt haben, können sich die alles durchdringende Atmosphäre des Hasses gegen Deutsche, die Juden mit ihrer Kriegspropaganda auszulösen vermocht hatten, gar nicht vorstellen. Es begann 1933 – mehr als acht Jahre vor Pearl Harbor – mit dem Ziel, das amerikanische Volk emotional darauf vorzubereiten, einen Krieg gegen Deutschland zu führen; es wurde während der Kriegsjahre immer giftiger und hetzte Amerikaner dazu auf, keine Mühen zu scheuen, Deutsche zu töten; und es ging nach dem Krieg mit dem Drängen darauf weiter, gegenüber den Eroberten keine Gnade zu zeigen.

In der Tat hält es in dem nicht enden wollenden Strom immer neuer „Holocaust”film- und Fernsehproduktionen sowie Wiederholungen alter Kriegsfilme bis zum heutigen Tag an. Fast vier Jahrzehnte nach Kriegsende [Anm.d.Ü.: Der Artikel ist von 1983] hat der Durchschnittsamerikaner – insbesondere einer, der viel Zeit vor einem Fernsehgerät verbringt – immer noch das Bild im Kopf, daß Deutsche arrogant, grausam, heimtückisch und brutal sind – auf eine schwächliche, verachtenswerte Weise versteht sich. Während die Japaner in den kontrollierten Medien rehabilitiert wurden, wurden die Deutschen das nicht – weil die letzteren im Gegensatz zu den ersteren es gewagt hatten, die Hand gegen die Juden zu erheben.

Während des Krieges und kurz davor war die antideutsche Propaganda jedoch sehr viel intensiver, bösartiger und direkter, als sie heute ist. Ein gutes Beispiel dafür ist ein Buch von Theodore N. Kaufman Germany Must Perish, das Anfang der 1940er Jahre in den USA weit verbreitet war.[2] Sein Tenor ist, die Vereinigten Staaten dahin zu drängen, nicht nur in den Krieg gegen Deutschland einzutreten, sondern auch die nationale Zielsetzung anzunehmen, das gesamte deutsche Volk bis zum letzten Mann, zur letzten Frau und zum letzten Kind auszurotten. Es wurde veröffentlicht, als zwischen den Vereinigten Staaten und Deutschland noch Frieden herrschte, obwohl das für den Autor eine reine Formalität war, und er schrieb, als ob die zwei Nationen bereits in einen tödlichen Kampf verstrickt wären. Er beginnt:

Der Krieg von heute ist kein Krieg gegen Adolf Hitler.

Und es ist auch kein Krieg gegen die Nazis.

Es ist ein Krieg von Völkern gegen Völker; von zivilisierten Völkern, welche Das Licht sehen, gegen unzivilisierte Barbaren, welche Die Dunkelheit schätzen. (…) Es ist ein Kampf zwischen dem deutschen Volk und der Menschheit.

Dieser Krieg wird vom deutschen Volk geführt. Es ist das deutsche Volk, das die Verantwortung für ihn trägt. Es ist das deutsche Volk, das gezwungen werden muß, für den Krieg zu zahlen.

Dieses Mal hat Deutschland der Welt einen TOTALEN KRIEG aufgezwungen.

Als Folge davon muss es gefasst sein, eine TOTALE STRAFE zu zahlen.

Und es gibt eine und nur eine solche totale Strafe: Deutschland muß für immer verschwinden!

In Wirklichkeit – nicht in der Fantasie!

Kaufman macht sich dann daran, seine Meinung zu rationalisieren und die Leser davon zu überzeugen, daß er sowohl ein vernünftiger als auch ein mitfühlender Mensch ist. Er räumt sogar ein, daß es ein paar anständige Deutsche zwischen der bösartigen Mehrheit geben könnte. Aber, so warnt er, die deutsche Blutrünstigkeit kommt „aus den Tiefen der deutschen Volksseele selbst”; wenn wir also die unschuldigen Deutschen der gerade lebenden Generation verschonen würden, so würden sie unweigerlich eine neue Generation bösartiger Deutscher in die Welt setzen, die einen weiteren mörderischen Krieg gegen die Welt entfesseln würde, wodurch Millionen unschuldiger Nicht-Deutscher verschwinden würden. Sind es denn nicht diese Millionen, die unsere Sympathie viel mehr als ein paar Deutsche verdienen?

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Theodore Kaufmans Buch sprach die Zerstörung des deutschen Volkes schon vor dem Zweiten Weltkrieg aus.


Kaufman bietet seinen Lesern ein paar Kapitel zweifelhafter deutscher Geschichte gespickt mit fabrizierten Zitaten von Friedrich Nietzsche und Heinrich von Treitschke, um die hoffnungslose Verdorbenheit der Deutschen über die Jahrhunderte hinweg darzustellen, und zu beweisen, daß ein einziger Gedanke stets im Vordergrund des deutschen Geistes stand:

Die Welt zu beherrschen, und sie in dem Fall, daß das nicht gelingen sollte, zu vernichten! Und solange die deutsche Nation existiert, beabsichtigt sie, auf die eine oder andere Art früher oder später genau eine solche Katastrophe herbeizuführen.

Er kommt mit gespieltem Widerstreben zu dem Schluß, daß der einzige Weg, die Welt sicher zu machen, der ist, alle Deutschen zu töten. Er äußert diese Schlußfolgerung in unterschiedlichen Worten 30 oder 40 mal quer durch das ganze Buch, so daß die Botschaft auch beim begriffsstutzigsten Leser unter den Gojim ankommt:

Das Ziel der Weltherrschaft muß aus der Reichweite des Deutschen geschafft werden, und der einzige Weg, das zu bewerkstelligen, ist, den Deutschen aus der Welt zu schaffen!

Sie sind nichts als Bestien; sie müssen auch wie solche behandelt werden.

Es bleibt nur eine Methode, die Welt für immer vom Deutschtum zu befreien – und das ist, die Quelle einzudämmen, die diese kriegslüsternen Seelen hervorbringt, indem man das Volk Deutschlands daran hindert, sich fortzupflanzen.

Und so weiter und so fort.

Alle paar Seiten hält dieser vor Haß wahnsinnige Jude inne, zwischen seinem Gekreische danach, die amerikanischen Gojim sollen losziehen und die deutschen Gojim abschlachten, auf und ab zu springen, und verfällt in einen händeringenden Modus, in dem er für einen Augenblick zum weichherzigen Juden wird, dessen Grundgüte und Menschenfreundlichkeit angesichts der Notwendigkeit von Völkermord rebelliert. Jedoch nur für einen Augenblick. Es ist ein plumpes und durchsichtiges Manöver, aber nicht viel plumper und durchsichtiger als die Fernsehpropaganda der Gegenwart.

Kaufman schließt sein Buch mit ein paar Berechnungen. Er kalkuliert, daß alle deutschen Soldaten, die vor der bedingungslosen Kapitulation ihrer Regierung noch nicht getötet worden sind, von einem Team aus 20.000 Chirurgen, von denen jeder durchschnittlich 25 Sterilisationen pro Tag durchführen kann, in weniger als einem Monat sterilisiert werden können. Bei der Zivilbevölkerung kann es dann über einen Zeitraum von mehreren Monaten hinweg gemächlicher angegangen werden.

Nachdem jedermann, männlich und weiblich, sterilisiert worden ist, wird die Veröffentlichung aller Druckerzeugnisse in deutscher Sprache verboten; die Deutschen werden dann in Sklavenarbeitsbataillone eingeteilt und weggeführt, um für die demokratischen und kommunistischen Sieger zu arbeiten, wo sie gezwungen sein werden, die Sprache ihrer neuen Herren zu lernen und zu gebrauchen; das deutsche Land wird zwischen den verschiedenen Alliierten aufgeteilt (Kaufman liefert sogar eine Landkarte, auf der abgebildet ist, wer was bekommt); und

mit einer normalen Sterberate von 2 Prozent pro Jahr, würde das deutsche Leben jährlich um 1.5 Millionen weniger. Innerhalb der Zeitspanne von zwei Generationen wird die Eliminierung des Deutschtums und seiner Träger eine vollendete Tatsache sein.

Und was ist mit denjenigen Amerikanern, die seinen Enthusiasmus, die Deutschen mit einem völkermörderischen Kreuzzug zu überziehen, nicht teilen?

Es gab 1941 eine Reihe solcher Leute, unter ihnen der Fliegerheld Charles Lindbergh, der quer durch das Land reiste und im Namen des America First Committees sein Bestes gab, der giftigen Propaganda Kaufmans und der anderen Juden entgegenzuwirken.

Kaufman diffamiert diese Leute als

rückgratlose Quallen und Mitglieder einer fünften Kolonne, die in Kriegszeiten ohne viel Federlesens beseitigt werden müssen.[3]

Kaufmans blutrünstige Rasereien sind es wert, zitiert zu werden, weil sie in ihrer Mörderischkeit so unzweideutig sind. Die meisten jüdischen Propagandisten gingen in ihrem Aufruf zur Ausrottung der Deutschen nicht so in mathematische Details, aber ihre Schriften trieften vor genau dem gleichen semitischen Haß.

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Ben Hecht – Drehbuchautor mit zwei Oskars – und sein 1944 erschienenes Buch. Es ist auch durchaus nicht uninteressant, was die Jewish Virtual Library über Ben Hecht schreibt.


Ben Hecht konnte sogar subtil sein. Aber 1944 schrieb Hecht ein Buch [5] über Deutsche, in dem er sagte:

Ein Krebs wuchert im Körper der Welt und in ihrem Geist und ihrer Seele. Der Krebs ist Deutschland, das Deutschtum und die Deutschen.

Ich interessiere mich nicht für die Deutschen als Musiker oder Wissenschaftler, weil man nicht Deutscher sein muß, um eines von beidem zu sein. Aber um ein dreister, hämischer Mörder zu sein, muß man Deutscher sein.

Ich erkenne in der Feistheit ihrer Nacken das Zeichen des Mörders. Ich erkenne in ihren wäßrigen Augen, ihrer ausgebleichten Haut, ihren Beinen ohne Füßen und ihren dicken Backen die Erfüllung eines Verbrechens und die Verheißung eines weiteren.

Der Deutsche haßt die Demokratie, weil er sich selbst nicht mag. Er hat nur ein politisches Ideal. Und das gründet sich auf seinem feisten Nacken, seinen wäßrigen Augen und seiner ausgebleichten Haut.

Er fürchtet Volksbegehren, als ob es die Pocken wären, und er flennt wie ein kleines Kind, wenn er aufgerufen ist, sich auf sich selber zu verlassen. „Unterwürfigkeit, Konformität, sei es öffentlich oder privat, sind deutsche Tugenden” schrieb Nietzsche. Diese Rückständigkeit, dieses unterentwickelte Ego macht die Deutschen zu Feinden nicht nur des Juden, sondern der Lebensform, zu deren Schaffung jüdischer Egoismus beigetragen hat – der Demokratie. Demokratie ist für den Deutschen wahrhaft ein Übel, weil sie ihn seiner Berufung zum Knecht beraubt.

Er ist durch und durch ein Mörder. Die Vorstellung, wehrlose Menschen zu töten, bringt ein Glühen in seinen feisten deutschen Nacken.

Es ist Mord, mittels dem der Deutsche die Welt oberflächlich auf sein eigenes Maß herunterzieht, seinen Mangel an Ego besänftigt, seinen Anspruch, ein Künstler (ein starker Mann) zu sein, erfüllt, seine Grobheit über die Feinheit menschlicher Manieren durchsetzt, denen er als unglücklicher Fremdling gegenübersteht.

Anders als alle anderen Mörder sind sie stolz auf ihre Verbrechen. Es sind keine Augen anderer da, die sie mit ihren Blicken aus der Fassung bringen. Um sie herum sind nur deutsche Augen, die Augen deutscher Denker, Philosophen, Geschäftsleute, Führer, Wissenschaftler. Das Verständnis von Mord, der Glaube an Mord, das Bedürfnis nach Mord sind alle in diesen Augen. Wo der kleine deutsche Bürger auch hinschaut, wenn er seine Mörderhände abwischt, sieht er nur Mörder wie sich selbst – eine Stadt, ein Land, ein Stamm, eine Nation, eine Geschichte von Mördern. Er muß sein Verbrechen nicht bereuen. Er muß nicht angesichts seiner Abnormität schaudern. Er ist normal.

Die Deutschen haben mich empört, weil sie Mörder sind, widerlich und schamlos, und weil sie Narren aus der Gosse sind, denen Speichel aus ihren Mündern läuft. Sie haben mich empört, weil sie ihre kleinen Schweinsaugen zu denen erhoben haben, die besser sind als sie, und weil sie danach strebten, sich ihren Weg zur Herrschaft über die Menschen zu grunzen und zu kratzen.

Daß dieser ungehobeltste und rückständigste aller menschlichen Stämme – dieser Deutsche mit dem bleiernen Herzen – es wagen sollte, ein Urteil über die höher als er Stehenden zu sprechen, daß er es wagt, den Namen des Juden in der Welt zu verfemen – ein Name der ihn so zwergenhaft erscheinen läßt wie ein Baum das Unkraut zu seinen Füßen – ist empörend. Es ist eine böse Sache für die Welt, daß ein Stamm in ihr verbleibt, der nur einen Traum hat – die Flügel anderer zu beschneiden.

Und so weiter über 276 haßerfüllte, selbstgerechte Seiten – ausgenommen, daß Hecht zwischen seinen Anfällen von Beschreibungen der feisten Nacken der Deutschen, ihrer wäßrigen Augen und Neigung, ihnen Überlegene zu ermorden, seine Drehbuchautoren-Fantasie nutzt, um verschiedene „Holocaust”-Szenarien auszuarbeiten. Hier ist ein Beispiel:

Der deutsche Gouverneur von Warschau wurde ausgezeichnet und zum General befördert, weil er sich die Idee des Kalkbrenner-Güterwaggons ausgedacht hatte. Jeder Güterwaggon wurde mit ausreichend Kalk gefüllt, um bis zu 200 Juden aufzuzehren. Als die Güterwaggons an den Beerdigungsgruben ankamen, waren zwanzigtausend Juden in ihnen tot. Darüber hinaus, daß Kalk billig ist und Juden tötet, hat er noch eine weitere Eigenschaft, die ihn bei den Deutschen, die solche Sachen an ihren Schreibtischen besprechen, beliebt machte. Kalk verursacht den Juden mehr Schmerzen als Kugeln oder sogar Feuer. Er zerfrißt ihre Gesichter und zerstört ihre Leiber langsam. [6]

Sieben Seiten danach berichtet Hecht, daß 7.000 Juden von Deutschen ermordet wurden, indem man sie dazu brachte, sich auf eine Straße zu legen, so daß sie mit schweren Lastwagen überrollt werden konnten (diese geldsparende Methode hatte sich sich ein deutscher General in Rumänien ausgedacht).

Wie Kaufman verleiht Hecht seiner Überzeugung Ausdruck, daß der einzige Weg für die Welt, sicher zu sein, der ist, keine Deutschen in sich zu haben. Auf dem Schutzumschlag seines Buches fand sich ein kleiner Werbesong, den er verfaßt hatte und mit dem er seine Goj-Leser drängte, „Kriegsanleihen zu kaufen”, so daß eine solche Welt frei von Deutschen mittels TNT und Phosphor herbeigeführt werden kann.

Realistisch betrachtet spielten Bücher wie Germany Must Perish und Guide for the Bedevilled [Anm.: d.Ü.: hier zwei begeisterte Rezensionen] und Dutzende anderer in ähnlichem Stil vermutlich eine relativ kleine Rolle bei der Auslösung eines völkermörderischen Fiebers in normalen Amerikanern vor und während des Krieges. Der durchschnittliche B17- oder B24-Pilot, der Wohngebiete in deutschen Städten flächenbombardierte, der P47- oder P51-Pilot, der entlang deutscher Landstraßen Tieffliegerangriffe auf zivile Flüchtlingskolonnen flog, hatte wahrscheinlich keines davon gelesen. Stattdessen hatte er den Großteil seiner jüdischen Haßpropaganda über populärere Medien aufgesogen: Über Filme, Radiosendungen und Magazine.

Aber die Bücher gaben das Muster vor und lieferten die Begründung. Kaufmans Plan der Massensterilisierung wurde weithin von einflußreicheren Schreibern zitiert. Die groteske Karikatur der Deutschen, die in Hechts Buch entwickelt wurde, war die Vorlage, die er und andere Drehbuchschreiber aus Hollywood beim Zusammenbrauen ihrer giftigen Filme benutzten. Die Idee der “Kalkbrenner-Güterwaggons” – und tausend andere “Holocaust”-Erfindungen – wurden von Zeitschriftenschreibern aufgegriffen und in eine ganze Mythologie deutscher Verderbtheit eingearbeitet.

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Nach und nach wurden während der 1940er Jahre die Fäden aus den 1930ern zusammengeführt und zu einem Gewebe des Hasses gewoben, das dazu benutzt wurde, das Denken eines Volkes zu ersticken. Nur durch dieses jüdische Gewebe durfte der Durchschittsamerikaner während der 1940er die Welt sehen.

Und es war diese so hergestellte kraß verzerrte Vorstellung, die amerikanische Bürger dazu brachte, zu Kriegsbeginn bei jüdischen Radiosongs über „Hitting the Heinies” und „Kicking the Krauts” mitzusingen, und die amerikanische GIs zu Kriegsende dazu brachte, es für ganz in Ordnung zu halten, deutsche Kriegsgefangene zu ermorden.

Es war die Geisteshaltung der Öffentlichkeit, die von diesem Gewebe erschaffen worden war, die Henry Morgenthau Jr. (1891-1967), Präsident Franklin Roosevelts Finanzminister von 1934 bis 1945 und einer seiner wichtigsten Berater während des Krieges, dazu ermutigte, Kaufmans genozidale Haßtirade in offizielle US-Regierungspolitik zur Liquidierung der deutschen Nation umzuwandeln.

Wie Kaufman rief Morgenthau dazu auf, Deutschland zu zerstückeln und das deutsche Volk in Sklavenarbeitsbataillons zu zwingen. Er forderte ebenfalls das Ende aller Veröffentlichungen in deutscher Sprache und die Schließung aller deutschen Schulen.

Statt Zwangssterilisation, auf die Kaufman zum Zweck der Vernichtung der Deutschen drängte, plante Morgenthau allerdings, dasselbe durch Hungersnot zu erreichen. Alle deutschen Industrien sollten vollständig aufgelöst werden; Deutschlands Bergwerke – einschließlich der Kohlebergwerke – sollten dauerhaft versiegelt werden und das Volk sollte in ein Gebiet von etwa der halben Größe Vorkriegsdeutschlands – im Grunde ein ausgedehntes Konzentrationslager – gepfercht und vom Rest der Welt isoliert werden. Und dort sollte es dem Hungertod preisgegeben werden.

Morgenthau legte fest, daß die alliierten Besatzungsarmeen ihnen keinerlei wie auch immer geartete Hilfe zukommen lassen sollten:

Die alliierte Militärverwaltung soll keine Verantwortung für wirtschaftliche Probleme wie Preiskontrolle, Rationierung, Arbeitslosigkeit, Produktion, Wiederaufbau, Warenvertrieb, Konsum, Wohnungs- und Transportwesen übernehmen. Die Verantwortung für die deutsche Wirtschaft und das Volk verbleibt beim deutschen Volk mit den Einrichtungen, die unter den Umständen vorhanden sind.[7]

Seiner Bergwerke, Fabriken und fast der Hälfte seiner landwirtschaftlichen Fläche beraubt und unter Verweigerung der Nahrungsmittelimporte, die sogar schon vor dem Krieg eine Notwendigkeit darstellten, wären diese “Einrichtungen” ausreichend gewesen, um eine Bevölkerung von vielleicht 30 Millionen Menschen auf dem Niveau nackten Überlebens zu erhalten – was bedeutet hätte, dass 50 Millionen den Hungertod hätten sterben müssen.

Morgenthau stellte diese Politik – die als “Morgenthau-Plan” bekannt wurde – 1944 auf der Konferenz von Québec (12. bis 16. September 1944) zwischen Roosevelt und Churchill vor. Selbst Churchill, einer der verantwortungslosesten politischen Führer moderner Zeiten, war entsetzt über das, was er „diesen grausamen, unchristlichen Plan” nannte.

Die Geschichtsschreibung hat nicht festgehalten, was der kleine Jude darauf erwidert hat, daß sein Vorhaben als „unchristlich” diffamiert worden war, aber sie hat festgehalten, daß der britische Premierminister schließlich überzeugt werden konnte, seine Einwände fallenzulassen, als Morgenthau ihm eine Bestechung in Form einer 6,5-Millionen-Dollar-Anleihe aus der US-Staatskasse anbot.

Außenminister Cordell Hull (1871-1955) und Kriegsminister Henry L. Stimson (1867-1950), die beide ausgeprägt antideutsch eingestellt waren, widersprachen dem Morgenthau-Plan ebenfalls vehement. Stimson machte Roosevelt klar, daß der Morgenthau-Plan nicht nur Deutschland sondern ganz Europa ins Chaos stürzen würde. „Es wäre ein Verbrechen gegen die Zivilisation selber” sagte er.

Morgenthau war jedoch in der Lage, Stimson auszumanövrieren, indem er die Juden im Kriegsministerium als seine Geheimagenten benutzte. Insbesondere einer davon, Colonel David Marcus, hielt Morgenthau über Stimsons Pläne auf dem Laufenden.

Ein weiterer Jude, Colonel Bernard Bernstein vom SHAEF-Mitarbeiterstab fing den Entwurf der Direktive JCS 1067 an Eisenhower ab, in der die Politik aufgeführt war, die von den alliierten Kräften in Deutschland vertreten werden sollte, und schickte eine Kopie an Morgenthau. Dieser beschwerte sich daraufhin umgehend bei Roosevelt, daß die Armee planen würde, zu weich gegenüber Deutschland zu sein. Schließlich gelang es Morgenthau, eine Überarbeitung von JCS 1067 zu erzwingen, so daß die endgültige Fassung wichtige Bestandteile seines Plans enthielt.

Hull war erbost, als er herausfand, dass Morgenthau Roosevelt überzeugt hatte, den Plan anzunehmen. In seinen Memoiren schrieb Hull ganz allgemein über die arrogante Einmischerei des kleinen Juden und seinen Eifer, jüdische Interessen auf Kosten amerikanischer Interessen voranzutreiben:

Ungeachtet der Tatsache, daß … [Morgenthau] über eine ganze Reihe von Fragen der Außenpolitik, in der er sich einmischte, überhaupt nicht voll oder korrekt informiert war, fanden wir heraus, daß er von seinen ersten Tagen in der Regierung an nur selten eine Gelegenheit ausließ, die Grenze in den Geschäftsbereich des Außenministeriums hinein weit zu überschreiten. Emotional aufgebracht wegen des Aufstiegs Hitlers und dessen Judenverfolgung trachtete er oft danach, den Präsidenten dazu zu bewegen, dem Außenministerium vorzugreifen oder wider unser besseres Wissen zu handeln. Wir fanden hin und wieder heraus, daß er mit ausländischen Regierungen Verhandlungen führte, was doch die Aufgabe des Außenministeriums war. Sein Werk, einen katastrophalen Plan für die Behandlung Deutschlands nach dem Krieg auszuarbeiten und den Präsidenten dazu zu bewegen, ihn ohne Beratschlagung mit dem Außenministerium anzunehmen, war ein herausragendes Beispiel seiner Einmischung. [8]

Weiter hinten in seinen Memoiren bezeichnet Hull Morgenthaus Vorhaben als „einen Plan blinder Rache” [9] und führt im weiteren seine persönliche Reaktion darauf aus:

Diese ganze Entwicklung in Québec verärgerte mich, so glaube ich, mehr als alles andere, was während meiner Karriere als Außenminister passierte. Wenn der Morgenthau-Plan durchsickern würde, was unvermeidbar war – und was auch kurz darauf geschah – hätte das durchaus einen deutschen Widerstand bis zum bitteren Ende hervorrufen und den Verlust Tausender Leben von Amerikanern verursachen können.[10]

Das Leben von Amerikanern bedeutete Morgenthau und seinen Mitjuden natürlich gar nichts, und sie machten sich auch um den Aufbau Europas nach dem Krieg keine Sorgen. Ihr vordringliches Anliegen war, ihre Kontrolle über Roosevelt aufrechtzuerhalten und ihn nicht zu Hull und anderen „Faschisten” (wie Morgenthau in seinen Tagebüchern jeden bezeichnete, der seinem Plan für Deutschland ablehnend gegenüberstand) aus dem Außenministerium umschwenken zu lassen. In dem Punkt waren sie voll und ganz erfolgreich.

Roosevelt war im September und Oktober 1944 während seines Wahlkampfs zu einer vierten Amtszeit im Weißen Haus besorgt, daß die amerikanische Öffentlichkeit ungünstig auf den Morgenthau-Plan reagieren und daß dadurch seine Wiederwahl gefährdet sein könnte. Aus diesem Grund war er in seiner Haltung etwas ambivalent geblieben. Die kontrollierten Medien hielten die öffentliche Meinung jedoch auf Linie, und nach der Wahl gab Roosevelt dem Vorhaben seinen vollen Rückhalt. Morgenthau notierte voller Freude in seinem Tagebucheintrag vom 20. März 1945, daß sich während eines Treffens mit Roosevelt dessen ebenfalls anwesender Schwiegersohn Major John Boettiger gegen den Morgenthau-Plan ausgesprochen und gesagt hatte: „Du willst doch nicht, daß die Deutschen verhungern!”, worauf Roosevelt erwidert hatte: „Warum nicht?”

Roosevelt starb nur drei Wochen später, und der neue Präsident Harry Truman, der einen nicht ganz so robusten Magen für Juden hatte wie sein Vorgänger, setzte Morgenthaus Einmischung in Angelegenheiten außerhalb des Finanzministeriums schnell ein Ende. Im Juli 1945 entließ er Morgenthau sogar ganz aus seinem Kabinett. Dennoch wurde der Morgenthau-Plan nicht vor 1947 von der US-Regierung verworfen, und bis dahin fuhren die Juden weiter fort, auf seine Durchführung zu drängen.

Nur wenige Amerikaner waren mutig genug, sich dem Klima des Hasses gegen Deutschland zu widersetzen, an dessen Schaffung die Juden zwölf Jahre lang gearbeitet hatten. Was schließlich die Strafaktion der Zerstörung deutscher Fabriken, der Abholzung deutscher Wälder, der Flutung und Versiegelung deutscher Bergwerke und anderer Maßnahmen, die dazu gedacht waren, jegliche wirtschaftliche Erholung Deutschlands für immer zu verhindern, vereitelte, war kein Erwachen weißen Rassebewußtseins und Zurückweisung jüdischer Haßpropaganda gewesen, sondern die amerikanische Angst vor der sowjetischen Expansion. [11]

Die Deutschen waren nicht die einzigen Opfer der jüdischen Haßkampagne während des Zweiten Weltkriegs, obwohl sie am meisten unter ihr litten. Die Juden nutzten den Krieg, um ihre Feinde auszumerzen, wo immer ihnen das möglich war, und das moralische Kriegsklima half diesem Zweck auf zweierlei Weise:
  • Erstens rechtfertigte es die unaussprechlichsten Verbrechen, solange diese gegen „Faschisten” verübt wurden, seien es deutsche oder andere;
  • und es etablierte die Juden als eine ganz besondere Klasse von Opfern, die bereits so viel gelitten hatten, die armen Schätzchen, daß ihnen alles, was sie von da an taten, von Nichtjuden verziehen werden mußte.

Deutsche SS-Elitetruppen wurden ermordet, nachdem sie sich der U.S. Army ergeben hatten, zum Beispiel mehr als 300 deutsche Gegangene am 29. April 1945 von Einheiten der Siebten U.S. Army. (Siehe auch National Vanguard Nr. 85, Seite 12.) Der Haß der Juden gegenüber der SS, die sich aus den idealistischsten und rassisch gesündesten Segmenten der deutschen Bevölkerung rekrutierte, war ganz besonders intensiv, und dieser Haß spiegelte sich in der Propaganda wider, die SS-Männer als sadistische Kindermörder darstellte. Diese Haßpropaganda führte zu der Ermordung von Tausenden von SS-Kriegsgefangenen während des Krieges und danach.

In Frankreich begannen amerikanische Kräfte im Spätsommer 1944, die deutsche Armee zurückzudrängen. Wo immer die Amerikaner übernahmen, wurden von der „Résistance” entsetzliche Massaker an französischen Zivilisten verübt – Massaker, bei denen die amerikanischen Truppen auf Befehl von Washington nicht eingreifen durften und an denen die Nachrichtenmedien ein erstaunliches Desinteresse zeigten. Ein englischer Journalist, der den Krieg in Frankreich verbrachte und Augenzeuge vieler der Ereignisse war, die er später beschrieb, schreibt:

Es hat in der Geschichte Frankreichs nie eine blutigere Zeitspanne gegeben als die, die der Befreiung von 1944 – 1945 folgte. Die Massaker von 1944 waren nicht weniger brutal als die Massaker der Jacquerie [Anm.d.Ü.: Bauernaufstand im 14. Jahrhundert], der Bartholomäusnacht, des Terrors der Französischen Revolution und der Kommune, und sie waren mit Sicherheit zahlreicher und in größerem Umfang….[12]

Schätzungen zufolge verloren 20.000 Personen ihr Leben unter der Terrorherrschaft [der Französischen Revolution], 18.000 fielen in der furchtbaren Schlächterei, die dem Krieg und den Unruhen von 1870 -1871 folgten, das amerikanische Militär setzt die Zahl der „gesamten Hinrichtungen” in Frankreich während der ersten Monate nach der Befreiung bei 80.000 fest. Ein ehemaliger französischer Minister (Adrien Tixier) korrigierte sie später auf 105.000.

Die bewaffneten Banden, die diese Morde begingen, bestanden freilich nicht nur aus Juden, sondern auch aus Nichtjuden: aus Kommunisten, gaullistischen Reaktionären und gewöhnlichen Verbrechern. Aber die Propaganda, die sie motivierte und die von Französisch-Algerien aus seit dessen Kapitulation gegenüber den Alliierten im November 1942 gesendet wurde, war jüdisch inspiriert. Die Politik, Mörderbanden freien Lauf zu lassen, war ebenfalls jüdisch, sie kam direkt aus Washington. Während Frankreich unter der Kontrolle der alliierten Truppen stand, war General Eisenhower für die Aufrechterhaltung von Recht und Ordnung verantwortlich. Aber das einzige Gesetz unter Eisenhower war von der Zeit des Rückzugs der deutschen Wehrmacht bis zur Einrichtung einer neuen französischen Regierung das Gesetz jüdischer Rache.

Und in Deutschland lachten GIs, wenn sie beobachteten, wie hungernde deutsche Kinder den Müll hinter den Kantinen der U.S. Army nach Essensresten durchwühlten – Müll, der manchmal „zum Scherz” mit Seifenpulver bestäubt wurde. Die GIs konnten sich von den Müttern dieser Kinder für eine Tafel Schokolade oder eine Dose Kondensmilch sexuelle Gefälligkeiten kaufen.

Morgenthaus Politik, die von Eisenhower rigoros durchgesetzt wurde, führte zu einer so schlechten Ernährungslage unter der deutschen Zivilbevölkerung, daß 92 von 100 Säuglingen, die im Sommer 1945 geboren wurden, innerhalb der ersten 10 Tage starben.

Jüdische „Kommandos” in Uniformen der U.S. Army tobten mordend durch Berlin und andere besetzte Städte. Ausgerüstet mit erbeuteten Listen der Wohnadressen von SS-Offizieren, führenden Nationalsozialisten, Autoren, Künstlern und andern, die dazu beigetragen hatten, Vorkriegsdeutschland vor der jüdischen Bedrohung zu warnen oder den jüdischen Klammergriff um das Leben in Deutschland zu brechen, zogen sie ungehindert von den Besatzungsbehörden Nacht für Nacht los, um zu foltern, zu vergewaltigen, zu morden und zu plündern.

Und doch waren die Barbareien, die von den zum Haß konditionierten Amerikanern verübt wurden, oder die sie ohne einzugreifen andere verüben ließen, fast noch zivilisiert neben den Greueltaten, die von Amerikas sowjetischem Verbündeten an Deutschen begangen wurden. Mehr als zwei Millionen deutsche Zivilisten wurden 1945 und 1946 nach dem Krieg ermordet, während die deutsche Bevölkerung aus den Teilen Deutschlands vertrieben wurde, auf deren Wegnahme von Deutschland und Übergabe an andere Länder sich Roosevelt, Stalin und Churchill geeinigt hatten.

DER SCHLIMMSTE UND DER BESTE der Männer, die den Juden während des Zweiten Weltkriegs als Auftragskiller dienten:

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General Patton (links) und General Eisenhower (rechts)


Dwight David Eisenhower, der Oberkommandierende der jüdischen Streitkräfte (denn genau das waren die Westalliierten in Wirklichkeit), war von deutscher Herkunft, aber er hatte keine Vorstellungskraft, begrenzte Intelligenz sowie die Scheinheiligkeit und den Mangel an Ideologie eines Politikers, was ihn zu einem besonders geeigneten Werkzeug für die Zielsetzung der Juden machte. Er übernahm bereitwillig und ohne Fragen zu stellen, jede Politik, die von oben angeordnet wurde, gleichgültig wie niederträchtig und verabscheuungswürdig sie war, und er konnte eine Haltung der Selbstgerechtigkeit wahren, während er sie ausführte.

Diese Eigenschaften führten dazu, daß er über die Köpfe von Hunderten von Offizieren mit größeren Skrupeln hinweg befördert wurde; als die Vereinigten Staaten in den Krieg eintraten, war er nur Colonel, aber er behielt diesen Rang nur neun Monate lang. (Die gleichen Eigenschaften leisteten den gleichen Herrn auch nach dem Krieg gute Dienste: Es war Eisenhower, der als Präsident den sogenannten Warren Court schuf und die „Bürgerrechts”-Revolution in Gang setzte, indem er Earl Warren an den Obersten Gerichtshof berief und dessen Entscheidungen zur Durchsetzung verhalf. Es war Eisenhower, der Amerika in die vorsätzliche Niederlage in Korea führte und der faktisch Fidel Castro in Kuba an die Macht brachte, weil er die US-Unterstützung aus Batista abzog.)

Während Eisenhower in seinem Wesenskern ein Politiker war, war George Smith Patton Jr. ein Kämpfer. Er übernahm ohne nachzudenken die Sicht der Juden auf den Krieg und er trug mehr als irgendein anderer General der Westalliierten zur Niederlage von Deutschlands Armee bei. Nachdem allerdings die Kampfhandlungen vorüber waren und ihm befohlen wurde, den Morgenthau-Plan umzusetzen, begann er schließlich zu verstehen, für wen und warum der Krieg ausgefochten worden war, und er weigerte sich, den Juden weiter zu dienen. Eisenhower enthob daraufhin Patton seines Kommandos.

Schließlich vereitelten die Sachzwänge der internationalen Machtpolitik – insbesondere die Entwicklung des „Kalten Krieges” – die Pläne derer, deren Ziel die Vernichtung des deutschen Volkes war. Aber die Juden hatten für sich dennoch große Gewinne aus dem Krieg gezogen – und der größte davon war nicht das Ausmorden ihrer Feinde in Europa; er war das, was sie Amerika angetan hatten.

Bei der Mobilisierung Amerikas dazu, Hitler für sie zu zerschmettern, waren die Juden gezwungen gewesen, ihre eigenen Ressourcen wie noch nie zuvor durchzuorganisieren. Zu Ende des Krieges war ihre Kontrolle der öffentlichen Meinung Amerikas so gut wie total. Durch ihre Nachrichten- und Unterhaltungsmedien konnten die Juden Modetrends setzen und Haltungen verändern, sie konnten Launen erschaffen und Moralvorstellungen verschieben, sie konnten einen großen Ausbruch öffentlicher Empörung gegen eine neue Gesetzesvorlage, ein Gerichtsurteil oder eine Regierungsentscheidung herbeiführen oder umgekehrt anfängliche Opposition dagegen zermalmen; sie konnten einen Mann oder eine Idee entweder edelmütig oder perfide erscheinen lassen; sie konnten die Flammen der Kriegshysterie und des Hurrapatriotismus entfachen oder auch Pazifismus propagieren; sie konnten blamable historische Fakten in „Mythen” verwandeln und unbequeme Dokumente in „Fälschungen”; sie konnten die schändlichste Lüge als „Wahrheit” verkünden und die meisten Leute dazu bringen, sie vollauf zu schlucken.

Die Juden hatten diese Macht dazu benutzt, Amerikaner zu ihren Komplizen im größten Verbrechen der aufgezeichneten Geschichte zu machen. Und nachdem sie erst einmal Komplizen geworden waren, waren Amerikaner von Stund an verpflichtet, ihre Kollaboration mit den Juden entweder zu rechtfertigen oder sich des Mordes zu bekennen.

Während die Juden also anfänglich hart daran arbeiten mußten, Amerikaner in die Stimmung zu versetzen, einen Genozid an ihren deutschen Vettern zu verüben, war es nach dem Krieg relativ leicht, dieselben Amerikaner in der Überzeugung zu halten, daß ihre Sache eine gute gewesen war. Die Mittel der Juden, Überzeugungen zu schaffen, waren nicht nur stärker geworden, die Amerikaner waren auch bereitwilliger als je zuvor, sich überzeugen zu lassen; sie wollten an die Perfidie der Menschen glauben, die sie getötet hatten, und an das Unrecht der Ideale und Überzeugungen dieser Menschen.

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Deutsches Mädchen im Teenageralter, das im September 1945 aus einem Flüchtlingszug steigt und gerade zuvor von DPs (“displaced persons” – Begriff vor allem für befreite Insassen von Konzentrationslagern nach dem 2. WK) gruppenvergewaltigt worden war. Immer noch im Schockzustand wird sie von zwei Erwachsenen vom Berliner Bahnhof wegbegleitet – es wurden aber keine Anstalten gemacht, die Vergewaltiger zu verhaften. Die alliierten Besatzungskräfte erlaubten es DPs, viele davon Juden, frei in Deutschland herumzustreifen und jede Verwüstung gegenüber deutschen Bürgern zu verüben, die sie wollten.


Die Amerikaner waren moralisch entwaffnet, als die Juden begannen, ihr Programm von Rassengleichheit, Feminismus, Homosexuellenrechten, unbeschränkter Einwanderung und dem ganzen Rest der Nachkriegsprogramme voranzutreiben; Programme, die dazu geschaffen waren, dem, was Amerikanern an Rassebewußtheit und Rassenstolz geblieben war, den Rest zu geben – Programme, die Hitler klar abgelehnt hätte und die deswegen kein rechtschaffener Amerikaner ablehnen konnte.

Und aus demselben Grund war es den Juden ein Leichtes, den Amerikanern ihre Version vom Holocaust zu verkaufen: je makelloser die Juden waren und je scheußlicher sie von den bösen Deutschen schikaniert worden waren, desto gerechtfertigter waren die Amerikaner darin gewesen, die Deutschen zu töten – und darin, so viele eigene Leben dabei zu opfern.

Die Amerikaner haben die Holocaustgeschichte so bereitwillig geschluckt, daß tatsächlich heute fast jedes amerikanische Schulkind wie ein Papagei die Antwort „sechs Millionen” daherplappern kann, wenn es gefragt wird, wie viele Juden im Zweiten Weltkrieg umkamen; aber nicht einer von 100 Bürgern weiß, wie viele Amerikaner – ihre eigenen Väter und Großväter – bei der Rettung der restlichen Juden vor Hitler starben.

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Fußnoten
  • Dies ist der vierte Artikel einer fünfteiligen Serie über das Thema. Der erste Teil, der mit biblischen Zeiten beginnt, erschien in der Dezemberausgabe 1982 des National Vanguard Magazins. [Anm. d. Ãœ.: Es handelt sich bei der Numerierung um eine andere Einteilung als die, die bei der Wiederveröffentlichung 2014 vorgenommen wurde und die wir bei der Ãœbersetzung übernommen haben]
  • Germany Must Perish, Theodore N. Kaufman, Argyle Press (Newark, NJ), 1941.
  • Es ist bedauerlich, daß Kaufmans Vorschlag, Antikriegsaktivisten „ohne viel Federlesens zu beseitigen”, nicht während des Vietnamkriegs umgesetzt wurde, als jüdische Mitglieder einer „fünften Kolonne” antiamerikanische Demonstrationen auf jedem amerikanischen Collegecampus organisierten! Der Unterschied in der Haltung gegenüber den Dissidenten in den zwei Kriegen ist bezeichnend: Während des Zweiten Weltkriegs war jeder Jude ein „Patriot” und jeder, der keine Deutschen töten wollte, war seitens der kontrollierten Medien einer solchen Verächtlichmachung ausgesetzt, dass er Gefahr lief, selber von einem von den Medien aufgehetzten Lynchmob getötet zu werden. Während des Vietnamkriegs standen keine jüdischen Interessen auf dem Spiel, und selbst die Elemente in den Medien, die keinen aktiven Standpunkt gegen den Krieg einnahmen, flossen über vor Besorgnis um die Bürgerrechte derer, die das taten.
  • Ben Hecht (1893-1964) schrieb zwischen 1927 und 1964 53 Drehbücher zu Filmen, einschließlich der Bücher, auf denen 23 der Filme basierten. Er führte Regie bei acht Filmen und war bei neun der Produzent. Unter seinen besser bekannten Filmen sind Wuthering Heights (1939), Spellbound (1945), und Notorious (1946). Er war sechsmal für einen Oscar nominiert und gewann ihn zweimal, für Underworld (1927) und The Scoundrel (1935).
  • A Guide for the Bedeviled, Ben Hecht, Charles Scribner’s Sons (New York), 1944
  • ebenda, Seite 142
  • Germany Is Our Problem: A Plan for Germany. Henry Morgenthau Jr., Harper & Brothers (New York), 1945, p. vii.
  • The Memoirs of Cordell Hull, Macmillan Co. (New York), 1948, Seiten 207-208
  • ebenda, Seite 1606
  • ebenda, Seite 1614
  • Ein Amerikaner, der die jüdische Politik im Nachkriegsdeutschland herausforderte war George S. Patton, der nachdem er sich während des Krieges den Ruf erarbeitet hatte, der „kämpfendste” General in der U.S. Army zu sein, Militärgouverneur des größeren Teils der amerikanischen Besatzungszone geworden war. Patton war entsetzt über die Politik, die gegenüber den Deutschen auszuführen man von ihm erwartete, und er sprach sich wiederholt gegen den Morgenthau-Plan aus.

    Seine Tagebücher, die 1974 veröffentlicht wurden (The Patton Papers, Houghton Mifflin Co.) offenbaren seine Gefühle. Im September 1945, als er den Befehl erhielt, deutsche Familien aus ihren Häusern zu vertreiben und die Gebäude an Juden zu übergeben, schrieb Patton in sein Tagebuch: „Ganz offensichtlich ist der Virus semitischer Rachsucht, der von Morgenthau und Baruch in Gang gesetzt wurde, immer noch am Werk.” Im gleichen Monat schrieb er an seine Frau: „Ich bin offen gegen diese Kriegsverbrechersache. Das ist kein Spiel und es ist semitisch. Ich bin auch dagegen, Kriegsgefangene zur Sklavenarbeit in andere Länder zu schicken, wo viele von ihnen den Hungertod sterben werden.” In einem anderen Brief an seine Frau schrieb er: „Wenn das, was wir [den Deutschen] antun, ‘Freiheit’ ist, dann ziehe ich den Tod vor. Ich kann nicht mit ansehen, wie Amerikaner so tief gesunken sind. Es ist semitisch, da bin ich mir sicher.”

    Die kontrollierten Medien begannen, Patton als „pro Nazi” zu attackieren und veranstalteten ein Geheul, er solle durch jemanden ersetzt werden, der die Politik des Morgenthau-Plans durchsetzt. Der US-Oberkommandierende General Dwight Eisenhower hatte bereits politische Ambitionen und er erwies den Juden die Gefälligkeit, Patton zu feuern.
  • France: The Tragic Years, 1939-1947, Sisley Huddleston, Devin-Adair (New York), 1955, Seiten 296, 299
  • Die Greueltaten, die in den Gebieten verübt wurden, die nicht unter amerikanischer Kontrolle waren, mögen für das Thema dieser Serie – die Geschichte des wachsenden jüdischen Einflusses auf die amerikanische Politik – als irrelevant betrachtet werden, abgesehen davon, daß sie aufgrund der umfassenderen amerikanischen Kriegspolitik erst möglich gemacht wurden. Weil die meisten davon hinter dem stattfanden, was später als der „Eiserne Vorhang” bekannt wurde, mögen westliche Journalisten und Historiker die Entschuldigung vorbringen können, daß Informationen darüber nur begrenzt erhältlich waren. Aber die Informationen sind lange verfügbar gewesen. Es gibt zum Beispiel ein zweibändiges Werk von Jürgen Thorwald Es begann an der Weichsel und Das Ende an der Elbe (eine gekürzte englische Ausgabe wurde 1951 unter dem Titel Flight in the Winter (von Pantheon Books veröffentlicht), in dem in übelkeiterregenden Einzelheiten das Schicksal deutscher Flüchtlinge beschrieben ist, die 1945 vor der Roten Armee flohen. Viele der entsetzlichen Greueltaten, die an denen verübt wurden, die nicht fliehen konnten, sind in Johannes Kaps Tragedy of Silesia, 1945-46 (Christ Unterwegs, München 1952) beschrieben.


Quelle: https://williamlutherpierce.blogspot.de/2014/07/background-to-treason-part-iv.html

https://morgenwacht.wordpress.com/2016/05/24/der-hintergrund-des-verrats-4-amerikaner-werden-gelehrt-die-feinde-der-juden-zu-hassen-und-zu-toeten/
Der Hintergrund des Verrats (3 von 5): Zionismus zwischen den Weltkriegen

  last edited: Sat, 16 Jul 2016 23:36:40 +0200  
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von Dr. William Pierce (1983)

Als die 1920er Jahre dämmerten, sah für die Juden alles rosig aus. Zur gleichen Zeit, zu der jüdische Einwanderer nach Palästina strömten, um dort mit dem Aufbau eines neuen jüdischen Hauptquartiers zu beginnen, festigten sie ihren Klammergriff um die beiden größten weißen Nationen der Welt, die Vereinigten Staaten und Rußland.

Dann fingen die Dinge an, schief für sie zu laufen. In Rußland verlor nach Lenins Tod im Jahr 1924 der führende jüdische Bolschewist Trotzki (Lew Davidowitsch Bronstein) den Machtkampf gegen eine Fraktion, die – obwohl sie auch vorwiegend jüdisch war – von dem Nichtjuden Stalin (Iosseb Bessarionis dse Dschughaschwili) angeführt wurde. Zu Ende des Jahrzehnts besetzten Juden immer noch fast jede Spitzenposition in der sowjetischen Machtstruktur, aber die Bösartigkeit und Verbissenheit, mit der Stalin seinen Krieg gegen Trotzki und dessen Anhänger geführt hatte, hatte viele der weitsichtigeren Juden geängstigt, und sie waren voller unbehaglicher Vorahnungen bezüglich ihrer Zukunft in der Sowjetunion.

Im darauffolgenden Jahrzehnt wurden diese Vorahnungen Wirklichkeit, als Stalin eine massive Säuberungsaktion gegen die bolschewistische Machtstruktur durchführte, die ganze Armeen jüdischer Kommissare in den Tod in Gefängniskellern und Arbeitslagern führte. Die Tatsache, daß viele der Gefängniswärter und Lagerkommissare in den 1930er Jahren immer noch Juden waren, war ein schwacher Trost, weil eine neue Generation nichtjüdischer Kommissare klar im Aufsteigen begriffen war, und die Tage der jüdischen Macht in der Sowjetunion gezählt waren.

Die zunehmende jüdische Macht in den Vereinigten Staaten zog in den 1920ern ebenfalls eine Reaktion nach sich, die bei vielen Juden zu Unbehagen führte. Der Autofabrikant Henry Ford war nicht der einzige einflußreiche Nichtjude, der sich emsig daran machte, seine amerikanischen Mitbürger vor der jüdischen Gefahr zu warnen.

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Die großen Verlage, in denen Bücher veröffentlicht wurden, waren im Gegensatz zu den Zeitungen immer noch frei von jüdischer Kontrolle, und Dutzende von Autoren produzierten populärwissenschaftliche und halb-populärwissenschaftliche Bücher, die versuchten, einen Sinn für Rassebewußtsein und rassische Solidarität sowohl unter den weißen Massen als auch unter der weißen Führungselite zu wecken. [1]

Es war jedoch Palästina, wo die Pläne der Juden zu Ende des Jahrzehnts am meisten in Gefahr zu sein schienen. Zum einen hatten sie die Macht der britischen Regierung überschätzt, Juden vor dem Zorn der Palästinenser, die fortlaufend enteignet wurden, zu schützen. Es kam während der 1920er Jahre zu wiederholten Gewaltausbrüchen zwischen Juden und Palästinensern, beginnend mit den Unruhen im März und April 1920, die 13 Juden das Leben kosteten.

Am 1. Juli 1920 beendete die britische Regierung die Militärherrschaft im Mandatsgebiet und errichtete dort eine Zivilverwaltung, der ein Hochkommissar für Palästina vorstand. Es war Herbert Samuel, Mitglied einer wohlhabenden jüdischen Bankiersfamilie und entschiedener Zionist.

Zehn Monate später erlitten die Juden während einer kommunistischen Maidemonstration, die von jüdischen Einwanderern aus Rußland organisiert worden war, ihren ersten großen Rückschlag in Palästina. Palästinensische Moslems, erzürnt über die Versuche der Juden, unter ihnen ihre kommunistische Propaganda zu verbreiten, töteten 47 Juden, viele davon bolschewistische Demonstranten.

Samuels Politik tötete im Gegenzug 48 Palästinenser. Kein Ausmaß politischer Repressionen reichte danach aus, die Palästinenser zu befrieden oder die Juden in Sicherheit zu wiegen, und die jüdischen Einwanderungsstatistiken spiegelten das wider. Nachdem nach einem anfänglichen Zustrom von zionistischen Einwanderern der jüdische Bevölkerungsanteil von 8,1 Prozent im Jahr 1918 auf 16,6 Prozent im Jahr 1926 gestiegen war, blieb er bis zum Ende des Jahrzehnts praktisch konstant auf diesem Wert.

Im Jahr 1927 ging die absolute Zahl der Juden sogar zurück: Die 2.713 Einwanderer waren nur ungefähr die Hälfte der 5.071 Juden, die ihre Koffer packten und Palästina den Rücken kehrten. Im Jahr 1930 stellten Juden immer noch weniger als ein Sechstel der Bevölkerung. Es wurde klar, daß der zionistische Plan, Palästina zu einem jüdischen Staat zu machen, in ernsthaften Schwierigkeiten war.

Die Zionisten hatten natürlich niemals beabsichtigt, daß alle Juden der Welt oder auch nur eine Mehrheit von ihnen nach Palästina ziehen sollten. Wer hätte denn die Gojim melken und scheren sollen, wenn das geschehen wäre? Der Plan war, alle existierenden jüdischen Kolonien in den nichtjüdischen Nationen aufrechtzuerhalten und sogar auszubauen, damit Juden dort weiterhin ihren Einfluß geltend machen und ihre Tributzahlungen einkassieren konnten. Aber sie wollten auch einen ausschließlich jüdischen Hauptquartier-Staat, in dem es keine neugierigen Blicke aus nichtjüdischen Augen geben würde und wo die Juden der Welt Führerschaft finden könnten.

Das Problem war, daß das Leben unter den Nichtjuden zu angenehm war. Warum sollte Schlomo oder David seinen lukrativen und bequemen Posten in der sowjetischen Bürokratie aufgeben, um ein Leben in einem palästinensischen Kibbuz zu beginnen, wo tatsächlich von ihm erwartet werden würde, daß er mit seinen Händen arbeitet? Warum sollten Israel und Sarah ihr hübsches, sicheres Pfandleihhaus in Brooklyn verkaufen, um sich in Jaffa oder Jerusalem wütenden palästinensischen Mobs gegenüberzusehen?

Während der ersten paar Jahre nach dem Ersten Weltkrieg wurden die zionistischen Eiferer, die tatsächlich in Palästina leben wollten, von einer großen Zahl von Juden verstärkt, die als Kriegsvertriebene bereit waren, jeden Hafen zu akzeptieren. Danach waren die Eiferer die einzigen Einwanderer, und es gab einfach nicht genug von ihnen. Wenn die Zionisten ein jüdisches Palästina haben wollten, dann mußten sie einen Weg finden, sehr viel mehr Juden von ihrem bequemen Leben in Europa, Amerika und anderswo loszueisen und sie zu überzeugen, daß sie in Palästina sicherer und wohlhabender sein würden als dort, wo sie waren. Vielleicht würde ein weiterer Krieg den Trick bewerkstelligen können?

Eine weitere Entwicklung während der 1920er, die dazu beitrug, die Gedanken der Zionistenführer in Richtung der Vorteile zu lenken, die Juden möglicherweise aus einem weiteren großen Krieg zwischen Nichtjuden würden ernten können, war das Aufkommen von [zionistischem] Revisionismus. Im April 1925 gründete Wladimir Jabotinsky (1880-1940), ein sowjetischer Zionist, die Revisionistenpartei. Sein Ziel war, seine Mitjuden davon zu überzeugen, mit der Politik der kleinen Schritte und Kompromisse zu brechen, der das zionistische Establishment seinem Gefühl nach erlegen war und die zu einer Stagnation bei der Übernahme von Palästina geführt hatte; er wünschte eine Rückkehr zu dem militanten, kompromißlosen Zionismus von Herzl.

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Wladimir Jabotinsky in seiner Uniform der Jüdischen Legion


Jabotinsky war zornig über diejenigen Juden, die so sehr auf die Weltmeinung bedacht waren, daß sie Lippenbekenntnisse abgaben, und zwar zu den Erklärungen in der Balfour-Deklaration und dem aus ihr folgenden Völkerbundmandat für Palästina, die den Schutz der Rechte des palästinensischen Volkes forderten. Hatte der Gott der Juden ihnen nicht mitgeteilt, daß die Erde und alles auf ihr einzig zum Wohle des jüdischen Volkes erschaffen worden war? Hatte er ihnen nicht befohlen, gnadenlos jeden auszurotten, der zwischen ihnen und ihrer rechtmäßigen Weltherrschaft stand? Warum also sollten sie sich nicht bewaffnen und umgehend damit anfangen, Palästinenser zu töten? Das war der Weg zur Lösung des Araberproblems! [2]

So blutrünstig er auch war, war Jabotinsky jedoch auch ein gerissener Stratege, und er war genauso bereit, für das Endziel der jüdischen Herrschaft Juden zu opfern, wie er bereit war, die Feinde der Juden zu töten. Als es ihm nicht gelang, 1925 seine Ansichten unter den Zionisten mehrheitsfähig zu machen, machte er sich daran, die Feindseligkeit zwischen jüdischen Einwanderern und den Arabern Palästinas vorsätzlich zu schüren. Seine Bemühungen verwirklichten sich im August 1929 mit einer Serie von Rassenunruhen, die zum Tod von 133 Juden und 116 Palästinensern führte und bis dahin die blutigste Auseinandersetzung gewesen war.

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Fahndungsfotos (Sowjetunion 1940) von Menachem Begin (israelischer Ministerpräsident 1977-1983)


Das Blutvergießen mag nicht umgehend vorteilhaft für jüdische Einwanderung gewesen sein, aber es wirkte Wunder auf die jüdische Bewußtheit und Militanz. Jabotinsky und seine Anhänger organisierten und trainierten Gruppen bewaffneter jüdischer Schlägertypen, deren Aufgabe das Provozieren der Palästinenser genauso umfaßte wie den Schutz der Juden. Aus diesen Gruppen entwickelte sich die gefürchtete Irgun, die sich von 1931 bis 1948 auf Attentate und terroristische Bombenanschläge spezialisierte. Im Jahr 1943 fiel die Führerschaft der Irgun an einen jungen zionistischen Anwalt aus Polen, Menachem Begin, unter dessen Leitung die Organisation so schockierend sadistische und blutrünstige Greueltaten beging, daß selbst viele seiner Mitjuden beschämt waren.

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Jabotinsky war Begins geistiger Mentor. Er war allerdings ein Mann, der weitergesteckte Visionen als Begin hatte, und sein Betätigungsfeld reichte weit über Palästina hinaus. Er erkannte, daß zwei Dinge für den zionistischen Erfolg wesentlich waren:
  • Der Zustrom jüdischer Einwanderer nach Palästina mußte stark vergrößert werden.
  • Die Diasporajuden mußten ihr Rassebewußtsein und ihre Solidarität aufrechterhalten, um zu vermeiden, den politischen Einfluß zu verlieren, den sie trotz ihrer kleinen Zahl auf die nichtjüdischen Regierungen ausüben konnten.

Beides erforderte, daß es den Juden der Diaspora nicht allzu gut gehen durfte. Sie mußten nervös, militant ihrer selbst bewußt und von ihren nichtjüdischen Wirtsvölkern durch eine Barriere aus Furcht und Haß getrennt gehalten werden.

So kam er bereits in den Jahren 1919 bis 1921 in Kontakt mit dem großen ukrainischen Patrioten Symon Petljura, der eine antibolschewistische Widerstandsbewegung in der Ukraine organisierte – und alle Juden umbrachte, die ihm in die Hände fielen. Später wurde Jabotinsky ein großer Bewunderer von Benito Mussolini und seiner faschistischen Bewegung.

Jabotinsky hielt einen Mann wie Petljura für eindeutig besser für die Juden als einen wie Trotzki, weil der erstere ihnen dazu verhalf, ihr jüdisches Bewußtsein und ihre Absonderung aufrechtzuerhalten – wenn auch zum Preis von ein paar jüdischen Leben – während die bolschewistische Politik zur Assimiliation und dem Verlust der jüdischen Identität führen würde. Während Mussolinis Faschisten einen Sinn für völkisches Bewußtsein bei den Italienern hervorriefen – und ein starkes Gefühl des Unbehagens bei den Juden Italiens – schlug Jabotinsky Kapital aus diesem Unbehagen, indem er die jungen Juden Italiens in bewaffneten Selbstverteidigungsgruppen organisierte, die Teil seiner Betar-Bewegung waren. Die ganzen 1930er Jahre hindurch verlegten sich die zionistischen Revisionisten auf Attentate und andere Provokationen, um das wachsende Ressentiment gegen Juden in Europa zu schüren, während sie gleichzeitig die zunehmend besorgten jüdischen Massen dazu drängten, für ihren eigenen Schutz zu sorgen – und nach Palästina zu gehen.

Ab 1933 war es allerdings dann weit mehr als die Revisionisten das zionistische Establishment, das die Kampagne für einen neuen Weltkrieg anführte. Selbst ohne jegliches Zutun von Jabotinsky waren sie gehörig beängstigt von dem, was sich in Europa und insbesondere in Deutschland abspielte, wo Adolf Hitler, ihr geschworener Feind, am 30. Januar 1933 Reichskanzler geworden war. [3]

Dreiunddreißig Tage später trat ihr eigener Mann sein Amt als Präsident der Vereinigten Staaten an. Franklin Roosevelt unterschied sich in vielerlei Hinsicht von Woodrow Wilson. Obwohl beide offensichtlich eine große Portion anwaltlicher Hinterlist und Zungenfertigkeit mitbrachten, war Wilson im Grunde ein schwacher, närrischer, eitler und untauglicher Mann, der während seiner ganzen Karriere restlos von seinen jüdischen Beratern abhängig war, während Roosevelt stark, viel mehr selbstbewußt als eitel und durch und durch gewieft bei der Sorte politischer Manöver war, die ihn schließlich ins Weiße Haus brachten.

Roosevelt brachte viele jüdische Berater ins Spiel – tatsächlich war er sogar von mehr von ihnen umgeben als Wilson es gewesen war – aber bei ihm war es eine Sache der Entscheidung, nicht der Notwendigkeit. Wilson wäre ohne seine Juden in der politischen Arena hilflos gewesen. Roosevelt hätte sich vermutlich auch ohne sie behaupten können, aber er war ein Mann mit großem Ehrgeiz und ohne Prinzipien, und er wußte um die Macht, die sie ausübten.

Im Jahr 1933 war diese Macht weit größer als sie gewesen war, als Wilson Präsident wurde. Seit mehr als zwei Jahrzehnten hatten die Juden an der Übernahme der Main Street [Hauptstraße, Sinnbild für die breite Öffentlichkeit] in den USA gearbeitet, während sie ihren früheren Brückenkopf, die Wall Street, festigten. Am maßgeblichsten von allem war jedoch ihre zunehmende Kontrolle über die Nachrichten- und Unterhaltungsmedien in Amerika.
  • David Sarnoff, ein jüdischer Einwanderer aus Russland war im Januar 1930 Präsident der Radio Corporation of America  geworden.
  • Er war ebenfalls Vorstandsvorsitzender deren Tochtergesellschaft National Broadcasting Company (NBC).
  • Ein weiterer Jude, William S. Paley war seit 1929 Präsident des Konkurrenzunternehmens Columbia Broadcasting System (CBS).
  • Und nur wenige Wochen nach Roosevelts Amtsübernahme erwarb Bernard Baruchs alter Weggefährte vom Gremium für Kriegsindustrie Eugene Meyer (der von Präsident Wilson auch zum Vorsitzenden der War Finance Corporation ernannt worden war), die Washington Post bei einer Zwangsversteigerung im District of Columbia (DC) zu einem Spottpreis von 825.000 Dollar.

Bewegte Bilder wurden mehr und mehr zu einem einflußreichen Medium der Meinungsbildung, insbesondere nach Einführung des Tonfilms im Jahr 1926; Hollywood war bereits 1933 fest in jüdischer Hand: Es gab

und viele, viele andere vom Vorstandsvorsitzenden bis hinunter zu Regisseuren und Drehbuchautoren.

Und so ging es voran – in der Geschäfts-, Finanz- und Medienwelt und zunehmend auch in der Politik. Die Juden waren bereits zu Wilsons Zeit ein Machtfaktor in der Demokratischen Partei gewesen, vor allem hinter den Kulissen. Bis zum Jahr 1933 kamen sie auch mehr und mehr auf die Bühne, zumindest auf den Gebieten, auf denen ihr Einfluß am ausgeprägtesten war: in jenem Jahr übernahmen die Juden das Amt des Gouverneurs in zwei der bevölkerungsreichsten Staaten der Nation,

Was diese Infiltration von Amerikas Machtzentren einer so kleinen Minderheit möglich gemacht hatte, war jüdische Organisation und jüdische Solidarität gewesen, und diese wurden danach noch in enormem Ausmaß effektiver.

Viele andere Einwanderergruppen in Amerika – Iren, Deutsche, Polen, Italiener – empfanden auch einen Sinn für Solidarität zu ihrem eigenen Volk während der ersten Jahre nach ihrer Ankunft, insbesondere diejenigen, die sich in großen Städten unter anderen Einwanderern gleicher Herkunft niederließen, und sie bildeten zahllose ethnische Organisationen, zumeist Kirchen und Kulturvereine, aber auch politische Clubs. Selbst heute findet man im Nordosten noch solche Organisationen. In fast allen Fällen üben sie jedoch nur lokalen Einfluß aus.

Aber viel wichtiger ist, dass ihnen ein einigendes Prinzip fehlt. Eine gälische Gesellschaft in Süd-Boston oder ein Pulaski-Club in einer polnischen Nachbarschaft von Philadelphia mag zu einem Gefühl für ethnische Solidarität in der Gemeinschaft beitragen, aber sie haben
  • weder einen Jahrtausendplan
  • noch das Bestreben, nicht-irische oder nicht-polnische Bürger auszuplündern
  • oder die Vorherrschaft über sie zu erlangen;
  • sie predigen auch nicht die „Auserwähltheit” ihrer Mitglieder,
  • sie reiben kein Salz in die Erinnerung imaginärer Wunden
  • und planen auch nicht, sich an der Welt zu rächen;
  • sie verlangen keine ausschließliche Loyalität
  • und inspirieren auch nicht einen Eifer, die Interessen von anderen Iren oder Polen voranzutreiben, koste es, was es wolle.

Einer solche Gruppe anzugehören mag vielleicht für ein eigenes Geschäft oder politische Ambitionen von einem gewissen Vorteil sein oder auch nicht, aber der Vorteil, wenn überhaupt existent, ist selten entscheidender Natur.

Bei den Juden ist das vollkommen anders. Sie sind bei weitem die am höchsten organisierte aller ethnischen Gruppierungen. Jede jüdische Nachbarschaft in Amerika hat nicht nur eine Synagoge, sondern auch eine schwindelerregende Zahl jüdischer Geschäfte, Kultur-, Freizeit-, Bruderschafts-, Jugend-, Frauen- sowie philanthropische und politische Organisationen.

Darüber hinaus ist jede dieser lokalen jüdischen Gruppen Teil eines internationalen Netzwerks, wobei es kaum einen einzigen Juden irgendwo auf der Welt gibt, der nicht damit verbunden ist, und zwar unabhängig von seinen besonderen Lebensumständen, Vorlieben und Interessen.
  • Wenn heute ein Erdbeben in Indien sechs jüdische Familien obdachlos macht, wird morgen bei Tausenden von lokalen Ortsverbänden jüdischer philanthropischer Gesellschaften in Amerika ein Hilfsfonds für diese sechs Familien auf der Tagesordnung stehen;
  • wenn ein bekannter jüdischer Gangster von der Polizei in Chicago verhaftet wird, werden 16 verschiedene jüdische Gesellschaften für Strafverteidigung in New York Bescheid wissen, noch bevor ihm die Fingerabdrücke abgenommen und Polizeifotos von ihm gemacht sind;
  • wenn zufällig jemand mithört, wie ein angeheiterter Kongreßmann auf einer Cocktailparty in Washington eine nicht ganz jugendfreie Bemerkung über Juden macht, erscheinen am nächsten Morgen empörte Briefe der Jewish War Veterans, der Anti-Defamation League, des American Jewish Congress und von 44 weiteren nationalen jüdischen Organisationen auf den Titelseiten aller großen Zeitungen des Landes, während die Mitglieder aller 11 Synagogen im Wahlbezirk dieses Kongreßmanns von Tür zu Tür gehen und Unterschriften für eine Rücktrittspetition sammeln.

Und im Gegensatz zu fast allen nichtjüdischen Organisationen ist jede jüdische Organisation gänzlich und auf enthusiastische, aggressive, selbstgerechte – und oft auch hysterische – Art und Weise ethnozentrisch. Neben diesem jüdischen Rassismus wirkt derjenige der Mafia, der Black Muslims und des Ku-Klux-Klans blutleer. Denn Juden sind sowohl ausschließender als auch skrupelloser bei der Förderung ihrer eigenen Art als Sizilianer, unendlich viel klüger als Schwarze und gleichzeitig sowohl unverfrorener als auch subtiler als die meisten weißen Rassisten.

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Im Oktober 2013 feierte die Conference of Presidents of Major American Jewish Organizations, in der die rund 50 wichtigsten jüdischen Organisationen der USA vernetzt sind, ihren 50. Geburtstag. Untenstehend ein kurzes Informationsvideo, in dem anläßlich dieser Feierlichkeit die Ziele vorgestellt werden.


Von all den Gründen, die vorgebracht werden mögen, die einzigartige jüdische Solidarität zu erklären, ist vielleicht der grundlegendste die jüdische Religion. Obwohl diese unglücklicherweise Tochterreligionen hervorgebracht hat, die den Anspruch auf Universalismus erheben, ist das Judentum selber eine vollkommen partikularistische Stammesreligion, deren zentrale Vorstellung die eines exklusiven Bundes zwischen einem materialistischen, räuberischen Volk und ihrem Stammesgott ist. Sie enthält wenig Theologie, dafür aber viele Stammeslegenden, brusttrommelnde Selbstbeweihräucherung und Regeln für rassisches Überleben in einer feindseligen, rassenmischenden Welt. Es ist eine strikte „Die-gegen-uns”-Religion, in der die schärfstmögliche Trennlinie zwischen Juden und jedermann sonst gezogen wird. [4]

Ein weiterer Aspekt der fremdenfeindlichen Haltung von Juden, der auch bei nichtreligiösen Juden vorherrscht, ist eine einzigartig intensive Beschäftigung mit angeblichen Verletzungen, die ihnen in der Vergangenheit von anderen Völkern zugefügt wurden: Ägypter, Philister, Perser, Römer…; es ist eine sehr lange Liste. Viele andere Völker nähren auch historischen Groll – Armenier und Griechen gegen Türken, Schwarze gegen Araber und Weiße, Iren gegen Engländer, Südstaatler gegen Yankees – aber nur die Juden hegen und pflegen ihre „Verfolgung” in so einem Ausmaß, daß sie sich zu einem der bestimmenden Charakteristika ihrer Weltanschauung aufgeschwungen hat. Sie definieren sich regelrecht über ihre Feinde, seien es vergangene oder aktuelle. Was wären die Juden heute, wenn sie nicht eine Generation zuvor den „Holocaust” gehabt hätten, über den sie wehklagen können? Es ist fast unmöglich, sich das vorzustellen.

Zusätzlich müssen sicherlich auch genetische Faktoren bei so einem tief eingeprägten und beharrlichen Sinn für Stammessolidarität im Spiel sein. Was auch immer sie hervorruft, sie hat Juden immer eine einzigartige Stärke verliehen und sie zu einer einzigartigen Gefahr für andere Völker gemacht.

Der Zionismus hat dieser Gefahr eine neue Dimension hinzugefügt, weil er die Vorstellungskraft der Juden befeuert und den Idealismus und die Opferbereitschaft, die in welchem Ausmaß auch immer in einer fast vollkommen materialistischen Rasse latent vorhanden sind, stimuliert und ein gemeinsames Ziel liefert, auf das sie ihre beträchtlichen Energien richten können. Obwohl die jüdische Kolonisierung Palästinas 1933 nicht planmäßig verlief, war die zionistische Idee immer noch sehr lebendig unter den Juden in Amerika und machte sie zu einer noch mehr vereinten – und damit noch potenteren – politischen Kraft als jemals zuvor.

Selbst damals war das etwas, das nur wenige in der Öffentlichkeit zu erwähnen wagten, aber kein gescheiter Politiker war sich der jüdischen Macht, seiner Karriere dienlich zu sein oder sie zu behindern, nicht bewußt. Wenn das amerikanische Volk in jener Zeit mit einem Mann von Prinzipien und Verantwortungsbewußtsein, mit einem Patrioten mit Sinn für Rasse- und Schicksalsbewußtsein als Führer gesegnet gewesen wäre, dann hätte er, so stark die Juden auch waren, ihre Macht brechen können.

Die Deutschen gewannen 1933 einen solchen Führer. Aber die Amerikaner, verstrickt in dem demokratischen System, für das Woodrow Wilson die Welt sicher gemacht hatte, bekamen Franklin Roosevelt. Das war das Bühnenbild für die Verwirklichung des zionistischen Traums.

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Fußnoten

  • Henry Ford gab während des Ersten Weltkriegs in einer vergeblichen Anstrengung, Amerika rauszuhalten, Millionen von Dollars aus. Während dieser Anstrengung wurde ihm die Rolle der Juden bei der Kriegstreiberei bewußt. Nach Ende des Krieges erwarb er eine Zeitung, den Dearborn Independent, und während veröffentlichte während der darauffolgenden paar Jahre Hunderte von gut dokumentierten Artikel, in denen die zerstörerischen Aktivitäten der Juden enthüllt wurden. Viele dieser Artikel wurden später in vier gebundenen Büchern mit dem Titel The International Jew nachgedruckt [und sind als Der Internationale Jude auch auf Deutsch erschienen] und während der 1920er Jahre weit verbreitet.

    Lothrop Stoddard’s Bücher über Rasse und Politik, insbesondere The Rising Tide of Color (1920) und Revolt against Civilization (1922), wurden auch in Auflagen von Hunderttausenden verkauft.

    Ein weiterer Autor, dessen Bücher (The Passing of the Great Race, 1916 veröffentlicht, war sein bestes) während der 1920er Jahre sehr erfolgreich waren, war Madison Grant, der Vorsitzende der New York Zoological Society.
  • Aber in den Städten dieser Völker, die dir der HERR, dein Gott, zum Erbe geben wird, sollst du nichts leben lassen, was Odem hat, sondern sollst sie verbannen, nämlich die Hethiter, Amoriter, Kanaaniter, Pheresiter, Heviter und Jebusiter, wie dir der HERR, dein Gott, geboten hat (5. Mose, 16-17)
  • In seinem persönlichen politischen Testament beschreibt Adolf Hitler seine Entscheidung, sein Leben dem Kampf zu widmen, sein Volk von den Juden und jüdischem Einfluß zu befreien. Diese Entscheidung traf Hitler im November 1918, als er von einem britischen Giftgasangriff erblindet in einem deutschen Lazarett lag. Dort hörte der 29 Jahre alte Gefreite, der vier Jahre in den Schützengräben verbracht und Deutschlands höchste Tapferkeitsauszeichnung erhalten hatte, von den Unruhen und Streiks, die überall in Deutschland von den Bolschewisten organisiert wurden und die deutsche Regierung lahmlegten und die Kriegsanstrengungen zum Erliegen brachten.

    Dann erreichten ihn die Nachrichten von der Abdankung des Kaisers und der deutschen Kapitulation. In seinen eigenen Worten [rückübersetzt]:

    „Je mehr ich versuchte, mir Klarheit über das ungeheuerliche Ereignis dieser Stunde zu verschaffen, desto mehr brannte die Schande der Peinlichkeit und Schmach in meinen Augenbrauen. Was bedeutet all der Schmerz in meinen Augen im Vergleich zu diesem Elend?

    Es folgten schreckliche Tage und noch schlimmere Nächte – ich wußte, daß alles verloren war. Nur Narren, Lügner und Verbrecher konnten auf die Gnade des Feindes hoffen. In diesen Nächten wuchs der Haß in mir, der Haß auf diejenigen, die für diese Tat verantwortlich waren.

    In den darauffolgenden Tagen wurde mir mein eigenes Schicksal gewahr…

    Kaiser Wilhelm II war der erste deutsche Kaiser, der eine versöhnliche Hand gegenüber den Führern des Marxismus ausstreckte, ohne zu bedenken, daß Lumpen keine Ehre haben. Während sie die kaiserliche Hand noch in der ihren hielten, griff die andere Hand schon nach dem Dolch.

    Es kann keinen Pakt mit Juden geben; es kann nur das harte Entweder-oder geben.

    Ich für meinen Teil habe beschlossen, in die Politik zu gehen” (Mein Kampf, Band I, Kapitel 7)

    Etwas mehr als 14 Jahre später wurde Hitler Deutschlands Reichskanzler.
  • Siehe „What Is a Jew,” National Vanguard Nr. 90, Seiten 3-7.


Quelle: http://www.counter-currents.com/2014/07/background-to-treason-part-3/

https://morgenwacht.wordpress.com/2016/05/24/der-hintergrund-des-verrats-3-zionismus-zwischen-den-weltkriegen/
Der Hintergrund des Verrats (2 von 5): Zionismus, die Pariser Friedenskonferenz und die bolschewistische Revolution

  last edited: Sun, 24 Jul 2016 20:44:36 +0200  
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von Dr. William Pierce (1983)

Im Rahmen der Vorstellung seines Plans, einen absehbaren Krieg zwischen den nichtjüdischen Nationen zur Vorantreibung jüdischer Ziele zu nutzen, hatte Theodor Herzl auf dem ersten Zionistenkongreß im August 1897 angekündigt:

„Wenn der große europäische Krieg zu Ende ist, wird sich eine Friedenskonferenz versammeln. Wir müssen für diesen Zeitpunkt bereit sein. “[1]

Als sich dann die Pariser Friedenskonferenz am 18. Januar 1919 tatsächlich versammelte, waren die Juden mehr als bereit: Sie hatten die Karten für die Konferenz sorgfältiger zu ihren Gunsten gemischt, als es jemals ein Falschspieler mit Spielkarten getan hatte. Alle Delegierten der alliierten Mächte – insbesondere die aus Großbritannien und den Vereinigten Staaten – wurden im Vorfeld angesprochen, manche davon auch wiederholt, sie wurden mit langen Tiraden bearbeitet, bedrängt, bestochen, bedroht und dazu beschwatzt, die Forderung der Zionisten, daß Palästina der Türkei weggenommen und ihnen gegeben werden solle, zu unterstützen.

Juden hatten auch die Finger in der Vorbereitung des Hintergrundmaterials, das dazu benutzt wurde, die Delegierten in die historischen, politischen und wirtschaftlichen Fakten einzuweisen, die für ihre Beratungen notwendig waren. So schlug zum Beispiel eine von der „Geheimdienstabteilung” der US-Delegation vorbereitete Zusammenstellung von Empfehlungen vor, daß

„die Juden eingeladen werden sollten, nach Palästina zurückzukehren und dort zu siedeln”

und daß die zukünftige Politik die sein sollte,

„Palästina als jüdischen Staat anzuerkennen, sobald es de facto ein jüdischer Staat ist.” [2]


Schließlich strömten die meisten Führungsspitzen der Zionisten nach Paris, so daß sie den Vorgängen bei der Konferenz aus der Nähe folgen und da wo notwendig auch persönlich ihre „Überredungskunst” einsetzen konnten, um die Delegierten auf Linie zu halten. Louis Brandeis ging dort ein und aus; sein Protégé Felix Frankfurter war so gut wie immer dabei; Chaim Weizmann reiste zwischen London und Paris hin und her; Rabbi Stephen Wise kam aus New York; und Bernard Baruch, ein reicher Wallstreet-Spekulant, der mittlerweile einen genauso starken Einfluß auf Präsident Wilson hatte wie Brandeis, war ein offizieller Delegierter des US-Regierung. [3]

Einige der politischen Führer der Alliierten hegten zweifelsohne Sympathie für die zionistische Position, und zwar wegen der Sonntagsschulgeschichten über das „auserwählte Volk” und das „gelobte Land”, die ihnen während ihrer Kindheit eingeimpft worden waren. Anfang des 20. Jahrhunderts waren solche Glaubensinhalte auch unter ansonsten intelligenten und gebildeten Männern in Amerika und Großbritannien immer noch recht weit verbreitet. Das war zum Beispiel ganz offensichtlich beim britischen Premierminister Lloyd George der Fall, der dafür bekannt war, daß er seinen Abgeordnetenkollegen im Parlament von Zeit zu Zeit Vorlesungen aus dem Alten Testament hielt.

Biblischer Aberglaube war allerdings nicht das, worauf sich die Juden verließen. Geld und politischer Einfluß, wobei sie den letzteren durch ihre zunehmende Kontrolle der Presse ausübten, waren ihre Hauptargumente, um die Delegierten zu überzeugen, ihnen das zu geben, was sie wollten. Ihr Einfluß war bei Briten und Amerikanern am stärksten ausgeprägt, wobei ihre praktisch vollständige Beherrschung des schwachen und verwirrten Woodrow Wilson ihre Trumpfkarte war.

Rabbi Wise hat von einem Gespräch berichtet, das er mit Wilson geführt hatte, während die Konferenz tagte:

„‘Herr Präsident’ sagte ich, ‘die Weltjudenheit zählt in ihrer Stunde der Not und Hoffnung auf Sie’. Er legte seine Hand auf meine Schulter und sagte ruhig und fest: ‘Haben Sie keine Angst, Palästina wird Ihnen gehören.’”[4]

Eine derartige Zusage an die Juden stand natürlich vollkommen im Gegensatz zu Wilsons lautstark und weithin erklärtem Prinzip von der „Selbstbestimmung aller Völker,” da das Palästina, das er den Juden versprochen hatte, bereits von einem Volk bewohnt wurde, das auf seine eigene Selbstbestimmung hoffte. Die Wahrheit ist, daß Wilson weit mehr mit dem rhetorischen Eindruck seiner berühmten Vierzehn Punkte befaßt zu sein schien, in denen er die Prinzipien aufzählte, die seiner Zusicherung nach die amerikanische Politik bei der Friedenskonferenz leiten würden und die er der Welt am 8. Januar 1918 verkündet hatte, als mit ihrer tatsächlichen Bedeutung.

Er hatte ein Talent, wie ein Anwalt geschickt mit Worten umzugehen und er war randvoll mit all den neuesten liberalen Platitüden über die Erwünschtheit von „Frieden ohne Sieg” und „die Welt sicher für die Demokratie zu machen”, aber schien für die Realität der Lage, auf die sich seine Vierzehn Punkte – sowie seine „Vier Prinzipien” (verkündet am 11. Februar 1918), „Vier Ziele (4. Juli 1918) und „Fünf Besonderheiten” (27. September 1918) – angeblich bezogen, wenig Verständnis und noch weniger Interesse zu haben.

Schon der erste seiner Vierzehn Punkte zum Beispiel rief zu einer Beendigung aller diplomatischen Geheimverhandlungen auf und forderte, daß

„die Diplomatie immer aufrichtig und vor aller Welt getrieben werden”

solle. Man kann sich nur fragen, was der Mann geraucht haben muß, als er auf diese Idee kam, so kraß wie sie im Gegensatz zum gesunden Menschenverstand und der menschlichen Natur steht. Tatsächlich ließ er im darauffolgenden Jahr, als er die meisten seiner Friedensverhandlungen in Paris hinter verschlossenen Türen führte, seine eigene Anordnung so auffällig außer Acht, dass sein Außenminister Robert Lansing gezwungen war, ihn wegen des schlechten Eindrucks, den diese Geheimniskrämerei in der Öffentlichkeit hinterließ, zu warnen.

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Amerikanische Wirtschaftsdelegation zur Pariser Friedenskonferenz: Bernard Baruch sitzend zweiter von rechts. „Colonel” Edward Mandel House stehend dritter von rechts.


Der sechste von Wilsons Vierzehn Punkten, der alle Nationen zu einer Politik der Nichteinmischung gegenüber den Bolschewisten in Rußland aufrief, die damals gerade dabei waren, das Land zu übernehmen und ihre „Klassenfeinde” auf brutalste Art und Weise zu liquidieren, trägt unmißverständlich die Handschrift von Brandeis und Baruch. Die Alliierten waren aus zwei Gründen wegen der Bolschewisten besorgt: Erstens, weil sie Rußlands Fähigkeit, weiterhin gegen Deutschland zu kämpfen, schwächten (die Bolschewisten schlossen auch tatsächlich im März 1918 einen Separatfrieden mit Deutschland und zeigten danach auch keinen wirksamen Widerstand gegen die fortwährende deutsche Präsenz in Rußland); und zweitens, weil sie befürchteten, der Bolschewismus könne sich in ihre eigenen Länder ausbreiten, wenn man ihm erlauben würde, in Rußland erfolgreich zu sein. Diese Sorgen haben in begrenztem Ausmaß zu einer alliierten Militärhilfe für die Weiße Bewegung Rußlands (d.h. die anti-bolschewistischen Kräfte) geführt. Wilson, der die Revolution in Rußland von Anfang an begrüßt hatte, [5] war ein entschiedener Gegner dieser Hilfe und weigerte sich trotz der Appelle der Alliierten, mehr als ein paar Alibitruppen nach Rußland zu schicken, deren Aufgabe auf einen Beobachterstatus beschränkt war.

Wenn man es nicht besser wüßte, könnte man Wilsons Beharren auf Nichteingreifen gegenüber den Bolschewisten auf einen fast unfaßbaren Grad an Naivität zurückführen, er war ja schließlich der Demokratieverbreiter mit den meisten Flausen im Kopf, und wenn er wirklich geglaubt haben sollte, daß der Zweck von Amerikas Eintritt in den Ersten Weltkrieg der gewesen war, die Welt sicher für die Demokratie zu machen, dann ist es vorstellbar, daß er auch geglaubt haben mag, dass der Erfolg der Bolschewisten in Rußland ein Gewinn „für Freiheit in der Welt, für Gerechtigkeit und Frieden” wäre. Aber er hat natürlich in Wirklichkeit nichts dergleichen geglaubt. Er zog Amerika in den Krieg hinein, weil die Leute, die ihn unterstützen, die ihm schmeichelten, die ihn in ihren Zeitungen aufdringlich als „Volkshelden” bewarben und die seine politische Karriere für ihn lenkten, ihm sagten, er solle das tun. Und er sabotierte die alliierte Anstrengung, die Weiße Bewegung gegen die Bolschewisten zu unterstützen, weil die gleichen Leute ihm sagten, er solle auch das tun.

Die Historiker, die Wilsons Haltung zu den Bolschewisten immer noch mit liberalen Flausen im Kopf entschuldigen (viele Liberale teilten Wilsons optimistische Sicht auf die bolschewistische Revolution damals), werden von einer Fülle dokumentierter Beweiskraft Lügen gestraft. Die Vereinigten Staaten hatten diplomatisches Personal in Rußland, das den Außenminister zu Hause in Washington genauestens darüber auf dem Laufenden hielt, was sich dort abspielte, und die amerikanischen Militärbeobachter, die als Beruhigungspille für die Alliierten nach Rußland geschickt worden waren, lieferten ebenfalls umfangreiche Berichte. Die Botschaft, die aus allen amerikanischen Quellen in Washington eintraf, war stets die gleiche: Die meisten Bolschewisten waren keine Mitglieder des „großen, edelmütigen russischen Volkes” sondern Juden; die meisten Russen waren gegen sie; sie ruinierten Rußland und vernichteten die Besten seines Volkes; und sie waren eine Bedrohung für die Welt, die unverzüglich hätte ausgerottet werden müssen.

Die Nationalarchive in Washington enthalten eine Fülle von Berichten des Außenministeriums und des Kriegsministeriums mit diesem Inhalt. Viele der Berichte des Außenministeriums sind schon vor langer Zeit zusammengefaßt, in gebundenen Werken nachgedruckt und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht worden; und diejenigen, bei denen das nicht der Fall ist, können von jedem gewissenhaften Rechercheur leicht ausfindig gemacht werden.

Zwei Wochen bevor Wilson dem Kongreß seine Kriegserklärung vortrug und fast zehn Monate bevor er die Vierzehn Punkte verkündete, gelangten Informationen nach Washington, die darauf hindeuteten, wer hinter der aufkommenden Revolution in Rußland steckte, die sich damals in der Phase einer „Provisorischen Regierung” befand.

Am 19. März 1917 sandte der amerikanische Botschafter David Rowland Francis ein Telegramm von Moskau an Außenminister Robert Lansing. Darin schrieb er:

„Unermeßlich wichtig für die Juden, daß die Revolution erfolgreich ist. Wenn Juden solche Fortschritte machen, sollte höchste Diskretion walten, damit die Revolution nicht in eine Phase eintritt, die Opposition hervorrufen könnte…[seitens von] Antisemiten [sic], die hier zahlreich sind.” [6]

Am 2. Mai 1918 sandte der US-Generalkonsul in Moskau ein Telegramm an Lansing, in dem er berichtete:

„… Juden vorherrschend in der hiesigen Sowjetregierung, antijüdische Gefühle wachsen unter der Bevölkerung, die dazu neigt, die nahenden Deutschen als Befreier zu betrachten … deutsche, ukrainische Truppen nähern sich Brjansk, einem Hauptquartier der Roten Armee. Roter Armee mangelt es an Disziplin und Moral, flieht ohne zu kämpfen vor dem Feind und plündert die örtliche Bevölkerung, die bereit ist, die Deutschen als Befreier willkommen zu heißen…”[7]

Der folgende vom 1. März 1919 datierte Bericht von Montgomery Schuyler, Captain des militärischen Geheimdienstes der US-Army, der nachstehend als Foto zu sehen und in voller Länge übersetzt ist, ist viel eher typisch als eine Ausnahme für die Berichte über die bolschewistischen Aktivitäten, die in Washington von amerikanischen diplomatischen, wirtschaftlichen und militärischen Beobachtern aus Rußland während der Jahre 1917 bis 1919 eingingen. Beachten Sie, daß im dritten Absatz Bezug auf die Befehle, sich nicht in örtliche Angelegenheiten einzumischen, genommen wird.

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[Handschriftlich über der ersten Seite vermerkt:] 383.9 Mil. Int. Report, Schuyler

Bitte beziehen Sie sich bei Beantwortung auf Nr. ___________

STEMPEL

DECLASSIFIED DoD Dlr. 5200.9 Sept . 27, 1958 NWR by [signature] Date 8-17-60



PERSÖNLICH UND VERTRAULICH

WAR DEPARTMENT AMERICAN EXPEDITIONARY FORCES. SIBERIA . OFFICE OF THE CHIEF OF STAFF INTELLIGENCE SECTION

1. März 1919

Mein lieber Colonel Barrows:

ich habe gerade Ihren Brief vom 29. Januar erhalten, der mir von Baron Hoven von General Romanowskis Belegschaft, der gerade in Omsk eingetroffen ist, weitergeleitet wurde; ich war natürlich sehr an Ihren Neuigkeiten interessiert, da es mir nicht gelungen war, irgend etwas über die Aktivitäten unserer Offiziere oder was mich selbst angeht, zu erfahren.

Ich hatte befürchtet, daß ich für einige Zeit in Omsk gestrandet sein könnte, selbst wenn die anderen herauskommen sollten; und obwohl ich so schnell wie möglich aufgrund dringender persönlichen Geschäftsangelegenheiten nach Hause zurückkehren will, erkenne ich doch, daß ich hier möglicherweise von größerem Nutzen bin als irgendwo anders. Da es die fünfte Revolution ist, die ich in ihren Geburtswehen beobachte, ist mir diese Arbeit jedoch so vertraut, daß ich zugeben muß, daß sie den Reiz des Neuen für mich verloren hat.

Ich habe nicht versucht, Ihnen irgend etwas über die Lage hier in Omsk zu schreiben, weil ich das Gefühl habe, daß die Dinge hier dermaßen im Fluß sind, daß alles, was ich Ihnen schreiben würde, zu dem Zeitpunkt an dem Sie es erhalten, wertlos wäre. Lieutenant Cushing bereitet eine Art wöchentlichen Bericht vor, der unter seinem eigenen Namen verschickt werden wird, und der uns beiden für den Augenblick genügen soll. Meine Telegramme waren vielleicht zahlreicher als Ihnen lieb war, und manche der Themen, die ich daran angesprochen habe, sind womöglich von keinem Interesse für unsere Mission. Das war mir bereits bewußt, als ich sie abschickte, aber ich hatte das Gefühl, daß es besser ist, lieber irrtümlich zu viel als zu wenig zu schreiben. Ich halte meine Befehle, mich aus örtlichen Angelegenheiten herauszuhalten und es auch zu vermeiden, Ratschläge zu geben, strikt ein; aber ich muß sagen, daß es sehr schwerfällt, nicht einzugreifen und einfach die Regierung vollständig zu übernehmen.

Die Probleme, denen die Regierung von Omsk sich gegenübersieht, sind im wesentlichen keine anderen als diejenigen, die in jeder der Geschichte bekannten Bewegung dieser Art vorherrschen, aber das ständig drohende Problem in diesem Fall ist, daß Admiral Koltschak mit dem Material arbeiten muß, das ihm für diesen Zweck zur Verfügung steht, nämlich dem russischen Volk von heute, das als Folge der vergangenen drei Jahre so grundlegend desorganisiert und erlahmt ist, daß es nicht einmal in der Lage ist, für sich selber zu sorgen, geschweige denn sich selber zu regieren.

Zunächst war der Staatsstreich von Admiral Koltschaks Freunden, im Rahmen dessen er die Rolle des Oberkommandierenden annahm, absolut notwendig, ansonsten wäre ganz Sibirien wie ein reifer Apfel in die Hände der Bolschewisten gefallen. Diese visionäre Ansammlung von praxisuntauglichen Theoretikern, mit denen ich einen Abend in einem Zugwaggon auf einem mandschurischen Bahnhof verbrachte – die Herren Avksentiev [ehemaliger Innenminister des Kabinetts Kerenski] und Gesellschaft – war schlimmer als in der Wolle gefärbte Anarchisten, denn sie waren schwächliche Träumer, die nicht einmal die normale polizeiliche Sicherheit bereitstellen konnten, die in jeder Gemeinde lebensnotwendig ist. Die Kriminalität nahm in den Straßen von Omsk überhand, jede Nacht ereigneten sich Morde und Raubüberfälle auf offener Straße in dieser Stadt, und die bolschewistischen Stadtregierungen überall in Sibirien regelten die Dinge auf ihre eigene Art genauso wie sie es heute in Wladiwostok tun.

Es ist natürlich schwierig, Admiral Koltschaks Position zu legalisieren, tatsächlich ist es sogar unmöglich, denn die Art, auf die er sie erlangte, war nach der Verordnung der sogenannten Regierung zu jener Zeit schlicht und einfach ein Staatsstreich. Sein Status ist jedoch gemäß russischem Gesetz nicht besser oder schlechter als der von jeder der Revolutionsregierungen, die ihm vorangegangen sind.

Anfänglich und aus der Notwendigkeit geboren waren seine Handlungen, die Ordnung wiederherzustellen, autokratisch; er war von der Unterstützung der Armee und insbesondere der Offiziere abhängig, und er hielt die lokale Unordnung mit autoritärer Hand nieder.

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Seither jedoch hat er sich, soweit er das gefahrlos tun konnte, mehr und mehr liberal gezeigt, und ich zögere nicht, zu sagen, daß ich fest überzeugt bin, daß seine wirklichen Ansichten und Geistesverfassung sehr viel liberaler sind als es ihm die äußere Welt zubilligt. Er ist unglücklich darüber, daß er gezwungen war, sich auf die geballte Faust zu verlassen, um seine Position aufrechtzuerhalten und seine Regierung davor zu schützen, von den bolschewistischen Elementen, die in jeder Stadt in Sibirien zahlreich vorhanden sind, überrennen zu lassen.

Es ist wahrscheinlich unklug, das in den Vereinigten Staaten laut auszusprechen, aber die bolschewistische Bewegung wurde von Anfang an und wird immer noch von russischen Juden der schmierigsten Sorte gelenkt und kontrolliert, die in den Vereinigten Staaten gewesen sind und dort jeden einzelnen der schlechtesten Anteile unserer Zivilisation aufgesogen haben, ohne auch nur das geringste Verständnis dafür zu haben, was wir in Wirklichkeit unter Freiheit verstehen. (Ich verwende das Wort Freiheit nicht in dem Sinn, in dem es seit Kriegsbeginn so weit verbreitet in den Vereinigten Staaten benutzt wird, sondern meine damit das richtige Wort, das genauso buchstabiert wird), und der wahre Russe erkennt das und argwöhnt, daß Amerikaner genauso denken wie die abscheulichen Exemplare, mit denen er jetzt in Kontakt kommt. Ich habe alle möglichen Einschätzungen zu der prozentualen Verteilung von Bolschewisten im Vergleich zu der Bevölkerung Sibiriens gehört, und ich denke, die exakteste ist die von General Iwanow-Rinow, der sie bei zwei Prozent einschätzt. Es gibt kaum einen Bauern diesseits des Urals, der auch nur das geringste Interesse an den Bolschewisten oder deren Werken hat, ausgenommen, wenn es den Verlust seines Eigentums betrifft; und tatsächlich ist seine Ansicht der unserer respektablen Farmer sehr ähnlich, wenn sie mit dem [unleserlich] Ideal konfrontiert sind.

Unglücklicherweise scheinen einige unserer Leute in den Vereinigten Staaten, und insbesondere diejenigen mit lautstarker Stimme, zu denken, daß die Bolschewisten es genauso verdienen, gehört zu werden wie jede richtige politische Partei bei uns. Das ist es, was der Russe nicht verstehen kann, und ich muß ohne mir vorwerfen zu lassen, einseitig zu sein, sagen, daß ich nicht zögern würde, jede Person, die auch nur in einem einzigen Augenblick zugeben würde, Bolschewist zu sein, ohne Gerichtsverhandlung erschießen würde. Ich könnte sonst genausogut einen tollwütigen Hund in eine Menge von Kindern rennen lassen.

Sie werden denken, daß ich bezüglich dieser Angelegenheit hitzköpfig bin, aber es ist eine, die – so bin ich sicher – den Vereinigten Staaten großes Ungemach bringen wird, wenn die Geschichte darüber urteilen wird, welche Rolle wir dabei gespielt haben. Es ist sehr weitgehend unser Verschulden, daß der Bolschewismus sich so verbreitet hat, wie er es getan hat, und ich glaube nicht, daß wir von Schuld an den Tausenden von Menschenleben freigesprochen werden können, die er sinnlos und grausam in wilden Orgien des Blutvergießens gefordert hat, um eine autokratische und despotische Herrschaft von Prinzipien zu errichten, die von jeder Generation der Menschheit, die auf sie getroffen ist, abgelehnt wurden.

Es gab Zeiten während des vergangenen Monats, in denen ich fürchtete, daß die Koltschak-Regierung nicht bis zum nächsten Morgen andauern würde. Ich habe, so vermute ich, von allen Ausländern hier in Omsk die engste Beziehung zu ihren Führern, und meine Informationsquellen sind so zahlreich und vielfältig, daß ich mir recht sicher bin, zu jeder vorstellbaren Frage die verschiedensten Ansichten zu hören. Die Ankündigung der Konferenz mit den Bolschewiken auf der Prinzeninsel kam wie ein Donnerschlag für die Regierung, tatsächlich nahm es ihr so sehr den Wind aus den Segeln, daß ich glaube, sie hätten die Regierungsgeschäfte hingeworfen und wären weggelaufen, wenn sie nicht

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rechtzeitig Ratschläge mit kühlem Kopf erhalten hätten. Als dann die Neuigkeiten weiter verbreitet bekannt geworden waren, gab es eine recht starke reaktionäre Bewegung, die von Kosakenoffizieren und Anhängern des alten Regimes begonnen wurde. Diese wurde aufgedeckt und man ließ sie mit sehr guten Ergebnissen einen natürlichen Tod sterben. Durch das Scheitern der Konferenz auf den Prinzeninseln konnte die Regierung wieder etwas von der Stärke, die sie verloren hatte, zurückgewinnen, und heute glaube ich, daß sie noch einige Zeit lang durchhalten wird, vorausgesetzt, sie bekommt nicht noch eine weitere Serie von Tiefschlägen von den Alliierten oder den Vereinigten Staaten.

Die sehr intelligente und höchst skrupellose japanische Propaganda ist etwas vom Interessantesten, was ich je von diesem Land habe ausgehen sehen. Die Art und Weise, mit der die Japaner Korea übernahmen und wir unseren feierlichen Vertrag mit diesem bedauernswerten, kleinen, armseligen Volk zu einem Fetzen Papier verkommen ließen, war ein Kinderspiel im Vergleich zu den derzeitigen Methoden in Bezug auf [unleserlich] Sibirien. Admiral Koltschak haßt die Japaner, die letzteren sind sich dieser Gefühle selbstverständlich bewußt und erwidern sie herzlich, und die Kombination ihrer Propaganda mit derjenigen der Bolschewisten in den Vereinigten Staaten und anderswo ist sehr machtvoll. Ich kann verstehen, daß Leute, die nichts über unsere außenpolitischen Beziehungen oder das russische Volk wissen, davon mitgerissen werden, aber wie verantwortliche Männer darauf hören können, erschließt sich mir nicht. Wenn die Gefühle des russischen Volkes Beachtung finden sollen und die Zukunft für sein eigenes Land in den Händen des Volkes sein soll, wird es keine bolschewistische Zukunft für dieses Land geben. Sie haben ihn zunächst über sich ergehen lassen, und zwar erstens aus dem sehr guten Grund, weil sie nicht wußten, wie sie ihn bekämpfen sollten und zweitens, weil er in dem psychologischen Augenblick über sie kam, als die Moral des Volkes so erschüttert war, daß es bereit war, alles zu erdulden, nur um in Ruhe gelassen zu werden.

Ich bin sicher, der Plan, der jetzt für eine Volksversammlung für alle Teile Sibiriens ausgearbeitet wird, wird nutzbringend sein und wenn er auch nur zum Teil erfolgreich sein wird – und ich sehe derzeit nicht, wie er mehr als das sein könnte – wird er viel dazu beitragen, die Aufrichtigkeit Koltschaks bezüglich seiner Versprechungen zu beweisen.

Bitte gewinnen Sie nicht den Eindruck, daß ich ein enthusiastischer Befürworter der aktuellen Regierung wäre, daß ich sie als ideal oder auch nur als gut betrachten würde, denn das ist sie nicht; aber ich ziehe eben in Betracht, daß sie bislang bereits mehr verschiedene und zahlreiche Elemente des russischen Volkes vereint hat, als jede andere Regierung, die ihren Platz einnehmen würde, es könnte. Die Frage des Augenblicks ist nicht eine ideale Regierung, sondern eine, welche die nächsten paar Wochen überdauern und die Ordnung so weit wieder herstellen wird, daß Wahlen eine faire Chance haben, ohne Zwang, Betrug und Schurkerei abgehalten werden zu können.

Persönlich habe ich es recht komfortabel hier; Cushing und ich haben je ein Zimmer, das von der Regierung beschlagnahmt worden ist; es wird unmöglich sein, die Anweisungen auszuführen, die der Adjutant kürzlich in einem Telegramm gegeben hat, weil keine Räumlichkeiten zu erhalten sind und wir bereits seit zwei Monaten Anträge dafür gestellt haben. Mit besten Grüßen an alle Freunde

verbleibe ich Ihr sehr ergebener



Montgomery Schuyler

Captain, USA Lt. Col. Barrows, Wladiwostok

Präsident Wilson hatte aufgrund des Insistierens der Alliierten widerstrebend zugestimmt, ein paar amerikanische Militärs in das revolutionserschütterte Rußland zu schicken, aber sie standen unter dem Befehl, der Weißen Bewegung nicht zu helfen und die Bolschewisten nicht zu behindern. Wilson machte ein großes Theater um humanitäre Einstellungen und Besorgnis um Frieden und Menschenrechte, aber das dokumentierte Material entlarvt ihn als Heuchler.

Er rechtfertigte den Eintritt der USA in den Ersten Weltkrieg auf der Basis, die Welt „sicher für die Demokratie zu machen”, „die autokratische Macht” der deutschen Regierung zu zerstören und dem deutschen Volk „Selbstbestimmung” zu bringen. Warum beharrte er dann auf Nichteinmischung in Rußland, wenn vollkommen klar war, daß die Bolschewisten dabei waren, ein Regime zu errichten, das für jeden Humanisten – oder auch nur für einen echten Liberalen – tausend Mal unerträglicher war als das des deutschen Kaisers? Darüber hinaus hätte eine entschlossene alliierte Anstrengung in Rußland die Bolschewisten zu dem Preis von relativ wenigen Menschenleben niederschlagen können, während Wilsons Politik der Intervention gegen Deutschland durch die Verlängerung des Ersten Weltkriegs um zwei Jahre zum Tod von drei Millionen weiteren Soldaten einschließlich 115.000 Amerikanern und einer unermeßlich größeren Zerstörung des kulturellen Erbes Europas geführt hatte.

Jede außenpolitische Aktion, die Wilson unternahm – Amerika in den Krieg zu ziehen, die alliierte Intervention gegen die Bolschewisten zu blockieren, das britische Mandat über Palästina zu stützen – zwang ihn, das eine oder andere hochtrabende Prinzip, das er zuvor verkündet hatte, zu verwerfen, aber jede Aktion diente auch den Zielen seiner jüdischen Berater und Förderer. Woodrow Wilson opferte bereitwillig die Leben von Millionen seines eigenen Volkes, um diesen unsagbar bösartigen Männern zu Gefallen zu sein und ihre Unterstützung zu behalten.

Am 5. Juli 1918 erhielt Lansing ein langes Telegramm von John Kenneth Caldwell, dem US-Konsul in Wladiwostok. Es enthielt einen Bericht von einem amerikanischen Wirtschaftsvertreter, der während der vorangegangenen 13 Monate durch Rußland gereist war, und es beschreibt detailliert das Leiden des russischen Volkes in den Händen der Bolschewisten, die zu beschützen Wilson so sehr bedacht war:

„… in jeder Stadt, in der ich lebte, rauben, morden und brandschatzen die Bolschewisten einfach. Praktisch jedes Geschäft ist ruiniert… Fünfzig Prozent der Sowjetregierung in jeder Stadt bestehen aus Juden der übelsten Sorte, viele davon Anarchisten … Die große Masse des russischen Volkes würden sogar deutsche Tyrannei dem bolschewistischen Terror vorziehen. Ich schlage vor, eine alliierte [sic] Intervention reiflich in Erwägung zu ziehen. [9]

Am 5. Oktober 1918 wurde eine Depesche von der US-Botschaft in London nach Washington geschickt. Sie enthielt den Augenzeugenbericht eines holländischen Diplomaten, der kurz zuvor aus Petrograd (vormals St. Petersburg, aktuell [1983] Leningrad) zurückgekommen war. Nachdem er einige der Massenverhaftungen sowie die Hungersnot und Massaker beschrieben hatte, die dem russischen Volk von den Bolschewisten auferlegt worden waren, schloß der Bericht wie folgt:

„Der vorangehende Bericht zeigt die extrem kritische Natur der gegenwärtigen Lage. Die Gefahr ist jetzt so groß, daß ich es für meine Pflicht halte, die Aufmerksamkeit der britischen und aller anderen Regierungen auf die Tatsache zu lenken, daß für den Fall, daß dem Bolschewismus in Rußland nicht umgehend ein Ende gesetzt wird, die Zivilisation der gesamten Welt bedroht ist … Ich erachte die sofortige Niederschlagung des Bolschewismus für die wichtigste Angelegenheit der Welt, und das nimmt nicht einmal den Krieg aus, der immer noch tobt. Wenn der Bolschewismus nicht wie oben erwähnt, sofort im Keim erstickt wird, wird er sich auf die eine oder andere Art über Europa und die ganze Welt ausbreiten, da er von Juden organisiert und ausgeübt wird, die keine Nationalität haben und deren einziges Ziel es ist, die existierende Ordnung der Dinge für ihre eigenen Zwecke zu zerstören. Die einzige Möglichkeit, mit der diese Gefahr abgewendet werden kann, wäre ein gemeinsames Vorgehen seitens aller Mächte.” [9]

„Unermeßlich wichtig für die Juden, daß die Revolution erfolgreich ist.”

Das war die wichtigste Botschaft aus dem revolutionserschütterten Rußland für Woodrow Wilsons Politik der Nichteinmischung gegenüber den Bolschewisten. In seiner Ansprache an den Kongreß, in der er zum Krieg gegen Deutschland aufrief, pries Wilson den Sturz der zaristischen Regierung durch das „große, edelmütige russische Volk”. Tatsächlich jedoch half Wilson mittels stillschweigender Duldung seiner jüdischen Berater einer winzigen fremdartigen Minderheit, eine neue Tyrannei – unermeßlich schlimmer als die des Zarismus – zu festigen.

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Oben, stehend Lenin, der einem kommunistischem Mob im Mai 1920 eine Hetzrede hält. Unterhalb von ihm auf den Stufen der Plattform die jüdischen Kommissare Trotzki und Kamenew, die um den zweiten Platz in der bolschewistischen Hierarchie rivalisierten.


Am 12. November 1918 leitete die amerikanische Delegation in Kopenhagen den Bericht von R.R. Stevens, einem amerikanischen Bankbeamten und Repräsentanten der National City Bank von New York, weiter, der gerade eine ausgedehnte Reise durch bolschewistisches Gebiet hinter sich gebracht hatte. Stevens wiederholte, was jeder andere Beobachter schon betont hatte:

„Es ist sehr wichtig, festzuhalten, daß vom kleinsten Distrikt bis ganz nach oben, die Regierung fast ausschließlich aus Juden zusammengesetzt ist …”

Er beschrieb das Leiden und den Tod des russischen Volkes unter den Bolschewisten, und dann rief auch er zur Intervention auf:

„Die ganze Menschheit schreit dagegen auf; die ganze Menschheit sollte sich erheben und eine anständige Regierung fordern, bei der jedermann und alle Klassen ein Existenzrecht haben… die einzige Lösung, die für das russische Problem in Frage kommt, ist eine internationale Intervention aus humanitären Gründen, unterstützt von so viel Militär wie auch immer dazu nötig ist.”

Nichts davon hatte auch nur die geringste Wirkung auf Wilson. Er weigerte sich, den Horror in Rußland auf irgendeine Art zu kritisieren, und er bestand weiterhin darauf, daß den Bolschewisten freie Hand dabei gelassen werde, dem darniederliegenden russischen Volk ihren Willen ohne westliche Einmischung aufzuzwingen, was ganz genau der Lauf der Dinge war, den die Juden beibehalten wollten – in Rußland wohlgemerkt. In Palästina hingegen wünschten sie die westliche Intervention sehr, und wiederum war Wilson ihr williges Werkzeug.

Der zwölfte von Wilsons Vierzehn Punkten besagte, daß den

„Nationalitäten, die derzeit unter türkischer Herrschaft stehen, eine zuverlässige Sicherheit des Lebens und eine völlig ungestörte Gelegenheit zur selbständigen Entwicklung gegeben werden”


solle. Dieses Autonomieversprechen war eine Fortsetzung der Kriegspropaganda, die von den Briten eingesetzt worden war, um die Unterstützung der nahöstlichen Völker für die Seite der Alliierten zu gewinnen. Das hatte gut funktioniert, arabische Aufstände gegen die Türken verursacht und den Großteil des östlichen Mittelmeers in britische Hände gebracht.

Wilsons Versprechen hatte allerdings angesichts der jüdischen Forderungen nicht mehr Bedeutung als die vorhergehenden britischen Versprechungen. Arabische Autonomie war das letzte, was die Juden wollten. Die Zionistenführer auf der Friedenskonferenz wollten tatsächlich noch nicht einmal jüdische Autonomie, weil diese viele Verantwortlichkeiten mit sich gebracht hätte, die sie nicht auf sich nehmen wollten – einschließlich der Verantwortlichkeit, sich selbst gegen die Palästinenser zu verteidigen, deren Land sie wollten.

Der zionistische Plan war, daß die türkische Herrschaft über Palästina durch britische Herrschaft ersetzt werden sollte; die Juden sollten dann freie Hand bekommen, mit der Besetzung des Landes und dem Aufbau der gesamten Infrastruktur für einen jüdischen Staat zu beginnen, während die Briten Recht und Ordnung aufrechterhalten, die Busse fahren lassen, die Post ausliefern und die Juden vor dem unvermeidlichen Zorn der Palästinenser schützen würden. Wenn die Juden stark genug geworden wären, würden sie den Briten auch die offizielle Herrschaft wegnehmen. Genauso hat es Weizmann gegenüber Lansing und Lloyd George in Paris ausgesprochen. [10]

Und das war auch weitgehend das, was letztlich bei der Friedenskonferenz herauskam. Sicherlich, die Juden bekamen nicht alles, was sie verlangten – aber sie verlangten auch sehr viel. Das Gebiet, das die Briten nach ihren Wünschen für sie als zukünftigen jüdischen Staat verwalten sollten, umfaßte nicht nur das gesamte Palästina, sondern auch ein Drittel des Libanon, das gesamte Ostufer des Jordans bis hin zu den Ausläufern von Amman sowie auch größere Stücke von Ägypten und Syrien. [11] Jehova, so scheint es, hatte ihnen all das verheißen.

Als klar wurde, daß das Mandat über Palästina tatsächlich nur ungefähr die Hälfte des Gebiets umfassen würde, auf das die Juden Anspruch erhoben, besaß Brandeis die Unverfrorenheit, der Konferenz ein Telegramm zu schicken, in dem er die „christlichen Nationen” bedrängte, ihr „feierliches Versprechen gegenüber Israel” durch Vergrößerung des Mandatsgebiets einzuhalten. [12] Bis 1922, als der Völkerbund das Mandat über Palästina offiziell absegnete und dabei explizit das Ostufer (Transjordanien) aus dem betroffenen Gebiet ausgliederte, dachten die Juden immer noch, dass sie den größten Teil des von ihnen begehrten Landes bekommen würden.

Die Juden stimmten auch einer Untersuchungskommission der Alliierten, der sogenannten King-Crane-Kommission, nicht zu, deren Aufgabe es war, die Wünsche der Einwohner des vorgesehenen Mandatsgebiets zu ermitteln und der Friedenskonferenz darüber zu berichten. Sie drängten Wilson, den Friedensvertrag eilends zu unterzeichnen, bevor die Kommission ihren Bericht abgeben konnte.

Als dieser Bericht dann schließlich im August 1919 vorgelegt wurde, stellte er sich kompromißlos gegen die jüdischen Ziele. Er kam zu dem Schluß, daß

„die Einwohner Palästinas einer unbegrenzten jüdischen Einwanderung und dem ständigen finanziellen und sozialen Druck, Land abzugeben, auszusetzen, eine grobe Verletzung des Prinzips [der Selbstbestimmung] wäre” [13]

Zu dem Zeitpunkt war der Vertrag in Versailles [am 28. Juni] jedoch bereits unterzeichnet, und Wilson war nach Amerika zurückkehrt, um dort den Jubel der Massen entgegenzunehmen, während sein Kreuzzug für „das Selbstbestimmungsrecht aller Völker” praktischerweise vergessen war.

Über die Ereignisse in Palästina, die der Unterzeichnung des Versailler Vertrags folgten, könnte man sehr viel schreiben: Über jüdische Einwanderung und die Übernahme von Land, über den Konflikt mit den Palästinensern, und über jüdische Täuschungsmanöver im Umgang mit ihren britischen Beschützern. Doch dies hier ist keine Geschichte des Zionismus an sich, sondern eine Beschreibung, wie die Juden, indem sie den Zionismus als vereinendes und organisatorisches Prinzip nutzten, die Kontrolle über die Regierung der Vereinigten Staaten erlangten und dann diese Kontrolle zur Förderung ihrer eigenen Ziele nutzen, und zwar zum größten Schaden der Völker Amerikas und Europas. Daher werden die Ereignisse in Palästina nur in groben Umrissen gestreift und der Fokus wird auf den jüdischen Aktivitäten in Amerika und Europa verbleiben.

Wie bereits im ersten Artikel dieser Serie gezeigt, bauten die Juden ihren Brückenkopf in Amerika während der 35 Jahre zwischen ungefähr 1880 und dem Ersten Weltkrieg auf, und führten während der zweiten Hälfte dieses Zeitraums einen konkreten Plan aus, politischen Einfluß in den Vereinigten Staaten zu erlangen und einzusetzen. Ihr Plan beinhaltete drei Elemente:
  • einen allgemeinen Aufbau von Personenzahlen, finanziellen Ressourcen und Medienkontrolle
  • das Finden eines geeigneten Werkzeugs zur Durchsetzung ihres Willens
  • und dann das Einbringen ihrer gesamten Stärke im entscheidenden Augenblick – nämlich bei der Friedenskonferenz, die dem lange vorauskalkulierten Krieg zwischen den Gojim folgen würde.

Der Plan ging gut auf. Die Juden bekamen nicht nur das meiste, was sie bei der Friedenskonferenz wollten, die Stärke, die sie im Finanzwesen und den Medien entwickelt hatten, konnte nun auch für andere Zwecke genutzt werden. Für Woodrow Wilson hatten sie nach der Friedenskonferenz keine Verwendung mehr (er erlitt im September 1919 einen vollständigen Zusammenbruch, der ihn bis zu seinem Tod im Jahr 1924 als Invaliden zurückließ), aber die einzigartig vulgäre Form der Demokratie, die in Amerika während der ersten Hälfte dieses [des 20.] Jahrhunderts aufgekommen war, war ideal dafür geeignet, weitere Männer hervorzubringen, die sie genauso vollständig kontrollieren konnten, wie sie Wilson kontrolliert hatten.

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Fußnoten
  • Für Herzls Ankündigung im Zusammenhang siehe National Vanguard Nr. 91, S. 12.
  • My Diary at the Conference of Paris, David Hunter Miller (New York, 1924), v. IV, Seiten 254-267. Ein neueres Werk, das nicht nur die Pariser Friedenskonferenz sondern den gesamten Zeitraum von 1914 bis 1948 abdeckt, ist The Palestine Diary von Robert John and Sami Hadawi (New York, 1970). Dieses spätere Werk ist die wertvollste Einzelquelle, die heute auf Englisch über die zionistischen Intrigen erhältlich ist, die zu der Enteignung des palästinensischen Volkes und der Gründung des Staates Israel führten.
  • Bernard M. Baruch (1870-1965), von gemischter sephardischer und aschkenasischer Herkunft begann seine Karriere als Laufbursche für einen Wallstreet Broker. Dann begann er nebenbei mit Aktien zu hausieren und Ratschläge bezüglich Kauf und Verkauf zu geben. Er kaufte sich 1898 einen Sitz an der New Yorker Börse und bis 1910 hatte er durch Spekulation ein enormes Vermögen angehäuft. Er schien immer vor allen anderen zu wissen, wenn ein Aktienkurs kurz davor war, in die Höhe zu schnellen oder abzustürzen. Präsident Wilson ernannte ihn 1918 zum Vorsitzenden des Gremiums für Kriegsindustrie, und machte ihn damit während der letzten Phase des Ersten Weltkriegs praktisch zu einem Wirtschaftszaren der Vereinigten Staaten. Unter Baruch im Gremium für Kriegsindustrie diente ein weiterer jüdischer Aktienspekulant, Eugene Meyer, der später Eigentümer der Washington Post wurde (und Vater der derzeitigen [1983] Eigentümerin Katherine Meyer Graham).
  • Challenging Years, Stephen S. Wise (New York 1949), S. 197. Wise (1874-1949), der in Ungarn geboren wurde, kam 1975 als Vorhut der jüdischen Invasionskräfte in die Vereinigten Staaten. Er wurde Vorsitzender einer der größten jüdischen Gemeinden in New York City und übte von dort aus großen Einfluß auf die politische Maschinerie der Demokratischen Partei aus. Er nahm 1898 am zweiten Zionistenkongreß in Basel teil, und wurde noch im gleichen Jahr einer der Hauptgründer der Zionistischen Organisation Amerikas. Während des Ersten Weltkriegs organisierte der den Amerikanischen Jüdischen Kongreß und wurde sein erster Präsident. Später setze er sich für den Jüdischen Weltkongreß ein und wurde auch in dieser Organisation Präsident.

    Obwohl Wise sich mit Brandeis und Baruch die Aufgabe teilte, Wilson während der Friedensverhandlungen nach dem Ersten Weltkrieg zu lenken, kam seine größte und destruktivste Rolle während der Präsidentschaft von Franklin Roosevelt zum Tragen. Von 1933 bis zu seinem Tod [1949] übte er einen machtvollen Einfluß auf die Politik der US-Regierung aus und war einer der tonangebendsten Förderer der antideutschen Propaganda, welche die Vereinigten Staaten in den Zweiten Weltkrieg führte.
  • In Wilsons Ansprach an den Kongreß vom 2. April 1917, in der er zu einer Kriegserklärung gegen Deutschland aufrief, hatte er sich zu dem jüngst erfolgten Ausbruch der Revolution in Rußland folgendermaßen geäußert:

    „Fühlt nicht jeder Amerikaner, daß unserer Hoffnung auf einen zukünftigen Weltfrieden eine neue Gewißheit hinzugefügt worden ist, und zwar durch die wundervollen und herzbewegenden [sic!] Ereignisse, die sich in Rußland während der vergangenen Wochen abgespielt haben? Rußland ist für diejenigen, die es am besten kennen, tatsächlich schon immer im Herzen demokratisch gewesen, in all seiner lebendigen Gedankenwelt, in all den engen Beziehungen innerhalb seines Volkes, die diesem natürlichen Instinkt und seiner bekannten Hingabe an das Leben Ausdruck gaben. Die Autokratie, welche die Spitze ihrer politischen Struktur krönte, ist solange sie bestanden hatte und so schrecklich die Wirklichkeit ihrer Macht war, tatsächlich vom Ursprung, Charakter und der Zielsetzung her nie russisch gewesen; und jetzt ist sie abgeschüttelt worden, und das große, edelmütige russische Volk wurde in all seiner naiven majestätischen Würde und Macht den Kräften hinzugefügt, die für Freiheit, Gerechtigkeit und Frieden in der Welt kämpfen. Hier haben wir einen geeigneten Partner für die Ehrenlegion. “

    Der Effekt der Revolution war natürlich genau das Gegenteil von dem, was Wilson vorhersagte; anstatt Rußland den alliierten Kräften hinzuzufügen (das zaristische Rußland war bereits einer der Alliierten) zog sie Rußland aus dem Krieg zurück.
  • Papers Relating to the Foreign Relations of the United States, 1918, Russia (Washington 1931) Band I, Seite 7.
  • Ebenda, Seite 518.
  • Ebenda, Band II, Seiten 239-241.
  • Ebenda, Band I, Seiten 674-679.
  • Memoirs of the Peace Conference, David Lloyd George (New Haven 1939), Seite 748.
  • Palestine Diary, Band I, Seiten 123-125.
  • Ebenda, Seiten 142-143.
  • Ebenda Seite 139.


Quelle: http://nationalvanguard.org/2014/06/background-to-treason-part-2/

https://morgenwacht.wordpress.com/2016/05/24/der-hintergrund-des-verrats-2-zionismus-die-pariser-friedenskonferenz-und-die-bolschewistische-revolution/
Der Hintergrund des Verrats (1 von 5): Die Balfour-Deklaration

  last edited: Sun, 17 Jul 2016 12:46:48 +0200  
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Arthur Balfour


von Dr. William Pierce (1982)

Mitte des 19. Jahrhunderts kam eine zunehmende Ruhelosigkeit unter den Juden Ost- und Mitteleuropas auf. Die industrielle Revolution und all die Veränderungen in Handel, Transport und Lebensgestaltung, die sie mit sich brachte, hatte alte Strukturen aufgebrochen und neue Möglichkeiten eröffnet, und die Juden begannen, sich neu zu organisieren, um daraus Vorteile für sich zu ziehen.

Sie schufen zwei neue Bewegungen: Eine, die Internationalismus und Klassenkampf predigte und vorwiegend an Nichtjuden gerichtet war. Das war der Kommunismus und sein bedeutsamster Gründer war der Jude Karl Marx.

Die andere, die ausschließlich an Juden gerichtet war, predigte jüdischen Nationalismus und jüdische Solidarität. Das war der Zionismus, und einer seiner Hauptvertreter war Moses Hess, ein enger Vertrauter und Freund von Marx. Hess’ Buch Rom und Jersusalem, das 1862 veröffentlicht wurde, war eines der Grundlagenwerke der zionistischen Bewegung.

Die Zionisten wollten einen ausschließlich jüdischen Nationalstaat errichten, von dem aus sie die Aktivitäten der in der nichtjüdischen Welt verstreuten Juden dirigieren könnten – und schließlich auch die nichtjüdische Welt selbst. Zur Erreichung dieses Ziels begannen die Juden Europas, in Palästina Land aufzukaufen und in den 1870er und 1880er Jahren dort jüdische Kolonien zu errichten.

Diese Kolonisierungsaktivität rief unweigerlich Angst und Unmut bei den Palästinensern hervor, und als Reaktion darauf ergriff die türkische Verwaltung Maßnahmen, die Aktivitäten der Zionisten in Palästina einzuschränken. Die Juden traten dem entgegen, indem sie politische Verbündete unter den Nichtjuden Englands und Europas suchten und nach Wegen Ausschau hielten, die Türken unter Druck zu setzen.

Um ihre Schachzüge zu koordinieren, organisierten sie einen Zionistenkongreß, dessen erste Zusammenkunft im August 1897 im schweizerischen Basel stattfand. Die führende Persönlichkeit bei diesem ersten Zionistenkongreß war Theodor Herzl (1860-1904), dessen im Vorjahr in Wien erschienenes Buch Der Judenstaat eine überzeugende Zusammenfassung der zionistischen Position beinhaltete.

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Theodor Herzl


Gemäß Herzl sind

„die Völker, bei denen Juden wohnen, alle samt und sonders, verschämt oder unverschämt Antisemiten (…)  der Antisemitismus unter den Völkern nimmt von Tag zu Tag und von Stunde zu Stunde zu; tatsächlich ist es eine Zwangsläufigkeit, daß er zunehmen muß, denn die Gründe für seine Zunahme können nicht behoben werden.”

Er sah diesen Antisemitismus, der überall da natürlicherweise anstieg, wo die jüdische Anwesenheit sich bemerkbar machte, als Segen, weil er in den Juden das Bewußtsein für ihren einzigartigen Status schärfte, ihre Assimilation verhinderte und sie in ihren Anstrengungen, ihre nichtjüdischen Wirtsvölker zu überwinden, einte:

„Derart vereint entdecken wir plötzlich unsere Stärke (…) Wenn wir hinabsinken, werden wir zu einem revolutionären Proletariat, zu den niederrangigen Offizieren der revolutionären Partei; wenn wir aufsteigen, dann steigt auch unsere furchterregende Macht der Geldbörse.”

Selbst schon bevor der Zionistenkongreß zusammentrat, hatte Herzl Versuche unternommen, die Türken zu überreden, den Juden in Palästina freie Hand zu lassen. Zuerst versuchte er es mit Erpressung, indem er durchblicken ließ, daß er und seine Mitjuden ihren Einfluß geltend machen könnten, die Agitation gegen die Türken, die damals in verschiedenen europäischen Hauptstädten von Auslandsarmeniern mit ihren eigenen Beschwerden betrieben wurde, entweder zum Schweigen zu bringen oder anzufachen.

Nachdem die Erpressung erfolglos geblieben war, bewegten sich Herzls Gedanken in Richtung Krieg. Er sagte seinen Mitzionisten in Basel, daß sie möglicherweise durch einen europäischen Krieg die Kontrolle über Palästina bekommen könnten, wenn sie nur ihre Karten richtig ausspielen würden:

„Es ist möglich, daß die Türkei sich weigert oder gar nicht in der Lage dazu ist, uns zu verstehen. Das wird uns nicht entmutigen. Wir werden nach anderen Mitteln suchen, unser Ziel zu erreichen. Die Orientfrage ist jetzt auf der Tagesordnung. Früher oder später wird sie einen Konflikt unter den Nationen hervorrufen (…) Der große europäische Krieg muß kommen. Ich warte mit der Uhr in der Hand auf diesen schrecklichen Augenblick. Wenn der große europäische Krieg zu Ende ist, wird eine Friedenskonferenz zusammentreten. Wir müssen für diese Zeit gerüstet sein.” [1]


Die anderen Zionistenführer stimmten Herzls Kriegsplänen zu, die – das muß man sich vergegenwärtigen – der Weltjudenheit 17 Jahre vor dem tatsächlichen Kriegsausbruch verkündet wurden. Wie sich herausstellte, waren die Juden in der Lage, den Krieg ganz genau so für sich zu nutzen, wie sie gehofft hatten: durch ihn erschlichen sie sich eine Zusage der britischen Regierung, ihnen Palästina zu verschaffen.

Diese Zusage, die sogenannte “Balfour-Deklaration” hat eine ganz besonders interessante Geschichte, denn sie wirft nicht nur Licht auf die entscheidende Zeitspanne, während der sich die Juden erstmals die Kontrolle über die Außenpolitik der Vereinigten Staaten verschafften, die sie bis heute innehaben – das heißt, die Zeitspanne, in der das amerikanische Volk seine Souveränität einbüßte und seine Macht, zu entscheiden, welche Nationen die Freunde und welche die Feinde Amerikas sind,  unwissentlich an eine fremde Minderheit in seiner Mitte abtrat; die Macht, zu entscheiden, wann Frieden und wann Krieg herrschen und wie ein jeder Krieg geführt werden sollte, ob man ihn gewinnt oder verliert oder unentschieden beendet – aber es beleuchtet auch glasklar den üblichen Modus operandi, den die Juden, verstreut unter vielen Völkern wie sie nun mal sind, seit langer Zeit verfolgen, indem sie ein Volk gegen das andere ausspielen, um ihre eigenen Ziele zu erreichen.

Es wäre kaum möglich, jede zionistische Maßnahme in den 20 Jahren zwischen Herzls Rede auf dem ersten Zionistenkongreß und dem britischen Angebot, den Juden Palästina zu geben, aufzuführen, selbst wenn all diese Maßnahmen bekannt wären. Es muß, um ein Hintergrundwissen zu erlangen, ausreichen, ein paar Schlüsselentwicklungen zu erwähnen, welche die Balfour-Deklaration möglich machten.

Zunächst sahen die Jahre, die direkt auf den ersten Zionistenkongreß folgten, einen enormen Zustrom von Juden in die Vereinigten Staaten. Obwohl die US-Einwanderungsstatistiken vor 1899 Rasse und Religion von Einwanderern nicht ausweisen, wissen wir, daß die jüdische Gesamtbevölkerung der USA im Jahr 1897 bei ungefähr 800.000 lag – von denen fast die Hälfte erst im davorliegenden Jahrzehnt eingewandert war. Bis zum Jahr 1914 hatte sich die Zahl der Juden auf ungefähr 2,5 Millionen mehr als verdreifacht. Der Großteil der neuen Einwanderer kam aus Rußland, wo die zionistische Bewegung besonders stark war.

Diese Flutwelle jüdischer Einwanderer wurde sehr schnell im wirtschaftlichen und politischen Leben der Vereinigten Staaten fühlbar. Jüdische Zielstrebigkeit und Energie, um eine Neigung für die Sorte von Unternehmungen, die schnellen Gewinn garantieren, gar nicht zu erwähnen, führten zu einem phänomenalen Anstieg der von Juden ausgeübten Finanzmacht in diesem Land, und diese Macht wurde umgehend dazu genutzt, politischen Einfluß zu erlangen, der in keinem Verhältnis zu ihrer Anzahl stand. Bereits 1896, dem Jahr vor Herzls Rede, fiel die New York Times mit dem  Kauf durch Adolph Ochs in jüdische Hände. Dreizehn Jahre zuvor hatte Joseph Pulitzer, der jüdische Vater der Regenbogenpresse, die New York World erworben. Und in den Jahren von 1897 bis 1917 machten die Juden weiter mit ihren Käufen und bauten sich damit einen starken Brückenkopf in den Nachrichtenmedien zur Vorantreibung ihrer langfristigen Ziele auf.

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Adolph Ochs – US-Briefmarke 1976


Genau wie die Palästinenser auf die jüdische Kolonisierung Palästinas reagierten hatten, reagierten auch weiße Amerikaner auf die jüdische Kolonisierung Amerikas. Die Politiker begegneten dem mit ihrer typischen Zaghaftigkeit und Uneindeutigkeit gegenüber weißen Forderungen nach einem Stopp der Überflutung durch Juden. 1897 verabschiedete der US-Kongreß ein Gesetz, daß Einwanderer den Nachweis über Lese- und Schreibfähigkeit erbringen mußten, wenn sie in die USA zugelassen werden wollten. Dieses Gesetz hätte die meisten Juden aus Rußland und anderen Teilen Osteuropas außen vor gehalten, die damals in das Land strömten, aber es hatte niemals die Chance, dieses Ziel zu erreichen, weil Präsident Cleveland sein Veto einlegte.

Als die anwachsende jüdische Präsenz den Amerikanern mehr und mehr zuwider wurde, wuchs auch der Druck auf die widerstrebenden Politiker, etwas dagegen zu unternehmen. Der jüdische Einfluß auf die Politik war ebenfalls rapide angewachsen, und die Juden waren in der Lage, sämtlichen Bemühungen, sie mittels Gesetzgebung aus dem Land zu halten, entgegenzuwirken. Präsident Taft legte Anfang 1913, kurz vor seinem Ausscheiden aus dem Amt sein Veto gegen ein weiteres Gesetz ein, das Lese- und Schreibfähigkeit von Einwanderern forderte, und Präsident Wilson tat 1914 das gleiche.

Die zweite große Entwicklung, die zum Triumph der Zionisten im Jahr 1917 führte, war die Wahl Woodrow Wilsons zum Präsidenten 1912 und seine Wiederwahl 1916. Wilson war voll und ganz in ihrer Hand. Vom Tag seiner Amtsübernahme im Jahr 1913 bis zu seinem Ausscheiden 1921 traf er kaum eine Entscheidung, ohne seinen Berater und Vertrauten Louis Dembitz Brandeis zu Rate zu ziehen.

Wilson war ein halbherziger Mann, der sich nach dem Scheitern einer angestrebten Anwaltskarriere ins akademische Leben zurückzog, wo er zunächst in Bryn Mawr, später in Wesleyan und schließlich in Princeton Politikwissenschaften lehrte. Er war auch als Akademiker weit davon entfernt, brillant zu sein, aber er besaß ein gewisses rhetorisches Talent, das er dazu nutzte, ein Sammelsurium aus wirren liberalen Ideen zu verbreiten, wodurch er sich die Unterstützung des liberalen Elements an der Princeton-Fakultät sichern konnte, die ihm schließlich die Präsidentschaft in Princeton einbrachte. Er war nie sehr stark und erlitt selbst während seines relativ behüteten Lebens als Professor mehrere größere Zusammenbrüche.

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Woodrow Wilson – Zitat: „Einige der größten Männer in den USA auf den Gebieten Handel und Industrie haben Angst vor jemandem, haben Angst vor etwas. Sie wissen, daß es eine Macht gibt, so organisiert, so geheimnisvoll und subtil, so wachsam, so vernetzt, so vollständig, so allgegenwärtig, daß sie besser flüstern, wenn sie abfällig über sie sprechen.”


Louis Brandeis (1856-1941), ein enorm wohlhabender und erfolgreicher Anwalt aus Boston, war der Sohn jüdischer Einwanderer aus Böhmen. Er war darüber hinaus auch der Führer der zionistischen Bewegung in den USA. 1912 hatte er den Vorsitz über eine Gruppierung, die Nachum Sokolow, den Zionistenführer aus Rußland, dazu einlud, in den Vereinigten Staaten Reden zu halten. 1914 organisierte er das Provisorische Exekutivkommittee für Allgemeine Zionistische Angelegenheiten und wurde auch dessen Vorsitzender. Aber seine Führerschaft in der zionistischen Bewegung war etwas, das er und seinen jüdischen Mitnationalisten unter sich behielten.

Für die amerikanische Öffentlichkeit und die Demokratische Partei war er ein sehr geschickter Verfechter von „Demokratie”, der an einer ganzen Reihe von weithin bekannten Gerichtssachen auf Seiten der Gewerkschaften beteiligt war. Seine linken Bewunderer in der Presse nannten ihn „den Anwalt des Volkes”.

Wilson hatte ebenfalls eine Art Reputation als Verfechter von Gleichheit und Demokratie erlangt, als er als Präsident der Princeton Universität in einem Streit um die Abschaffung der exklusiven studentischen Speiseclubs verwickelt wurde, die er als elitistisch und undemokratisch betrachtete. Durch den Krawall, der durch Wilsons Gegnerschaft gegenüber den Speiseclubs verursacht worden war, erweckte er die Aufmerksamkeit der politischen Bosse der Demokratischen Partei New Jerseys, und sie kürten ihn zum Kandidaten für die Gouverneurswahlen von 1910. Sie stellten ihn auch Brandeis vor, der den schwachen, eitlen, professorenhaften Wilson fest an die Hand nahm und ihn von da an in allen politischen (und auch vielen privaten) Angelegenheiten  leitete.

Als Wilson Präsident wurde, bot er Brandeis sofort einen Posten in seinem Kabinett an, aber der kluge Jude zog es vor, im Hintergrund zu bleiben, wo sein Einfluß auf Wilson nicht durch den prüfenden Blick der Öffentlichkeit beschädigt werden konnte. Tatsächlich war diese Entscheidung von Brandeis sehr weise, denn als er 1916 eine Berufung Wilsons an den Obersten Gerichtshof dann tatsächlich annahm, wurde starke öffentliche Opposition dagegen laut.

Dennoch wurde Brandeis der erste Jude am Obersten Gerichtshof der USA, und er nahm die Position an, ohne seine nicht formelle Position als Berater des Präsidenten und als allgemeiner politischer „Mittelsmann” aufzugeben, wie eine Studie aus jüngster Zeit ergeben hat. [2]

Die dritte Entwicklung, die für die Ziele der Zionisten von wesentlicher Bedeutung war, war der Krieg selbst und die Sackgasse, in die er im Herbst 1916 geraten war. Wir möchten uns nicht anmaßen, hier in eine Geschichte des ersten Weltkriegs einzusteigen, aber die relevanten Hauptpunkte für die Weiterverfolgung des zionistischen Pfades sind die folgenden: Die Hauptgegner waren Großbritannien und Deutschland. Eines der vielen Länder, das auf der Seite der Briten kämpfte, war das zaristische Rußland. Eines von mehreren Ländern auf der deutschen Seite war die Türkei. Im Westen befanden sich die Kriegsgegner in einem Patt aus gegenüberliegenden Schützengräben, die sich von Norden nach Süden durch den ganzen Kontinent erstreckten, und beide Seiten waren unfähig, ohne enorme Verluste Boden gutzumachen.

Die deutsche Verdun-Offensive von 1916, die längste und blutigste „Schlacht” in der Kriegsgeschichte, hat keinen entscheidenden Vorteil für die Deutschen gebracht, sondern sie und ihre französischen Gegner je eine halbe Million gefallener Soldaten gekostet, bevor sie schließlich zum Erliegen kam. Die französisch-britische Somme-Offensive, die auf das Abebben der deutschen Offensive bei Verdun folgte – und die Briten 19.000 Tote am ersten Tag kostete – erwies sich als ebenso ergebnislos.

An der östlichen Front kostete die russische Brusilow-Offensive den Zaren eine Million Männer und hinterließ ihn so geschwächt, daß die Deutschen daran anschließend die Oberhand gewannen.

Auf See forderten deutsche U-Boote der britischen Schiffahrt zunehmend ihren Zoll ab, und Großbritannien begann, die Belastung zu spüren. Die einzige Hoffnung, die Großbritanniens Führer darauf hatten, dem Patt zu entkommen, war, Amerika in den Krieg zu bringen. Anderenfalls hätte sie eine Weiterführung des Kriegs in den Bankrott getrieben; sie wären gezwungen gewesen, einen Kompromißfrieden anzunehmen, ohne ihr Ziel, Deutschland als Rivalen auf den Gebieten Industrie und Handel zu zerschlagen, erreicht zu haben. Die öffentliche Meinung in Amerika war stark gegen einen Kriegseintritt, und Wilson gewann die Wiederwahl im November mit einem Wahlkampf als Pazifist. Sein Wahlkampf-Slogan war: „Er hat uns aus dem Krieg rausgehalten.”

Das war das Bühnenbild. Und jetzt: Auftritt Zionisten.

Die Juden hatten drei Hauptziele:
  • Erstens, die türkische Herrschaft über Palästina zu brechen.
  • Zweitens, von welcher Macht auch immer, die in Palästina die Türkei ersetzen sollte, die Zusage zu erhalten, die sie von den Türken nicht hatten erlangen können.
  • Drittens Rußland, eines ihrer speziellen Haßobjekte, zu zerstören.

Bis zum Herbst 1916 war es das dritte dieser Ziele, das sich am auffallendsten in der Politik der Juden auswirkte. Man tut gut daran, sich zu erinnern, daß es Krieger der Rus unter Sviatoslaw dem Großen waren, die im Jahr 965 das Khasarenreich endgültig zerschlagen hatten, und daß die aschkenasischen Juden, die praktisch die gesamte zionistische Führungsriege stellten, sehr lange Gedächtnisse haben. Noch heute feiern Juden jedes Jahr ihre Triumphe über Feinde von vor Tausenden von Jahren.

Darüber hinaus war eine parallel dazu verlaufende jüdische Bewegung, der Bolschewismus, in Rußland mit großen Schritten vorangekommen, und Juden überall auf der Welt, gleichgültig welcher Überzeugung, wollten die Russen bis zu dem Punkt hin geschwächt sehen, daß sich die Bolschewisten die Nation unter den Nagel reißen konnten. Mit diesem Ziel im Hinterkopf finanzierte Jacob Schiff, der reichste Jude in Amerika, Trotzki und seine jüdisch-bolschewistischen Genossen mit 25 Millionen Dollar. Später nach dem Fall Rußlands öffnete Schiff seine Geldkoffer für die Zionisten.

Gegen Ende 1916 wurde jedoch klar, daß sich Rußland im Endstadium befand. Obwohl es immer noch riesige Armeen auf dem Schlachtfeld und sogar noch größere menschliche Reserven zu Hause hatte, war Rußland aus strategischer Sicht geschlagen, und die Deutschen begannen bereits, ihre Truppen von der Ostfront abzuziehen, um ihre Schlagkraft im Westen zu verstärken.

Ein Gutteil des russischen Zusammenbruchs ging auf das Konto der Bolschewisten, die fieberhaft daran arbeiteten, die Moral in den Schützengräben und Fabriken zu untergraben. Sie verbreiteten pazifistische und defätistische Flugblätter unter den Truppen und fuhren in Rußlands Städten genauso damit fort, wie sie es später in Amerikas Städten während des Vietnamkriegs tun sollten.

Bis zu diesem Zeitpunkt war es den Juden opportun gewesen, Deutschland zu unterstützen, und das taten sie auch. Schlußendlich stand aber die Niederlage Deutschlands auf ihrem Plan – oder zumindest die der mit Deutschland verbündeten Türkei. Und so geschah es, daß die Juden im Oktober 1916 der britischen Regierung ihr Angebot unterbreiteten: Wir ziehen Amerika in den Krieg, wenn Sie den Türken Palästina wegnehmen und es uns geben.

Die Geschichte dieses Angebots, seiner Annahme durch die britische Regierung und seiner Auswirkungen ist mancherorts erzählt und vielerorts angedeutet worden. Nicht in irgendeiner der „bewilligten” Geschichtsschreibungen über den ersten Weltkrieg, die heute in amerikanischen Colleges und Universitäten benutzt werden natürlich, und auch nicht in irgendwelchen „gängigen” Abhandlungen über den Krieg, die man in den Taschenbuchständern findet, aber der interessierte Leser kann dennoch eine ganze Reihe von unanfechtbaren Berichten aus erster Hand finden, wenn er willens ist, in einer großen Bibliothek etwas tiefer zu graben. Zum Beispiel schreibt Malcolm Thomson, der Biograph von David Lloyd George, Großbritanniens Premierminister während des Krieges, auf den Seiten 273-274 von David Lloyd George: The Official Biography (London, 1949):

Im Herbst 1916, als die Frage der Stärkung der Sympathien mit der Sache der Alliierten akut wurde, trat James A. Malcolm, ein armenischer Jude, welcher der Regierung als Experte und Berater in Nahostangelegenheiten zur Seite stand, an [den Unterstaatssekretär im Auswärtigen Amt Sir Mark] Sykes heran und drängte darauf, daß die Alliierten sich mit einer Unterstützungserklärung für die Sache der Zionisten um die Sympathien der amerikanischen Judenheit bemühen sollten – die damals noch dazu neigte, Deutschland zu bevorzugen. Sykes erkannte die Möglichkeiten in diesem Vorschlag und legte ihn Lord Milner vor, der ihn dem Kabinett unterbreitete.

(…)

Geheime Zusicherungen wurden von Sykes gegenüber den Zionistenführern gemacht, daß die britische Regierung ihre Sache unterstützen werde, wenn die Einigung mit ihren Verbündeten erreicht werden könne. Eine Botschaft dieses Inhalts wurde an Richter Brandeis, den amerikanischen Zionisten, geschickt, der ein enger Freund von Präsident Wilson war, und die Hilfe der führenden Zionisten in den alliierten Ländern wurde mobilisiert.

Samuel Landman, 1916 Sekretär der Zionistenführer Chaim Weizmann und Nahum Sokolow und später Generalsekretärs der Zionistischen Weltorganisation, erzählt in seiner Schrift Great Britain, the Jews, and Palestine (London, 1936) aus erster Hand über die Ereignisse. Auf den Seiten 4-5 schreibt er:

Während der ausschlaggebenden Tage des Jahres 1916 und des bevorstehenden Abfalls von Rußland standen die Juden als Ganzes gegen das zaristische Regime und hegten die Hoffnung, daß Deutschland, wenn es siegreich sein sollte, unter bestimmten Umständen bereit wäre, ihnen Palästina zu geben. Mehrere Versuche, durch die Beeinflussung der Meinung einflußreicher Juden Amerika auf der Seite der Alliierten in den Krieg zu ziehen, wurden unternommen und scheiterten. Mr. James A. Malcolm war sich bereits über die deutschen Vorkriegsbemühungen, durch die zionistischen Juden in Palästina Fuß zu fassen und der abschlägig beantworteten englisch-französischen Vorstöße in Washington bewußt; und er wußte, daß Mr. Woodrow Wilson stets aus guten und hinreichenden Gründen dem Rat eines sehr prominenten Zionisten (Richter Brandeis vom Obersten Gerichtshof der USA) die höchstmögliche Bedeutung beimaß; und er stand in engem Kontakt mit Mr. Greenberg, dem Herausgeber des Jewish Chronicle (London); und er wußte, daß mehrere wichtige jüdische Zionistenführer in Erwartung des Kommenden bereits auf der Höhe der Zeit waren und weg vom Kontinent hin zu London tendierten; und er schätzte und erkannte die Tiefe und Stärke der nationalen jüdischen Bestrebungen; er ergriff spontan die Initiative, zunächst Sir Mark Sykes, Unterstaatssekretär im Kriegskabinett, und später Monsieur Georges Picot von der französischen Botschaft in London und Monsieur Gout vom französischen Außenministerium am Quai d’Orsay (Abteilung Ost) zu überreden, daß der beste und vielleicht auch der einzige Weg (was sich als zutreffend herausstellte), den amerikanischen Präsidenten dazu zu verleiten, in den Krieg einzutreten, der war, sich der Kooperation der zionistischen Juden zu versichern, indem man ihnen Palästina versprach, und dergestalt die bis dahin unverdächtigen starken Kräfte der zionistischen Juden in Amerika und anderswo auf einer Quid-pro-quo-Vertragsbasis für die Seite der Alliierten anzuwerben und zu mobilisieren. Nachdem somit die Zionisten, wie zu sehen war, ihren Teil erfüllt und in hohem Maße dazu zu beigetragen hatten, Amerika in den Krieg zu bringen, war die Balfour-Deklaration von 1917 nichts weiter als die öffentliche Bestätigung des notwendigerweise vorher geheimgehaltenen „Gentleman-Agreements”, das mit dem Vorauswissen, der Duldung und/oder Zustimmung der Araber, der britischen, amerikanischen, französischen und anderen alliierten Regierungen getroffen wurde, und nicht einfach nur eine freiwillige altruistische und romantische Geste seitens Großbritanniens, wie manche Leute entweder aus entschuldbarer Unwissenheit oder unentschuldbarer Böswilligkeit [sic] es darstellen oder besser gesagt verfälschen….

Ein aufschlußreicher Bericht über die Verhandlungen, die in London und Paris geführt wurden, und über die darauffolgenden Entwicklungen ist  bereits in der jüdischen Presse erschienen und muß hier nicht in Einzelheiten wiederholt werden, ausgenommen, um daran zu erinnern, daß sofort nach dem „Gentleman’s Agreement” zwischen Sir Mark Sykes, autorisiert vom Kriegskabinett, und den Zionistenführern den letzteren die telegraphische Ausstattung des Kriegsministeriums, des Außenministeriums, der britischen Botschaften und Delegationen usw. zur Verfügung gestellt wurde, um ihren Freunden und Organisationen in Amerika und anderswo die frohe Botschaft mitzuteilen; und der Wechsel in der offiziellen und öffentlichen Meinung in der amerikanischen Presse hin zu einem Kriegseintritt auf Seite der Alliierten war genauso erfreulich wie er erstaunlich rasch zustandekam.

Landman erzählt die gleiche Geschichte auch anderswo: Zum Beispiel in einem langen Brief mit dem Titel The Origin of the Balfour Declaration (Der Ursprung der Balfour-Deklaration), der im Jewish Chronicle (London, 7. Februar 1936; Seite 33) veröffentlicht wurde.

Ein wesentlich detaillierterer Bericht über die Verhandlungen zwischen den Juden und der britischen Regierung im Oktober 1916 findet sich in Two Studies in Virtue (London, 1953), einer Biographie von Sir Mark Sykes, verfaßt von seinem Sohn Christopher Sykes, die sich ausführlich auf die Tagebücher seines Vaters und Briefe aus diesem Zeitraum stützt. Ein paar Absätze, die auszugsweise aus den Seiten 180-188 aus diesem Buch entnommen wurden, verdeutlichen das Wesentliche:

Eines Tages im Oktober 1916 kam ein gewisser Mr. James Malcolm, um bei Mark Sykes vorzusprechen (…) Sykes (…) [sagte], daß er kein Ende des Krieges absehen könne. In Frankreich war das Militär festgefahren. Auf See wuchs die Macht der [deutschen] U-Bootflotte; an Land das Versagen der russischen Armee (…) Ein entscheidender Sieg oder auch nur ein Sieg irgendeiner Art schien ohne eine enorm großangelegte amerikanische Kriegsteilnahme unmöglich, und dafür sah er nur wenig Wahrscheinlichkeit (…) An diesem Punkt faßte Mr. Malcolm die Gelegenheit beim Schopf, seinem Freund eine ausführliche Rede über die Prinzipien zu halten, welche die britische Außenpolitik mit Hinblick auf die jüdische Welt leiten sollten (…) Er fuhr damit fort, ihm den Zionismus zu erklären. (…)

Mr. Malcolm (…) informierte Sykes dann über den sehr eigentümlichen und machtvollen Einfluß, den Zionisten ausüben konnten. Einer von Präsident Wilsons engsten Beratern und Freunden war Richter Louis D. Brandeis, ein Jude (…) und es war davon auszugehen, (…) daß Wilson aufgrund merkwürdiger Härten an Brandeis gekettet war (…) daraus folgte, daß (…) eine zionistische Politik in Wahrheit der Weg war, die amerikanische Sympathie [für die Alliierten] zu erlangen (…)

(…) [Malcolm sagte dann:] „Die Frage ist, wollen Sie die Hilfe der Juden aus den Vereinigten Staaten? Der einzige Weg, diese Hilfe zu bekommen, ist der, den Zionisten Palästina anzubieten.” (…)

(…) [Nachdem die Briten den Bedingungen der Zionisten zugestimmt hatten, stellte der Führer der zionistischen Delegation [Nachum] Sokolow ein einfaches Ersuchen, nämlich daß das zionistische Komitee Zugang zu Kommunikationseinrichtungen ins Ausland haben müsse. Er führte aus, daß weil sie eine internationale Körperschaft seien, dies besonders nutzbringend für sie wäre, und er schlug vor, daß sie mit regierungsamtlichen Privilegien ausgestattet werden sollten, da sie dadurch ihr Ziel würden erreichen können, während sie sich den Notwendigkeiten von Geheimhaltung und Zensur beugten (…) “

Am nächsten Morgen (…) bekam [Sokolow], worum er nachgesucht hatte: Es wurde übereingekommen, daß das Kriegsministerium und das Außenministerium zionistische Briefe und Telegramme über den Weg der [britischen] Botschaften versenden würde (…) die Neuigkeit, daß die britische Regierung (…) als Gegenleistung für gewisse Dienste die jüdische Sehnsucht  nach Palästina befriedigen würde (…) wurde an die jüdischen Gemeinden überall auf der Welt weitergegeben (…)

Ein allgemeiner gehaltener Bericht stammt von Professor H. W. V. Temperley aus seinem sechsbändigen Werk A History of the Peace Conference of Paris (London, 1924). Ãœber die Balfour-Deklaration schreibt er in  Band VI auf den Seiten 173-174:

„Daß es von der Zielsetzung her ein konkreter Vertrag zwischen der britischen Regierung und der Judenheit, repräsentiert durch die Zionisten, ist, steht außer Frage. Vom Geist her ist es ein Gelöbnis, das die britische Regierung sich als Gegenleistung für von der Judenheit geleistete Dienste „nach besten Kräften bemühen werde”, die Durchführung einer bestimmten festgelegten Politik in Palästina sicherzustellen.”

Wie Samuel Landman oben bemerkt, ging, nachdem der Handel unter Dach und Fach und die Nachricht an die amerikanischen Juden überbracht worden war,

„der Wechsel in der offiziellen und öffentlichen Meinung in der amerikanischen Presse hin zu einem Kriegseintritt auf Seite der Alliierten (…) erstaunlich rasch vonstatten.”

Präsident Wilson änderte, ohne zu zögern oder rot zu werden, seine Töne weg von

„Ich habe uns aus dem Krieg rausgehalten”

und hin zu

„Wir müssen den deutschen Militarismus zerstören, um die Welt sicher für die Demokratie zu machen”.

Eine detaillierte Untersuchung über das Täuschungsmanöver, das von der „amerikanischen” Presse und dem Präsidenten durchgezogen wurde, um eine widerstrebende Nation zu beschwatzen, ihre Söhne auszuschicken, um auf den Schlachtfeldern in Flandern und an tausend anderen ausländischen Orten zu sterben, damit – was sie nicht wußten – die Juden ihre Verpflichtungen aus der Abmachung mit der britischen Regierung erfüllen konnten, würde den Rahmen dieses Artikels bei weitem sprengen. Die verschiedenen Vorwände, die gebracht wurden, die Neutralität aufzugeben – wie zum Beispiel die deutsche U-Bootblockade Großbritanniens und die sogenannte Zimmermann-Depesche – werden erschöpfend in den „bewilligten” Geschichtsbüchern über den Krieg behandelt (obwohl sie dort mit äußerster Ernsthaftigkeit anstatt als Vorwände behandelt werden).

Kurz gesagt war es so, daß Wilson über Frieden sprach und sogar sein persönliches Faktotum “Colonel” Edward Mandell House auf angebliche Friedensmissionen zu den verschiedenen Kriegsparteien aussandte, während er in Wirklichkeit jede Gelegenheit beim Schopf packte, die Flammen des Krieges anzufachen. Der raffinierte Plan war, es der Öffentlichkeit so erscheinen zu lassen, er sei ganz gegen seinen Willen gezwungen, in den Krieg zu ziehen, um Amerikas Ehre zu verteidigen. Weil der Krieg viele echte Gelegenheiten internationaler „Zwischenfälle” bot, insbesondere da Wilson bemüht war, zuzusehen, daß Amerikaner so oft wie möglich zu Schaden kamen, war es nicht schwierig, den gewünschten Eindruck in der öffentlichen Wahrnehmung zu hinterlassen.

Als zum Beispiel ein deutsches U-Boot das britische Schiff Laconia am 25. Februar 1917 versenkte, wobei zwei Amerikanerinnen zu Tode kamen, veranstalteten Wilson und die Presse ein Riesentheater über diesen Akt deutscher „Barbarei” und behandelten es als untragbaren Affront gegenüber der amerikanischen Souveränität. Es ging darum, Zwischenfälle zu übertreiben, die man hätte ignorieren – oder sogar komplett vermeiden – können, wenn Wilson wirklich daran gelegen wäre, die amerikanische Neutralität zu wahren. Aus der deutschen U-Bootblockade Großbritanniens wurde noch und noch Honig gesogen, um eine antideutsche Stimmung unter dem amerikanischen Volk aufzubringen, während die sehr viel rücksichtslosere britische Seeblockade Deutschlands in aller Stille ignoriert wurde. Wilson war bereit, sicherzustellen, daß das erstere einen Vorwand für ein Eingreifen lieferte, während er Maßnahmen ergriff, amerikanische Schiffe und Bürger davon abzuhalten, mit dem letzteren in Kontakt zu geraten. [3]

uf alle Fälle ist klar, daß die Investition von Mr. Ochs in die New York Times eine hübsche Dividende für die Weltjudenheit abwarf, wie es auch Mr. Brandeis’ Jahre der geduldigen Beratung des kriecherisch dankbaren und immer mehr abhängig werdenden Woodrow Wilson taten.

Die Briten brachten ihre Bereitschaft, ihren Teil der Abmachung mit den Juden einzuhalten, mit der Balfour-Deklaration formell zum Ausdruck, was in Form eines Briefes, datiert vom 2. November 1917 geschah, der vom britischen Außenminister Lord Arthur Balfour an „Lord” Lionel Rothschild, der als Oberhaupt der jüdischen Gemeinschaft in Großbritannien anerkannt war, adressiert war. Das kurze Dokument enthält eine Resolution, die vom britischen Kabinett abgesegnet war:

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Balfour-Dokument in Jerusalem (Kopie). Das Original befindet sich in der Public Library London


„Die Regierung Seiner Majestät betrachtet mit Wohlwollen die Errichtung einer nationalen Heimstätte für das jüdische Volk in Palästina und wird ihr Bestes tun, die Erreichung dieses Zieles zu erleichtern, wobei, wohlverstanden, nichts geschehen soll, was die bürgerlichen und religiösen Rechte der bestehenden nicht-jüdischen Gemeinschaften in Palästina oder die Rechte und den politischen Status der Juden in anderen Ländern in Frage stellen könnte.”

Der letzte Passus, der auf jüdisches Drängen hin angefügt wurde, offenbart die Absicht der Zionisten, daß Juden überall auf einzigartige Weise bevorzugt werden sollten, indem es ihnen erlaubt sein sollte, in den Genuß sowohl der vollen Rechte und Privilegien des nichtjüdischen Landes, in dem sie zufällig wohnen, als auch derer in ihrer „nationalen Heimstätte” in Israel zu kommen.

Die Einschränkung, „die bürgerlichen und religiösen Rechte der bestehenden nicht-jüdischen Gemeinschaften in Palästina” nicht in Frage zu stellen, wurde unter nachträglichem jüdischen Druck schließlich ignoriert.

Die Balfour-Deklaration bietet ein ganz besonders interessantes Beispiel der heuchlerischen Scheinheiligkeit, welche die Staatsführung beider großen englischsprachigen Mächte während des 20. Jahrhunderts gekennzeichnet hat. Frömmelnde Besorgnis für die Rechte der Nichtjuden in Palästina wird in einem Dokument zum Ausdruck gebracht, das effektiv ein Versprechen der britischen Regierung ist, den Juden ein Land zu verschaffen, das weder ihr noch den Juden gehörte. Wie hat sich Mr. Balfour vorgestellt, daß seine Regierung dieses zweifelhafte Kunststück vollbringen könnte, ohne die Rechte der aktuellen Eigentümer des Landes zu beeinträchtigen, die keinerlei Bereitschaft zeigten, es freiwillig herauszugeben?

Man fühlt sich an die Behauptung Großbritanniens im September 1939 erinnert, es müsse Deutschland den Krieg erklären, um die Freiheit des verbündeten Polens sicherzustellen, in das Deutschland einmarschiert war – eine Behauptung, die bequemerweise die Tatsache außer Acht ließ, daß die Sowjetunion ebenfalls in Polen einmarschiert war. 1945 erklärte sich dieselbe britische Regierung, deren früherer Ausdruck der Besorgnis um die Freiheit Polens jetzt unter einem Scheffel neuer Scheinheiligkeit über Demokratie und Frieden beerdigt war, bereitwillig damit einverstanden, dass ihr Verbündeter gegen dessen Willen ein Vasall der Sowjetunion wurde.

Allerdings kommt nichts an die unverfrorene Dreistigkeit der Heuchelei Woodrow Wilsons heran, die er zur Schau stellte, als er die Vereinigten Staaten in den Ersten Weltkrieg hineinmanövrierte – bis sie eine Generation später von Franklin Roosevelt wieder zur Schau gestellt wurde, als er ebenfalls von Frieden sprach und den Krieg plante, und zwar auf Geheiß derselben Leute, denen auch Wilson zu Diensten war.

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Wahlkampf 1916


Wilsons Wahlkampfpropaganda für die Wahl von 1916 betonte seine Haltung des Nichteingreifens in den Krieg, der damals in Europa tobte. Der Großteil der Presse und der Öffentlichkeit war ebenfalls gegen ein Eingreifen. Dann nach Wilsons Wiederwahl – und dem britisch-zionistischen Abkommen, das gerade ein paar Tage vor seiner Wiederwahl geschlossen wurde – begann die Presse „erstaunlich rasch” hin zu einer interventionistischen Haltung umzuschalten. Wilson folgte und rief nur fünf Monate nach seiner Wiederwahl zu einer Kriegserklärung an Deutschland auf. Doch bereits zuvor hatten er und Brandeis den Krieg schon eingeplant, und es waren ihre geheimen Zusicherungen, dass die Vereinigten Staaten in den Krieg eintreten würden, die führende britische Politiker dazu brachten, das deutsche Friedensangebot vom 12. Dezember 1916 auszuschlagen. Wenn dieses Angebot angenommen worden wäre, wären die Leben von drei Millionen weißen Soldaten – einschließlich 115.000 Amerikanern – verschont geblieben.

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Wahlkampf-Buttons 1916


Darüber hinaus wäre der Zweite Weltkrieg vermieden worden, der aufgrund der ungerechten Bedingungen entstanden ist, die Deutschland nach dem alliierten Sieg auferlegt wurden. Und wenn Rußland im Dezember 1916 Frieden bekommen hätte, hätte es wahrscheinlich noch Zeit gehabt, den bolschewistischen Virus auszurotten, der unter seinen Soldaten und Arbeitern von den Juden verbreitet wurde, und der Kommunismus hätte einen Rückschlag erlitten, von dem er sich möglicherweise nie wieder erholt hätte. All die grauenvollen und blutigen Folgen von Wilsons Umschwung in der Außenpolitik gehen auf den zionistischen Einfluß auf die Nachrichtenmedien und die Politik der USA zurück, der die zwei vorangegangenen Jahrzehnte über aufgebaut worden war.

Kommt man, wenn man darüber nachdenkt, nicht zu dem Schluß, daß verlogene Scheinheiligkeit das ist, was man von jeder Regierung erwarten muß, die bis zu dem Punkt hin degeneriert ist, daß sie überwiegend aus Anwälten besteht? Und ist das nicht die Art von Regierung, die sich unvermeidbar unter einem System entwickeln muß, das den Leichtgläubigen und leicht zu Täuschenden das Stimmrecht gibt?

Es sind jedoch die Historiker und Lehrer, die unsere Verachtung am meisten verdienen. Jeder rechnet damit, daß Anwälte lügen; Tricksereien mit Worten sind ihr Handwerkszeug. Kein Anwalt, der sich der Wahrheit verpflichtet fühlt, könnte seinen Lebensunterhalt bestreiten. Aber von Geschichtswissenschaftlern erwartet man, daß sie anders sind. Von ihnen erwartet man, daß sie sich nicht von gängigen Mythen beeindrucken lassen, sondern daß sie immer nach der Wirklichkeit fahnden, die unterhalb der Oberfläche aus vordergründigen Erklärungen von Regierungen und Politikern liegen.

Die Erklärung dafür, warum moderne Historiker nicht willens sind, über die Rolle der Zionisten im Ersten Weltkrieg zu schreiben, ist die folgende: In den direkt auf den Krieg folgenden Jahren war die zionistische Urheberschaft für den amerikanischen Kriegseintritt ein zulässiges Thema in der historischen Forschung und Debatte, wobei sogar die Zionisten selbst ihre Aktionen offen zugaben. Schließlich hatten Amerika und Großbritannien den Krieg gewonnen und Deutschland lag restlos am Boden. Wieso hätte die Wahrheit irgend jemanden stören sollen?

Dann kam Deutschland 1933 unter Adolf Hitler wieder zurück auf die Füße. Und plötzlich wurde jede Debatte über die Wahrheit über die zionistische Rolle im letzten Krieg “antisemitisch”.

Ein Mann, der mit jeder Einzelheit dieser Rolle gut vertraut war, war David Lloyd George. 1938 schrieb der ehemalige Kriegs- und Premierminister sein zweibändiges Werk The Truth about the Peace Treaties. In diesem Werk beschreibt er die Art und Weise, wie die Juden überall auf der Welt – in Deutschland und Rußland genauso wie in Amerika – schlagartig von einer prodeutschen zu einer antideutschen Haltung wechselten, nachdem das Abkommen seiner Regierung mit den Zionisten getroffen worden war. Er führte die fatalen Folgen aus, die dieser Wechsel für die deutschen Kriegsanstrengungen gehabt hatte. Und auf Seite 1140 notierte er:

„Die Deutschen selber wissen darüber Bescheid, und die Juden in Deutschland leiden heute für die Treue, mit der ihre Brüder in Rußland und Amerika sie aufgrund der zionistischen Zusage an die Alliierten von ihren Verpflichtungen entbanden.”

Seit dem Zweiten Weltkrieg ist jegliche Kritik an den Juden tabu, und selbst Geschichtswissenschaftler fürchten sich davor, Boden zu betreten, auf dem ihre Entdeckungen Juden in ein schlechtes Licht rücken könnten. Der Preis dieser Feigheit ist allerdings sehr hoch.

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Fußnoten

  • American Jewish News (New York), 7. März 1919. Eine fotografische Abbildung dieser Publikation und anderer zionistischer Dokumente findet sich in Ausgabe Nr. 48 des National Vanguard Magazines.

    [Der Leser möge bitte beachten, daß Herzl den Begriff „die Völker” („the nations”) sowohl in seiner Rede als auch in den oben zitierten Auszügen aus seinem Buch als Codewort benutzt: Er gibt ihm dieselbe Bedeutung, die er auch im Alten Testament hat, wie zum Beispiel in „…Siehe, ich setze dich heute dieses Tages über Völker und Königreiche, daß du ausreißen, zerbrechen, verstören und verderben sollst…(Jeremia 1,10). Das heißt, „Die Völker” bedeutet „die Goyim”.

    In Harper’s Bible Dictionary (Madeleine S. Miller and J. Lane Miller, New York, 1959), gibt es die Eintragung: „nations”, ein Begriff, der von hebräisches Schreibern für Nicht-Israeliten, Außenseiter, Nichtjuden, Heiden benutzt wird.]
  • The Brandeis-Frankfurter Connection: The Secret Political Activities of Two Supreme Court Justices, by Bruce Murphy (Oxford University Press, 1982). Murphy, ein Professor der Politikwissenschaften an der Pennsylvania State Universität, entdeckte einen ausführlichen Schriftwechsel zwischen Brandeis und Felix Frankfurter (1882-1965), einem jüdischen Juraprofessor an der Harvard Universität. Von der Zeit seiner Berufung an den Obersten Gerichtshof im Jahr 1916 bis zu seinem Ruhestand im Jahr 1939 bezahlte Brandeis Frankfurter dafür, ihm als Bote und Laufbursche zu dienen, so daß Brandeis all seine politischen Kontakte unter Wahrung des Scheins juristischer Unabhängigkeit heimlich aufrechterhalten konnte.
  • Die Täuschungsmanöver, mit dem Wilson und die Presse die Blockaden behandelten, welche die jeweiligen Kriegsgegner gegeneinander errichteten, kommt besonders klar in Colin Simpsons ausgezeichneten und sorgfältig dokumentierten Buch The Lusitania (Boston, 1972) zum Ausdruck. Dieses Buch verweist den interessierten Leser darüber hinaus auch noch auf eine Reihe weiterer wertvoller Quellen.


Quelle: http://nationalvanguard.org/2014/06/background-to-treason-part-1/

https://morgenwacht.wordpress.com/2016/05/24/der-hintergrund-des-verrats-1-die-balfour-deklaration/
Die Greenwood-Deklaration: Im Ersten Weltkrieg Palästina und im Zweiten die ganze Welt

  last edited: Sat, 16 Jul 2016 15:45:22 +0200  
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von Osimandia (2014)

Britische Regierungen des vergangenen Jahrhunderts scheinen eine gewisse Neigung an den Tag gelegt zu haben, Sachen zu verschenken, die ihnen nicht gehören. Ein Beispiel dafür ist die Balfour-Deklaration, eine Erklärung des britischen Außenministers Arthur Balfour an Lionel Rothschild über die wohlwollende Haltung der britischen Regierung zur Einrichtung einer jüdischen Heimstätte in Palästina – ein Gebiet, das damals zur Türkei gehörte.

Genau genommen war die Balfour-Deklaration natürlich kein Geschenk, denn die Juden haben dafür durchaus eine Gegenleistung erbracht, nämlich die USA auf der Seite der Alliierten mittels einer bis dahin nie gekannten Hetzpropaganda in den Ersten Weltkrieg zu ziehen. Diese Abmachung ist gut belegt, wie wir vor einigen Tagen mit einem Artikel von Dr. William Pierce gezeigt haben. Thema der öffentlichen Diskussion zum Ersten Weltkrieg ist dieser Kuhhandel selbstverständlich nicht, denn obgleich das in den Jahren nach dem Krieg kein Geheimnis war, damals von Juden offen zugegeben wurde und sich auch immer noch in Bibliotheken finden läßt, wäre die Erwähnung heute selbstverständlich eine „antisemitische Verschwörungstheorie“.

Dessen ungeachtet ist die Balfour-Deklaration aber immerhin auch offiziell bekannt, sie wird lediglich üblicherweise nicht als Gegenleistung für den Kriegseintritt der USA betrachtet, sondern als britische Sympathiebekundung für die Sache des Zionismus. Über die Gründe, aus denen sich der britische Außenminister 1917 befleißigt fühlte, aus heiterem Himmel mitten im Krieg einen solchen Brief an Lionel Rothschild zu schreiben, schweigt man sich (z.B. bei Wikipedia) einfach diskret aus und überläßt es dem geneigten Leser, zu vermuten, die fromme britische Regierung sei in einen Anfall religiöser Verzückung über die biblische Verheißung Jahwes an sein liebenswertes auserwähltes Völkchen geraten und habe den brennenden Wunsch verspürt, dies Herrn Rothschild unaufgefordert mitzuteilen.

Nicht bekannt ist hingegen die weiter unten angeführte Greenwood-Deklaration, die 23 Jahre später während des Zweiten Weltkriegs von einem anderen britischen Arthur, nämlich Arthur Greenwood, Minister ohne Geschäftsbereich im Kriegskabinett, über Rabbi Maurice L. Perlzweig dem Vorsitzenden des Zionistischen Weltkongresses, Dr. Stephen S. Wise und „den Juden Amerikas” überbracht wurde.

Auch die ganze Welt befand sich zum damaligen Zeitpunkt nicht im Besitz der britischen Regierung (obwohl es ein weit größerer Teil der Welt als schon bald nach dem „gewonnenen” Krieg war), und doch fühlte sie sich berechtigt, sie den Juden zu schenken oder ihnen zumindest die Errichtung einer Neuen Weltordnung (new world order) zu versprechen, in der Juden überall auf der Welt Bürgerrechte und einen bedeutsamen Anteil an der Gestaltung haben sollten. Die hochrangigen Vertreter der solcherart beschenkten Judenheit faßten dieses Versprechen auch keineswegs mit einem Schulterzucken als leere Worte von Prahlern auf, die mit Sachen um sich werfen, die ihnen nicht gehören, sondern nahmen es sehr ernst und zeigten sich erfreut.

Das Schreiben heißt selbstverständlich nicht „Greenwood-Deklaration”, da etwas, das allgemein nicht bekannt ist, keinen Namen trägt. Entsprechend ergab das heutige Googeln danach das folgende Bild:

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und auch im weiteren (auf den ersten Seiten) keine Ergebnisse im Zusammenhang mit der untenstehenden Erklärung. Diesen Namen habe ich hier und heute geprägt, weil er mir äußerst passend erscheint, zumal Stephen Wise selbst den Vergleich zur Balfour-Deklaration gezogen hat, wobei er die Auswirkungen der Greenwood-Erklärung als breiter und weitreichender bezeichnete. Mal sehen, ob sich beim Googeln in einigen Wochen da etwas verändert hat.

Wenn heute von der Neuen Weltordnung oder der New World Order (NWO) gesprochen wird, denken immer noch viele, es handle sich dabei um ein Hirngespinst von so genannten „Verschwörungstheoretikern” oder zumindest um einen Begriff, der von Kreisen geprägt wurde, die diesem Unterfangen ablehnend gegenüberstehen.

Diese Meinung ist natürlich schlichtweg falsch, denn Präsident George Bush senior hat die New World Order bereits am 11. September 1990 angekündigt:

https://www.youtube.com/watch?v=txukr5zgHnw

und am 11. September 1991 präzisiert, dass er damit eine New World Order for diverse nations meint:

https://www.youtube.com/watch?v=byxeOG_pZ1o

Aber auch George Bush hat diesen Begriff nicht geprägt, er ist mindestens 50 Jahre vor seinen Reden entstanden. Am 6. Oktober 1940 erschien auf Seite 10 der New York Times ein kurzer Artikel, den wir nachfolgend übersetzt und als Fotokopie des Originals einstellen:

NEUE WELTORDNUNG DEN JUDEN VERSPROCHEN

Arthur Greenwood vom britischen Kriegskabinett sendet diesbezüglich eine Botschaft der Zusicherung

WIEDERGUTMACHUNG VON UNRECHT IN AUSSICHT

Englischer Rabbi überbringt S.S. Wise eine neue Stellungnahme zur Nachkriegsfrage


In der ersten öffentlichen Erklärung zur Judenfrage seit Kriegsausbruch sicherte Arthur Greenwood, Minister ohne Geschäftsbereich des britischen Kriegskabinetts, den Juden der Vereinigten Staaten zu, daß nach Erreichen des Sieges Anstrengungen unternommen werden würden, eine neue Weltordnung [new world order] zu errichten, die auf den Idealen von „Gerechtigkeit und Frieden” basiert.

Mr. Greenwood, der Fraktionsführer der britischen Labour Party, erklärte, daß in der neuen Weltordnung, das „Gewissen der zivilisierten Menschheit fordern werde, daß das Unrecht, welches das jüdische Volk in so vielen Ländern durchlitten hat, wieder gut gemacht werden soll.” Er fügte hinzu, daß nach dem Krieg, den Juden überall die Möglichkeit gegeben werde, einen „unverwechselbaren und konstruktiven Beitrag” zum Wiederaufbau der Welt zu leisten.

Die Botschaft wurde letzte Woche Dr. Stephen S. Wise, dem Präsidenten des Jüdischen Weltkongresses, von Rabbi Maurice L. Perlzweig, dem Vorsitzenden der britischen Sektion des Kongresses, überbracht. Rabbi Perlzweig kam am Montag abend aus England an.

Absichtserklärung, Unrecht wieder gut zu machen.

Dr. Wise verglich die Stellungnahme mit der Balfour-Deklaration von 1917 und erklärte, daß sie in gewisser Hinsicht „breitere und weitreichendere Auswirkungen” habe, weil sie sich mit dem Status von Juden auf der ganzen Welt befaßt. Er sagte, daß Mr. Greenwoods Botschaft als Erklärung interpretiert werden könne, daß England die feste Absicht habe, dabei zu helfen, das Unrecht wieder gut zu machen, das Juden während der Nazi-Tyrannei aufgrund Hitlers „Unordnung [disorder] und Gesetzlosigkeit” erlitten haben und heute immer noch erleiden.

Mr. Greenwood, der den Juden Amerikas eine Botschaft der „Ermutigung und warmer guter Wünsche” schickte, schrieb:

„Das tragische Schicksal der jüdischen Opfer der Nazi-Tyrannei erfüllt uns, wie Sie wissen, mit tiefer Ergriffenheit. Die Reden verantwortlicher Staatsmänner im Parlament und im Völkerbund während der vergangenen sieben Jahre spiegeln das Entsetzen wider, mit dem das Volk unseres Landes den Rückfall der Nazis in die Barbarei sieht.

Die britische Regierung ist einmal wieder bestrebt gewesen, sowohl in Deutschland als auch in den Ländern, die von der Nazi-Doktrin des Rassenhasses infiziert wurden, dem Los der verfolgten Judenheit etwas Linderung zu verschaffen. Heute hat dieselbe finstere Macht, die auf ihren eigenen wehrlosen Minderheiten herumgetrampelt ist, viele kleine Völker ihrer Unabhängigkeit beraubt und das letzte Bollwerk der Freiheit in Europa herausgefordert.“

Vorhersage der Neuen Weltordnung [New World Order Forecast]

„Wenn wir den Sieg errungen haben, was wir mit Sicherheit werden, werden die Nationen die Gelegenheit haben, eine neue Weltordnung auf der Grundlage von Gerechtigkeit und Frieden zu errichten. Wir hoffen zuversichtlich, daß in einer derartigen Welt das Gewissen der zivilisierten Menschheit fordern wird, daß das Unrecht, das vom jüdischen Volk in so vielen Ländern erlitten worden ist, wieder gut gemacht wird.

Beim Wiederaufbau der zivilisierten Gesellschaft nach dem Krieg soll und wird es eine echte Möglichkeit für Juden geben, überall einen unverwechselbaren und konstruktiven Beitrag zu leisten; und alle Menschen guten Willens müssen gewißlich hoffen, daß in dem neuen Europa das jüdische Volk, in welchem Land auch immer es leben mag, Freiheit und volle Gleichheit vor dem Gesetz mit jedem anderen Bürger haben wird.“

In einem Interview im Hotel Astor erklärte Rabbi Perlzweig, daß er sicher sei, daß Mr. Greenwood „für England spricht”. Es bestehe die klare Einsicht, so fügte er hinzu, daß Freiheit und Emanzipation des jüdischen Volkes mit Freiheit und Emanzipation der Menschen überall verknüpft sind. Die Botschaft, so sagte Rabbi Perlzweig, sei Gegenstand ernstzunehmender Erwägungen der britischen Regierung.

„Dies ist eine Erklärung im Namen der ganzen Welt” stellte er fest. „Hier drückt die britische Regierung klar aus, was ihrem Hoffen nach stattfinden soll, wenn der Krieg gewonnen ist.“

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Daß es sich nicht lediglich um wohlfeiles kriegspropagandistisches Politikergeschwätz der Sorte „Die Nazis sind böse zu den armen Juden, aber wir sind die Guten” handelt, wird schon alleine dadurch klar, daß der höchstrangige Zionist Großbritanniens eigens zur Überbringung dieser Botschaft an den höchstrangigen Zionisten weltweit in die USA gereist ist und sie von beiden außerordentlich wichtig genommen wurde.

Der Begriff „new world order”, der heute im Englischen groß geschrieben und somit als Eigenname betrachtet wird, ist allerdings in der New York Times von damals noch klein geschrieben. Man könnte daher vermuten, es handle sich einfach um das, was es wörtlich meint – eine neue Ordnung der Welt. Aber auch das läßt die Frage offen, warum sich die britische Regierung 1940 genötigt fühlte, den Juden eine solche zu versprechen und vor allem, warum sie dies ausgerechnet den „Juden Amerikas” versprach, die doch von dem „erlittenen Unrecht”, das darin angesprochen wird, überhaupt nicht betroffen waren.

Doch tatsächlich war der Begriff New World Order auch im Oktober 1940 schon bekannt, und zwar als Bezeichnung für einen zu errichtenden weltweiten sozialdemokratischen Einheitsstaat. In diesem Zusammenhang sollte vielleicht jeder einmal wieder überdenken, was mit „Demokratie” wirklich gemeint ist, warum sie nahezu Götzenstatus erlangt hat und warum es so ungeheuerlich wichtig ist, sie weltweit notfalls auch mit Bomben zu verbreiten.

Der Begriff „New Word Order“ findet sich als Titel einer Abhandlung von H.G. Wells, die im Januar 1940 in London erschienen ist und aus der auch das folgende Zitat stammt:

Zahllose Menschen, von Maharadschas bis zu Millionären, von Pukka Sahibs [Hindiwort für Briten der Kolonialverwaltung, aber auch für Europäer allgemein] bis zu hübschen Damen werden die New World Order hassen, werden aufgrund ihrer Frustration, ihrer Leidenschaften und Ambitionen wegen ihres Aufkommens unglücklich sein und beim Protestieren dagegen sterben. Wenn wir versuchen, die Verheißung [der NWO] einzuschätzen, müssen wir auch das Elend ungefähr einer Generation von Unzufriedenen im Kopf haben, von denen viele recht edle und anmutig aussehende Menschen sein werden.

Ich fürchte, das sind wir.

Es wird nicht möglich sein, den Beweis zu führen, daß die Greenwood-Deklaration die Gegenleistung für den amerikanischen Kriegseintritt in den Zweiten Weltkrieg war, wie es Dr. Pierce bezüglich der Balfour-Deklaration gemacht hat, zumal die Judenheit ja auch ein genuines Eigeninteresse an der Zerschlagung des nationalsozialistischen Deutschlands hatte. Daß das amerikanische Volk einem Kriegseintritt mit großer Mehrheit genauso ablehnend gegenüberstand wie im Ersten Weltkrieg und daß die USA vorsätzlich in den Zweiten Weltkrieg hineingezogen wurden, steht hingegen außer Zweifel.

Man mag einwenden, es handle sich bei der Greenwood-Deklaration nicht um einen rechtlich verbindlichen Vertrag, und das ist sicher richtig. Allerdings handelt es sich bei der Balfour-Deklaration auch nicht um einen rechtlich verbindlichen Vertrag und sie ist wesentlich „wolkiger” und weniger konkret und ausführlich abgefaßt. Dennoch ist sie 1920 in die Friedensverhandlungen der Alliierten mit der Türkei eingeflossen und hat letztendlich 1948 zu einer Staatsgründung geführt.

Es ist vielleicht auch interessant, genau auf den Wortlaut zu achten, denn sicher wurde eine solche Erklärung nicht gedankenlos abgefaßt. Auffallend ist dabei, daß Wert darauf gelegt wird, daß diese Erklärung angeblich nicht nur den Willen der britischen Regierung ausdrückt, sondern auch die des britischen Volkes (das mit Sicherheit keine Kenntnis davon hatte und bis heute nicht hat) und darüber hinaus sogar den der gesamten „zivilisierten” Menschheit – wen auch immer das umfassen mag. Das ist eines der zentralen Kennzeichen der Demokratie: Der Wille einer Elite wird als Wille des Volkes deklariert, und leider wird dies (aufgrund von Hochmut über die angeblich gewährte Mitverantwortung?) von einer großen Mehrheit auch so geglaubt. (“Jedes Volk hat die Regierung, die es verdient”)

Des weiteren drängt sich der Eindruck auf, daß „zivilisiert”, wenn es von oder gegenüber Juden gebraucht wird, eine ganz andere Bedeutung hat, als diejenige, die wir uns darunter vorstellen. Von Arthur Koestler stammt das folgende Zitat:

„Ob die Chromosomen seines Volkes nun die Gene der Khasaren oder solche semitischer, romanischer oder spanischer Herkunft enthalten, ist irrelevant und kann nicht das Existenzrecht Israels berühren – und auch nicht die moralische Verpflichtung jedes zivilisierten Menschen, ob Nichtjude oder Jude, dieses Recht zu verteidigen.“

Ein weiteres Zitat von Elie Wiesel aus einem Aufruf zum ersten Nato-Krieg gegen den Irak:

Es ist notwendig, der zerstörerischen Kraft, die er [Saddam Hussein] gegen die Menschheit anwendet, eine größere Kraft entgegenzusetzen, damit die Menschheit am Leben bleibt. Denn es geht um die Sicherheit der zivilisierten Welt, um ihr Recht auf Frieden, und nicht nur um die Zukunft Israels.

„Zivilisieren” im jüdischen Kontext bedeutet wohl etwas, das dem vergleichbar ist, was Siedler tun, wenn sie in ein Gebiet kommen, in dem wilde Tiere leben. Wenn diese Tiere so manipuliert und gezähmt sind, daß sie den Kolonisten keinen Schaden mehr zufügen können, sondern ihnen im Gegenteil sogar Nutzen bringen, und diejenigen Tiere, bei denen eine Zähmung nicht möglich ist, getötet sind, dann ist die Wildnis erfolgreich zivilisiert und die Tiere sind zu Vieh geworden. In dem Zusammenhang muß man sich vergegenwärtigen, daß die talmudische Bezeichnung für Nichtjuden als „Vieh” eben keine Art von Tieren bezeichnet (wie z.B. Rinder oder Schafe), sondern einen Zustand von Tieren (ein Wildrind wird nicht als „Vieh” bezeichnet). Es greift zu kurz, wenn man diese Bezeichnung lediglich als Beleidigung auffaßt und aufgrund über Entrüstung wegen dieser Beleidigung übersieht, welche Haltung dahintersteht, wenn man sie als Beschreibung (eines angestrebten Idealzustands) auffaßt. Auch George Bush senior nimmt in seiner (ersten) NWO-Rede Bezug auf dieses Bild, indem er die New World Order in Gegensatz zum „law of the jungle” (ein Ort, an dem Tiere kein Vieh sind) stellt.

Es ist auf jeden Fall nicht verkehrt, wenn wir anstatt von der NWO häufig auch von der JWO (Jew World Order) sprechen; und obwohl wir das bislang aus anderen Gründen getan haben, bietet die Greenwood-Deklaration jetzt eine noch eindeutigere Grundlage dafür. Denn für welche Gegenleistung auch immer dieses Versprechen gegeben wurde, bleibt doch offensichtlich und ohne jeden Zweifel die Tatsache bestehen, daß die New World Order etwas war und ist, das Juden wünschten, das sie sich offiziell von der britischen Regierung überbringen ließen, über dessen Zusicherung sie hocherfreut waren und wozu sie ihren „unverwechselbaren und konstruktiven Beitrag” leisten wollen.

Bei meinen Recherchen zu diesem Artikel habe ich eingebettet in einen amerikanischen Blog, den ich wegen einiger Aussagen aus rechtlichen Gründen nicht verlinken kann, ein Youtube-Video gefunden, das den Anspruch erhebt, über die wahren Ursachen für den Zweiten Weltkrieg aufzuklären. Wenn auch die Meinungsäußerungsfreiheit in den USA wegen des Ersten Verfassungszusatzes (noch) nicht gesetzlich eingeschränkt werden kann, so ist auch sie durch die Hintertür längst erodiert. Als ich das Video angeklickt habe, zeigte sich mir folgendes – bezeichnende – Bild, das ich unseren Lesern nicht vorenthalten möchte:

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Ja, uns auch.


Quelle: https://morgenwacht.wordpress.com/2016/05/25/die-greenwood-deklaration-im-ersten-weltkrieg-palaestina-und-im-zweiten-die-ganze-welt/
Der größte wissenschaftliche Betrug des 20. Jahrhunderts – Einstein, der Blender

  
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von C. Galicia (2009)

Mythen können einen wahren Kern haben, aber genauso gut können sie aus Lügen errichtet sein. Letzteres ist bei Albert Einstein der Fall. Auch wenn die herrschende Meinung ihn heutzutage als Vorkämpfer für den Frieden und Muster menschlicher Güte darstellt und ihm der Ruf anhaftet, das größte Genie der Weltgeschichte gewesen zu sein, ist sein Heiligenschein nur aufgesetzt.

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Dieses Kind ist zurückgeblieben

Das Urteil des Arztes lastete wie ein Stein auf Pauline, der Mutter des kleinen Albert, der als Vierjähriger kaum mehr als einige vereinzelte Worte stammeln konnte. Jahre später wurde seine Schwester Maya geboren, die bedeutend aufgeweckter und intelligenter war, was mit zu Alberts komplexbeladenem, gehemmtem und nachtragendem Charakter beitrug, ihn aber auch, Jung und Adlers Gesetz der Kompensation entsprechend, ein tief verwurzeltes Geltungsbedürfnis entwickeln ließ, das ihn sein Leben lang begleiten sollte und welches er stets durch einen unschuldig-harmlosen Habitus zu vertuschen versuchte. Jeder Mißerfolg steigerte seine Selbstgerechtigkeit und seine Aufmüpfigkeit.

Noch vor der Pubertät beschuldigte er das deutsche Erziehungssystem, ihn mit falschen religiösen Lehren betrogen zu haben (wobei anzumerken ist, daß er auch kein rechtgläubiger Jude war). Mit fünfzehn Jahren fälschte er ein ärztliches Gutachten, um nicht am Unterricht teilnehmen zu müssen, und mit siebzehn gab er die deutsche Staatsangehörigkeit auf, um sich dem Militärdienst zu entziehen. Später bekannte er selbst „niemals meinem Heimatland (Deutschland) noch meinem Elternhaus oder meinen Freunden angehört zu haben, sondern nur dem „Stamm“ (dem Zionismus)“.

Vielleicht ist dies der Grund dafür, daß er seine älteste Tochter Lieserl zur Adoption freigab, ohne sich den Rest seines Lebens um sie zu kümmern, und daß er seinen geistig behinderten Sohn Eduard in eine psychiatrische Anstalt in der Schweiz abschob, ohne sich weiter für seine Gesundheit und sein Schicksal zu interessieren. In dieses Bild paßt auch die entwürdigende Behandlung seiner weiteren Kinder, wie von diesen bezeugt, und seiner beiden Ehefrauen, deren erste er nach einer langen Reihe an Demütigungen und Affären mit anderen Frauen verließ, um dann die zweite auf die gleiche Weise zu beglücken.

Wer mehr über das erbauliche Privatleben dieses „Genies“ erfahren möchte, wird mit Gewinn Roger Highfields und Paul Carters Buch The privates lifes of Albert Einstein lesen.

Derselbe Mann, der viermal die Staatsangehörigkeit gewechselt hatte (deutsch, schweizerisch, wieder deutsch, englisch und US-amerikanisch) beklagte sich folgendermaßen:

„Vielleicht ist es mein Schicksal, daß ich überall als ein böses Tier erscheine: Für die Deutschen bin ich ein Jude und für die Engländer ein deutscher Wissenschaftler.“

Am traurigsten ist jedoch, daß der arme Albert Einstein sich mit siebzehn Jahren allein und zurückgesetzt fühlen mußte, weil ihm sein sehnlichster Wunsch verwehrt blieb: ein Geigenvirtuose zu sein. Obwohl seine reiche, jüdische Familie ihm die besten Musikschulen in München, Mailand und Aarau bezahlte […] mußte er sich zu diesem Zeitpunkt eingestehen, daß er niemals mehr als ein mittelmäßiger Geiger sein würde. Es war unvermeidlich. sich nach etwas anderem umzusehen. Sein Ziel war es, um jeden Preis Erfolg im Leben zu haben. Er beschloß, ein hochgelehrter Mathematiker zu werden. Trotz der äußerst bescheidenen Leistungen, die er am Gymnasium erbracht hatte, gelang es ihm im darauffolgenden Jahr, am prestigereichen Polytechnikum in Zürich zugelassen zu werden.

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„Ich werde die Promotion niemals schaffen“

Da jedoch Mathematik nicht seine Stärke war, wechselte er zur Physik. 1900 gelang es ihm gerade so, das Studium abzuschließen. Mit der Note 4,91 lag er nur knapp über der nötigen Mindestleistung, und seine Abschlußarbeit erhielt die niedrigste Note von allen. Im darauffolgenden Jahr reichte er eine Doktorarbeit ein, die jedoch zurückgewiesen wurde. Er wechselte das Thema, erlitt jedoch abermals einen Mißerfolg. „Ich habe die Nase voll; ich werde die Promotion niemals schaffen!“, schrieb er 1903 an einen seiner Freunde.

Der Besuch des Polytechnikums blieb allerdings nicht ohne Früchte. Zu dieser Zeit lehrten dort zu Einsteins Glück Wissenschaftler vom Schlage eines Weber, Wolfer, Hürdwig, Pernet; ebenso der große Mathematiker Herman Minkowski (welcher die Theorie des vierdimensionalen Raums ausarbeitete und als wahrer Urheber der speziellen Relativitätstheorie anzusehen ist). Außerdem lernte er dort seine Frau Mileva Maric kennen.

Zwischenzeitlich hatte Einstein begonnen, beim Schweizer Patentamt in Bern zu arbeiten, und auch wenn er dort nur ein „technischer Experte 3. Klasse“ war, erlaubte ihm dies, mit den bekanntesten Wissenschaftlern seiner Zeit in Kontakt zu treten und sich mit den neuesten Erfindungen vertraut zu machen, was zudem seinen Wunsch verstärkte, selbst Erfolg zu haben.

1905 gelang ihm schließlich die Promotion mit der von einem der Gutachter als „kurz, fade und bedeutungslos“ charakterisierten Arbeit „Eine neue Bestimmung der Moleküldimensionen“ [Anm. des Übers.: Die Arbeit kann hier eingesehen werden]. Fünf Jahre für eine 29 Seiten lange Arbeit mit zusammengeklaubten fremden Erkenntnissen.

Da das monolithische Gebäude der klassischen Physik Newtons jedoch gerade am Bröckeln war, standen die Umstände günstig für einen großen Wurf, und da Einstein keinen Ruf zu verlieren hatte, mußte er nichts riskieren. So vertiefte er sich in das Studium der Großen dieser Zeit – Mach, Lorentz, Weber, Maxwell, Boltzmann etc. – aus dessen Erkenntnissen er seine eigenen Schlußfolgerungen zog. Zuweilen fiel ihm die Lektüre dieser großen Physiker angesichts der mathematischen Herausforderungen jedoch allzu schwer. Wie gelang es unserem Helden, sich, obwohl er der unentbehrlichen mathematischen Grundkenntnisse ermangelte, aus dieser Verlegenheit zu befreien? Dies ist eine Frage, die bereits Viele sich gestellt haben. Die Antwort ist in Wahrheit allzu einfach.

1905, „annus mirabilis“

1905 war für den jungen Einstein tatsächlich, so wie seine Hagiographen es beschreiben, ein „Wunderjahr“. Aber warum?

Dank seiner Beziehungen zum Nobelpreisträger Wilhelm Wien, dem Herausgeber der angesehenen „Annalen der Physik“, gelang es ihm, die bereits erwähnte Doktorarbeit und vier weitere Artikel, die die Welt der Physik und die Epistemologie im Allgemeinen auf den Kopf stellten, in dieser Zeitschrift zu veröffentlichen.

Einer dieser Artikel („Über einen die Erzeugung und Verwandlung des Lichtes betreffenden heuristischen Gesichtspunkt“), in dem er die Quantenhypothese Plancks (jedoch, wie es seine Gewohnheit war, ohne Planck zu zitieren) mit dem „photoelektrischen Phenomen“ Lenards in Verbindung brachte, trug ihm 1922 nichts weniger als den Nobelpreis ein. Eigentlich sollte er für einen anderen Artikel ausgezeichnet werden, nämlich „Zur Elektrodynamik bewegter Körper“, in dem er die spezielle Relativitätstheorie skizziert, welche zuvor bereits in ihren einzelnen Bestandteilen von Maxwell, Lorentz, Kaufmann, Cherenkof, Poincaré und, vor allem, seinem früheren Professor aus Zürich, Minkowski, formuliert worden war. Angesichts der geringen Glaubwürdigkeit, die dieser „Theorie“ in der damaligen wissenschaftlichen Gemeinschaft beigemessen wurde und auch wegen der schwer zu bestimmenden Anzahl ihrer gemeinsamen Urheber, die es fragwürdig erscheinen ließ, sie einer Einzelperson zuzuschreiben, wurde es als klüger angesehen, den Preis mit einem anderen Artikels zu begründen.

Einstein und seine zionistischen, liberalistischen, kapitalistischen, globalistischen und progressistischen Glaubensbrüder

Auch wenn der Ritterschlag zum „Pontifex Maximus“ des Weltgewissens erst 1922 mit dem Nobelpreis erfolgen sollte, verschafften ihm die vier Artikel in den „Annalen“ einen gewissen Ruf und ungewohnte Bekanntheit. In den wissenschaftlichen Zirkeln Europas und Amerikas wurde nur noch vom jungen Einstein und seiner „Theorie“ geredet. Das Schwierigste war vollbracht. Er hatte den Nerv seiner Epoche getroffen: Zu einer Zeit, da die absoluten Werte (Liebe, Ehre, Vaterland, Familie, Gott …) in Europa erneut Zuspruch erhielten, bewegte die Idee des Relativismus (die rein an sich diskussionswürdig ist), von welcher aus unser „Genie“ erfolgreich einen subversiven Relativismus herleitete und vertrat, die Gemüter und erwies sich als unerschöpfliche Goldgrube und deus ex machina der liberalistisch-kapitalistischen und „fortschrittlichen“ Agenda.

Einstein hatte es geschafft. Nun wurde ihm angeboten, an der Universität Bern die „Strahlungstheorie“ zu erklären, und obwohl nicht behauptet werden kann, daß sein Debut als Dozent außergewöhnlich brillant gewesen sei (im ersten Jahr schrieben sich nur vier Schüler bei ihm ein und im darauffolgenden nur einer, der eingedeutschte Litauer Max Stern), war dies kein Hinderungsgrund dafür, daß ihm dank der Bemühungen seines guten Freundes Kleiner bald darauf eine Stelle als Privatdozent an der Universität Zürich angeboten wurde. Danach kamen Prag, wieder Zürich, Berlin etc.

1905 sollte tatsächlich ein „Wunderjahr“ bleiben, denn weder vorher noch nachher erreichten seine Arbeiten Höhe, Originalität und Brillanz (und, aufgemerkt, auch nicht den Schreibstil) der vier in den „Annalen der Physik“ veröffentlichten Artikel.

Bekanntlich verbirgt sich hinter jedem Wunder ein Geheimnis. Welches ist das Geheimnis Albert Einsteins?

Mileva Einstein, geborene Maric

Die Qualität und Originalität dieser Arbeiten erstaunten als Ersten Prof. Hermann Minkowski, dem die Grenzen seines ehemaligen Studenten bestens bekannt waren. „Einstein? Wenn es Grossmann, Wegener, oder diese überaus intelligente Mileva wäre… aber Einstein, der den Unterricht schwänzte…“

Jedoch wurde Einstein als Autor dieser Artikel angesehen…. Bis im Februar 1990 auf dem Jahrestreffen der American Asociation for the Advancement of Science (AAAS) die Bombe hochging. Der Physiker Evans Harris Walker aus Aberdeen (Maryland) und die Philologin Senta Troemel-Ploetz von der Universität Bonn, die jeweils eigenständig und unter Berücksichtigung der Kriterien ihrer eigenen Disziplin die von Einstein 1905 in den „Annalen der Physik“ publizierten Artikel und den privaten Briefverkehr zwischen Einstein und seiner Frau Mileva analysierten, kamen zu der überraschenden Schlußfolgerung, daß die Ersterem zugeschriebenen genialen Ideen ebenso wie ihre aufwendige mathematische Ausarbeitung in Wirklichkeit seiner Frau Mileva Einstein, geborene Maric, zuzuschreiben seien.

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So erklärt sich auch der überraschende Einbruch den Einsteins Arbeit im Hinblick auf Ausmaß und Qualität genau ab 1919, dem Jahr seiner Ehescheidung, erlitt. Ab diesem Zeitpunkt arbeitete er stets zusammen mit anderen Physikern (wie Podolsky, Bose, Nathan, Rose, De Sitter, Infeld, Hoffman etc.) und zeigte zudem eine andauernde und offensichtliche Abhängigkeit von Zuarbeitern im Bereich der mathematischen Ausarbeitung (Mathematiker, die für ihn bezahlt wurden, waren Grossman, Groumer, Lanczos etc.). Ernst Strauss erinnert sich daran, wie Einstein, wenn er einen mathematischen Gedankengang nicht verstehen konnte, zu sagen pflegte: „Ich bin überzeugt, aber nicht wirklich überzeugt“. Zahlreiche Anekdoten belegen das Urteil Evans H. Walkers: „Mila war ihm überlegen und übernahm anfänglich die Initiative auf dem Gebiet der Theoriebildung“. Halten wir uns vor Augen, daß in einer Zeit, in der sehr wenige Menschen Zugang zur Universität hatten, Einstein problemlos beim angesehenen Polytechnikum in Zürich zugelassen wurde und dort auch graduieren konnte. Mileva hingegen, damals die einzige Frau des Studiengangs, musste kleinbeigeben, obwohl sie ungleich intelligenter und brillanter als er war. Beide teilten die Vorliebe für die Klassiker der Physik, ebenso wie starke Schwierigkeiten im gesellschaftlichen Umgang (Mileva hinkte auf der rechten Seite), was sie einander emotional näherbrachte.

Der Blender Einstein erkannte schnell, daß dieses Mädchen eine Goldmiene war, deren Ideen er auch in anderen Bereichen verwerten konnte (v.a. in der Philosophie und der Politik) und an der er gut verdienen würde. Auf diese Weise und unter Ausnutzung seiner Beziehungen und Kontakte zu Gruppen und geheimen Zirkeln von Zionisten und „Fortschrittsfreunden“ („Neue Heimat“, „Freunde des neuen Rußlands“, „Liga der Weltregierungsbefürworter“ etc.) sollte es ihm gelingen, emporzukommen.

Ein hochgradig aufschlußreiches von Senta Troemel-Ploetz angeführtes Detail ist die Klausel im Scheidungsvertrag von 1919, in dem Einstein für den Fall, dass er für die in den „Annalen der Physik“ publizierten Artikel einen Preis gewinnen sollte, einräumt, diesen vollständig an Mileva abzutreten.

So kam es, daß Albert Einstein drei Jahre später das Geld, das er für den Nobelpreis erhalten hatte, seiner Exfrau zukommen ließ. Aber weit davon entfernt, daß es sich um ein Zeugnis der sprichwörtlichen Großmütigkeit gehandelt hätte, die „Sankt Albert“ von seinen Hagiographen zugeschrieben wurde, geschah dies aufgrund legaler Zwänge, da Mileva vor dem Scheidungsrichter beweisen konnte, daß Albert die ganze Zeit des gemeinsamen Zusammenlebens (vor der Heirat hatten sie bereits fünf Jahre zusammengelebt) ihre sämtliche Arbeiten und Erfindungen für sich in Anspruch genommen und sie im Rahmen seiner Anstellung im Patentamt auf seinen eigenen Namen und sogar im Namen Dritter patentiert hatte, ohne daß Mileva dabei auch nur erwähnt worden wäre. Denn wie das „Genie“ zu sagen pflegte: „Ich könnte mir keinen weiblichen Galileo, Kepler oder Michelangelo vorstellen.“

Diese Angelegenheit ist nun aber keinesfalls neu. Troemel-Ploetz selbst verweist darauf, daß sie bereits dreißig Jahre zuvor von dem serbischen Physiker und Freund der Familie Einstein, Abraham Joffe, in einem Buch erhellt wurde, in dem er bezeugt, persönlich die in Mileva Marics Handschrift ausgeführten Skizzen und Originale der Manuskripte der Artikel, die später in den „Annalen“ veröffentlicht wurden, gesehen zu haben.

Hinter dem Mythos Einstein verbergen sich offensichtlich unschöne Geheimnisse

Bereits die Tatsache, daß all das oben Aufgeführte keinen nennenswerten Einfluß auf den Ruf des „Genies“ hat, ja daß die weite Öffentlichkeit sie nicht einmal zur Kenntnis nimmt, genauso wie die ständige Verklärung Einsteins in der Presse und der mit ihr einhergehende Ostrazismus zu dem die wissenschaftlichen Dissidenten des Dogmas verurteilt werden, die Mittäterschaft von vorgeblich „seriösen“ wissenschaftlichen Zeitschriften und die astronomischen Summen, die v.a. in Deutschland dafür aufgewendet werden, um zu beweisen…. Um was zu beweisen? All dies allein zeigt, daß sich hinter dem Mythos Einstein etwas Schwerwiegendes und Häßliches verbergen muß.

Prof. Thruillier merkt in der Zeitschrift „La Recherche“ (Nr. 96, Januar 1996, S. 16) dazu an:

Es scheint, daß die relativistische Physik in einem besonderen und konkreten Bereich ein weitaus umfassenderes Programm verwirklicht: Die Konstruktion einer „suprapersönlichen“ Welt, einer Welt, die außerhalb unserer Empfindung und Wahrnehmung liegt, aber der eine höhere Wirklichkeit zu eigen ist. […]

„Mein Führer ist Chaim Weizmann“

Wie Max Weber über Wissenschaft und Politik schreibt, „paktiert jeder, der Politik macht, mit den göttlichen oder teuflischen Mächten, die um die Macht gedrängt sind. Wer sein und anderer Menschen Seelenheil sucht, riskiert dieses auf dem Pfad der Politik, da der Geist der Politik in Spannung mit dem Gott der Liebe steht.“

Auf diesen Gedanken bezogen schreibt Isidro-Juan Palacios in der Zeitschrift „Punto y Coma“, daß „auch die wissenschaftliche Tätigkeit eine Zauberquelle der Macht ist, die vom Menschen als Mittel zur Aneignung und Ermächtigung im Gebiet des Geistes benutzt wird, weswegen auch das Teuflische in ihr waltet.“

[…] Das atomare „Genie“ bat den US-amerikanischen Präsidenten Roosevelt nicht nur am 02. August 1939 (kurz vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs), sondern ebenfalls am 07. März 1940 brieflich, die Uranbombe auf vernichtende Weise gegen Deutschland einzusetzen. Es tat ebenfalls alles, was in seiner Macht stand, um den Atombombenabwurf auf Hiroshima und Nagasaki durchzusetzen: die beiden katholischen Städte Japans. Um sich zu rechtfertigen, brachte er vor, daß es „gegen organisierte Macht nur organisierte Macht gebe“. Dasselbe hatte sechs Jahre zuvor Hitler gesagt, wobei dieser – Deutschland hatte wohlgemerkt einen bedeutenden technologischen Vorsprung – sich ausdrücklich gegen die Nutzung der Atombombe ausgesprochen hatte.

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Auf einem zionistischen Treffen in New York sprach Einstein 1921 vor zehntausenden Glaubensgenossen: „Mein Führer ist Chaim Weizmann. Folgt ihm. Ich habe gesprochen.“

Wie man sieht: „Alles ist relativ“. Es hängt nur davon ab, welche Position man einnimmt.

Quelle: https://verbotenesarchiv.wordpress.com/2012/09/23/der-groste-wissenschaftliche-betrug-des-20-jahrhunderts-einstein-der-blender/
Der Schlächter: Josef „Stalin” Dschugaschwili = Josef „Stalin” Judensohn

  last edited: Sat, 16 Jul 2016 12:51:27 +0200  
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So sahen ihn die Russen: Stalin, ein Monster das alles unter sich tot trat!


Offiziell heißt es, Josef Stalin sei Georgier gewesen. Das stimmt in gewisser Weise auch. Er wurde als Josef Wissarionowitsch Dschugaschwili in Gori (Georgien) geboren. Seine Mutter war Ossetierin aus der kazarischen Region. Auf georgisch bedeutet die Namensendung “schwili” soviel wie “Kind” “Kind des”, oder “Sohn des”, so wie es in den nordischen Sprachen üblich ist wie zum Beispiel “Holgerson” (Sohn des Holger). Und “Dschugha” (Djuga) heißt auf georgisch “Jude” oder “jüdisch” (ებრაელი). Stalins richtiger Name Dschughaschwili heißt also “Sohn des Juden”. Russen ändern ihre Namen nicht, und Georgier ändern ihre Namen auch nicht. Juden aber ändern ihre Namen, wenn nötig dauernd.

Stalins Mutter hieß Ekaterina und besorgte den Haushalt von David Papisnedow, bei dem es sich um einen wohlhabenden Juden im Ort handelte. Papisnedow war Stalins richtiger Vater, wurde damals berichtet. Stalin empfing Papisnedow später sehr oft im Kreml. Genosse Papisnedow wurde auch öfters von Nikolai Przhewalski besucht. Auch Przhewalski gilt als möglicher Vater von Stalin, auch er war Jude. Natürlich ist es nach jüdischem Gesetz zutreffend, daß das Kind eines Juden und einer Nichtjüdin kein Jude ist. Nur wer eine jüdische Mutter hat, ist Jude. Dennoch gibt es eine Linie zur jüdischen Herkunft Stalins, auch wenn nur der Vater Jude war. Wobei nicht bewiesen ist, daß Stalins Mutter keine Jüdin war.

Josef Stalins richtiger Namer lautete also “Josef Judensohn”. Verschwiegen wird auch, daß sein voller Name Josef David Dschughaschwili lautete, ein typisch jüdischer Name. Während der Mordrevolution in Rußland nannte sich Stalin sogar “Kochba”. Kochba hieß der jüdische Führer des dritten Aufstandes gegen Rom (132-135).

Stalins Ehefrauen:

Stalins erste Frau hieß Ekaterina Swanidze, die ihm Sohn Jacob gebar. Seine zweite Frau hies Kadya Allewija, die für ihn Sohn Vassili und Tochter Swetlana auf die Welt brachte. Seine zweite Frau starb unter mysteriösen Umständen. Entweder beging sie Selbstmord, oder wurde von Stalin umgebracht. Stalins dritte Ehefrau hieß Rosa Kaganowitsch, die Schwester des jüdischen Massenmörders Lazar Kaganowitsch, der in Stalins Diensten stand.

Swetlana, Stalins Tochter, die 1967 in die USA flüchtete, heiratete später Mikhail, einen Sohn von Kaganowitsch, Mikhail war der Neffe ihrer Stiefmutter. Swetlana war vier Mal verheiratet, drei ihrer Ehemänner waren Juden.

Stalins Stellvertreter Molotow war ebenfalls mit einer Jüdin verheiratet, deren Bruder Sam Karp eine Im- und Exportfirma in Connecticut (USA) besaß. Molotows Tochter, die ebenfalls Swetlana hieß, war mit Stalins Sohn Vassili verlobt.

Soviel biographisches über einen der abscheulichsten Massenmörder der Menschheitsgeschichte. Jetzt kam ein Buch (Jörg Baberowski: “Verbrannte Erde”) heraus, das ein wenig Einblick in die pervers-grausame Psyche des Josef Stalin gewährt. Bitte vergessen Sie nicht, daß “Onkel Stalin” offiziell als “Befreier” Deutschlands galt. Genau so nannte ihn noch 2005 der widerliche Gerhard Schröder. Auch heute noch gilt Stalin als moralische Instanz bei den Menschenfeinden. Diese Leute, die den Erbauer des größten menschlichen Schlachthauses der Welt als moralische Instanz feiern, haben in dieser Welt das Sagen. Und sie sagen uns, Hitler sei das absolut Böse gewesen. Sehr glaubwürdig, finden Sie nicht auch?

Zumindest erfahren wir aus “Verbrannte Erde” über Stalin und seine jüdischen Massenmörder in einer Buchbesprechung in der WELT (15.03.2012) folgendes:

Stalin und der sadistische Macho-Kult des Tötens

Eine neue Studie über Stalins Greueltaten untersucht, warum der Diktator in der Sowjetunion ein System des Terrors einrichtete: aus Freude am Foltern und Morden. …

Der spätere spätere Diktator Stalin wurde am 6. Dezember 1878 als Josef Wissarionowitsch Dschugaschwili in Georgien geboren. Man schätzt, daß Stalin für den Tod von 30 Millionen Menschen verantwortlich ist. …”

Mag die Idee, die am Ende der Revolution hatte stehen sollen, groß und edel gewesen sein, größer und grausiger waren die Ströme von Blut, in denen sie unterging. Am Ende der bolschewistischen Revolution, schrieb Trotzki* 1923, am Ende werde der “neue Mensch” stehen. … Unter seinen eigenen Händen werde der alte, erstarrte homo sapiens radikal umgearbeitet, so Trotzki. …

Für Trotzki, den Theoretiker der permanenten Revolution, war dies eine Vision von globalem Ausmaß. Aber die Ströme von Blut, die sie bereits auf sowjetischem Boden erstickten, entfesseln schon Lenin und auch Trotzki selbst, der Schöpfer der Roten Armee, auch wenn Stalin erst zum perfekten Vollstrecker, zum Ideen- und Massenmörder werden soll. Als die Matrosen von Kronstadt im März 1921 Kritik an der Diktatur der Bolschewiki üben, geheime Wahlen zu den Sowjets und eine freie Presse für Arbeiter, Bauern und alle linken Parteien fordern, gibt Trotzki – zusammen mit Lenin – den Befehl, sie als “kleinbürgerliche Konterrevolutionäre” niederzukartätschen. …

Schon Lenin**, so Baberowski, sei ein “bösartiger Schreibtischtäter” gewesen, ein Glaubenskrieger, der erbarmungslos den Willen der Geschichte vollstrecken wollte und dem “menschliche Tragödien, Leid und Elend” nichts bedeutet hätten.

Massenmord als Grundsatzprogramm

Es ist das Narrativ eines in Chaos und Anarchie, den Geburtshelfern der Revolution, entstehenden, sich stetig steigernden, mit Obsessionen und Wahnvorstellungen, vor allem mit Lust an der Gewalt verbundenen Terrors, das Baberowski bietet. Die Gewaltherrschaft Stalins schöpft aus der Kultur des Krieges, ist ein ‘permanenter Bürgerkrieg mit anderen Mitteln’ und erhebt in den Dreißigerjahren des 20. Jahrhunderts den Massenmord zum Grundsatz ihres Handelns. …

Es sind “schlichte Männer”, die sich in den feinen Gespinsten der Ideologie nicht zurecht finden, eine gewalttätige Sprache sprechen und bereit sind, “ihren Worten Taten folgen zu lassen”, und es ist ihr “Machokult des Tötens und Mordens, die Primitivität und Bösartigkeit ihrer Sprache”, die sie als “Männer der Tat” ausweisen.” …

Baberowski attestiert Stalin alle Kriterien eines typischen Psychopathen: Gefühlskälte, Gewissenlosigkeit, ein manipulatives Verhältnis zur Umwelt und die Unfähigkeit, Reue oder Mitgefühl mit anderen Menschen zu empfinden. Es ist diese psychopathische Grundstruktur, die zur Entfesselung destruktiver Kräfte führt und andere Psychopathen und Sadisten an ihn bindet – Gewaltmenschen, “die den Macholkult des Tötens” öffentlich inszenieren, sich mit den Insignien militärischer Gewalt, mit Militärstiefeln, Uniformen und Pistolenhalftern umgeben und Mitleid ebenso wie Toleranz verachten.

“Niemand”, schreibt Baberowski, “hatte Stalin je ohne Stiefel und Militärmütze gesehen” und selbst in ökonomischen Fragen habe der Tyrann sich meist nur “terroristische Lösungen vorstellen können” – etwa beim Bau des Weißmeer-Ostseekanals, der Petersburg mit der Barentssee verbindet und Zehntausende von Todesopfern forderte.

Schlachthaus der Menschheit

Es ist eine höchst blutige Geschichtserzählung, die sich da entfaltet, die sich auf Folter, Gewalt und Gewaltexzesse konzentriert, den despotischen Charakter des Herrschers in den Mittelpunkt rückt und einen analytischen Querschnitt des sowjetischen Terrorsystems der Dreißiger- und Vierzigerjahre versucht. Und als solche, als die Geschichte von Terror und Massenterror, dem Millionen zum Opfer fallen, der sich durch alle Schichten der sowjetischen Gesellschaft frißt und bis zum Tode Stalins in der Sowjetunion allgegenwärtig ist. …

Stalins Lust an der Gewalt

“Das größte Vergnügen”, sagte Stalin einmal zu seinem Mitbolschewiken Kamenew, den er zusammen mit Sinowjew 1936 hinrichten ließ, “ist es, den Feind auszumachen, alle Vorbereitungen zu treffen und dann ins Bett zu gehen”. Baberowski, kein Zweifel, hat die Antwort auf die Frage nach dem Charakter des Gewaltherrschers bereit: “Wir müssen uns Stalin als einen glücklichen Menschen vorstellen, der sich an den Seelenqualen seiner Opfer erfreute.”

Die jüdischen Menschheitsbeglücker in der Sowjetunion wurden von der Bevölkerung gehaßt, gefürchtet und verachtet. Es ist ein Hohn, neuerdings Stalin mit Adolf Hitler vergleichen zu wollen. Hitler schaffte gemäß einhelligen internationalen Aussagen “ein glückliches Volk”. “Im ganzen Land trifft man auf ein zufriedenes, lebensfrohes Volk. … Dieses wunderbare Phänomen wurde von einem einzigen Mann geschaffen. … Eine Atmosphäre des Erwachens ist in der gesamten Nation auf einmalige Weise lebendig geworden”, schrieb zum Beispiel der ehemalige Britische Premierminister Lloyd George in einem Artikel für den “Daily Express”, 17.9.1936.

Hitler wurde verehrt und tatsächlich geliebt. Stalin wurde verabscheut und verdammt. Stalin mußte Millionen junger Männer für sein “Grundsatzprogramm des Massenmordes” zwangsrekrutieren lassen, denn freiwillig hätten sie für ihn nicht gekämpft. Zu Adolf Hitler kamen über eine Million Männer aus allen Erdteilen und kämpften für ihn und seine Idee in der Waffen-SS – zur Rettung des angegriffenen und tödlich bedrohten Abendlandes. Und sein Volk, wie auch die Wehrmacht, kämpfte aufopfernd für ihn bis zur letzten Patrone und bis zum letzten Tag. Da stellt sich die Frage: Warum kämpften die Deutschen für den “Führer” und seinen “Volksstaat” bis zur letzten Minute und bis zur letzten Patrone, während sich die heutigen Deutschen von der eisigen Globalismus-BRD gefühlsmäßig immer weiter entfernen? Warum kämpften knapp eine Million Ausländer aller europäischen Länder sowie aus Indien, Arabien, Asien, Südamerika freiwillig in der Waffen-SS – ohne Legionärsbezüge, ohne Pensionsansprüche? Warum würde kaum ein Ausländer für die BRD eine Waffe in die Hand nehmen, um sie zu verteidigen? Zu Adolf Hitler, zu diesem “Massenmörder”, kamen Ausländer, um für ihn zu kämpfen und zu sterben. In das heutige Deutschland kommen Ausländer, um abzukassieren. Diese Fragen werden in der BRD nur mit dem strafrechtlichen Maulkorb beantwortet.

*Lew Dawidowitsch Bronstein. Kampfname Leo Trotzki. Bronstein wurde als fünftes Kind jüdischer Kolonisten im ukrainischen Janowka im Kreis Jelisawetgrad, Gebiet von Cherson, geboren.

**Wladimir Iljitsch Uljanow, Kampfname LENIN. Seine Mutter war Maria Alexandrowna Blank (1835–1916), “Lenin war sich über seine teilweise jüdische Abstammung bewusst und viele seiner engen Vertrauten waren Juden.” (The Times, London, 8.12.1996, Section 7, page 2)

Quelle: https://verbotenesarchiv.wordpress.com/2013/04/16/josef-stalin-judensoh/
Die Französische Revolution als erster bedeutender Schritt zur „New World Order“

  
Im Jahr 1789 war das Volk in Frankreich müde, länger die Schindmähre seines Königs zu sein. Es erhob sich und berief Männer, denen es vertraute, und die Männer traten zusammen und sagten, ein König sei ein Mensch wie ein anderer auch, er sei nur der erste Diener im Staat, er müsse sich vor dem Volk verantworten und wenn er sein Amt schlecht verwalte, könne er zur Strafe gezogen werden. Dann erklärten sie die Rechte des Menschen: »Keiner erbst vor dem anderen mit der Geburt ein recht oder einen Titel, keiner erwirbt mit dem Eigentum ein Recht vor dem anderen. Die höchste Gewalt ist in dem Willen Aller oder der Mehrzahl. Dieser Wille ist das Gesetz, er tut sich kund durch die Landstände oder die Vertreter des Volks, sie werden von Allen gewählt und Jeder kann gewählt werden; diese Gewählten sprechen den Willen ihrer Wähler aus, und so entspricht der Wille der Mehrzahl unter ihnen dem Willen der Mehrzahl unter dem Volke; der König hat nur für die Ausübung der von ihnen erlassenen Gesetze zu sorgen.« Der König Schwur dieser Verfassung treu zu sein, er wurde aber meineidig an dem Volke und das Volk richtete ihn, wie es einem Verräter geziemt. Dann schafften die Franzosen die erbliche Königswürde ab und wählten frei eine neue Obrigkeit, wozu jedes Volk nach der Vernunft und der heiligen Schrift das Recht hat. Die Männer, die über die Vollziehung der Gesetze wachen sollten, wurden von der Versammlung der Volksvertreter ernannt, sie bildeten die neue Obrigkeit. So waren Regierung und Gesetzgeber vom Volk gewählt und Frankreich war ein Freistaat.

So konnten es die Bürger Darmstadts im Juli 1834 auf einem Flugblatt lesen, und so steht es im heutzutage vielfach editierten und oft im Schulunterricht und Seminaren der Germanistik behandelten Hessischen Landboten, einer Hetzschrift des in Deutschland als großer Schriftsteller verehrten – das literarische Talent möchte ich ihm nicht absprechen – Georg Büchner (1813-1837). War Büchner von dieser Version der Vorgänge in Frankreich ehrlich überzeugt und strebte nach dem Besten für sein Vaterland, oder war er ein Verschwörer und Aufrührer, der darauf hoffte, in Deutschland ebenfalls ein Blutbad zu veranstalten, welches erlaubt hätte, tausende „Volksfeinde“ zu entrechten, zu enteignen und umzubringen und das Volk mit dem Argument des Terrors von der Richtigkeit aller Maßnahmen zu überzeugen? War der junge Autor ein Idealist, der nicht wußte, daß die grundlegende Umgestaltung eines Staates, der nicht sowieso dem Kollaps nahe ist, nicht ohne rollende Köpfe, erbitterte Kämpfe und brutalste Maßnahmen gegen alle potentiellen „Konterrevolutionäre“ ablaufen kann?

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Idealisierende Allegorie der Revolution von Eugène Delacroix


„Große Ideen“, politische und religiöse Heilslehren sind i.d.R. mit Skepsis zu betrachten. Von was darf man im Hinblick auf Rousseaus vollkommen abstrakten Gedanken einer „volonté générale“ sprechen, jener großen Idee, von der Robespierre, zumindest nach der offiziellen Version der Protagonist der Französischen Revolution, angab, geleitet zu sein? Von ihrem Wert, ihrer Problematik, ihrer Gefährlichkeit? Bereits bei theoretischer Betrachtung zeigen sich die ihr inhärenten Gefahren: Wie und wo manifestiert sich die „volonté générale“? Wer hat das Recht, sie zu definieren? Wenn es stimmt, daß, wie Rousseau schreibt, der moderne Mensch durch die Zivilisation der Natur entfremdet und pervertiert ist, kann sie dann durch basisdemokratische Wahlen ihren Ausdruck finden? Was soll mit Menschen geschehen, die sich der „volonté générale“ nicht beugen wollen bzw. diese nicht empfinden?

Im Falle der Französischen Revolution nahm eine Gruppe „Erleuchteter“ sich das Recht, diese Fragen zu beantworten. Vor allem Robespierre glaubte, die konkrete Entsprechung des „Allgemeinwillens“, eine Art „kategorischen Imperativ“ für Völker und Nationen, zu kennen und diesen zum Wohle der „Allgemeinheit“, aber, aufgrund besseren Wissens, auch gegen deren Widerstand mit Gewalt durchsetzen zu müssen. Für königstreue Bauern beispielsweise konnte es schmerzhaft wenn nicht gar tödlich sein, sich davon überzeugen zu lassen, daß die Monarchie nicht in ihrem Interesse lag. Feingeistigen Individualisten und leistungsstarken und erfindungsreichen Unternehmern mußte zur Not mit Gewalt die Einsicht vermittelt werden, daß es besser für die Allgemeinheit war, wenn ihnen der Genuß der Früchte ihrer persönlichen Veranlagung und ihres Fleißes verwehrt bzw. abgenommen wurde. Obwohl die meisten Reichen, Adligen und Gelehrten angstvoll versuchten, sich als tugendhafte Menschen im Sinne der republikanischen Ideale zu zeigen, waren Robespierre und weitere Revolutionäre davon überzeugt, das Paradies auf Erden nur nach der Ausrottung aller Feinde der Revolution – und dies erstreckte sich auch auf potentielle und vermeintliche Feinde – errichten zu können. Das grundlegende Kriterium für Gut und Böse wurde die Gesinnung, und über die Gesinnung eines Menschen entschieden die Revolutionswächter.

Die Französische Revolution ist die Mutter aller modernen Revolutionen, und mit ihr beginnt ein bedeutendes Kapitel der Moderne: der Totalitarismus; geschichtliches Wissen über die damaligen Vorgänge ist für uns daher von grundlegender Wichtigkeit. Während „Terror“ und „Guillotine“ heutzutage durchaus am Rande erwähnt werden, wird die Französische Revolution als Ganzes jedoch i.d.R. als Ausgangspunkt einer modernen Heilsgeschichte dargestellt: Es soll uns glauben gemacht werden, daß mit ihr die moderne Demokratie ihren Siegeszug angetreten habe, dessen Endpunkt angeblich die Erlösung der Menschheit von Armut, Unterdrückung und Zwietracht sei. Für Zeitgenossen, die in unserer BRD an diesem Glauben zweifeln, kann es, wenn auch nicht in gleichem Maße wie 1789-1794, bereits recht ungemütlich werden.

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Im Folgenden wird dem Leser zunächst einiges Anschauungsmaterial zur Französischen Revolution geboten. Es stammt aus Friedrich Sieburgs (1893-1964) Biographie Robespierre, welche 1936 erschien und zusammen mit Napoleon und Chateaubriand eine Trilogie bildet. Sieburg war als Auslandskorrespondent für die Frankfurter Zeitung in Kopenhagen, Paris und London tätig, und er bereiste nahezu die gesamte Welt. Sein bekanntestes Buch dürfte Wie Gott in Frankreich? (1929) sein, welches nicht nur das Frankreichbild der Deutschen maßgeblich prägte, sondern auch in Frankreich auf reges Interesse stieß. Obwohl die Ausgabe von Robespierre, aus der ich zitiere (Verlag Kurt Desch, 1955) zu berichten weiß, daß der Autor bei Ausbruch des Krieges seine publizistische Tätigkeit bis 1948 einstellte, ist Sieburg heute in Ungnade bzw. Vergessenheit gefallen. An seinem prinzipiell positiven Frankreichbild dürfte es nicht liegen, sondern eher an seinem für die heutzutage korrekte Gesinnung zu positiven Deutschlandbild.

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Maximilien Marie Isidore Robespierrre (1758-1794)


Sieburg zufolge wurde die Revolution maßgeblich durch das vorangehende Jahrhundert der Aufklärung möglich gemacht. ‚Moderne Ideen‘ waren in Mode und wurden auch in den Salons der Adligen lebhaft diskutiert. Ohne sich vorstellen zu können, was 1789 und in den Folgejahren passieren sollte, wurden die gebildeten Kreise geistig darauf vorbereitet, sich auf das Abenteuer der Veränderung einzulassen. Betrachtet man die französische Literatur von Voltaires literarischen Lehrstücken (am bekanntesten wohl Candide von 1759) über die „romans licencieux“ (frivole, erotische Romane) von Autoren wie Claude-Prosper Jolyot de Crébillon oder Pierre Choderlos de Laclos (Les liaisons dangereuses, 1782, verfilmt 1988 mit John Malkovich) bis zu Diderots spöttisch-philosophischen Romanen (Jacques le fataliste und Le Neveu de Rameau), so erhält man den Eindruck, dass eine unbekümmerte, enthemmte, spöttische Geisteshaltung vorlag, die es als unterhaltsam ansah, sich auf Wagnisse einzulassen. Die traditionelle Gesellschaft war geistig bereits unterminiert, da alles hinterfragt, kritisiert und bespöttelt wurde. Bitterernst hingegen meinte es Rousseau mit seiner Lehre vom „Gesellschaftsvertrag“ (Du Contrat Social, 1762). Er war der Heilige und Prophet jenes Mannes, der maßgeblich für die vollkommene Entgleisung der Revolution zu einer blutigen Terrorherrschaft war: Robespierre. Während die gebildeten Schichten (unter den Revolutionären waren das die nur in der Anfangsphase maßgeblichen Girondisten) die Revolution zunächst als ein intellektuelles Abenteuer wahrnahmen, rief das von ihm verkündete Evangelium bei den Unterschichten ganz andere Reaktionen hervor:

Mit dem Ruf nach Gleichheit entfesselte er in einer sich kräftig mit Selbstgefühl füllenden Schicht von Besitzlosen den Dämon des Neides: niemand soll herrschen, niemand soll oben sein. Die Jakobiner, welche verlangen, daß die Kirchtürme abgetragen werden sollen, weil sie „durch ihr Hervorragen über alle anderen Gebäude den Grundsatz der Gleichheit verletzen“, gehorchen nur seinem Ruf, wenn sie ihn auch mißverstehen. Dem Neid auf einen beweglicheren Geist, auf eine edlere Kopfform, auf überlegene Manieren und auf ein unerfaßbares Innenleben folgt der Neid auf die gute Kleidung, auf die behaglichen Lebensgewohnheiten und schließlich auf den größeren Besitz. Robespierre glaubt, daß man seinem Programm der Tugend zujubelt – er weiß nicht, daß der Beifall der von ihm eröffneten Möglichkeit gilt, den Reichen zu plündern, den Hervorragenden zu knechten und den Edlen zu demütigen (95).

Mit einer solchen Gesinnung und der Triebfeder des Hasses ist es zu Ausschreitungen und Massenmord nicht mehr weit. Hochgradig aufschlußreich ist dabei das Vorgehen, den Feind, den man vernichtet, gleichzeitig zum Satan zu stilisieren – ein Schicksal, welches die Deutschen nach der Reichsgründung 1871 mit den damaligen französischen Adligen teilen:

Die Aufstände der Bauern, die eigentlich nur die feudalen Rechtstitel des Herrn ins Feuer werfen wollen, aber dann doch gleich den Schloßbesitzer mitverbrennen, haben die Entstehung blutiger Legenden über die Grausamkeit der früheren Herrenklasse zur Folge. Es wird verbreitet und geglaubt, daß ein Marquis den Leib eines Bauern geöffnet habe, um seine von der Jagd wunden Füße in dem Blute zu heilen, daß adlige Bücherliebhaber ihren Lukrez in Menschenhaut einbinden lassen, daß umgekehrt die Sansculotten vom Henker die Herzen der hingerichteten Aristokratinnen erbitten, um sie bei ihren brüderlichen Festmählern geröstet zu verspeisen, daß die Königin eine Mine unter dem Sitzungssaal der von ihrem Gemahl einberufenen Gesetzgebenden Versammlung hat legen lassen oder daß die Adligen das Getreide ins Meer werfen, um das Volk auszuhungern (144f).

Sowieso geht jeder Maßstab verloren. Gerechtigkeit ist eine Kategorie, die nur noch vor dem Hintergrund der Lager eine Bedeutung hat:

Die Girondisten, diese geistvollen jungen Leute, zappeln im Netz: das haben sie nicht gewollt. Sie haben Revolution gemacht, um das Recht zu vermenschlichen, sie wollen den König nicht gelten lassen, aber sie wollen ihn auch nicht ermorden, sie wollen etwa nach dem Grundsatz handeln: „Ein König ist auch ein Mensch!“ Robespierre und Saint-Just sind viel großartiger, ehrlicher und auch klüger, für sie ist die Revolution das Ende der alten Duldungen, Nachlässigkeiten und Unverbindlichkeiten. Ein König ist keineswegs ein Mensch, und selbst wenn er einer wäre! Eine ungeheure Umwälzung des Wahrheitsbegriffes liegt hier vor. Wahr wird gleich staatlich und sittlich gleich politisch. Es kommt nicht darauf an, Recht zu sprechen, es gilt, politisch zu handeln. In der Verurteilung des Königs feiert die Gesinnungspolitik ihren ersten großen Triumph. Robespierre hält von nun an den Konvent an einem unzerreißbaren Seil, das täglich kürzer wird. Wer für den Tod gestimmt hat, ist ein aufrichtiger Republikaner, wer dagegen gestimmt hat, ist vom Feinde bezahlt. Es gibt kein Zurück mehr, die Volksvertretung ist durch eine Tat gebunden, die zur Blutschuld jedes einzelnen Mitglieds wird, sobald auch nur einer unter ihnen in den Grundsätzen des Terrors schwach wird. Durch Ludwigs Verurteilung wird die Grundlage für den Schrecken geschaffen, der noch im selben Jahr auf die Tagesordnung gesetzt wird (161).

Wenn man bereits so weit gegangen ist, heißt es Alles oder Nichts:

Die Revolution muß siegen; wenn sie unterliegt, wird diese neue Sittlichkeit zum Verbrechen, und alle, die sich ihrer bedient haben, werden zu blutigen Missetätern (162).

Der neue Götze duldet keine Götzen neben sich, neben der einen Wahrheit kann es keine andere geben:

Im Wohlfahrtsausschuß entgegnet man Grégoire, der die Rettung der französischen Bücherschätze vorschlägt, daß in der Republik nur noch ein Buch notwendig sei, „das Buch der Natur“. Das ist im Geiste Rousseaus geantwortet, denn es spielt auf die Überwachsung und Verwirrung des Allgemeinen Willens durch die Zivilisation an (163).

Das Gulagsystem wird geboren:

Wenn es ein anderes Mittel der Ausrottung als den Tod gibt, soll es ihm [Saint-Just] auch recht sein. In den Beratungen des Wohlfahrtsauschusses, die zum Dekret vom 26. Germinal führen, schlägt er vor: „Man muß die alte Welt ausrotten“, aber tödlicher als der Tod ist die Entrechtung. Er möchte, daß den Aristokraten die Bürgerrechte genommen und die Kugel ans Bein geschmiedet wird. Zu Füßen der freien Republikaner soll ein Helotenvolk ehemaliger Adliger, Priester, Reicher und Genießer wimmeln, welches Sträflingskleider und das unsichtbare Siegel der Schande tragen soll. Mit einem Wort, da die Welt kein Blut sehen kann, so wird eben der unblutige Terror erfunden, der sich damit begnügt, die Seele des Menschen zu töten, seine Würde und Freiheit zu vernichten (175f).

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Louis-Antoine-Léon de Saint-Just (1767-1794)


Völlige Entrechtung des Gegners bzw. Aufgabe von Grundrechten überhaupt, wie folgendes Dekret Saint-Justs zeigt:

Das Eigentum der Patrioten ist unverletzbar und geheiligt. Die Güter der als Feinde der Revolution erkannten Personen werden zugunsten der Republik beschlagnahmt. Diese Personen werden bis zum Frieden in Haft gehalten und dann lebenslänglich verbannt (181).

Dies drückt sich auch im Justizwesen aus (falls man dieses noch derart bezeichnen kann), so z.B. im Verfahren gegen Danton:

Saint-Just ersteigt die Tribüne und erbittet ein Dekret, mit dessen Hilfe die Richter das Verfahren abkürzen und die „erschreckenden Stimmen“ ersticken können. Der junge Terrorist macht mit dem Konvent nicht viel Umstände, er droht ihm einfach: „Markiert den Abstand, der euch von dem Schuldigen trennt!“ Das Dekret, das sofort genehmigt wird, besagt, daß jeder, „der die nationale Justiz beleidigt oder ihr widersteht, auf der Stelle außer Verhandlung gesetzt wird“ (237).

Die Geisteshaltung des Totalitarismus – die BRD ist Erbin Robespierres und Saint-Justs:

Der Staat darf sich nicht damit begnügen, zu den Handlungen des Menschen da Stellung zu nehmen, wo sie die Republik betreffen, er muß den ganzen Menschen bei seinem Ursprung, in seinem Wesen erfassen. Die Aufgabe der Obrigkeit in der idealen Republik ist also weniger juristischer als pädagogischer Natur (191).

Und so sieht die Staatspädagogik nach den Vorstellungen Saint-Justs aus:

Das in „Handwerk und Krankheit“ verzettelte Volk muß mit Macht auf den Urzustand eines Bauernvolkes zurückgeführt werden (192).“ „Die Kinder gehören bis zum fünften Jahre ihrer Mutter und danach bis zu ihrem Tode der Republik. […] Alle Kinder behalten die gleiche Kleidung bis zum sechzehnten Jahr. Vom sechzehnten bis zum einundzwanzigsten Jahr tragen sie den Arbeiteranzug, dann bis zum fünfundzwanzigsten Jahr Uniform. […] Jeder Mann von einundzwanzig Jahren ist gehalten, im Tempel zu erklären, welches seine Freunde sind. Wenn ein Mann einen Freund aufgibt, ist er gehalten, die Gründe dafür vor dem Volke im Tempel darzulegen (193).

Wie man zum Volksfeind wird:

In den Listen dieser Gefängnisse stehen hinter dem Namen der Verhafteten stets die Gründe angegeben: „Hat in seinem Haushalt Tassen mit dem Bilde der Königin.“ – „Hat ein Gebetbuch mit eingepreßter Krone und Lilie.“ – „Glaubt nicht an die Wohltaten der Revolution.“ – „Geht nicht mit ordentlichen Leuten um.“ – Oder noch einfacher: „Ist Egoist.“ (206f).

Systematischer Massenmord, der unseren Staatspädagogen zufolge von den Nazis in aller Heimlichkeit begangen wurde, geschah in Paris auf offener Straße:

Sanson ruft die Opfer auf. Der erste steigt die Stufen zum Schafott hinauf, sein Umriß erscheint über den Köpfen der Menge. Stille breitet sich aus, die Zeitungsrufer schweigen, die republikanischen Rundgesänge, mit denen man sich die Zeit verkürzt hat, brechen ab, die Leute in der ersten Reihe nehmen die Hüte ab – nicht aus Ehrfurcht, sondern damit die anderen besser sehen können, die Schelle des Limonadenhändlers, die Ausrufe der Kuchenfrau sind verstummt. Das ist der Augenblick, den die Taschendiebe benutzen, um den Neugierigen ihre Uhren und Geldbörsen zu stehlen, denn jedermann saugt sich mit seinem Blick an dem Unglücklichen fest, der zum letzten Male das Licht der Welt sieht. Die Henker packen einen nach dem anderen, schnallen ihn auf das Brett, das in die Waagerechte wippt, die eisernen Halbmonde klappen um seinen Hals zusammen, eine winzige und wahnsinnige Sekunde lang sieht er mit entschwindendem Bewußtsein in den schrecklichen Sack hinab, in dem, mit Blut überströmt, mit aufgerissenen Mündern und weit geöffneten Augen, die bereits abgeschnittenen Köpfe liegen – dann saust das schwere Messer hinab, „ein stählerner Wind“, und schon ist das Brett hochgewippt, der kopflose Körper abgeschnallt, in einen großen Korb geworfen, und während Sanson das dreieckige Messer wieder hochwindet, ergreifen seine Gehilfen den nächsten. Und aufs neue erschallen in rascher Folge die drei schweren Schläge, das Kippen des Brettes, das Zusammenklappen der eisernen Halbmonde, das Aufschlagen des Messers, drei schnelle Takte – der Tod (218f).

Auch die Provinz wurde nicht verschont:

Barras und Fréron, die in Marseille 250 Menschen hatten hinrichten lassen, waren dadurch für Toulon richtig eingespielt. Am 11. Dezember wurden 200 Einwohner und Matrosen, die ihnen mit Fahnen und Musik entgegengezogen waren, erschossen; am 20. kamen 18 Artillerieoffiziere an die Reihe, am 22. fielen 200 Einwohner unter den Kugeln der Hinrichtungsabteilungen, zwei Tage später 300. Dann begann die Guillotine ihr Werk, wobei das älteste Opfer der Schreckensherrschaft, ein Mann von 94 Jahren, geköpft wurde. Die Strecke der beiden Volksvertreter betrug insgesamt ungefähr 1000 Menschen. Fouché und Collot verstanden es noch besser, sie richteten mit Kanonen hin. Am 4. Dezember wurden auf der Ebene von Brotteaux 64 junge Leute, zu zweit aneinandergefesselt, vor den aufgeworfenen Massengräbern aufgestellt und mit Kartätschen zusammengeschossen. Die meisten lebten noch und wurden mit Säbelhieben umgebracht. Am folgenden Tag wurden 209 Menschen auf diese Weise hingerichtet, die Soldaten mußten nachher lange mit Säbeln, Beilen und Hacken auf das gräßliche Gebirge verstümmelter Leichen einschlagen. Einer der Gehilfen Fouchés, Achard, schrieb begeistert seinem Freunde Gravier: „Immer wieder und jeden Tag fallen Köpfe. Welche Wonne hättest du gekostet, wenn du vorgestern dieses nationale Gericht über 209 Verbrecher gesehen hättest! Welche Majestät! Welch imposanter Ton! Alles war erhebend. Wieviel große Halunken haben an diesem Tage auf dem Blachfeld von Brotteaux ins Gras gebissen! Welch ein Mörtel für die Republik!“ (228).

Robespierres Fazit:

Das französische Volk scheint dem übrigen Menschengeschlecht um zweitausend Jahre vorausgeeilt zu sein, ja man ist versucht, es im Vergleich damit für eine andere Gattung zu halten (266)!


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Totenmaske Robespierres – Der Revolutionär wurde selber guillotiniert, nachdem er den Bogen überspannt hatte.


Nun stellt sich allerdings folgende Frage: Wurde die Französische Revolution vom französischen Volk initiiert und durchgeführt? Sieburg gibt Hinweise, die dies in Frage stellen, ohne allerdings deutlich und bestimmt zu werden, sei dies, weil er nicht über das nötige Wissen verfügte oder weil er sich nicht kompromittieren wollte (man bedenke, daß er für seine Arbeit als Korrespondent auf gute Beziehungen im Ausland angewiesen war). So heißt es, daß Robespierre von seinem Charakter her ganz unfranzösisch war: kalt, unnahbar, autoritär, prinzipienfixiert, fanatisch – seinen Glauben an Rousseaus Heilslehre und die inquisitorische Unnachgiebigkeit, mit der er diese umzusetzen versuchte, bezeichnet der Biograph als fehlgeleitete Religiosität; auch Saint-Just und weitere Protagonisten der Revolution hatten anscheinend solche Charakterzüge. Ohne eine Antwort zu geben, wirft Sieburg zudem die Frage auf, ob das Terrorregime das Werk geheimer Zirkel und Verschwörer gewesen sein kann.

Der estnische Publizisten Jüri Lina (ein Abschnitt über die Sowjetunion aus seinem Buch Under the Sign oft he Scorpion erschien auf As der Schwerter bereits als Übersetzung) geht deutlich weiter. Ihm zufolge war die Revolution das Werk von Freimaurern, genauer gesagt den Illuminaten. Leider werden die meisten Menschen hier nicht mehr bereit sein, den Erklärungen zu folgen bzw. werden sie abschätzig oder ratlos mit den Schultern zucken. Dabei scheint es durchaus handfeste Beweise zu geben, ja offensichtlich hätte Alles sogar rechtzeitig verhindert werden können, wenn die Menschen damals nicht schon eine ähnliche Reaktion gezeigt hätten. Nachdem 1786 durch Aussteiger zwei Bücher über die zwölf Jahre zuvor gegründeten Illuminaten und ihre Pläne veröffentlicht worden waren („Drei merkwürdige Aussagen“ der Universitätsprofessoren Griinberg, Cosandey und Renner sowie „Grosse Absichten des Ordens der Illuminaten“ von Prof. Joseph Utzschneider) ließ der bayrische Kurfürst, der den Illuminaten-Orden in seinem Land aufgrund entsprechender Umtriebe bereits hatte verbieten lassen, zwei Bücher drucken (der bayrischen Polizei war es gelungen, einiger Dokumente habhaft zu werden): „Einige Originalschriften des Illuminaten-Ordens“ und „Nachtrag von weiteren Originalschriften“ (diese sind heutzutage im Internet einsehbar).

Diese Bücher wurden an die Regierungen in Paris, London und St. Petersburg gesendet, aber dort nicht ernstgenommen (bis es zu spät war) (Under the Sign…: 31).

Der Illuminaten-Orden wurde 1776 von Adam Weishaupt, einem jüdischen Universitätsprofessor in Ingolstadt gegründet. Lina zufolge hatte Weißhaupt ein System entwickelt, das nichts weniger als den Weg zur Weltherrschaft ermöglichen sollte. Neben dem Talmud hatte er sich durch die griechische und ägyptische Antike inspirieren lassen, was die Rolle von Symbolen wie der Pyramide und dem Auge erklärt. Zwei Faktoren waren maßgeblich für den Erfolg der Illuminaten: die Unterwanderung der Freimaurerlogen, über die eine ganze Reihe an bedeutenden Persönlichkeiten und mächtigen Adligen gewonnen bzw. instrumentalisiert werden konnte (viele protestantische Fürsten sahen Weishaupts Umtriebe als positiv an, weil sie gegen die Katholische Kirche gerichtet sind) und die Finanzierung durch den Gründer der Rothschild-Dynastie, Mayer Amschel Rothschild.

Lina zufolge waren die „französischen“ Revolutionäre durch die Bank weg jüdische Illuminaten und das französische Volk war nicht Nutznießer, sondern Leidtragender ihrer Terrorherrschaft. Die angebliche Not und die Unmenschlichkeit des Adels seien Legenden bzw. gezielte Manipulation der Geschichte.

Rothschilds wichtigster Lakai, Weishaupt, wurde ebenfalls mit unbegrenzter Liquidität nach Paris geschickt, um fähige Männer zu bestechen, eine Revolte zu entfachen und den König abzusetzen. Auf dem Freimaurertreffen im Februar 1785 wurde ein geheimes Komitee gebildet, um die revolutionären Aktivitäten zu koordinieren. […] Weishaupt spielte stets eine Führungsrolle bei den Treffen der Illuminaten in Paris. Er holte tausende Mörder in die Stadt. Zahlreiche Verleumdungen gegen Marie Antoinette begannen, zu zirkulieren (vgl. Svenska Dagebladet vom 27.09.1987). Dann wurden Flugblätter verbreitet, um die Bevölkerung zur Revolte anzustacheln. […] Marie Antoinette wurde zu einem Symbol der Bosheit des Königtums (44).

Sobald die „Revolution“ begonnen hatte, konnte man erkennen, wer ihre wahren Nutznießer waren:

Jüdische „Revolutionäre“ sorgten dafür, dass die Juden unverzüglich volle Bürgerrechte erhielten und dadurch handlungsfähig wurden. Maximilien Marie Isidore Robespierre (1758-1794) veröffentlichte bereits 1789 ein Werk mit dem Titel „Zum Schutz der politischen Rechte der Juden“. Ganz offensichtlich war der Schutz jüdischer Rechte die erste Priorität. Louis Joseph Marchand, ein Freund Napoleon Bonapartes, schrieb 1895 [sic], daß Robespierre in Wirklichkeit ein elsässischer Jude namens Ruban war (In Napoleon’s Shadow, San Francisco: 1998) (51).

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Selbst viele aufgeschlossene, national gesinnte und überdurchschnittlich kritische Menschen schrecken davor zurück, sich ernsthaft mit dem Thema des Illuminaten-Ordens auseinanderzusetzen. Hochgradig denkwürdig ist dabei, daß inzwischen allem Anschein nach das von Weishaupt formulierte, aus fünf Punkten bestehende Programm bereits weitgehend umgesetzt ist:

1. Unterdrückung aller Religionen, sowie aller Glaubenssysteme und Ideologien, die nicht zu Werkzeugen des Illuminatentums gemacht werden können.

2. Unterdrückung aller Nationalgefühle und – als langfristiges Ziel – die Abschaffung aller Nationen und die Errichtung eines Illuminaten-Weltstaats.

3. Sukzessive Übereignung allen privaten und staatlichen Besitzes in die Hände der Illuminaten.

Die Methoden, die zu diesem Ziel führen sollten, waren neue, von Illuminaten-Beamten eingeführte Steuergesetze. Weishaupts Originalpläne beinhalteten eine progressive Einkommenssteuer (dies ist also keine neue Erfindung!) und eine noch tiefgreifendere Erbschaftssteuer. Karl Marx verlangt in seinem „Kommunistischen Manifest“ ebenfalls eine hohe, progressive Einkommenssteuer. Ziel ist die Schwächung der Gesellschaft.

4. Ein allesumfassendes Spionage- und Denunzierungssystem mit den „andeutungsvollen Brüdern“ [eine Art Geheimpolizei des Illuminaten-Ordens] als Vorbild. Das entsprechende Symbol ist das Alles-sehende-Auge, ein Auge mit einer Pyramide, welche das Symbol der Macht der Illuminaten ist.

Und schließlich:

5. Eine weltweit einheitliche moralische Ordnung, eine vollständige Vereinheitlichung der innersten Wünsche und Bestrebungen der Menschen unter „den einen Willen“, den Willen der Illuminaten (37f).


Quelle: https://verbotenesarchiv.wordpress.com/2012/06/06/die-franzosische-revolution-als-erster-bedeutender-schritt-zur-new-world-order/
Die jüdische Sowjetunion

  last edited: Sat, 16 Jul 2016 23:14:26 +0200  
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Ausschnitt aus Jüri Linas Buch Under the Sign of the Scorpion.

Die gesamte Gesellschaft wurde nun vom Bösen durchdrungen, und die Macht wurde noch stärker zentralisiert als zur Zeit der Jakobiner in Frankreich. Trotzki wollte militarisierte Sklaven als Untertanen. Alle Formen des Bettelns wurden verboten, genauso wie es in der Pariser Kommune am 16. April 1871 per Dekret erlassen worden war; auf Zuwiderhandeln stand der Tod. Das Bürgertum wurde gezwungen, die Straßen zu kehren und Schnee zu schaufeln; seine Kinder wurden von der höheren Schulbildung ausgeschlossen. Lenins Anweisung, daß die Universitäten vor allem denen offenstehen sollten, die nicht nach höherem Wissen strebten, sonder ein Diplom in der Hand halten wollten, wurde ebenfalls umgesetzt. Bereits die frühen Taoisten wußten: „Je mehr die Menschen wissen, desto schwieriger sind sie zu kontrollieren.“

1918 belegte der orthodoxe Patriarch Tikhon das Sowjetregime mit einem Bann und erklärte es als Werkzeug des Antichristen. Er protestierte vehement, als die Bolschewiken begannen, das Eigentum der Kirche zu konfiszieren. Die GPU [Anm. d. Übers.: Vorläufer des KGB] ermordete ihn im Mai 1922. Die kommunistische Terrorherrschaft war grenzenlos; im Namen der Macht wurden alle vorstellbaren Abscheulichkeiten begangen. Moses Uritzki (eigentlich Boretzki) wurde Chef der Tscheka in Petersburg. Durch sein außerordentlich brutales Vorgehen erwarb er sich den Spitznamen „Schlächter von Petersburg“. Er hatte mit der Hilfe von Seeleuten und deutschen Soldaten im Januar 1918 das Parlament aufgelöst.

Obwohl die jüdischen „Revolutionäre“ und Henker es vorzogen, unter Decknamen zu leben, fanden die gewöhnlichen Russen bald heraus, wer ihr Land mit eiserner Hand regierte. Die jüdischen Parteien „Bund“ und „Po’alei Zion“ blieben unbehelligt, als 1920 alle anderen Parteien  verboten wurden. Im Dezember 1928 fusionierten sie mit der Kommunistischen Partei. Nicht eine einzige Synagoge wurde wie die Kirchen zerstört oder in öffentliche Toiletten oder Lagerhäuser umgewandelt. Nicht ein einziger Rabbi wurde gekreuzigt. Während 1922 viele Kirchen in Moskau abgerissen wurden, entstand eine neue Synagoge mit Platz für zweitausend Menschen. Insgesamt wurden 60 000 Kirchen zerstört. Die jüdischen Henker pflegten „Lang lebe der rote Terror! Tod der Bourgeoisie“ zu rufen. Arbeitsdienst wurde eingeführt, und Landstreicher wurden an Ort und Stelle erschossen. Die Times gestand am 18. September 1920: „Das Sowjetregime gründet auf jüdischen Gehirnen, lettischen [d.h. deutschen] und chinesischen Bajonetten und der fürchterlichen russischen Unwissenheit“. 1922 publizierte Victor Marsden, der Korrespondent der britischen Morning Post, die Namen aller 545 Mitarbeiter der zivilen Regierungsbehörde: 477 unter ihnen waren Juden und nur 30 Russen (5,5 %). 1920 arbeiteten bereits eine halbe Millionen Juden in der Sowjetischen Partei, im Staatsapparat, in verschiedenen Institutionen, als Unternehmensführer und in allen möglichen anderen Feldern im Bereich des Sowjetregimes. Viele von ihnen waren eingewandert, v.a. aus Polen und Litauen (vgl. The Book of Russian Judaism, New York: 1968, S. 137). Die wichtigsten Diplomaten der Sowjetunion waren ebenfalls Juden. Auch in der ersten sowjetischen Auslandsvertretung in Stockholm wirkten jüdische Funktionäre, beispielsweise Aaron Zimmermann.

Hier folgt eine Liste von nur einigen wenigen mächtigen Juden in der frühen Sowjetverwaltung. Der Generalstaatsanwalt war D. Kursky, der Anwalt des Rats der Volkskommissare Vladimir Bonch-Brujewitsch (1873-1955). Jemeljan Jaroslawski (Minei Gubelman, 1878-1943) wurde der Kommissar des Kremls und der Sekretär des Zentralkomitees. Er leitete die Machtübernahme in Moskau ein. Weitere führende Juden waren: [Anm.: Hier folgt eine lange Liste. Ich verweise auf das Original.]

Bereits in den Anfängen der Sowjetunion reisten alle möglichen jüdischen Spekulanten und Anarchisten ein, die vom Bolschewismus begeistert waren; sie kamen aus vielen Ländern (der Türkei, Deutschland, Österreich, Bulgarien, Ungarn, Polen, Böhmen, Slowakei und aus den USA). Ernest (Arnost) Kolman beispielsweise, ein böhmischer Zionist aus Prag, arbeitete zwischen 1918 und 1919 als Parteifunktionär in Moskau, dann als Politoffizier in Moskau und ab den 1920ern in Sibirien. Später entfaltete er umstürzlerische Aktivitäten in Deutschland, wo er festgenommen und in die Sowjetunion zurückgeschickt wurde. Die meisten kamen aus den USA. Zu den bekanntesten gehören Emma Goldman und Alexander Berkman, die von den amerikanischen Behörden im Januar 1920 nach Petersburg geschickt wurden. Diese Anarchisten hatten den Sowjetstaat in Amerika als das Paradies auf Erden angepriesen. […] Hier folgt eine Liste einiger wichtiger amerikanischer Juden, die im Staatsapparat der Sowjetunion arbeiteten: Minnor war politischer Kommissar für Äußere Angelegenheiten; Kisswalter arbeitete im Obersten Rat als Vorsitzender des Komitees für die wirtschaftliche Restrukturierung; Kahan gehörte dem Komitee zur Abschaffung der Privatbanken an; Simson koordinierte die Arbeit der verschiedenen Räte, Gubelman war politischer Kommissar im Moskauer Militärbezirk, Michelson wurde Berater der Volksbank, und auch Isaac Don Levine bekleidete dort [Anm.: der Bezug ist hier im Original wegen des Satzbaus unklar] einen hohen Posten. Natürlich hatten viele amerikanische Juden hohe Ämter innerhalb der Tscheka. Michman und Meherbey, die sich als besonders gefährlich erwiesen, gehörten zu den wichtigsten Tscheka-Mitarbeitern in Petersburg (vgl. Maurice Pinay: The Secret Driving Force of Communism, S. 45). Trotzkis Kameradin Clara Scheridan schrieb am 13. Dezember 1923 ganz offen in der New York World: „Die Führer der Kommunisten sind Juden, und Rußland wird vollkommen von ihnen beherrscht. Sie sitzen in jeder Stadt, in jedem Regierungsbüro, in den Ämtern und in den Redaktionen der Zeitungen. Sie verdrängen die Russen und sind verantwortlich für deren zunehmende antisemitische Einstellung.“

John Gates (tatsächlich Israel Regentreif), einer der führenden Kommunisten in den USA, bestätigt in seiner Autobiographie ebenfalls, daß Juden den Marxismus in Rußland und außerhalb  absolut dominierten (vgl. John Gates: The Story of an American Communist. New York, 1958).

An dieser Stelle muß gesagt werden, daß die jüdischen Extremisten in Rußland und ihre Gefolgsleute nur ein Werkzeug in der Hand internationaler jüdischer Banker waren, die so viele Werte wie möglich aus Rußland herauspressen wollten. Alles, was während der jakobinischen Terrorherrschaft in Frankreich geschehen war, wiederholte sich in Rußland. Der Banker Jacob Schiff hatte Trotzki 20 Millionen Dollar gegeben, um die Machtübernahme der Bolschewiken zu organisieren. Der Einsatz lohnte sich. Dem Historiker Gary Allen zufolge flossen zwischen 1918 und 1922 sechshundert Millionen Goldrubel aus Rußland in die USA. Nach Angaben der New York Times vom 23. August 1921 machte das Bankhaus Kuhn, Loeb & Co. allein in der ersten Hälfte des Jahres 1921 dank der Bolschewiken 102 290 000 Dollar Gewinn. Multipliziert man diese Summe mit hundert, kommt man auf den heutigen Geldwert. Nach Recherchen in den Archiven der Kommunistischen Partei deckte der russische Historiker Dimitri Wolkogonow auf, daß „allein die Privatreserve der Zarin sich auf 475 Millionen Goldrubel belief (plus 7 Millionen für die Kronjuwelen)“ (vgl. Dagens Nyheter, 31. August 1992). Die bolschewistische Finanzbehörde Goskhran konfiszierte alles. Einige schwedische Journalisten (darunter Staffan Skott) versuchten, in Übereinstimmung mit dem vorherrschenden Mythos, zu erklären, daß das meiste dieses Reichtums den kommunistischen Parteien in anderen Ländern ausgehändigt wurde, während Millionen Russen verhungerten. Dies ist nicht ganz richtig. Dem Historiker Igor Bunich zufolge kümmerten sich Lenin und Trotzki persönlich um diese Summen. Das Gold wurde aus Rußland herausgeschmuggelt und auf private Bankkonten in der ganzen Welt übertragen (zur Zarenzeit waren 30 Tonnen Gold jährlich produziert worden). Aus diesem Grund nannte die britische Zeitung The Guardian im März 1923 anscheinend die Bolschewisten „Partei des Gelben Teufels“.

Es folgt ein konkreter Fall. Der Freimaurer Juri Lomonosow, welcher die rechte Hand des Kommunikationsministers während der Zeit der Provisorischen Regierung war, lebte zwischen 1918 und 1919 in den USA. Als er nach Rußland zurückkehrte, erhielt er einen hohen Posten im Regime der Bolschewiken. 1920 wurde das Gold des Zaren durch diesen Professor Lomonosow und unter Mitthilfe von Jacob Schiffs Bankenkonsortium Kuhn, Loeb & Co. sowie dem jüdischen Banker Aschberg (Nya Banken, Schweden) aus Rußland ausgeführt. Drei Schiffsladungen mit einem Gesamtvolumen von 540 Umzugskisten mit Gold wurden aus dem estnischen Hafen Tallinn verschifft (vgl. U.S. State Department Decimal File 861.51/837, 04. Oktober 1920). Professor Lomonosow kehrte in die USA zurück, nachdem seine Mission vollbracht war. Jede Kiste hatte einen Wert von 60 000 Goldrubeln; der Gesamtwert betrug also 32,4 Millionen. Die Bolschewiken benutzten ebenfalls die Harju Bank in Estland, um Geld zu transferieren. Dem russischen Historiker Igor Bunich zufolge landeten die gesamten bolschewistischen Goldreserven am Ende in den USA. Über 600 000 Zwangsarbeiter starben allein in den Goldminen in Kolyma. Der in New York und Frankfurt am Main operierende Banker James Warburg sicherte sich einen noch größeren Gewinn [Anm.: vergleichender Bezug unklar], indem er Lenin und Trotzki finanzierte (vgl. Gary Allen: Say No! To the New World Order. Kalifornien, 1987, S. 22).

Während des Mordens und Plünderns flohen über 1,6 Millionen Russen ins Ausland. Die 19 564 führenden Juden der KP und die jüdisch-kommunistischen Parteien Bund und Po’alei Zion versuchten, die russische Gesellschaft vollständig zu kontrollieren. Hunderttausende Russen wurden gezwungen, Kommunisten zu werden. Die jüdischen Extremisten, die von marxistischen Halluzinationen besessen waren, verwandelten Rußland in einen Tempel des Bösen, einen veritablen Tempel Salomons für jüdische Freimaurer – insgesamt wurde mehr als einhundert Millionen Menschen [sic] in ihm geopfert.

Freimaurerische Begriffe wurden von den Kommunisten andauernd verwendet. Sie wollten eine „neue Gesellschaft“ und eine „bessere und leuchtende Zukunft“ schaffen. Manchmal wollten sie auch die alte Gesellschaft [Anm.: im Sinne Rousseaus] wiederherstellen („perestroika“). Der an das Gefühl appellierende Propagandaapparat war vollständig in der Hand „revolutionärer“ Juden. Sie besaßen ihre eigene Nachrichtenagentur, YETA, welche dienstfertig über jegliches Anzeichen von Antisemitismus berichtete. Die jüdischen Funktionäre begannen ab dem 03. März 1918 sogar, Prawda in Jiddisch („Varhait“) zu publizieren, und ab August 1918 war dieselbe Zeitung ebenfalls in Hebräisch („Emet“) erhältlich (vgl. „Die große Sowjetenzyklopädie, 1932, Vol. 24, S. 120). Jüdische Autoren produzierten Propagandaliteratur. Jüdische Tonsetzer komponierten alle möglichen Märsche und Lieder, um die gewöhnlichen Russen zu heroischen Taten im Namen des Sozialismus aufzurufen. Auch im Ausland hielt man viel von den Liedern Isaak Dunajewskis und der Brüder Pokrass. Zu Dimitri Pokrass‘ Werk gehört das bekannte, „Konarmeiskaja“, welches die schwedischen Sozialisten bereitwillig unter dem Namen „Das Lied über die Reaktion“ sangen, ebenso der „Budjonni Marsch“. Letzterer war von Dimitri Pokrass im Alter von zwanzig Jahren im Sommer 1920 in Kiew komponiert worden. Im selben Jahr schrieb sein zwei Jahre älterer Bruder „Wir bilden die Nation“, wo es heißt, daß die Rote Armee die stärkste von allen ist. Die Rotarmisten halten ihre Waffen fest in schwieligen Fäusten. Dieses Revolutionslied wurde von den schwedischen Sozialisten zu ihrer eigenen Hymne gemacht, welche beim Begräbnis Olof Palmes, dem 1986 ermordeten schwedischen Premierminister, in Stockholm gesungen wurde. Samuel Pokrass wurde später nach Hollywood eingeladen. Natürlich war es nicht möglich, diese Auswanderung in die USA zu verhindern. Er starb 1939 in New York. Seinem Bruder Dimitri wurde später der Stalin-Preis für seinen Beitrag zur Indoktrinierung verliehen. Isaak Dunajewskis beliebteste Melodie hatte den Namen „Marsch der jungen Enthusiasten“. Jüdische Komponisten (Leon Knipper, Alexander Tsfasman, Matwei Blanter, Jan Frenkel, Alexander Kolker, Mark Fradkin, Oskar Feltsman, N. Brodski, I. Schwarts, Eduard Kolmanowski, Benjamin Basner, Alexander Fljarkowski, Alexander Bronewitski, David Tukhmanow und andere) kontrollierten die russische Musikkultur. Selbstverständlich dominierten die Juden ebenfalls den bedeutendsten Zweig der Medien, die Filmindustrie. Die bedeutendsten Filmregisseure waren: Leo Arnstam, Abraham Room, Leonid Trauberg, Friedrich Ermler, Dziga WertoW, Josef Heifitz, Mikhail Romm, Mark Donskoi, Sergei Jutkewitsch, Juli Raizman […]. Vsevolod Meyerhold entwickelte das neue Theater. Der jüdische Regisseur und Freimaurer Sergei Eisenstein drehte mehrere Propagandafilme („Panzerkreuzer Potemkin“, „Der Streik“, „Oktober“). Das Drehbuch für seinen berühmtesten Film, „Panzerkreuzer Potemkin“, wurde von dem jüdische Publizisten Alexei Kapler geschrieben. Das Werbeposter für diesen Film gestalteten die jüdischen Brüdern Steinberg aus Schweden. In der Ukraine dominierten die Juden das Kulturleben zu einem noch höheren Grad (76 % der Mitglieder der kulturellen Gewerkschaften waren Juden).

Genauso wie nach dem jakobinischen Umsturz 1791 ergriff Lenin die Gelegenheit, um im Dezember 1917 die sexuelle Freiheit auszurufen (selbst Homosexualität wurde entkriminalisiert). Stalin allerdings verbot die Homosexualität 1934, ebenso wie die Abtreibung; zur gleichen Zeit wurden die äußerst liberalen Ehegesetze strenger. Lenin ließ Folgendes proklamieren: „Ab dem achtzehnten Lebensjahr ist jede junge Frau Staatseigentum“. Unverheiratete Frauen mußten sich im Büro der Freien Liebe registrieren. Unterlassung wurde schwer bestraft. Jede eingetragene Frau mußte einen Mann im Alter zwischen 19 und 50 Jahren akzeptieren. Wenn Männer belegen konnten, daß sie zum Proletariat gehörten, konnten sie sich eine Frau aussuchen – deren Zustimmung war in diesem Fall nicht maßgeblich; allen anderen war es nicht erlaubt, ein Geschlechtsleben zu haben, da sie Klassenfeinde waren (d.h. Feinde der Juden). Die Kinder aus diesen Verbindungen wurden als Staatseigentum betrachtet (vgl. Mikhail und August Stern: Iron Curtain for Love, Stockholm, 1982, S. 26.) Die jüdischen Bolschewiken organisierten regelmäßig Nacktmärsche und propagierten Gruppensex. Diese neuen Maßnahmen verursachten tiefe psychologische Störungen im traditionell familienorientierten russischen Volk. Die kommunistischen Führer wollten das Familienleben abschaffen. Abtreibung wurde legalisiert. Vergewaltigungen wurden häufiger. Der kommunistische Dichter Wladimir Majakowski propagierte die neue Politik auf folgende Weise:

Jedes Mädchen, jung und schön,

werde ich vergewaltigen.

Und verächtlich

Werde ich auf sie spucken!

Später behaupteten die Sowjetfunktionäre, daß seine Gedichte ironisch waren. Die moralischen Normen wurden in Sowjetrußland schnell umgekehrt. Eine Persönlichkeit, die ein besonders „gutes Beispiel“ dieses Auflösungsprozesses wurde, war die Nymphomanin Alexandra Kollontai. Als Volkskommissarin befahl sie mehreren Seemännern, täglich zu ihr zu kommen. Deren Aufgabe war es, mit ihr zu schlafen. Besonders erregt wurde sie von ihren Uniformen. 1989 enthüllte der Parteifunktionär Oleg Agraniants, daß Alexandra Kollontai zuvor Puffmutter gewesen war.

Sobald die moralischen Normen aufgelöst worden waren, wurde die Sexualität restriktiv behandelt. Das Ziel war erreicht worden, und das neue Motto lautete: „Sexualität ist der Feind der Revolution!“ Die Frauen mussten nun Arbeitstiere werden. Der jüdische Kommissar für Erziehung und Kultur, der Freimaurer Anatol Lunacharski, erklärte: „Diese kleine Erziehungsanstalt, welche Familie genannt wird… dieser ganze Fluch… soll ein abgeschlossenes Kapitel werden.“ Auf diese Weise war die russische Gesellschaft in eine Viehherde umgewandelt worden, genauso wie der Freimaurer Michael Bakunin es vorhergesagt hatte. Das „Dictionnaire Universel“ (S. 114) bestätigt, daß Bakunin Freimaurer war. Er war der Ansicht, daß die rote Bürokratie der Moral und den Ansichten des Volks ein Ende bereiten würde. Der jüdische Psychologe Alexander Zalkind gestand in seinem Buch The Revolution and the Youth (Moskau, 1925), daß die KP das russische Volk rassisch umgestaltete. Er schrieb: „Die Gesellschaft hat das vollkommene und unbedingte Recht in das Sexualleben der Menschen einzugreifen, um durch künstliche sexuelle Auswahl die Rasse zu verbessern“. Mit andern Worten: Die jüdischen Extremisten wollten sicherstellen, daß ihnen zukünftig geeignete (nicht zu intelligente) Sklaven zur Verfügung stehen würden.

Oleg Platonow schreibt in seinem Buch The History of the Russian People in the Twentieth Century (Moscow, 1997, S. 520) Folgendes: „Eines der ersten bolschewistischen Symbole war das Hakenkreuz, welches von den jüdischen Beamten als Hauptelement auf dem Staatswappen vorgeschlagen wurde. Unter anderem erschien ein umgekehrtes Hakenkreuz auf den Ärmeln der Uniformen der Roten Armee und 1918 auf den Banknoten für fünf- und zehntausend Rubel.” Weiterhin schreibt er: „Der Davidstern wurde auf den ersten bolschewistischen Dokumenten und den Insignien des Sowjetmilitärs benutzt. Später wurde er durch den fünfzackigen Freimaurerstern ersetzt.“ Die jüdischen Führer der Kommunisten führten eine große Anzahl freimaurerischer Symbole und Begriffe ein – v.a. den roten, fünfzackigen Stern (den Stern Salomons). Die Anrede wurde „tovarisch“ (Kamerad), die Bezeichnung für einen Freimaurer zweiten Grades. Höhere freimaurerische Grade wurden Rat genannt, genauso wie im Judentum. Es gab ebenfalls einen höchsten Rat. Die, welche später den Lenin-Orden erhielten, wurden Ritter des (freimaurerischen) Lenin-Ordens genannt. Jeder Freimaurer-Meister benützt einen rituellen Hammer. Der Hintergrund dieser Tradition stammt aus dem Alten Testament, wo geschrieben steht, daß Jahwe die anderen Völker wie ein Hammer zerstört (Jeremias 50: 23). Der Freimaurer und Kommunistenführer Mao Tse-tung erklärte 1950: „Der Kommunismus ist ein Hammer, der unsere Feinde zerschmettert.“ Auch die Sichel kommt aus dem Freimaurertum. Sie symbolisiert Zerstörung (die Kastrierung des Uranus) und wird ebenfalls in Jeremias erwähnt (50: 16). Die Zionistisch-Sozialistische Partei, die sich während des Umsturzversuchs 1905-06 hervortat, wurde auch „Die Sichel“ genannt.

Das Sowjetregime konnte sich dank der Hilfe Großbritanniens, Amerikas, Deutschlands und anderer Länder in Rußland etablieren. Es verbreitete Terror, Täuschung, Plünderung und politische Hurerei. Der Kommunismus wurde besonders gefährlich, weil er unglaublich bösartige Verbrechen mit ebenso unglaublichen Propagandalügen rechtfertigte. Er befiel Rußland wie ein Krebsgeschwür, zerstörte den Körper der Gesellschaft und begann, als rote Krankheit auf andere Länder überzugreifen.

Quelle: https://verbotenesarchiv.wordpress.com/2012/06/01/die-feinde-zerschmettern-wie-ein-hammer-die-judische-sowjetunion/
Das Rakowski Protokoll

  last edited: Sat, 16 Jul 2016 10:40:29 +0200  
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Kristjan (Christian) Jurjewitsch Rakowskij (Rakowski) – Sowjetdiplomat, Trotzkist und Hochgradfreimaurer will Stalins Genickschuß entgehen und packt deshalb aus über JENE, die sich anmaßen, im Hintergrund das Geschick der Menschheit zu lenken.


von Johannes Rothkranz, „Die kommende ‚Diktatur der Humanität' oder Die Herrschaft des Antichristen", Band 1: Die geplante Weltdemokratie in der „City of Man", Durach 1993, ISBN 3-929170-09-4

Der Kommunismus

An dieser Stelle ist es unumgänglich, sich nochmals des bemerkenswerten Umstands zu erinnern, daß auf der Ein‑Dollar‑Note nicht bloß das Illuminatensiegel, sondern auch ‑ freilich weit unauffälliger ‑ ein aus Pentagrammen zusammengesetzter Judenstern prangt, was doch jedenfalls Anlaß zu der Frage gibt, inwieweit Illuminaten und zionistisches Judentum miteinander zusammenhängen. Die Beantwortung dieser Frage wird uns zugleich zu den Uranfängen des Kommunismus führen. Douglas Reed konnte noch 1952 die These vertreten, das Illuminatentum sei «eine deutsche, nicht eine jüdische Erfindung. Im Jahre 1793 bemerkte das “Journal de Vienne” ironisch: “Es sind nicht die Franzosen, welche das große Projekt, das Antlitz der Erde zu ändern, ausgearbeitet haben; diese Ehre gebührt den Deutschen.” Erst nach dem Wiener Kongreß von 1815, meint Reed, „machte sich zum erstenmal starke jüdische Einflüsse in dieser Bewegung geltend. Bisher war sie vorwiegend deutsch gewesen.“ (Reed 1952, S. 322f)

Zum damaligen Zeitpunkt kannte Reed noch nicht das außerordentlich aufschlußreiche wörtliche Protokoll des Verhörs, dem der nach eigenem Bekunden hochgradig in die Pläne und Machenschaften der Geheimen Oberen eingeweihte und verstrickte Hochgradfreimaurer und Trotzkist Christian C. Rakowskij 1938 unter Stalin unterzogen worden war. D. Griffin hat das erstmals 1950 in Spanien veröffentlichte Dokument in den siebziger Jahren in Amerika und 1980 auch in Deutschland publiziert (D. Griffin, Die Herrscher. Luzifers 5. Kolonne, Vaduz 1980, S. 273-324). In Spanien erregte die Veröffentlichung damals großes Aufsehen, so daß interessierte Kräfte das Buch aufkauften, um es aus dem Verkehr zu ziehen. An der Echtheit des Dokuments wird von niemandem gezweifelt, zumal die Details seiner Entstehung bestens bekannt sind (vgl. ebd. S. 273‑277). Rakowskij war zusammen mit sechs anderen führenden Trotzkisten von Stalin bereits zum Tod verurteilt worden; ihnen stand aber noch der Schauprozeß bevor, als Rakowskij sich entschloß, Stalin wertvollste Informationen anzubieten, um sein Leben zu retten. Das mehrstündige Verhör, das von einem Vertrauten Stalins, Gavril G. Kuzmin (alias René Duval), einem überzeugten Kommunisten, geführt wurde, zog sich bis tief in die Nacht hinein, weil es Rakowskij ersichtlich größte Mühe kostete, den ahnungslosen kommunistischen Funktionär Kuzmin innerhalb weniger Stunden von der wahren Natur des Kommunismus zu überzeugen. Der offenbar außerordentlich intelligente Rakowskij kam schließlich noch rechtzeitig ans Ziel; sein dringender Hinweis darauf, daß die Geheimen Oberen von Stalin unbedingt einen Pakt mit Hitler wünschten, um einen kräftemäßig annähernd austarierten, möglichst lange anhaltenden und möglichst zerstörerischen Krieg ‑ den späteren zweiten Weltkrieg! ‑ inszenieren zu können, sorgte dafür, daß Rakowskij als einziger der sieben prominenten Trotzkisten nicht hingerichtet, sondern zu zwanzigjähriger Haft begnadigt wurde.

Rakowskij enthüllte dem völlig verblüfften und fast ratlosen Kuzmin unter anderem folgendes: „Wissen Sie, daß die nicht geschriebene Geschichte, die nur wir kennen, uns als den Gründer der Ersten Internationale des Kommunismus ‑ natürlich geheim ‑ Adam Weishaupt angibt? Erinnern Sie sich seines Namens? Er war der Führer des als “Illuminaten” bekannten Freimaurerordens, dessen Namen er von der zweiten antichristlichen und kommunistischen Verschwörung des Zeitalters, der Gnostik, entlehnt hat. Als dieser große Revolutionär, Semit und Exjesuit den Triumph der Französischen Revolution voraussah, entschloß er sich (oder wurde beauftragt ‑ man nennt als seinen Chef den großen Philosophen Mendelssohn) eine Organisation zu schaffen, die geheim sein und die Französische Revolution über ihre politischen Ziele hinaus weitertreiben sollte, um sie in eine soziale Revolution zur Aufrichtung des Kommunismus zu verwandeln. In jenen heldischen Zeiten war es eine ungeheuere Gefahr, den Kommunismus auch nur als Ziel zu erwähnen. Daher alle die Vorsichtsmaßnahmen, Prüfungen und Mysterien, mit denen er das Illuminatentum umgeben mußte. Noch fehlte ein Jahrhundert, bis man sich ohne Gefahr von Gefängnis oder Hinrichtung öffentlich als Kommunist bekennen konnte.“ (Zit. n. Griffin 1980, S. 295). Rakowskij nennt hier Weishaupt mit Bestimmtheit einen „Semiten“ und bezeichnet als seinen wahrscheinlichen Auftraggeber den jüdischen Gelehrten Mendelssohn; wenn er damit recht hat, war Weishaupt wohl jüdischer Abstammung, hatte aber (wie vielleicht schon seine Eltern) die katholische Taufe empfangen. Doch folgen wir Rakowskijs ungewöhnlichen Darlegungen noch ein Stück weiter.

„Was man nicht kennt“, fährt Rakowskij fort, „das ist die Verbindung von Weishaupt und seinen Anhängern zu dem ersten Rothschild. Das Geheimnis des Ursprunges von dem Vermögen dieser berühmtesten Bankiers läßt sich damit erklären, daß sie die Schatzmeister der ersten Komintern (sc. Kommunistischen Internationale!) waren. Es bestehen Anzeichen dafür, daß, als jene fünf Brüder sich in fünf Provinzen des Finanzreiches von Europa teilten, eine geheimnisvolle Macht ihnen half, dieses sagenhafte Vermögen anzusammeln. Es könnten jene ersten Kommunisten aus den Katakomben Bayerns gewesen sein, die über ganz Europa verstreut waren. Andere aber sagen, ich glaube mit größerem Recht, daß die Rothschilds nicht die Schatzmeister, sondern die Führer jenes ersten geheimen Kommunismus waren. Diese Auffassung stützt sich auf die sichere Tatsache, daß Marx und die höchsten Führer der Ersten, nun schon öffentlichen Internationale, darunter Heine und Herzen, dem Baron Rothschild gehorchten, dessen revolutionäres Bild, von Disraeli, englischer Premier und ebenfalls eine seiner Kreaturen, geschaffen, ihn uns in der Gestalt des Sidonia hinterließ, des Mannes, der als Multimillionär unzählige Spione, Carbonari, Freimaurer, Geheimjuden, Zigeuner, Revolutionäre usw. kannte und befehligte. Das erscheint alles phantastisch, aber es ist erwiesen, daß Sidonia das idealisierte Bild des Sohnes vom alten Nathan Rothschild darstellt …“ (Zit. n. ebd.) Rakowskij spielt hier auf eine von Benjamin Disraelis Romanfiguren an. Bekanntlich hat der zwar getaufte aber sein Judentum nie verleugnende Hochgradmaurer und Rothschildschützling Disraeli einige mehrbändige Romane geschrieben, die teils autobiographischer Natur waren, teils nur wenig verschlüsselt die Hintergründe der zeitgenössischen Politik ausleuchteten. Wieso Disraeli das unbehelligt tun konnte, ist bis heute nicht geklärt. Tatsache ist aber, daß Disraeli die erste kommunistische Revolution, nämlich die von 1848, prophezeit hat.

„Schon vier Jahre früher, im Jahre 1844“, schreibt Reed (1952, S, 323ff), „wußte Disraeli genau, was geschehen würde! Er legte seinem jüdischen Helden in “Coningsby” folgende Worte in den Mund: “Die mächtige Revolution, die sich zur Stunde in Deutschland vorbereitet … und von der bis jetzt noch so wenig in England bekannt ist, reift ausschließlich unter der Lenkung von Juden heran, die heute fast ein Monopol auf alle Lehrstühle in Deutschland besitzen … Siehst du also, mein lieber Coningsby, daß die Welt von recht verschiedenen Personen regiert wird, als diejenigen glauben, die nicht hinter die Kulissen sehen.” … Acht Jahre später, nach dem Versuch der Revolution von 1848, schrieb Disraeli außerordentlich aufschlußreiche Worte. Wenn der schon zitierte Passus ein blitzartiges Aufleuchten der Wahrheit bedeutet, dann dauert der nachfolgende (Blitz) doppelt so lang und ist doppelt so hell. Er beleuchtet die ganze dunkle Landschaft unserer Zeiten und durch seine Lichtstrahlen sind die lauernden Verschwörer, deren Existenz immer geleugnet wird, ganz deutlich zu sehen: “Der Einfluß der Juden kann im letzthin erfolgten Ausbruch des zerstörerischen Prinzips in Europa aufgezeigt werden. Da findet eine Erhebung statt, die sich gegen die Tradition und die Aristokratie, gegen die Religion und das Privateigentum richtet. Zerstörung der semitischen Grundsätze, Ausrottung der jüdischen Religion in der mosaischen oder in der christlichen Form, die natürliche Gleichheit der Menschen und die Aufhebung des Besitzes: diese Grundsätze werden von den geheimen Gesellschaften proklamiert, die provisorische Regierungen bilden, an deren Spitze überall Männer der jüdischen Rasse stehen. Das Volk Gottes arbeitet mit den Atheisten zusammen; Männer, die im Zusammenraffen von Geld äußerstes Geschick gezeigt haben, verbünden sich mit den Kommunisten; die besondere und auserwählte Rasse reicht ihre Hand allen verworfenen und niederen Schichten in Europa! …” (Das Leben von Lord George Bentinck, 1852). Diesem Bekenntnis eines jüdischen Eingeweihten ist nichts hinzuzufügen.

Es stimmt also: „Der erste Illuminat Prof. Adam Weishaupt war zugleich der erste Kommunist“ (Homuth 1986, S. 61). Die von den Illuminaten in Zusammenarbeit mit den ihnen einverleibten Freimaurern planmäßig organisierte Französische Revolution von 1789 war die erste kommunistische Revolution im strikten Sinn. Ihre Parole „Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit“ entspricht exakt den bis heute stereotyp immer wieder proklamierten Zielen des vermeintlichen „Klassenkampfs“ der (zu 99 Prozent nicht‑eingeweihten) Marxisten aller Schattierungen und aller Länder. Daß diese Forderungen von den Drahtziehern im Hintergrund in keiner Weise ernstgemeint sind, sondern die Masse der gläubigen Kommunisten letztendlich jedesmal grausam verhöhnen, hat die Geschichte seit 1789 zigmal bewiesen. Die Dummen werden deshalb nicht weniger, und gerade unter den sogenannten Intellektuellen macht die verbrecherische, mittlerweile um den Junior‑Partner Rockefeller erweiterte Rothschild‑Hochfinanz mit den Ideen ihrer Marionetten Weishaupt, Marx, Engels, Lenin, Trotzki, Mao etc. weltweit überreiche Beute.

Lassen wir hier noch eine Reihe weiterer hochinteressanter Beobachtungen folgen, die sämtlich beweisen, daß Hochgradmaurerei, jüdische (und Rockefellersche) Hochfinanz und kommunistische Revolutionäre bzw. Spitzenfunktionäre hinter den Kulissen der Bühne des großen Welttheaters, auf der sie sich zum Schein heftigst bekämpfen, einträchtig an ein und demselben Ziel arbeiten, das ihnen freilich auf unterschiedliche Art und Weise gemeinsam ist. Freimaurerei und Kommunismus sind nur die Werkzeuge zur Schaffung der Einen Welt; herrschen wird der aus den Reihen der Geheimen Oberen hervorgehende Antichrist.

Daß Karl Marx in enger Verbindung mit den europäischen Rothschilds stand, haben wir oben aus dem Mund des seinerzeitigen Spitzenagenten Rakowskij selber gehört. Es wird oft vergessen, daß Marx auch jüdischer Abstammung war. Etwas später als zur Zeit, da Mazzini die geheime Leitung der Illuminaten übernahm, „trat ein obskurer Intellektueller mit Namen Mordechai Marx Levy alias Karl Marx einer der Zweigorganisationen der Illuminatenverschwörung bei, dem Bund der Gerechten. 1847 erhielt er den Auftrag, ein Werk zu schreiben, das später unter dem Titel Das Kommunistische Manifest bekannt wurde. Im Grunde handelt es sich dabei um eine politische Niederlegung der Gesamtplanung für die Zukunft. Marx spielte eine so untergeordnete Rolle, daß sein Name zwanzig Jahre lang nicht auf dem Manifest erschien. Er war lediglich ein Bauer in dem „Schachspiel“, das die wirklichen Mächte hinter den Kulissen spielten. Unvoreingenommene Historiker haben längst festgestellt, daß das Kommunistische Manifest nichts “Neues” oder “Ursprüngliches” enthielt. Es ist weiter nichts als ein wiederaufgewärmtes Plagiat der Schriften Adam Weishaupts und seines Schülers Clinton Roosevelt“ (Griffin 1986, S. 45). In dieser Beurteilung trifft sich Griffin mit Reed, der schon früher festgestellt hat: „Nach dem Zusammenbruch der 1848er Revolution war der nächste Erbe von Weishaupts Illuminismus und seiner Organisation Karl Marx, dessen Kommunistisches Manifest (1847) nur Weishaupts Lehren wiederholte: Aufhebung des Erbrechts, der Ehe und der Familie, des Patriotismus, jeglicher Religion und Gemeinschaftserziehung der Kinder durch den Staat. Das Kommunistische Manifest ist als Bibel eines neuen politischen Glaubens, des “Marxismus”, geschildert worden. In Wirklichkeit ist es nur ein Consommé (sc. Zusammenfassung) der Lehren der früheren Geheimgesellschaften, angefangen mit Weishaupt …“ (Reed 1952, S. 326f).

Noch kaum ein Historiker hat sich für den Ursprung der roten Farbe als Symbol der Hochgradfreimaurerei und des Kommunismus gleichermaßen interessiert. Dabei stößt man im Verlauf einer diesbezüglichen Untersuchung auf sehr bedeutsame Zusammenhänge. Nach Des Griffin (und die Encyclopaedia Judaica bestätigt nahezu alle diese Angaben unter dem Art. „Rothschild“) ließ sich im Jahr 1743 in der Frankfurter Judengasse ein aus dem Osten stammender jüdischer Geldwechsler und Goldschmied namens Moses Amchel Bauer nieder. Sein hochintelligenter Sohn Mayer Amchel Bauer wurde beim jüdischen Bankhaus Oppenheimer angestellt und avancierte aufgrund seiner herausragenden Geschäftstüchtigkeit schnell zum Teilhaber. Ãœber dem 1750 eingerichteten Kontor in der Judengasse hatte sein inzwischen verstorbener Vater einst ein großes rotes Schild angebracht. Mayer Amchel Bauer kaufte nun das nach dem Tod des Vaters veräußerte Geschäft wieder zurück. „Das große rote Schild hing noch immer darüber. Die wahre Bedeutung des roten Schildes (sein Vater hatte es zu seinem Wappen aufgrund der roten Flagge erhoben, die das Siegeszeichen für die revolutionsbewußten Juden in Osteuropa war) erkennend, änderte Mayer Amchel Bauer seinen Namen um in Rothschild: auf diese Weise wurde das Haus Rothschild gegründet“ (Griffin 1986, S. 73f). Um Mißverständnissen vorzubeugen: schon vorher gab es Juden, die sich vielleicht aus ganz ähnlichen Gründen ‑ für den Namen Rothschild entschieden hatten, so beispielsweise jener Rothschild, der bereits 1723 Mitglied einer Londoner Loge war (s.o.); auch heute gibt es allein in Deutschland hunderte von Personen, die den Namen Rothschild führen und doch in den meisten Fällen mit der uns allein interessierenden weltbekannten Großbankiers‑ und Rohstoffmagnaten‑Dynastie überhaupt nichts zu tun haben. Der erste Rothschild eröffnete später mithilfe einer großen Summe auf zweifelhafte Weise von Wilhelm von Hanau erworbenen Geldes eine eigene Bank; seine nicht weniger geschäftstüchtigen, ja skrupellosen fünf Söhne erweiterten diese Bank bereits um die Wende zum 19. Jahrhundert zu einem einzig dastehenden europäischen Finanzimperium, indem sie Auslandsfilialen gründeten und sich auf die außerordentlich gewinnträchtige  Finanzierung  der   napoleonischen und aller nachfolgenden Kriege verlegten. Ihre „marktbeherrschende“ Stellung erlaubte es ihnen schon bald, die jeweiligen kriegsführenden Parteien zu ihren eigenen Gunsten gegeneinander auszuspielen bzw. zu erpressen. Doch die Einzelheiten dieser Geschichte sind bei Griffin und anderswo nachzulesen.

Ohne eine schriftliche Quelle für diese Behauptung anzugeben, schreibt Griffin: „Wie der ehemalige Commandeur William Guy Carr, Nachrichtenoffizier in der Königlich Kanadischen Marine, der weltweit über ausgezeichnete Verbindungen mit Nachrichtendiensten verfügte, berichtet, entwarf der Begründer des Hauses Rothschild die Pläne zur Gründung der Illuminaten und beauftragte anschließend Adam Weishaupt mit deren Aufbau und Weiterentwicklung“ (Griffin 1986, S. 75). Es ist durchaus möglich, daß hinter dem von Rakowskij genannten Mendelssohn (Griffin kannte Rakowskijs Aussagen noch nicht, als er die erste amerikanische Ausgabe von Wer regiert die Welt? schrieb; vgl. Griffin 1980, S. 273) als „Anstifter“ Weishaupts in Wirklichkeit der erste Rothschild steckte, das stünde in schönster Übereinstimmung mit der jahrhundertelang ‑ bis auf den heutigen Tag beibehaltenen Taktik des Hauses Rothschild, möglichst alle „Geschäfte“ durch Strohmänner erledigen zu lassen und selbst nicht in Erscheinung zu treten. Aber sei dem, wie es sei, unbestritten ist die Tatsache, daß just im Verlauf der von den Illuminaten gelenkten Französischen Revolution „zum erstenmal die rote Fahne auf(tauchte); eine, die echt sein soll, wird jetzt in Moskau aufbewahrt und das Lied zu ihren Ehren ist bei den sozialistischen Ministern und Politikern im England des Jahres 1947 recht beliebt“, sagte der Engländer Reed im Jahr 1948 (Datum der englischen Originalausgabe; Reed 1952, S. 321f), womit er natürlich nicht im geringsten bestreiten wollte, daß Lieder auf die rote Fahne auch in anderen Ländern unter Sozialisten und Kommunisten sehr beliebt waren und sind.

Lenin nannte seinen revolutionären Haufen „Rote Armee“, und diesen Namen tragen bekanntlich die Streitkräfte der UdSSR noch heute. Auch die rote Flagge ist 1917 nach Osteuropa zurückgekehrt, von wo sie ausgegangen war; in Moskau weht sie über dem „Roten Platz“. Der Zwei‑Millionen Völkermord der siebziger Jahre in Kambodscha wurde von den kommunistischen „Roten Khmer“ angerichtet; auch sie nennen sich heute noch so. Internationales Symbol der Sozialisten ist die rote Rose, und sozialistische bzw. kommunistische Parteien oder Regierungen lassen sich anstandslos als „die Roten“ bezeichnen. Daß die Hochgradmaurerei auch Rote Freimaurerei heißt, ist etwas weniger bekannt, ebenso ihre konsequent bis militant kommunistisch‑revolutionäre Ausrichtung. Die aber ist nur zu gut begreiflich, wenn man erst einmal zur Kenntnis genommen hat, daß die Französische Revolution die erste kommunistische Revolution war. Daß diese Revolution von der Freimaurerei (bzw. dem Illuminatentum) angezettelt wurde, wird in der einschlägigen Literatur allgemein als Binsenweisheit vertreten, so auch von Rakowskij, der sich selbst im gleichen Atemzug gegenüber Kuzmin als Freimaurer des 33. Grads ausweist (vgl. Griffin 1980, S. 300), von Ploncard d’Assac (vgl. ders. 1989, S. 47‑5 1) oder von R. Prantner (1989, S. 28), der sich nicht scheut, die Revolution von 1789 „eine Frucht der Freimaurerei und ein persönliches Werk von Freimaurern“ zu nennen.

Natürlich muß die Hochgradmaurerei als bereits beträchtlich in die letzten Ziele der Geheimen Oberen eingeweihtes Organ rot, links, kommunistisch sein. So schrieb denn auch K. Lerich 1937 (S. 42f): „In Sowjetrußland ist die Freimaurerei gegenwärtig zum Scheine verboten. … Vielfach wurde über den Tatbestand, daß die Sowjets gegen die Freimaurer feindselig aufgetreten sind, unter dem Bilde gesprochen, daß die Söhne morddrohend vor die Väter hingetreten sind: denn im Grunde genommen ist der Bolschewismus ein echtes geistiges Kind der liberalen Humanität der Loge, ist der große geistesgeschichtliche Zusammenhang von freimaurerischem Liberalismus über Marxismus zum Bolschewismus hin ein unverkennbarer. Tatsächlich war auch die russische Freimaurerei von ihrem Anfange an bis zu dem Verbote durch die Sowjets eine ständige Wegbereiterin der Revolutionierung der Massen gewesen: Sie schuf die Aufklärung in Rußland, unter ihrer Führung stand die erste gegen die Zarenherrschaft gerichtete Revolution, der Aufstand der sogenannten Dekabristen. … Die verschiedenen Regierungen nach dem Sturz des Zarentums im Jahre 1917 waren von Freimaurern durchsetzt, vor allem die Regierung des Bruders Kerensky.“ Diese Angaben werden in schönster Weise durch die davon gänzlich unabhängigen Aussagen des ebenso wie Lerich im 33. Grad stehenden, allerdings noch erheblich tiefer eingeweihten Freimaurers Rakowskij ergänzt, der Kuzmin gegenüber freimütig erklärte, Kerensky, der Anführer der „Weißen Armee“ im Kampf gegen die zahlenmäßig und ausrüstungsmäßig weit unterlegene „Rote Armee“ habe als Wissender dafür gesorgt, daß die Weißen eine Niederlage nach der anderen erlitten, und sich zum Schluß den Roten ergeben mußten, deren Revolution damit „gesiegt“ hatte (vgl. Griffin 1980, S. 298). Bekanntlich blieb der Verräter Kerensky anders als der Zar unbehelligt und ist erst 1970 friedlich gestorben.

Da auch nach Lerichs allerdings sehr unvollständigem Einblick Freimaurerei und Kommunismus identisch sind, muß man wohl oder übel nach einer plausiblen Antwort auf die Frage suchen, was die Sowjets nach 1917 dazu trieb, die Freimaurerei so vehement zu bekämpfen. Wäre es denn nicht weitaus klüger gewesen, ihre Existenz zu verschweigen, wie es ja auch im (noch) nicht kommunistischen Westen mit leidlichem Erfolg praktiziert wurde und wird? Nun, die Freimaurerei hatte in Rußland ihre Mission erfüllt; der Mohr hatte seine Schuldigkeit getan, er konnte gehen. Allerdings betrachteten die Geheimen Oberen auf der einen und Lenin sowie sein Nachfolger Stalin auf der anderen Seite die Lage nach 1917 mit durchaus unterschiedlichen Augen. Wie Rakowskij Kuzmin auseinandersetzte, hatte Lenin, der in direkter Verbindung mit hochrangigen Rothschildagenten stand, seinen Auftrag 1917 nur teilweise erfüllt; eigentlich hätte er die Revolution sofort auf das Baltikum und das Deutsche Reich ausdehnen sollen; geplant war ja die Weltrevolution. Aber Lenin fand Gefallen an der soeben erlangten Macht und war bestrebt, sie zunächst einmal abzusichern, bevor er sich auf weitere unsichere Abenteuer einließ. Deshalb schuf er seine Theorie vom „Sozialismus in einem Land“. Stalin, kein Eingeweihter wie Lenin und Trotzki, aber ein äußerst schlauer und brutaler Machtmensch, der den den Geheimen Oberen gehorsamen Trotzki nach Lenins Tod ausschalten konnte und alle Trotzkisten sofort unerbittlich verfolgen und ausrotten ließ, folgte dieser Linie. Beiden Diktatoren („Bonapartisten“ nannte Rakowskij sie verächtlich) mußte daran liegen, jede „trotzkistische“ Verschwörung gegen ihre Person zu unterbinden. Da sie das verschwörerische Potential der Freimaurerei ‑ zumindest im Fall Lenins, der nach M. Adler (Die antichristliche Revolution der Freimaurerei, 3. Aufl. Jestetten 1983, S. 47) Freimaurer im 33. Grad war ‑ aus eigener Erfahrung kannten und mithin fürchten mußten, gab es für sie Grund genug, gegen die Freimaurerei vorzugehen. Allerdings war Lenin darin nicht konsequent genug; er glaubte, Trotzki und dessen Genossen unter Kontrolle zu haben, die ihn aber ‑ nach Rakowskijs Eingeständnis ‑ allmählich vergifteten (vgl. Griffin 1980, S. 302f). Stalin hingegen dezimierte die Trotzkisten, also die Führung der tatsächlich im Auftrag der Geheimen Oberen gegen ihn konspirierenden Logen (auch Trotzki selber war, wie Lenin und Rakowskij, Freimaurer im 33. Grad; vgl. Adler 1983 a.a.O.), so sehr, daß nicht mehr viel davon übrig blieb. Dennoch ist die Verbindung zwischen den Rockefellers und Rothschilds auf der einen und ihren kommunistischen Statthaltern auf der anderen Seite nie ganz abgerissen, vielmehr in der letzten Zeit wieder enger geknüpft worden als je zuvor. Doch dazu später (siehe Band 2!) mehr.

Der ehemalige französische Großmeister Jacques Mitterand (zit. n. Ploncard d’Assac 1989, S. 148) hat den Zusammenhang von (illuminierter) Freimaurerei und Kommunismus auf den Punkt gebracht: „Auf Weltebene schenkte ein Freimaurer ‑ Rouget de l’Isle ‑ allen Völkern die Marseillaise (sc. das Kampflied der Französischen Revolution, heute die französische Nationalhymne!) gegen alle Tyrannen und der Freimaurer Eugéne Potier allen Proletariern die Internationale.“ „Gegen alle kapitalistischen Ausbeuter“, hätte er um der Satz ­Symmetrie willen noch hinzufügen müssen, aber dieser Zusatz ist unterblieben ‑ Mitterand selbst wird am besten wissen, warum!

R. Prantner, der die weltpolitischen Aktivitäten der Logen nur in knappster Form streift, spricht immerhin von einem „auf gewissen Sektoren der Politik und Kultur tatsächlich bestehende(n) Zusammenspiel von Freimaurerei und totalitärem Sozialismus“, also Sowjetkommunismus, rotchinesischem Kommunismus etc. Und er fährt fort: „Die Kooperation führender Repräsentanten europäischer Logen mit den Institutionen des demokratischen Sozialismus, wie etwa in Frankreich, der Bundesrepublik Deutschland. der Republik Österreich, in Schweden, Norwegen, Dänemark, aber auch in Italien, Spanien und Portugal kommt am sinnfälligsten durch die Logenzugehörigkeit führender sozialdemokratischer Staatsmänner, Politiker, Medienmachthaber, Künstler, Journalisten, Erzieher und Verwaltungsbeamten vor allem in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg zum Ausdruck“ (Prantner 1989, S. 27).

Natürlich macht es keinen Sinn, nur von sozialdemokratischen Logenmitgliedern zu reden. „Übrigens ist es für die Partei seit Oktober 1945 kein Problem mehr, wenn Kommunisten in die Freimaurerei eintreten“, bekennt wiederum Jacques Mitterand (Ploncard d’Assac 1989, S. 148). Demnach war der Kommunismus für die Freimaurerei überhaupt noch nie ein Problem! Man kann sich auch nicht auf die Zeit nach dem zweiten Weltkrieg versteifen, denn über die englischen, weit links stehenden „Sozialisten“ berichtete Lerich schon 1937: „Die führenden Politiker der “Labour Party” gehören einer speziellen Londoner Loge an, der “New Welcome Lodge 5193″ (sc. die Quersumme dieser Zahl ergibt 18 = 3 x 6 oder 666!). Sie ist die Parlamentsloge der Unterhausmitglieder der Arbeiterpartei. Ihre Gründung erfolgte 1929 und erregte großes Aufsehen, da der Kongreß der Trade Unions (sc. der mit der Sozialistischen Partei verfilzten Gewerkschaften) den Gewerkschaftsführern ursprünglich den Beitritt zur Freimaurerei untersagt hatte“ (S. 47).

Die Weltrevolution

Bedarf es noch weiterer Beweise für die Identität von Rothschild‑kontrollierter Freimaurerei und Kommunismus? Hier sind sie! Adam Weishaupts „Logenname Spartacus wird noch heute von den Kommunisten verwendet (sc, man denke nur an den “MSB Spartakus” [Maoistischer Studenten‑Bund Spartakus, „Spartakisten“]) und am 1. Mai, dem Gründungstag des Illuminatenordens, feiern die Kommunisten unter der Roten Fahne, rot deswegen, weil die Rothschilds, die ein rotes Schild als Familienwappen haben (siehe Rothschild‑Haus in Frankfurt) fast die ganze kommunistische Revolution finanziert haben. Laut dem “New York Journal American” vom 3.2. 1949 hat Rothschild durch seinen Agenten Jacob Schiff ca. 20 000 000 Dollar für den endgültigen Sieg der Bolschewisten in Rußland investiert“ (Homuth 1986, S. 61).

Letzteres hat auch Rakowskij bestätigt: „Aber ich werde Ihnen noch mehr sagen: Wissen Sie, wer die Oktober‑Revolution finanziert hat? Jene (sc. so nennt Rakowskij durchgehend die Geheimen Oberen, die er angeblich nicht genau kennt, obwohl er vermutet, wer sie sind) haben sie finanziert, genau durch die gleichen Finanzleute, die Japan und die Revolution von 1905 finanziert haben, Jacob Schiff und die Brüder Warburg, das heißt der große Bund der Banken, eine von den fünf Federal‑Reserve‑Banken (sc. den Banken des amerikanischen Zentral‑ oder Notenbanksystems), die Bank Kuhn, Loeb & Co. (sc. heute Chase Manhattan Bank!), wobei sich andere europäische und amerikanische Bankiers beteiligten, wie Guggenheim, Hanauer, Breitung, Aschberg von der “Nya Banken” in Stockholm. Ich war “aus Zufall” in Stockholm dabei und nahm Teil an der Übertragung der Gelder. Bis Trotzkij kam, war ich der einzige, der von der revolutionären Seite daran teilnahm“ (Griffin 1980, S. 298).

Wie bei Griffin und anderen in allen Einzelheiten nachzulesen ist, gelangten die international gefürchteten und polizeilich gesuchten Berufsrevolutionäre Lenin und Trotzki samt ihrem Anhang nur aufgrund von Interventionen von höchster Stelle (in Deutschland Max Warburg, der Bruder des New Yorker Rothschild‑Bankiers Paul Warburg und während des ersten Weltkriegs Chef des deutschen Geheimdienstes) 1917 ungeschoren ins zaristische Rußland. Griffin zitiert wörtlich aus der oben angegebenen New Yorker Zeitung vom 3. Februar 1949, in der es hieß: „Jacobs Enkel John Schiff schätzt heute, daß sein Großvater ungefähr 20 Millionen Dollar für den endgültigen Triumph des Bolschewismus in Rußland aufwandte“ (Griffin 1986, S. 66). Aufgrund von Rakowskijs Angaben muß man wohl davon ausgehen, daß die anderen von ihm genannten Banken noch über die 20‑Millionen‑Summe hinaus an der Finanzierung der Oktoberrevolution von 1917 beteiligt waren. Daß Jacob Schiff zu Beginn des 20. Jahrhunderts der haupte Mann der Rothschilds in Amerika war, wurde weiter oben bereits erwähnt.

Werden noch weitere Beweise gewünscht? Nun, es herrscht kein Mangel daran. „Am 4. September, nachmittags“, berichtet Griffin über die Neuauflage der Französischen Revolution in den Jahren 1870/71, „stürmte ein “Volkshaufe” den Sitzungssaal der gesetzgebenden Körperschaft, der Senat löste sich auf und man verkündete die Volksregierung. Die Ziele der Illuminaten waren allerdings erheblich weiter gesteckt. Frankreich sollte dem Bolschewismus ausgeliefert werden, der unter dem Namen Commune nach einigen mißglückten Versuchen vom 19. März bis zum 29. Mai 1871 in Paris mordete und brandschatzte, und nur an den 145 Häusern von Alfred Rothschild ehrfurchtsvoll vorüber ging. Denkmäler französischer Größen wurden mit Sachkenntnis zerstört, Bürger und Geistliche ermordet. Wer mochte aber dem Pöbel beigebracht haben, daß es sich schickt, Häuser reicher Illuminaten bei solcher Gelegenheit zu schonen? Vielleicht können die Mitglieder des Rates der Dreihundert darüber Auskunft erteilen?“ (Griffin 1986, S. 248).

Die offenbar sorgfältig instruierte revolutionäre Meute von 1871 wandelte getreu in den Fußstapfen ihres offiziellen geistigen Stammvaters Marx. Zu diesem Thema müssen wir noch einmal dem Top‑Illuminaten Rakowskij das Wort erteilen. Er verweist den verwirrten Kuzmin auf die Tatsache, daß Marx in seiner dickleibigen Studie Das Kapital zwar das Unternehmertum schärfstens als die Ausbeuterklasse geißelt, die Hochfinanz jedoch paradoxerweise völlig ausklammert. „Erinnern Sie sich an die Mäßigung von Marx und seine bürgerliche Bravheit, wenn er die Währungsfrage darstellt. Im Gelde erscheinen seine berühmten inneren Widersprüche nicht. Die Finanz, als Einheit in sich, besteht für ihn nicht, und der Handel und Geldumlauf sind für ihn Folge des bösen kapitalistischen Produktionssystems, dem sie völlig untergeordnet und von dem sie bestimmt sind. In der Geldfrage erscheint Marx als Reaktionär, und das war er, zur größten Überraschung, obwohl er jenen fünfzackigen Stern ‑ gleich dem Sowjetstern ‑ vor Augen hatte, der ganz Europa mit seinem Glanz erfüllte: die fünf Brüder Rothschild mit ihren Banken, die Herren über die größte Akkumulation des Kapitals, die die Welt bisher gesehen hatte. An dieser ungeheueren Tatsache, die die Einbildungskraft jener Zeit blendete, geht Marx unbemerkt vorüber. Das ist doch sonderbar ‑ nicht? Vielleicht ergibt sich aus dieser besonderen Blindheit von Marx ein gemeinsames Phänomen in den Revolutionen der letzten Zeit. Wir alle können beweisen, daß, wenn die Massen sich einer Stadt oder Nation bemächtigen, sie immer eine fast abergläubische Furcht vor Banken und Bankiers zeigen. Sie haben Könige, Generale, Bischöfe, Polizisten und andere Vertreter der gehaßten Vorrechte umgebracht, haben Kirchen, Paläste und sogar Stätten der Wissenschaft geplündert und in Brand gesetzt, aber als wirtschaftlich‑soziale Revolutionäre haben sie das Leben der Bankiers respektiert und die prächtigen Bankgebäude unverletzt gelassen. Nach meinen Aufzeichnungen bis zu meiner Verhaftung wiederholt sich heute das Gleiche …“

Auf Kuzmins ungläubige Frage „Wo?“ antwortet Rakowskij: «In Spanien. Wissen Sie das nicht?» (Griffin 1980, S. 288f). Auch im von den Kommunisten 1936 entfachten spanischen Bürgerkrieg, der in Wahrheit eine auf unerwartet harten Widerstand gestoßene kommunistische (also illuminierte) Revolution war, wurden viele tausend verhaßte Bürgerliche, darunter zig Bischöfe und mehr als tausend Priester und Ordensleute, bestialisch ermordet, zahllose Kirchen, Klöster und bürgerliche Häuser gesprengt oder niedergebrannt, während man die Hochfinanz und ihre palastartigen Niederlassungen ‑ nach Rakowskijs zynischen Worten „Tempel, die ihre heidnischen Säulenfassaden an jeder Ecke der modernen Städte emporrecken und zu welchen die Menge eilt, besessen von einem Glauben, den nicht einmal die Himmlischen einzuflößen vermögen, um begeistert alle Reichtümer der Gottheit “Geld” darzubringen, von der sie meinen, sie throne im Stahlschrank der Bankiers, ihrer göttlichen Aufgabe hingegeben, sich bis ins Unendliche zu vermehren“ (ebd. S. 292) ‑ völlig unangetastet ließ!

Vom offiziellen Gründer und bis heute Dauermitglied der Trilateralen Kommission wie auch der Bilderberger‑Gruppe, dem Rockefeller‑Vertrauten und „Sicherheitsberater“ (will sagen der Grauen Eminenz) der Carter‑Regierung Zbigniew Brzezinski kennt man einige äußerst erhellende Aussprüche. Als „Bibel der Trilateralen“ wird ‑ nach Griffin (1986, S. 221) ‑ das allerdings schon 1970 erschienene Buch Brzezinskis Between two Ages ‑ Zwischen zwei Zeitaltern betrachtet. In diesem Buch erklärt sein Verfasser das Christentum und die Religion überhaupt für endgültig überholt und behauptet, daß der Marxismus „eine weitere entscheidende und kreative Phase der Ausreifung des menschlichen Universalbildes darstellt. Gleichzeitig bedeutet der Marxismus einen Sieg des äußeren aktiven Menschen über den inneren, passiven Menschen und einen Sieg des Denkens über den Glauben …“ Außerdem stellt Brzezinski die These auf, daß „der Marxismus … ein einmaliges intellektuelles Instrument war, um die grundlegenden Kräfte unserer Zeit zu verstehen und zu harmonisieren; er hat die Fahne der Internationalen aufgezogen.“ Schließlich bekräftigt Brzezinski im Hinblick auf die west‑östlichen ideologisch‑militärischen Spannungen, daß „das letztendliche Ergebnis des Wettkampfes, aufgrund der historischen Überlegenheit des kommunistischen Systems, schon im vorhinein feststeht“ (zit. n. Griffin 1986, S. 222). Als Illuminat muß er die „Vorzüge“ des Sowjetsystems ja bestens kennen.

Im amerikanischen Magazin Time behauptete derselbe Brzezinski einmal: „Antikommunisten können sich als größere Gefahr entpuppen als die Kommunisten“ (Blackwood 1986, S. 367). Vom Standpunkt eines Illuminaten aus trifft das den Nagel auf den Kopf! Als Präsident Jimmy Carters (der übrigens auch im CFR und in der Trilateralen saß, bevor er zum „mächtigsten Mann der westlichen Welt“ ‑ wie Zyniker und Simpel zu sagen pflegen ‑ wurde) Sicherheitsberater hat Brzezinski einmal bezüglich der osteuropäischen Satellitenstaaten erklärt: “Die fraglichen Länder (vor allem Polen) zur Abkoppelung von der UdSSR zu ermutigen würde nicht der Sache des Friedens dienen” (Zit. n. Camman 1985, S. 6). Man darf ihm getrost abnehmen, daß er das bitterernst meinte.

Daß die vordergründig mit dem Großuntemehmertum und den Großkapitalisten im (Klassen)Kampf liegenden englischen Sozialisten seit 1929 eine eigene Loge besitzen, die selbstverständlich der („kapitalistischen“) Londoner Mutter‑Großloge unterstellt ist, haben wir bereits erfahren. Aber nicht bloß in England sondern auf der ganzen Welt stecken Sozialisten und Kommunisten auf geheimer Logenebene mit den öffentlich bei jeder sich bietenden Gelegenheit angefeindeten kapitalistischen Ausbeutern, die ja in den Logen fast vollzählig versammelt sind, unter einer Decke ‑ als getreue Erfüllungsgehilfen ihrer angeblichen Klassenfeinde. „Ich weiß nicht“, sagt Rakowski, „ob Sie die sonderbare Ähnlichkeit von Internationaler Finanz und Internationalem Proletariat bemerkt haben. Man könnte sagen, daß das eine ein Spiegelbild des anderen ist, und wenn es ein Spiegelbild ist, dann ist es das Proletariat, denn es ist moderner als die Finanz. … Objektiv gesehen sind sie identisch. Ja, wie ich gezeigt habe, ist es die Komintern, unterstützt von den Reformisten und dem ganzen Gewerkschaftswesen, die die Anarchie der Produktion (sc. durch immer wiederholte Streiks, wie Rakowski schon vorher erkärt hat!), die Inflation, das Elend und die Verzweiflung der Massen hervorruft, und die Internationale Finanz, bewußt oder unbewußt von der Privatfinanz unterstützt, schafft die gleichen Bedingungen, nur vervielfacht“ (Griffin 1980, S. 289).

Außerdem verweist Rakowski auf eine seltsame Übereinstimmung des Datums: „Sehen Sie selbst! Erinnern Sie sich jenes Morgens des 24. Oktobers 1929. Es wird eine Zeit kommen, da er für die Geschichte der Revolution ein wichtigerer Tag sein wird als der 24. Oktober 1917 … Dieser 24te ist der Tag des Kraches an der Börse von New York, der Beginn der sogenannten Depression, der wirklichen Revolution. Die vier Jahre unter Hoover (sc. Herbert Hoover, damals US‑Präsident und als CFR‑Mitglied williges Werkzeug der Hochfinanz) sind der Vormarsch der Revolution ‑ zwölf bis fünfzehn Millionen Arbeitslose! Im Februar 1933 ist der letzte Schlag der Krise mit der Schließung der Banken. Mehr konnte die Finanz nicht tun, um den klassischen Amerikaner, der noch verschanzt im Reduit (sc. Zufluchtsort) seiner Industrie saß, auf den Kopf zu schlagen und ihn wirtschaftlich der Wallstreet (sc. also der New Yorker Börse) zu versklaven … Es ist bekannt, daß jede Verarmung der Wirtschaft ein Blühen des Parasitentums bedeutet ‑ und die Finanz ist der große Parasit“ (Griffin 1980, S. 320).

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Das Rakowski Protokoll

Über die Vernehmung des Sowjet­botschafters Kristjan Jurjewitsch Rakowskij durch den Beamten der GPU Gabriel G. Kuzmin am 26. Januar 1938 in Moskau:

Kuzmin, (i.F.: Kuz.): Wie wir in der Ljubjanka übereinkamen, habe ich mich darum bemüht, für Sie eine letzte Chance zu erwirken; Ihre Anwesenheit hier beweist, daß ich dies erreicht habe. Wollen sehen, ob Sie uns täuschen werden.

Rakowskij, (i.F.: Rak.): Ich wünsche und hoffe, daß nicht.

Kuz.: Aber vorher einen Rat von Mann zu Mann: Hier handelt es sich jetzt um die reine Wahrheit. Nicht um die “Prozeß‑Wahrheit”, wie sie im Prozeß im Licht der Geständnisse der anderen Angeklagten erscheinen muß und sich, wie Sie wissen, völlig der politischen Notwendigkeit, der “Staatsraison”, wie man im Westen sagt, unterzuordnen hat. Die Notwendigkeiten der internationalen Politik lassen uns die ganze Wahrheit, die “wahre Wahrheit”, geheimhalten. Ganz gleich, wie der Prozeß verläuft, die Völker und Menschen werden das erfahren, was sie erfahren sollen ‑ einer aber muß alles wissen: Stalin. Ihre Worte hier, seien sie wie sie wollen, können Ihre Lage nicht verschlimmern. Diese läßt ohnehin, wie Sie wissen, keine Verschlimmerung zu. Sie können sich nur zu Ihren Gunsten auswirken. Sie können Ihr in diesem Augenblick schon verlorenes Leben zurückgewinnen. So ‑ nun wollen wir sehen: ihr alle werdet also bekennen, daß ihr Spione Hitlers im Solde der Gestapo und des 0.K.W. seid, nicht wahr?

Rak.: Ja!

Kuz.: Und ihr seid Spione Hitlers?

Rak.: Ja!

Kuz.: Nein, Rakowskij, nein! Sagen Sie die Wahrheit, nicht die Prozeßwahrheit !

Rak.: Wir sind keine Spione Hitlers, wir hassen Hitler so, wie Sie ihn hassen, so wie Stalin ihn hassen kann, vielleicht noch mehr. Aber die Sache ist sehr kompliziert.

Kuz.: Ich werde Ihnen helfen. Vielleicht weiß ich auch etwas. Ihr Trotzkisten habt Kontakt mit dem Deutschen Generalstab aufgenommen, nicht war?

Rak.: Ja!

Kuz.: Seit wann?

Rak.: Das genaue Datum weiß ich nicht, aber bald nach dem Sturz Trotzkijs, lange bevor Hitler an die Macht kam.

Kuz.: Dann sind Sie also nicht Spione von Hitler persönlich oder von seinem Regime?

Rak.: Richtig. Wir waren es schon vorher.

Kuz.: Und mit welcher Absicht? Etwa um ihm einen Sieg und einige russische Gebiete für Deutschland zu schenken?

Rak.: Nein, keinesfalls.

Kuz.: Dann also als gemeine Spione, für Geld?

Rak.: Für Geld? Wir haben keine Mark von Deutschland bekommen. Hitler hat nicht entfernt genug Geld, um beispielsweise einen Volkskommissar für innere Angelegenheiten der Sowjetunion zu kaufen, hat doch dieser zu seiner freien Verfügung ein Budget, das größer ist als die Vermögen der Ford, Morgan und Vanderbilt zusammen, ohne auch nur darüber Rechenschaft geben zu müssen.

Kuz.: Also ‑ aus welchem Grunde dann?

Rak.: Darf ich ganz frei sprechen?

Kuz.: Ich bitte Sie darum, dazu habe ich Sie ja aufgefordert.

Rak.: Hatte nicht auch Lenin einen höheren Grund, die Hilfe Deutschlands anzunehmen, damit er nach Rußland gelangen konnte? Muß man die Verleumdungen gelten lassen, die dann gegen ihn geschleudert wurden? Nannte man nicht auch ihn einen Spion des Kaisers? Seine Verbindung zum Kaiser und das deutsche Eingreifen, damit die Bolschewisten als Anstifter der Niederlage nach Rußland gelangten sind doch offensichtlich.

Kuz.: Ob das richtig oder falsch ist, gehört nicht zur Sache.

Rak.: Nein, erlauben Sie mir, dies abzuschließen. Steht nicht fest, daß Lenins Handlungsweise dem deutschen Staate zu gute kam? Gestatten Sie: Hier ist der Friede von Brest‑Litowsk, in dem gewaltige Gebiete der Sowjet­-Union an Deutschland abgetreten wurden. Wer hat das Herbeiführen der Niederlage als bolschewistische Waffe schon 1913 proklamiert? Lenin, ‑ ich weiß die Worte seinen Briefes an Gorkij auswendig: “Der Krieg zwischen Österreich und Rußland würde für die Revolution sehr nützlich sein, aber es ist nicht sehr wahrscheinlich, daß Franz Josef und Nikita uns diese Gelegenheit bieten.” Sie sehen: Wir, die sogenannten Trotzkisten, die die Herbeiführung der Niederlage im Jahre 1905 erfanden, zu welcher Methode sich dann Lenin 1913 bekennt, wir verfolgen jetzt noch diese Taktik, die Taktik Lenins …

Kuz.: Mit dem kleinen Unterschied, Rakowskij, daß heute in der Sowjetunion der Sozialismus und nicht ein Zar herrscht.

Rak.: Glauben Sie an das Bestehen des Sozialismus in der Sowjetunion?

Kuz.: Ist denn die Sowjetunion nicht sozialistisch?

Rak.: Für mich nur dem Namen nach. Hier liegt der wahre Grund der Opposition. Gestehen Sie mir zu ‑ und der reinen Logik nach müssen Sie es mir zugestehen ‑, daß wir theoretisch, der Vernunft nach, das gleiche Recht haben, “Nein” zu sagen, wie Stalin es hat “Ja” zu sagen? Und wenn der Sieg des Kommunismus es rechtfertigt, daß man die Niederlage herbeiführe, so hat, wer den Kommunismus durch Stalins Bonapartismus für verraten und verkauft hält, ebensoviel Recht, die Niederlage herbeizuführen, wie Lenin es hatte.

Kuz.: Ich glaube, Rakowskij, daß Ihr großer Stil als Dialektiker Sie zum Theoretisieren verleitet. In der Öffentlichkeit würde ich Ihnen widersprechen, das ist klar; gut, ich erkenne Ihr Argument an, das einzig mögliche in Ihrer Lage, obwohl ich glaube, ich könnte Ihnen beweisen, daß es nur ein Sophisma ist. Doch das zu anderer Zeit, wir werden noch eine Gelegenheit haben, und ich hoffe, daß Sie mir die Revanche gestatten werden. Im Augenblick nur soviel: wenn Ihr Herbeiführen der Niederlage und die Niederlage der Sowjetunion selbst nur den Zweck hat, den Sozialismus, den wirklichen Sozialismus, also nach Ihnen den Trotzkismus, durchzusetzen, so ist in dem Augenblick eine solche Niederlage ziel‑ und zwecklos, wo doch alle Ihre Führer und Kadres so konsequent liquidieren würden, wie wir es getan haben. Die Niederlage würde nur die Thronerhebung eines “Führers” oder eines faschistischen Zaren zur Folge haben, nicht war?

Rak.: In der Tat, Ihr Schluß ist richtig.

Kuz.: Nun, wie ich glaube, beweist das deutlich, daß wir schon viel erreicht haben. Ich, der Stalinist, und Sie, der Trotzkist, haben das Unmögliche möglich gemacht und sind zu einem Punkt gelangt, in dem wir übereinstimmen. Wir stimmen darin überein, daß heute die Sowjetunion nicht besiegt werden darf.

Rak.: Ich bekenne, daß ich nicht geglaubt hatte, mich so einem intelligenten Manne gegenüber zu sehen. In der Tat, für jetzt und noch für viele Jahre dürfen wir die Niederlage der Sowjetunion weder wünschen noch herbeiführen, denn heute ‑ soviel ist sicher ‑ wären wir gar nicht in der Lage, sie für eine Machtergreifung auszunutzen. Wir Kommunisten hätten keinen Vorteil davon. So ist die Lage wirklich, ich stimme darin mit Ihnen überein. Die Zerstörung des stalinistischen Staates kann uns heute nicht bewegen. Ich sage das, indem ich noch einmal betone, daß dieser Staat am allermeisten antikommunistisch ist. Sie sehen, ich bin offen.

Kuz.: Ich erkenne es, und das ist auch der einzige Weg, damit wir uns verstehen. Ich bitte Sie jedoch noch um eine Erklärung für etwas, was ich als einen Widerspruch in sich empfinde: Wenn für Sie der sowjetische Staat der am meisten antikommunistische ist ‑ warum wünschen Sie heute nicht seine Zerstörung? Ein anderer wäre doch weniger antikommunistisch, also ein geringeres Hindernis, damit Sie Ihren reinen Kommunismus einführen könnten …

Rak.: Nein, das ist eine allzu vereinfachte Deduktion. Auch wenn Stalins Bonapartismus dem Kommunismus so entgegengesetzt ist wie Napoleon der Revolution, ist es augenfällig, daß die Sowjetunion doch weiter eine kommunistische Lehre und Form hat; sie hat einen formalen, keinen realen Kommunismus. Und wie das Verschwinden Trotzkijs es Stalin erlaubte, automatisch den realen in den formalen Kommunismus zu verwandeln, so wird das Verschwinden Stalins uns erlauben, seinen formalen in einen realen Kommunismus zu verwandeln. Eine Stunde würde uns genügen. Haben Sie mich verstanden?

Kuz.: Ja, natürlich. Sie haben uns eine klassische Wahrheit gesagt, nämlich daß niemand zerstört, was er zu erben wünscht. Nun gut, das alles ist ein sophistisches Gespinst. Es gründet sich auf eine Annahme, die von den Tatsachen widerlegt wird, nämlich auf Stalins Antikommunismus. Gibt es Privateigentum in der Sowjetunion? Gibt es persönlichen Mehrwert? Gibt es Klassen? Ich will nicht mehr Tatsachen anführen ‑ wozu auch?

Rak.: Ich habe Ihnen das Bestehen eines Formalkommunismus ja zugestanden. Alles, was Sie anführen, sind hohle Formen.

Kuz.: So? Und zu welchem Zweck? Etwa aus bloßer Laune?

Rak.: Nein, es ist eine Notwendigkeit! Es ist nicht möglich, die materialistische Entwicklung der Geschichte aufzuhalten, um so weniger, je mehr man sie zu bremsen wünscht. Und mit welchen Kosten! Auf Kosten dessen, daß man sie in der Theorie annehmen muß, um sie in der Praxis zu hintertreiben. So unbesiegbar ist die Kraft, die die Menschheit zum Kommunismus drängt, daß nur sie es vermag, gegen sich selbst gekehrt, die Schnelligkeit der Entwicklung, genauer gesagt das Fortschreiten der permanenten Revolution, aufzuhalten.

Kuz.: Ein Fall?

Rak.: Hitler. Das ist der offensichtlichste Fall. Er benötigte den Sozialismus, um den Sozialismus zu besiegen. Daher sein antisozialistischer Sozialismus ‑ das nämlich ist der Nationalsozialismus. Stalin braucht einen Kommunismus, um den Kommunismus zu besiegen. Daher sein antikommunistischer Kommunismus, denn das ist sein Nationalkommunismus. Die Parallele fällt in die Augen. Aber trotz des Antisozialismus’ Hitlers und des Antikommunismus’ Stalins, schaffen beide, gegen ihren Willen, doch Sozialismus und Kommunismus und viel mehr. Ob sie wollen oder nicht, ob sie es wissen oder nicht, bauen sie einen formalen Sozialismus und einen formalen Kommunismus, den wir, die Erben von Marx, schicksalhaft erben müssen.

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Quelle: https://die-rote-pille.blogspot.de/2013/03/enthullung-das-rakowski-protokoll.html
Deutschland: Sozialamt der Welt

  
Ein Blick in die Geschichte verrät, daß Deutschland seit November 1918 (Ende des 1. Weltkriegs) zahlt, zahlt und zahlt. Die von Hitler herbeigeführte kurze Pause hat zuletzt daran auch nichts ändern können, weil der 2. Weltkrieg ebenfalls verloren wurde, d.h. Deutschland seit Mai 1945 noch mehr zahlt, zahlt und zahlt. Die Lüge von der „Einheit“ - in Wahrheit: die 3. Folge des Versailler Diktats (siehe hier und hier) – bedeutet, daß Deutschland seit Oktober 1990 bzw. - etwas später - seit der Euro-Einführung noch mehr als je zuvor zahlt, zahlt und zahlt. Ohne jede Geschichtskenntnis ist, wem hier nicht gleich die Analogie von Karthago und Deutschland auffällt. „Irgendwie kann das Gefühl aufkommen, daß der ganze freie Markt und Welthandel gegen Deutschland arbeitet.“ (Ulrich Malunat: hier und hier). Dieser „ganze freie Markt“ ist jedoch ein diktierter Markt, also kein freier, sondern ein erzwungener. „So wie es aussieht, hat niemals in der Geschichte der Menschheit ein Volk an andere Völker soviel gezahlt wie die Deutschen.“ (Ulrich Malunat). Das Sozialamt Deutschland zahlt an alle und jeden. Es bezahlt die Welt. An Deutschlands Sozialwesen soll die Welt genesen!

Quelle: http://www.hubert-brune.de/deutschland_das_sozialamt_der_welt.html